Aktuelles

Presse SPD I Grüne I FDP / 30.10.2026

Angebote für queere Jugendliche in Wandsbek schaffen

In Wandsbek soll ein Angebot für queere Jugendliche entstehen, das aus Beratung und Gruppentreffen bestehen soll. Der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur hat in seiner Sitzung am 1. September beschlossen, die erforderlichen Mittel aus dem Quartiersfonds bereit zu stellen, damit der Träger Jungenarbeit e.V. seine Arbeit aufnehmen kann. Geplant ist eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstberatung für queere Jugendliche und ihre Bezugspersonen im Rahmen einer offenen Sprechstunde, das durch ein regelmäßiges Gruppenangebot für Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren ergänzt wird. Außerdem wird für die queeren Kinder und Jugendlichen ein vorübergehendes Beratungsangebot schaffen, das neben Einzelgesprächen auch die Begleitung zu Beratungsstellen, zu Schul- und Elterngesprächen, zu ÄrztInnen und TherapeutInnen oder zu Freizeitangeboten umfasst.

Carsten Heeder, Fachsprecher für Integration der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In Wandsbek fehlte bislang ein Angebot für queere Kinder und Jugendliche, das ihnen hilft, sich über ihre sexuelle bzw. geschlechtliche Identität klar zu werden. Deswegen unterstützen wir den Träger Jungenarbeit e.V. mit Mitteln aus dem Quartiersfonds dabei, für unseren Bezirk ein solches Angebot zu schaffen.“

Conny Poltersdorf, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir brauchen einen queeren Safe-Space in Wandsbek! Bereits im vergangenen Jahr haben wir uns in der Bezirksversammlung ausdrücklich dafür ausgesprochen. Da queere Kinder und Jugendliche besonders schutzbedürftig sind, begrüßen wir das Angebot des Trägers Jungenarbeit e.V. sehr. Wir freuen uns, dass dieses Projekt mithilfe unserer finanziellen Unterstützung zeitnah umgesetzt werden kann.“

Annett Wicher, parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion: „Ich freue mich sehr darüber, dass in Wandsbek ein Angebot für queere Kinder und Jugendliche geschaffen wurde. Insbesondere die Kindheit und die Jugend sind sehr prägende Phasen. Umso wichtiger ist es, dass ein Angebot für Kinder und Jugendliche geschaffen wird, welches einen geschützten Raum bietet, in dem sie ohne Druck von außen zu sich selbst finden und zu sich selbst stehen können. Daher unterstützen wir den Träger Jungenarbeit e.V. sehr gern bei diesem großartigen Projekt.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 22.10.2026

Open-Air-Kino fasst Fuß: Neue Standorte angemeldet

Open-Air-Kinos gehören für viele Hamburgerinnen und Hamburger längst zum Sommer. Formate wie das Schanzenkino oder Filmabende im Eimsbütteler Stadtpark sind seit Jahren bekannt. In Wandsbek gab es vergleichbare Angebote bislang deutlich seltener. Das wollte die Wandsbek-Koalition aus SPD, GRÜNEN und FDP ändern. Nach einem ersten politischen Vorstoß 2025 wurde für 2026 ein eigener Fördertopf in Höhe von 30.000 Euro eingerichtet, damit Vereine und Stadtteilkultureinrichtungen auch in Wandsbek Open-Air-Kinos auf die Beine stellen können.

Im Sommer 2026 wurde daraus Realität. In Jenfeld, Sasel und Rahlstedt fanden Open-Air-Kinos statt, die von den Menschen vor Ort sehr positiv aufgenommen wurden. Gerade Familien, Freundeskreise und Nachbarschaften kamen zusammen und verbrachten gemeinsam einen besonderen Sommerabend im eigenen Stadtteil. Genau darin liegt die Stärke des Formats: Es verbindet Kultur mit Begegnung und bringt Menschen zusammen, die sonst vielleicht nicht dieselben Veranstaltungen besuchen würden. Und es geht weiter: Für 2027 haben bereits Open-Air-Kinos in Bramfeld und Meiendorf grünes Licht erhalten. Damit zeichnet sich schon nach dem ersten Jahr ab, dass aus der ursprünglichen Idee ein wiederkehrendes Angebot in Wandsbek werden kann. Die Wandsbek-Koalition geht davon aus, dass es 2027 nicht bei diesen beiden Stadtteilen bleibt.

Hannah Schneehage, Sprecherin für Kultur der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Open Air Kinos sind kulturelle Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen. Der große Erfolg in diesem Sommer soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden, schon zwei Open Air Kinos sind für 2027 geplant, in Bramfeld und in Meiendorf. Wir freuen uns sehr, dass diese Angebote so gut angenommen werden und dass es im nächsten Jahr in Wandsbeker Stadtteilen wieder ´Film frei` heißt."

Tessa Gesch, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: "Ich war diesen Sommer selber beim Open-Air-Kino in Sasel dabei. Es war ein wunderschönes Erlebnis, gemeinsam mit einem Publikum vom Teenager- bis zum Rentenalter, bei Sonnenuntergang einen Film zu schauen. Es freut mich sehr, dass wir auch im kommenden Jahr weitere solcher schönen Momente im Bezirk Wandsbek ermöglichen können." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Open-Air-Kino kannte man in Hamburg lange vor allem aus anderen Teilen der Stadt. Wir wollten, dass solche besonderen Sommerabende auch in Wandsbek ihren Platz finden. Nach dem ersten Jahr sehen wir, dass das funktioniert und bereits weitere Stadtteile mitmachen wollen. Besonders freut mich, dass daraus keine einmalige Aktion wird, sondern sich ein Angebot entwickelt, das Menschen direkt vor ihrer Haustür zusammenbringt und die kulturelle Vielfalt unserer Stadtteile bereichert."

Presse SPD I Grüne I FDP / 09.10.2026

Gemeinschaftlich fürs Klima. Zukünftig sollen öffentliche Flächen in einem Zusammenspiel aus Verwaltung und Zivilgesellschaft entsiegelt werden.

Bezirk Wandsbek: Partnerschaftlich abpflastern fürs Klima

Die Wandsbek-Koalition setzt sich für die sinnvolle Entsiegelung öffentlicher Flächen im Bezirk ein. Entsiegelte Flächen wirken sogenannten Hitzeinseln entgegen und lassen Regenwasser besser versickern und bereiten so den Bezirk auf die Folgen des Klimawandels vor. Das Projekt „Partnerschaftlich abpflastern" des BUND stellt hier eine sinnvolle Verbindung zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft her. Der Bezirk identifiziert geeignete Flächen, der BUND übernimmt die anfallende Entsiegelungsarbeit und der Bauhof den Materialtransport. Im Juni 2026 wurde bereits ein entsprechendes Pilotprojekt im Bezirk Eimsbüttel erfolgreich durchgeführt. Der BUND signalisierte schon die Bereitschaft, auch in Wandsbek solch ein mögliches Projekt umsetzen zu können.

Hierfür wird das Bezirksamt gebeten, gemeinsam mit dem BUND die Voraussetzungen für eine mögliche Umsetzung des Projekts „Partnerschaftlich abpflastern" in Wandsbek zu prüfen. Insbesondere sollen fachlich sinnvolle Flächen unter Berücksichtigung von Aspekten wie Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit identifiziert werden. Auf dieser Grundlage soll eine mögliche erste Maßnahme gemeinsam mit dem BUND umgesetzt werden. Anschließend soll über die Ergebnisse der Prüfung und der erfolgten Maßnahme im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz berichtet werden. Christiane Rösch, Fachsprecherin Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Entsiegelung von Flächen leistet einen wichtigen Beitrag für die Anpassung an den Klimawandel. Deswegen begrüßen wir es sehr, wenn, wie in Eimsbüttel schon erfolgreich geschehen, das Projekt Partnerschaftlich Abpflastern gemeinsam mit dem BUND auch in Wandsbek gestartet wird. Durch die Zusammenarbeit von Verwaltung und Umweltverband können Kosten eingespart und Gutes für die die Klimaanpassung getan werden."

Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Besonders in der jetzigen schwierigen Haushaltslage muss die Verwaltung sinnvoll entlastet werden. Mit dem Projekt Partnerschaftlich abpflastern können wir solchen Synergieeffekte nutzen. Wir freuen uns, unseren Bezirk zusammen mit dem BUND weiter an die Folgen des Klimawandels anzupassen und weitere Flächen in unserem Bezirk zu entsiegeln. Denn auch hier gilt: Unnötig versiegelte Flächen müssen konsequent entsiegelt werden." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wo Flächen nicht zwingend versiegelt sein müssen, sollten wir sie auch nicht unnötig versiegelt lassen. Entsiegelung hilft dabei, Regenwasser besser aufzunehmen, Straßenbäume zu stärken und unseren Bezirk widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen zu machen. Entscheidend ist, dass wir dabei pragmatisch vorgehen und Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit und den vorhandenen Parkraum mitdenken. Wenn Verwaltung und BUND hier gemeinsam anpacken, können wir mit überschaubarem Aufwand ganz konkrete Verbesserungen vor Ort erreichen."

Hintergrund Die Wandsbek-Koalition ist auf dem Weg, den Bezirk Wandsbek an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Immer wieder auftretende Starkregen- und Hochwasserereignisse verdeutlichen die Notwendigkeit, möglichst viele bereits versiegelte Flächen zu entsiegeln. Die Umsetzung von solchen Entsiegelungsprojekten gestaltet sich in der momentanen Haushaltslage jedoch schwierig. Mit dem Projekt „Partnerschaftlich abpflastern" bietet der BUND Hamburg im Rahmen der Initiative „Hamburg Abpflastern" hier eine unkomplizierte und kostengünstige Lösung an. Im Juni 2026 wurde das Konzept erstmals im Bezirk Eimsbüttel am Wiesingerweg erfolgreich erprobt. Dort hatte eine Platane aufgrund ihrer zu kleinen Baumscheibe mit Wassermangel zu kämpfen, während ihre Wurzeln bereits Gehwegplatten anhoben und damit Stolperfallen verursachten. Bei der gemeinsamen Aktion stellte der Bezirk die Fläche bereit, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des BUND entfernten die Pflastersteine und brachten wasserdurchlässiges Granulat auf, während der Bauhof den Materialtransport übernahm. Die gesamte Maßnahme wurde innerhalb von nur zwölf Tagen vom Ortstermin bis zur Abholung der Pflastersteine umgesetzt. Der personelle und finanzielle Aufwand für das Bezirksamt blieb dabei überschaubar.

Presse SPD I Grüne I FDP / 07.10.2026

Das Bild wurde unter Einsatz von KI erstellt.

Ausgabebox: Ausweis abholen, wenn es in den Alltag passt

Personalausweis oder Reisepass morgens vor der Arbeit, am Abend oder am Samstag abholen, ohne dafür einen weiteren Termin im Hamburg Service zu benötigen: Die Wandsbek-Koalition aus SPD, GRÜNEN und FDP möchte prüfen lassen, ob eine gesicherte Dokumentenausgabebox im Bezirk Wandsbek erprobt werden kann. Die persönliche Vorsprache bei der Beantragung eines Ausweisdokuments bleibt notwendig. Nach der Herstellung muss das fertige Dokument bislang jedoch in der Regel durch erneuten persönlichen Kontakt beim Hamburg Service abgeholt werden. Alternativ gibt es seit Mai 2025 einen kostenpflichtigen Direktversand. Eine Dokumentenausgabebox könnte diese Möglichkeiten um eine weitere, flexible Variante ergänzen. Vorbild könnten Erfahrungen aus anderen Städten sein. Düsseldorf ermöglicht bereits die terminfreie Abholung von Personalausweisen und Reisepässen aus gesicherten Ausgabeboxen. An einem entsprechenden Standort ist die Abholung von Montag bis Samstag zwischen 7 und 20 Uhr möglich. Es soll nun geprüft werden, ob ein solches Angebot auch für die Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger eingerichtet werden kann.

Christiane Rösch, Fachsprecherin Verbraucherschutz der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir wollen den Zugang zu Dienstleistungen der Behörden vereinfachen und dafür ist eine gut erreichbare Ausgabebox für Dokumente eine gute Idee. Dann ist zukünftig nur ein Termin nötig, um einen neuen Personalausweis oder Reisepass zu bestellen, die Abholung kann flexibel wie bei einer Paketstation erledigt werden."

Justin Orbán, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Den neuen Ausweis einfach und ohne Termin an einer Ausgabebox vor oder nach der Arbeit abholen. Was einfach und hilfreich klingt, ist bisher so noch nicht möglich. Noch immer müssen alle Dokumente während der Öffnungszeiten vom Hamburg Service abgeholt werden. Wir wollen die Möglichkeiten einer Dokumentenausgabebox für Wandsbek prüfen lassen. Die Dokumente könnten dann rund um die Uhr ohne Termin abgeholt werden und vor allem nicht ausschließlich während der Öffnungszeiten vom Hamburg Service. Mit einer Dokumentenausgabebox erleichtern wir den Alltag vieler Menschen."

Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Gute Verwaltung muss sich stärker am Alltag der Menschen orientieren. Wer für die Beantragung seines Ausweises bereits persönlich beim Hamburg Service war, sollte das fertige Dokument nach Möglichkeit dann abholen können, wenn es zeitlich passt. Eine sichere Ausgabebox könnte dafür eine zusätzliche Wahlmöglichkeit schaffen, neben der Abholung am Schalter und dem Direktversand. Wir wollen, dass Wandsbek bei einem Pilotprojekt mitgedacht wird."

Presse SPD I Grüne I FDP / 06.10.2026

Aktionsplan: Hitzeschutz muss im Alltag ankommen

Wie gut erreicht Hamburg die Menschen bei großer Hitze, wo gibt es ausreichend kühle Orte - und wie werden Schulen, Pflegeeinrichtungen und besonders belastete Stadtteile besser geschützt? Die Wandsbek-Koalition aus SPD, GRÜNEN und FDP will den aktuellen Stand des Hamburger Hitzeaktionsplans genauer in den Blick nehmen mit dem Ziel, die bezirklichen Möglichkeiten noch besser zu nutzen. Die zuständige Fachbehörde soll dazu im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Sozialausschuss berichten.

Hohe Temperaturen wirken sich längst auf den Alltag vieler Menschen aus. Besonders belastet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte und andere gesundheitlich gefährdete Gruppen. Gleichzeitig entscheidet die Gestaltung von Straßen, Plätzen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen darüber, wie gut ein Stadtteil auch an den heißen Tagen für seine Bürgerinnen und Bürger aufgestellt ist: Hitzeschutz ist mehr denn je eine Frage der Lebensqualität. Der Hamburger Hitzeaktionsplan bündelt Maßnahmen von Hitzewarnungen und Informationsangeboten über die „Kühle-Orte-Karte" bis zum Hitzeschutz an Schulen und zur Unterstützung der Bezirke. Nach den Erfahrungen des Sommers 2026 soll nun geklärt werden, welche Maßnahmen bereits umgesetzt sind, wie gut die Angebote ihre Zielgruppen erreichen und wo noch Handlungsbedarf besteht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Wandsbek bei räumlichen und sozialen Hitze-Hotspots unterstützt werden kann und welche Finanzierungsmöglichkeiten für konkrete Maßnahmen vor Ort bestehen.

Marcel Klose, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der Sommer 2026 hat es deutlich gemacht: Es ist wichtig, auf dieAuswirkungen der Klimaveränderungen vorbereitet zu sein. Dabei spielt insbesondere der Schutz vor Hitze eine große Rolle. Deswegen begrüßen wir es sehr, dass jetzt von der Fachbehörde über die Umsetzung des Hitzeaktionsplans berichtet werden soll und die Maßnahmen vor dem Hintergrund der Hitzeperiode im Sommer überprüft werden sollen." Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende GRÜNE Fraktion Wandsbek: „Der Hamburger Hitzeaktionsplan ist eine wichtige Reaktion auf die zunehmenden Hitzeereignisse in unserer Stadt. Wie notwendig Klimaanpassungen inzwischen sind, hat auch dieser Sommer mit neuen Rekordtemperaturen im Juni gezeigt. Mit der Kühle-Orte-Karte gibt es eine gute Übersicht über Trinkwasserspender und andere Möglichkeiten zur Abkühlung. Gleichzeitig müssen wir unsere Stadt langfristig widerstandsfähiger gegen Hitze machen: mit mehr Straßenbäumen, mehr Grün und weniger versiegelten Flächen. Klar ist: Wir müssen uns auf längere Hitzephasen und die damit häufig verbundenen Starkregenereignisse besser vorbereiten."

Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende GRÜNE Fraktion Wandsbek: „Der Hamburger Hitzeaktionsplan ist eine wichtige Reaktion auf die zunehmenden Hitzeereignisse in unserer Stadt. Wie notwendig Klimaanpassungen inzwischen sind, hat auch dieser Sommer mit neuen Rekordtemperaturen im Juni gezeigt. Mit der Kühle-Orte-Karte gibt es eine gute Übersicht über Trinkwasserspender und andere Möglichkeiten zur Abkühlung. Gleichzeitig müssen wir unsere Stadt langfristig widerstandsfähiger gegen Hitze machen: mit mehr Straßenbäumen, mehr Grün und weniger versiegelten Flächen. Klar ist: Wir müssen uns auf längere Hitzephasen und die damit häufig verbundenen Starkregenereignisse besser vorbereiten."

Presse SPD I Grüne I FDP / 03.10.2026

Das Regionalsprecher-Team der Wandsbek-Koalition vor Ort an der startbereiten Baustelle für die neue Susebek-Brücke. Vorbeikommende Bürgerinnen und Bürger übermittelten ihre Freude über den Baubeginn. Im Bild, von links: Xavier Wasner (SPD-Fraktion), Tessa Gesch (Fraktion der Grünen) und Birgit Wolff (FDP-Fraktion). (Bild: Wandsbek-Koalition

Warten auf Susebek-Brücke hat ein Ende: Bauarbeiten beginnen

Die Brückensperrung vor anderthalb Jahren kam überraschend: Plötzlich war für die Anwohner und vielen Spaziergänger die kleine Holzbrücke über die Susebek im Stadtteil Hummelsbüttel gesperrt, wegen akuter Einsturzgefahr. Die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hatte sich sogleich mit einem Antrag (Drucksache 22-1216) an die zuständige Landesbehörde gewandt, schnellstmöglich eine Ersatzmaßnahme zu installieren. Dies war für die zuständige Senatsverwaltung, die Landesbehörde für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), herausfordernd, weil einerseits wichtige Stromleitungen im Brückenbereich liegen und andererseits die Stützkonstruktion der Brücke für eine einfache Ersatzlösung nicht ausreichend stabil war. Die Verwaltung hatte angekündigt, zum Jahresende 2026 mit dem Bau einer verlässlichen Überquerung der Susebek zu beginnen. Nun hat das Warten auf die Brücke sogar ein etwas vorzeitiges Ende: Die Landesbehörde LSBG hat bereits ein Infoschild angebracht, dass mit Beginn des Oktobers auch die Bauarbeiten starten werden. Geplant ist eine zweimonatige Bauphase.

Birgit Wolff, Regionalsprecherin Alstertal der FDP-Fraktion Wandsbek: „Das ist eine große Freude für uns - und eine große Erleichterung für die Anwohner und die Spaziergänger! Wie stark die Brücke genutzt wird, zeigt sich auch an dem breit ausgetretenen Trampelpfad zwischen Büschen und Bäumen, der sich als selbstentwickelter Umweg etabliert hat. Wir hoffen, dass sich der Grünbereich schnell wieder erholt." Die Behauptung des CDU-Politikers ist falsch, da die Zusage der Politik zur Befristung der Nutzung auch weiter gilt. Richtig sei, so die Wandsbek-Koalition, dass die Sozialbehörde überlegt habe, die Baugenehmigungen von Geflüchteten-Einrichtungen allgemein zu entfristen. Hierüber ist im Bezirk aber bisher gar nicht entschieden worden. Die Koalition in Wandsbek lehnt ein solches Verfahren zudem ab und wird einer Entfristung entsprechend nicht zustimmen. Die Zusagen der Sozialbehörde von 2023 sind weiterhin gültig und werden eingehalten. Es handelt sich bei der Flüchtlingsunterkunft am Luisenhof/Tegelweg um eine zunächst auf fünf Jahre befristete Nutzung, sechs Monate vor Ablauf der Nutzung wird über den weiteren Bedarf entschieden werden. Weiterhin lehnt die Koalition auch Wohnungsbau nach Abschluss der Nutzung ab. Mit einem entsprechenden Antrag wird die Wandsbek-Koalition am 01.10.2026 im zuständigen Regionalausschuss entsprechende Positionen zur Klärung beitragen.

Xavier Wasner, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Alstertal: „Wir sind von vielen Menschen aus Hummelsbüttel immer wieder auf die schwierige Situation durch die fehlende Brücke hingewiesen worden. Daran zeigt sich: Diese Verbindung ist für den Alltag vor Ort offenbar deutlich wichtiger, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Umso mehr freut es mich, dass sich dieser Zustand nun bald ändern wird. Leider hat es länger gedauert, als wir uns gewünscht hätten, und bedauerlicherweise ist auch keine provisorische Zwischenlösung zustande gekommen. Aber jetzt ist absehbar: Bald ist diese Verbindung über die Susebek wiederhergestellt." Am 20.02.2023 wandte sich die Sozialbehörde an die Nachbarschaft der damals geplanten Geflüchteten-Unterkunft am Luisenhof/Tegelweg und sicherte im Hinblick auf eine künftige Außerbetriebnahme des Standorts zu, die Wiese, die für die Unterkunft genutzt wurde, verbunden mit einer qualitativen Aufwertung zu renaturieren. Die Behörde informierte hinsichtlich der entsprechenden Zeitfenster, dass die Nutzungszeit gemäß beantragter Baugenehmigung fünf Jahre nach Inbetriebnahme betrage. Die Sozialbehörde sicherte außerdem zu, dass der Bedarf an Unterbringungsplätzen ca. sechs Monate vor Ablauf der fünf Jahre geprüft und über den Fortgang der Einrichtung unter Berücksichtigung der dann vorherrschenden Zugangs- und Unterbringungssituation erneut entschieden werde. Tatsächlich stand die Bezirksversammlung seinerzeit hinter dem angekündigten Verfahren, wonach die Baugenehmigung befristet ist und zum geeigneten Zeitpunkt über den weiteren Bedarf zu entscheiden ist, wie dies 2023 auch durch die Fachbehörde und das Bezirksamt zugesichert worden ist. Eine Absicht, diese Position aufzugeben, bestand nicht und besteht auch weiterhin nicht, den Falschbehauptungen des CDU-Bürgerschaftspolitikers zum Trotz.

Tessa Gesch, Sprecherin der Fraktion der Grünen im Regionalausschuss Alstertal: „Die Susebek-Brücke ist eine kleine Verbindung mit großer Bedeutung für den Alltag vor Ort. Dass die Bauarbeiten nun früher beginnen, ist deshalb eine gute Nachricht für die Anwohnerinnen und Anwohner. Nach langer Wartezeit kommt endlich Bewegung in die Sache und die wichtige Verbindung kann bald wieder genutzt werden." Das Regionalsprecher-Team der Wandsbek-Koalition vor Ort an der startbereiten Baustelle für die neue Susebek-Brücke. Vorbeikommende Bürgerinnen und Bürger übermittelten ihre Freude über den Baubeginn.

Presse SPD I Grüne I FDP / 21.09.2026

Keine Halbwahrheiten auf Kosten von Geflüchteten

Veröffentlichungen eines CDU-Bürgerschaftsabgeordneten bringen aktuell Unruhe in die Farmsener Bevölkerung – und zwar keineswegs gerechtfertigt, wie die Wandsbek-Koalition klarstellt. Im Blickpunkt steht die Geflüchteten-Unterkunft am Luisenhof/Tegelweg. Verbreitet werden seitens des CDU-Politikers dabei Informationen, die ursprünglich aus einer dezidiert nicht-öffentlichen Sitzung des Bauprüfausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne stammen – und zudem so auch unzutreffend sind. Angeblich gelte die Zusage der Verwaltung, die von der Unterkunft genutzte Wiese nach Ablauf der Nutzungsfrist zu renaturieren und sie zudem qualitativ aufzuwerten, nicht mehr: Das gegebene Versprechen werde nicht eingehalten, durch den Wegfall der formalen Befristung der Baugenehmigung solle eine dauerhafte Nutzung des Geländes für Wohnen für Geflüchtete entstehen.

Dazu nehmen die Vorsitzenden der Fraktionen der Wandsbek-Koalition aus SPD/Marc Buttler, Grünen/Justin Orbán und FDP/Birgit Wolff, wie folgt Stellung: Die Behauptung des CDU-Politikers ist falsch, da die Zusage der Politik zur Befristung der Nutzung auch weiter gilt. Richtig sei, so die Wandsbek-Koalition, dass die Sozialbehörde überlegt habe, die Baugenehmigungen von Geflüchteten-Einrichtungen allgemein zu entfristen. Hierüber ist im Bezirk aber bisher gar nicht entschieden worden. Die Koalition in Wandsbek lehnt ein solches Verfahren zudem ab und wird einer Entfristung entsprechend nicht zustimmen. Die Zusagen der Sozialbehörde von 2023 sind weiterhin gültig und werden eingehalten. Es handelt sich bei der Flüchtlingsunterkunft am Luisenhof/Tegelweg um eine zunächst auf fünf Jahre befristete Nutzung, sechs Monate vor Ablauf der Nutzung wird über den weiteren Bedarf entschieden werden. Weiterhin lehnt die Koalition auch Wohnungsbau nach Abschluss der Nutzung ab. Mit einem entsprechenden Antrag wird die Wandsbek-Koalition am 01.10.2026 im zuständigen Regionalausschuss entsprechende Positionen zur Klärung beitragen.

HINTERGRUND Am 20.02.2023 wandte sich die Sozialbehörde an die Nachbarschaft der damals geplanten Geflüchteten-Unterkunft am Luisenhof/Tegelweg und sicherte im Hinblick auf eine künftige Außerbetriebnahme des Standorts zu, die Wiese, die für die Unterkunft genutzt wurde, verbunden mit einer qualitativen Aufwertung zu renaturieren. Die Behörde informierte hinsichtlich der entsprechenden Zeitfenster, dass die Nutzungszeit gemäß beantragter Baugenehmigung fünf Jahre nach Inbetriebnahme betrage. Die Sozialbehörde sicherte außerdem zu, dass der Bedarf an Unterbringungsplätzen ca. sechs Monate vor Ablauf der fünf Jahre geprüft und über den Fortgang der Einrichtung unter Berücksichtigung der dann vorherrschenden Zugangs- und Unterbringungssituation erneut entschieden werde. Tatsächlich stand die Bezirksversammlung seinerzeit hinter dem angekündigten Verfahren, wonach die Baugenehmigung befristet ist und zum geeigneten Zeitpunkt über den weiteren Bedarf zu entscheiden ist, wie dies 2023 auch durch die Fachbehörde und das Bezirksamt zugesichert worden ist. Eine Absicht, diese Position aufzugeben, bestand nicht und besteht auch weiterhin nicht, den Falschbehauptungen des CDU-Bürgerschaftspolitikers zum Trotz.

Presse SPD I Grüne I FDP / 18.09.2026

Bebauung Tonndorf 36: Neues Format stärkt Bürgerdialog

Am 25. August wurden im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek die Ergebnisse der zusätzlichen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan Tonndorf 36 vorgestellt. Die Veranstaltung, die am 25. Juni in der Aula der Gyula-Trebitsch-Schule stattfand, hat gezeigt, dass das neue dialogische Beteiligungsformat den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einer transparenten und frühzeitigen Einbindung in die Planungsprozesse umfassend erfüllt hat. Vertreterinnen und Vertreter der Parteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und DIE LINKE waren vor Ort und haben den Austausch als stille Beobachter begleitet.

Das Plangebiet Tonndorf 36 umfasst den Bereich nördlich der Stein-Hardenberg-Straße im Stadtteil Tonndorf, einschließlich des Areals rund um den Sonnenredder. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Bus- und künftigen S-Bahnhof sowie zum Zentrum Tonndorf und ist damit ein zentraler Entwicklungsraum im Bezirk Wandsbek. Ergänzend zu der bereits erfolgten und für Bebauungsplanverfahren üblichen öffentlichen Informationsveranstaltung nach dem Baugesetzbuch wurde dieses neue Format der Dialogveranstaltung als Workshop mit zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Im Rahmen moderierter Thementische zu den Bereichen Wohnen und Städtebau, Freiraum, Grünraum und Wege, Mobilität und Verkehr sowie Soziales und Nachbarschaft konnten 30 Tonndorferinnen und Tonndorfer ihre Anregungen und Hinweise einbringen. Die Vielfalt der Meinungen und Anliegen aus dem Stadtteil wird nun in die weiteren Planungen einfließen.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Format – auf Grundlage des interfraktionellen Beschlusses und über die gesetzlichen Anforderungen hinaus – erstmals in Wandsbek zur Anwendung kam und damit ein Novum in der städtebaulichen Entwicklung des Bezirks darstellt. Die Moderation erfolgte durch ein externes Planungsbüro, um eine unabhängige und professionelle Begleitung sicherzustellen. Die Ergebnisse der Dialogveranstaltung verdeutlichen insbesondere den Wunsch nach Erhalt des grünen Charakters und der offenen Baustruktur, die Prüfung der baulichen Dichte im Blockinnenbereich, die Schaffung öffentlicher Grünflächen, Spielplätze und Begegnungsorte sowie eine verbesserte Erschließung und Anbindung durch ÖPNV, Fahrrad und Pkw. Auch die Bedarfe an sozialer Infrastruktur und vielfältigen Wohnraumangeboten wurden deutlich adressiert.

Das Bebauungsplanverfahren Tonndorf 36 war im November 2024 zunächst ruhend gestellt worden, um die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Qualitäten des Quartiers weitergehend zu berücksichtigen. Mit der nun erfolgten Auswertung der Bürgerbeteiligung und der Zustimmung des Planungsausschusses am 25. August kann das Verfahren fortgeführt werden. Im nächsten Schritt wird ein Funktionsplan erarbeitet, in den die wesentlichen Anregungen aus der Dialogveranstaltung einfließen und der die Grundlage für den späteren Bebauungsplanentwurf bildet. Mit diesem innovativen Beteiligungsprozess setzt Wandsbek neue Maßstäbe für eine nachhaltige und akzeptierte Stadtentwicklung im Bezirk. Paul Strothmann, Tonndorfer Abgeordneter der SPD-Fraktion Wandsbek, betont: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und der aktuelle Bebauungsplan aus dem Jahr 1987 ist an der Stein-Hardenberg-Straße nicht mehr zeitgemäß. Mit dem zusätzlichen Beteiligungsformat berücksichtigen wir die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner besonders, etwa bei der Frage nach sozialer Infrastruktur oder der Sorge vor Verschattung. Die Veranstaltung habe ich als sehr konstruktiv erlebt.“ Jan-Henrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen. Es freut mich, dass auch die Ergebnisse der intensiven Bürgerinnenbeteiligung zeigen, worauf eine moderne städtebauliche Entwicklung achten muss: möglichst wenig versiegelte Flächen und kühle Orte als Reaktion auf zunehmende Starkwetterereignisse, Begegnungsorte wie zum Beispiel Spielplätze und eine gute Verkehrsanbindung. Die Ergebnisse des Beteiligungsformats sollen nun in dem folgenden Bebauungsplan angemessen Berücksichtigung finden. So geht moderne Stadtentwicklung.“ Birgit Wolff, Vorsitzende und Fachsprecherin Stadtplanung der FDP-Fraktion Wandsbek: „Das rundum gelungene, weitgehend repräsentative Beteiligungsformat setzt auf sehr erfreuliche Weise die von uns gewünschte faire Beteiligung um: Auch die leisen Stimmen unter den Bürgerinnen und Bürgern werden hier gleich stark wahrgenommen wie die lauten. Das Vorhaben Tonndorf 36 insgesamt ist ein wertvolles Beispiel für vorausschauende Stadtplanung: Erst einmal bleibt alles wie es ist - aber sollte ein Hauseigentümer aus-, um- oder neubauen wollen, gibt es jetzt einen Rahmenplan, der einerseits das Ensemble als solches respektiert, andererseits aber, besonders an der Magistrale, viel mehr Spielraum ermöglicht als bisher. Das bietet viel Flexibilität. Wir sind gespannt, wann für das erste Gebäude ein Bauantrag eingeht und sich das Ensemble wohldosiert weiterentwickelt und für die Zukunft aufstellt.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 17.09.2026

Das Bild wurde unter Einsatz von KI erstellt.

Wandsbek-Koalition: Mehr Straßenbäume für Wandsbek

Die Wandsbek-Koalition setzt sich für zusätzliche Straßenbäume im Bezirk ein. Die zunehmende Anzahl an Hitzewellen mit sehr hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit verdeutlicht die Notwendigkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen. Zusätzliche Straßenbäume helfen dabei, Hitzeinseln zu reduzieren sowie die Luft- und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu steigern. Hierfür wird das Bezirksamt gebeten, über mögliche neue Standorte zu berichten. Diese Potentialstandorte sollen nach einer erfolgreichen Prüfung priorisiert werden, um im öffentlichen Raum die Anzahl dringend notwendiger schattenspendender Orte zu erhöhen und Hitzeinseln zu reduzieren. Auf dieser Grundlage sollen möglichst viele neue Straßenbäume gepflanzt werden.

Christiane Rösch, Fachsprecherin Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: "Wandsbek ist schon heute ein sehr grüner Bezirk und unsere Verwaltung leistet viel, um unseren großen Straßenbaumbestand zu erhalten und weiterzuentwickeln. Trotzdem lohnt sich der Blick darauf, wo noch zusätzliche Bäume möglich und besonders sinnvoll sind. Gerade an heißen Tagen merken wir, welchen Unterschied ein schattenspendender Baum machen kann. Deshalb wollen wir vorhandene Potenziale nutzen, gezielt dort, wo zusätzliche Begrünung und Verschattung wirklich gebraucht werden."

Simone Mohnke, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Dieser Sommer mit über vierzehn Hitzetagen und einer neuen Höchsttemperatur von über 39 Grad in unserer Stadt hat erneut gezeigt, dass wir unseren Weg, unseren Bezirk an die Folgen des Klimawandels anzupassen, fortsetzen müssen. Straßenbäume leisten hierbei einen wichtigen Beitrag. Sie reduzieren Hitzeinseln und bieten Schutz vor der starken Mittagssonne. Deshalb setzen wir uns für möglichst viele neue Straßenbäume ein." Die Ergebnisse der Dialogveranstaltung verdeutlichen insbesondere den Wunsch nach Erhalt des grünen Charakters und der offenen Baustruktur, die Prüfung der baulichen Dichte im Blockinnenbereich, die Schaffung öffentlicher Grünflächen, Spielplätze und Begegnungsorte sowie eine verbesserte Erschließung und Anbindung durch ÖPNV, Fahrrad und Pkw. Auch die Bedarfe an sozialer Infrastruktur und vielfältigen Wohnraumangeboten wurden deutlich adressiert.

Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Straßenbäume tragen ganz konkret zur Lebensqualität in unseren Stadtteilen bei. Deshalb setzen wir uns nicht nur für den Erhalt wertvoller alter Bäume ein, sondern wollen auch dort neue Bäume pflanzen, wo sie langfristig gute Bedingungen haben und besonders viel bewirken können. Entscheidend ist, geeignete Standorte gezielt zu identifizieren und die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen." Paul Strothmann, Tonndorfer Abgeordneter der SPD-Fraktion Wandsbek, betont: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und der aktuelle Bebauungsplan aus dem Jahr 1987 ist an der Stein-Hardenberg-Straße nicht mehr zeitgemäß. Mit dem zusätzlichen Beteiligungsformat berücksichtigen wir die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner besonders, etwa bei der Frage nach sozialer Infrastruktur oder der Sorge vor Verschattung. Die Veranstaltung habe ich als sehr konstruktiv erlebt.“ Jan-Henrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen. Es freut mich, dass auch die Ergebnisse der intensiven Bürgerinnenbeteiligung zeigen, worauf eine moderne städtebauliche Entwicklung achten muss: möglichst wenig versiegelte Flächen und kühle Orte als Reaktion auf zunehmende Starkwetterereignisse, Begegnungsorte wie zum Beispiel Spielplätze und eine gute Verkehrsanbindung. Die Ergebnisse des Beteiligungsformats sollen nun in dem folgenden Bebauungsplan angemessen Berücksichtigung finden. So geht moderne Stadtentwicklung.“ Birgit Wolff, Vorsitzende und Fachsprecherin Stadtplanung der FDP-Fraktion Wandsbek: „Das rundum gelungene, weitgehend repräsentative Beteiligungsformat setzt auf sehr erfreuliche Weise die von uns gewünschte faire Beteiligung um: Auch die leisen Stimmen unter den Bürgerinnen und Bürgern werden hier gleich stark wahrgenommen wie die lauten. Das Vorhaben Tonndorf 36 insgesamt ist ein wertvolles Beispiel für vorausschauende Stadtplanung: Erst einmal bleibt alles wie es ist - aber sollte ein Hauseigentümer aus-, um- oder neubauen wollen, gibt es jetzt einen Rahmenplan, der einerseits das Ensemble als solches respektiert, andererseits aber, besonders an der Magistrale, viel mehr Spielraum ermöglicht als bisher. Das bietet viel Flexibilität. Wir sind gespannt, wann für das erste Gebäude ein Bauantrag eingeht und sich das Ensemble wohldosiert weiterentwickelt und für die Zukunft aufstellt.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 15.09.2026

Feierabendparken auch in Wandsbek ermöglichen

In Wandsbek soll die Mehrfachnutzung vorhandener Flächen den Parkdruck im öffentlichen Raum reduzieren. Die Wandsbek-Koalition hat beschlossen, das Modell „Feierabendparken" an dafür geeigneten LIDL-Standorten prüfen zu lassen. Gespräche sollen bevorzugt mit den Betreiberinnen und Betreibern an den Standorten geführt werden, die bereits die notwendigen technischen Voraussetzungen für eine digitale Parkraumbewirtschaftung erfüllen. Über die Ergebnisse soll dem Ausschuss für Mobilität berichtet werden.

Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Das Feierabendparken ist ein pragmatischer Beitrag, um den Parkdruck in Wandsbek zu reduzieren. In Hamburg wird bereits gezeigt, dass ungenutzte Supermarktparkplätze nachts sinnvoll und zeitlich begrenzt für Anwohnende und Besuchende geöffnet werden können. Diesen Ansatz wollen wir nun auch in Wandsbek voranbringen – zunächst an geeigneten Lidl-Standorten und perspektivisch gemeinsam mit weiteren Supermärkten und Discountern. So nutzen wir vorhandene, bereits versiegelte Flächen besser, reduzieren den Parksuchverkehr und schaffen zusätzliche Stellplätze, ohne neue Flächen in Anspruch zu nehmen."

Justin Orbán, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Freie Flächen sind in unserem Bezirk ein knappes Gut. Der vorhandene Raum muss daher effizienter genutzt werden. Das nächtliche Parken auf ungenutzten Supermarktparkflächen erlaubt uns genau das, wir verbessern die Parksituation vor Ort, ohne, dass dafür neue Flächen versiegelt werden müssen."

Finn Ole Ritter, Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Feierabendparken ist eine einfache, aber wirksame Lösung für mehr Parkplätze in Wandsbek – ohne neue Flächen zu versiegeln. Die FDP-Fraktion Wandsbek setzt sich dafür ein, dass Supermärkte wie Lidl ihre Parkplätze abends für Anwohner öffnen, damit alle schneller einen Platz finden."

Fraktion vor Ort / 15.09.2026

FDP-Bezirksfraktion besucht die Meistermeile

Wie können Handwerksbetriebe in Hamburg auch künftig gute Bedingungen für ihre Arbeit finden? Dieser Frage ist die FDP-Gesamtfraktion in Wandsbek bei einem Besuch der Meistermeile nachgegangen. Vor Ort informierten wir uns über das Konzept, die Erfahrungen der ansässigen Betriebe und die aktuellen Herausforderungen des Handwerks. Und in drei Betriebe – ein Sanitärtechniker, eine Brennerei, eine Bäckerei – konnten wir live reinschnuppern.

Die Meistermeile bietet auf rund 50 bis 500 Quadratmetern moderne Werkstatt- und Lagerflächen. Mit Deckenhöhen von bis zu 4,10 Metern und Lastenaufzügen mit einer Tragfähigkeit von bis zu 11 Tonnen ist die Anlage auch auf die besonderen Anforderungen handwerklicher Betriebe ausgerichtet. Hinzu kommen mehr als 100 Stellplätze, die auch für größere Fahrzeuge geeignet sind. Ein besonderer Vorteil: Die Betriebe können ihre Flächen selbst nach ihren Anforderungen ausbauen lassen. Für die Betriebe liegt ein wichtiger Vorteil in der räumlichen Nähe: Unterschiedliche Gewerke können miteinander kooperieren und Aufträge leichter gemeinsam bearbeiten. Gleichzeitig zeigt die Meistermeile, wie schwierig es ist, neue Flächen für das Handwerk zu schaffen. Für ein weiteres Projekt dieser Größenordnung stehen derzeit kaum geeignete städtische Flächen zur Verfügung. Als mögliche Alternative wurde deshalb auch das Modell einer Genossenschaft angesprochen.

Und natürlich ging es auch um handwerkspolitische Themen: Ein bezirksübergreifendes Gewerbeflächenkonzept könnte dabei helfen, Flächenbedarfe des Handwerks besser zu erfassen und Angebote gezielter zu entwickeln. Konflikte nach dem Muster „Not in My Backyard“ können die Entwicklung geeigneter Standorte zusätzlich erschweren.

Auch bei den Rahmenbedingungen gibt es Verbesserungsbedarf. Beim Handwerkerparken hat die Digitalisierung der Ausnahmegenehmigungen bereits für Entlastung gesorgt. Schwieriger bleibt die Nutzung öffentlichen Grundes, etwa für Baustellen. Hier entstehen teilweise Doppelbeantragungen zwischen Polizei und Bezirksverwaltung. Als zentrale Sorgen des Handwerks wurden zudem Energiepreise und Bürokratie genannt. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Nachwuchs: Junge Menschen sollen frühzeitig für handwerkliche Berufe und für die Möglichkeit einer eigenen Gründung begeistert werden. Eine Idee dafür ist ein „Bergedorfer Praktikums-Rondell“, bei dem Jugendliche innerhalb von drei Wochen mehrere Betriebe und unterschiedliche Gewerke kennenlernen. Die FDP-Bezirksfraktion will den Austausch mit dem Handwerk fortsetzen und insbesondere die Bedarfe für Wandsbek weiter konkretisieren.

Presse SPD I Grüne I FDP / 14.09.2026

Bezirkliche Beteiligung an den Int. Wochen gegen Rassismus

Rassismus ist noch immer ein Alltagsproblem. Viele unserer Mitbürgerinnen sind jeden Tag von Rassismus betroffen, ob im Büro, im Bus oder bei der Wohnungsbesichtigung. In Zeiten, in denen rassistisches Gedankengut wieder salonfähig wird, ist es besonders wichtig, Stellung zu beziehen.

Auch im kommenden Jahr beteiligt sich der Bezirk wieder an den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Wandsbek. Es sollen unter anderem Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Theaterstücke aus dem Aktionsfonds der Lokalen Partnerschaften im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! mit insgesamt bis zu 20.000 Euro gefördert.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sollen möglichst viele Menschen erreichen. Deshalb soll das Bezirksamt in Schulen, Kitas, Sportvereine und Jugendzentren gezielt auf die Beteiligungsmöglichkeiten aufmerksam machen und die Aktionswochen auch über die sozialen Medien bekannt machen. Gleichzeitig soll verstärkt auf Anlaufstellen für Menschen aufmerksam gemacht werden, die rassistische Gewalt oder Diskriminierung erleben. Denn Menschenwürde ist nicht verhandelbar – und Rassismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Auch nicht in Wandsbek.

Carsten Heeder, Fachsprecher Integration der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die internationalen Wochen gegen Rassismus sind ein wichtiges Instrument, um auf den alltäglichen Rassismus hinzuweisen und ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Auch in diesem Jahr unterstützen wir die Veranstaltungsreihe sehr gern und wollen mit einer Ausweitung der Werbekampagne dafür sorgen, dass mehr Wandsbeker:innen von den Veranstaltungen erfahren und sich beteiligen können." Sami Khokhar, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Rassismus ist kein theoretisch Problem, sondern trauriger Alltag vieler unserer Mitbürgerinnen. Häufig sind diese Erfahrungen für Außenstehende nicht sichtbar. So entsteht der Eindruck, dass ja alles nicht so schlimm sei. Das wollen wir ändern und diese Erlebnisse sichtbar machen. Nur im Austausch haben wir die Möglichkeit, über problematische Verhaltensweisen zu diskutieren und für ein respektvolles Miteinander einzustehen. Deshalb brauchen wir in Zeiten, in denen wieder offen rassistisch gedacht wird, solche Veranstaltungen wie die Internationalen Wochen gegen Rassismus." Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Rassismus geht uns alle etwas an. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass viele Menschen tagtäglich mit rassistischen Anfeindungen zu kämpfen haben. Rassismus ist nicht nur für die Betroffenen problematisch, sondern schadet der gesamten Gesellschaft, indem er den Zusammenhalt gefährdet und ein respektvolles Miteinander erschwert. Menschen werden jedoch nicht als Rassisten geboren, sondern durch ihr gesellschaftliches Umfeld zu solchen gemacht. Es ist daher, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Geschehnisse, von großer Bedeutung, die Menschen für Rassismus zu sensibilisieren und auf das Thema aufmerksam machen. Es freut mich daher sehr, dass die Wochen gegen Rassismus auch im nächsten Jahr wieder in Wandsbek stattfinden und uns die Möglichkeit bieten, weiter gegen den Rassismus vorzugehen."

Presse SPD I Grüne I FDP / 14.09.2026

Quelle: monkeybusinessimages

Start der Wahlphase des Kinder- und Jugendbeirats

Der Zeitplan sieht vor, dass unmittelbar nach der Sitzung der Bezirksversammlung am 10. September eine erste Informationskampagne für die Aufstellung von Kandidierenden beginnt. An diese schließen sich die Bewerbungsphase und eine zweite Informationskampagne zur Wahl des ersten Kinder- und Jugendbeirats zwischen dem 26. Oktober und dem 22. November an. Die Wahl selbst findet dann vom 9.-22. November statt. Abgeschlossen wird der Ablauf mit der Konstituierung des Beirats in einem Workshop am10./11. Dezember.

Finn Nußbaum, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Gerade in Zeiten großer Unzufriedenheit mit Politik ist es wichtig, jungen Menschen frühzeitig eine aktive Teilhabe an Entscheidungsprozessen und der Gestaltung ihrer Lebenswelt zu ermöglichen. Mit der Wahl des Hamburg-weit ersten Kinder- und Jugendbeirats schaffen wir im November eine wichtige Voraussetzung für eine dauerhafte, institutionalisierte Beteiligung. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten aus der Verwaltung, dem Dienstleister PLING Kollektiv und den bereits beteiligten Jugendlichen aus der Begleitgruppe für die Vorbereitung bedanken.“

Jessica Denhardt, Mitglied im Jugendhilfeausschuss für die Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: " Wir wollen eine Politik, die die Interessen aller Menschen im Blick hat. Das gelingt am besten, wenn diejenigen, um deren Lebensrealitäten es geht, auch selbst mit am Tisch sitzen und ihre Perspektiven einbringen können. Bisher war eine Gruppe aber noch gar nicht in der Bezirkspolitik vertreten: Kinder und Jugendliche! Ich freue mich deswegen sehr, dass hier in Wandsbek im November die Wahl des Hamburgweit ersten Kinder- und Jugendbeirats stattfindet. Das ist eine wichtiger Schritt für mehr demokratische Beteiligung und trägt dazu bei, dass die Interessen und Lebensrealitäten junger Menschen bei politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden. Sie wissen selbst am besten, was sie beschäftigt, wo es Probleme gibt und welche Veränderungen sie sich wünschen. Dieses Wissen ist für gute Politik unverzichtbar."

Annett Wicher, parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Um unseren Bezirk zukunftsfähig zu machen, ist es wichtig, dass wir auch diejenigen an unseren Entscheidungsprozessen beteiligen, die die Zukunft unseres Bezirkes sind, die Kinder und Jugendlichen. Denn wer an einem Ort aufwächst, an dem er sich wohl gefühlt hat und an dem er gehört wurde, kommt gern zurück oder bleibt direkt. Ich freue mich sehr, dass wir in Wandsbek nun auch die Teilhabe der jüngsten Generation an unseren Entscheidungsprozessen durch den hamburgweit ersten Kinder- und Jugendbeirat gesichert haben.“ / Hintergrund: Im Koalitionsvertrag der Wandsbek-Koalition ist die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirates als Abschluss einer mehrjährigen Projektphase vorgesehen. Parallel dazu sieht der Koalitionsvertrag über die Zusammenarbeit in der 23. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft zwischen der SPD, Landesorganisation Hamburg und Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Hamburg die Stärkung der Bürgerbeteiligung in den Bezirken durch die Einrichtung von Jugendparlamenten oder -beiräten in allen Bezirken vor. Gestartet wird mit den aktuell laufenden Pilotprojekten in den Bezirken Altona und Wandsbek.

Presse SPD I Grüne I FDP / 04.09.2026

Von links nach rechts: Finn-Ole Ritter (FDP), Hannah Schneehage (SPD) und Uwe Halfpap (Grüne). Gemeinsam für die Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns: Wandsbek-Koalition für mehr Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit im Kern von Volksdorf. (Quelle: Wandsbek-Koalition).

Attraktiv halten: Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns

Der Mobilitätsausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat am 27. August beschlossen, mit welcher Variante die Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns weiter geplant werden soll. Ziel ist es, im Straßenzug Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich einzurichten, damit der Ortskern auch zukünftig attraktiv bleibt und den veränderten Ansprüchen an Mobilität, gesellschaftlichem Miteinander, Einkaufen und Dienstleistungsangeboten gerecht wird. Das jetzige Konzept ist das Resultat einer Reihe von Ortsterminen mit Gewerbetreibenden, Anwohnenden und Vereinen in den letzten Jahren.

Mit dem nun beschlossenen Entwurf, der Grundlage für die weiteren Planungen sein wird, ist sichergestellt, dass der Ortskern für die einzelnen Verkehrsteilnehmer:innen attraktiver, sicherer und barrierefreier wird. Die Geschwindigkeit im verkehrsberuhigten Geschäftsbereich wird auf 20 km/h begrenzt, die Gehwege werden saniert und die meisten Parkplätze bleiben erhalten. Außerdem wird der Ortskern durch eine zusätzliche Buslinie noch besser angebunden, das macht den Volksdorfer Ortskern zukunftsfest

Hannah Schneehage, Regionalsprecherin Walddörfer der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wer Stadtteilzentren in Zeiten des Online-Handels lebendig halten will, darf nicht mehr nur auf reines Produkt-Angebot setzen. Entscheidend werden Aufenthaltsqualität und Begegnung sein. Die entstandene Planung bedeutet für den Volksdorfer Ortskern eine riesige Aufwertung: Wir gewinnen deutlich an Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit. Sie ist die Chance, unseren „Dorfkern“ für die Zukunft resilient zu machen. Denn Volksdorf hat etwas, das viele Stadtteilzentren bereits aufgeben mussten: Eine sehr diverse und liebevoll gestaltete, inhabergeführte Einzelhandels-Landschaft - teilweise mit jahrzehntelanger Tradition. Aber der Druck durch unumkehrbar verändertes Kaufverhalten kommt auch hier an: Wir beobachten immer längere Leerstände. Wenn wir uns den Schatz, der unser „Dorfkern“ ist, bewahren wollen, müssen wir ihn jetzt zukunftsfähig machen.“

Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion: „Wir wollen sicherstellen, dass der Volksdorfer Ortskern den Herausforderungen der Zukunft standhalten kann. Eine Umgestaltung des Ortskerns, die allen Verkehrsteilnehmerinnen gerecht wird, erreicht genau das. Die jetzige Planung verspricht ein deutliches Plus an Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität. Die detaillierte Ausgestaltung soll in Abstimmung mit den Menschen vor Ort erfolgen. So schaffen wir einen attraktiven Ortskern, der die Interessen aller berücksichtigt.“ Finn Ole Ritter, Regionalsprecher Walddörfer der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Ortskern Volksdorf soll für alle gut erreichbar sein – ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder dem ÖPNV. Besonders wichtig ist uns, dass die Parkplätze im Ortskern sowie im Umkreis von fünf Gehminuten zu 98 % erhalten bleiben. So bleibt der Standort auch für diejenigen attraktiv, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Die geplante Neugestaltung vereint moderne Anforderungen mit praktischer Umsetzbarkeit. Als FDP Fraktion Wandsbek setzen wir uns für eine zukunftsorientierte, pragmatische und bürgerfreundliche Lösung ein, die den Bedürfnissen aller gerecht wird.“ Aus der Idee, den Ortskern attraktiver und zukunftsfähiger zu machen, ist das Projekt Flaniermeile entstanden, hier wurden für acht Wochen der Volksdorfer Ortskern verkehrsberuhigt umgebaut und anschließend die Anwohnenden und ansässigen Gewerbetreibenden befragt, wie ihre Meinung dazu ist. Aus diesen Erkenntnissen ist dann der Antrag vom März 2023 entstanden, der im zurückliegenden Jahr in das Arbeitsprogramm Straßenbau aufgenommen wurde. Das Arbeitsprogramm umfasst große und kleine Maßnahmen im gesamten Bezirk und stellt wichtige Weichen für die Mobilitätsentwicklung im Bezirk.

Presse SPD I Grüne I FDP / 03.09.2026

Mit einem von der Wandsbek-Koalition initiierten „Aktionstag" machte das Bezirksamt Wandsbek auf die Bedeutung der Wassergräben aufmerksam. Annette Glowania von der Abteilung Stadtgrün, Naturschutz und Wasser war mit ihrem Team und vielen Informationen und Spaten zum Mitmachen vor Ort „Am Knill. (Quelle: Wandsbek-Koalition).

Entwässerungsgräben: Informationen und Patenschaften

Am vergangenen Freitag war das Team aus dem Bereich Management des Öffentlichen Raumes des Bezirksamtes mit Infostand und Spaten am Graben in der Straße „Am Knill". Mit dieser reich an Informationen und Mitmach-Aktionen ausgestatteten Veranstaltung hat das Wandsbeker Bezirksamt den in der Bezirksversammlung beschlossenen Antrag der Wandsbek-Koalition, die Wassergräben in den Blickpunkt der Bevölkerung zu stellen, umgesetzt. Das Angebot, rund um den Wassergraben vor der Tür an das Fachteam aus dem Bezirksamt Fragen zu stellen, wurde von der Nachbarschaft intensiv angenommen. Soll man selbst mähen? Nein, zweimal im Jahr erfolgt dies durch das Bezirksamt und das reicht in der Regel, denn auch kleine Grünflächen mit lebendiger Artenvielfalt verbessern das Klima in der Stadt. Bei über 180 Kilometer Wassergräben-Länge im Bezirk kommt da einiges zusammen.

Auch ein oft gefragtes Thema: Was tun, wenn Sträucher in den Graben wachsen? Dazu gab es nicht nur gute Tipps, sondern auch einen Spaten in die Hand: Es gibt „Gestrüpp" rund um die Gräben, aber auch anderswo, das in unseren Breitengraden unerwünscht ist und eliminiert werden muss, beispielsweise der Japanische Knöterich. Die eingewanderte Staude breitet sich über Rhizome unterirdisch aus, und alle einheimischen Pflanzen unter diesem Knöterich sterben ab. Dagegen sollten kleinere heimische Sträucher, die attraktiv für Vögel und Insekten sind, erhalten bleiben, solange sie die Aufgabe der Wassergräben nicht behindern. Dabei sind diese Gräben nicht nur zur Entwässerung wertvoll, wie Annette Glowania von der Abteilung Stadtgrün, Naturschutz und Wasser berichtete: Wenn dort eine Zeitlang Wasser steht, sickert es hinunter ins Grundwasser und füllt es auf.

Für alle, die mehr wissen und vor allem gezielt mithelfen wollen, die Gräben intakt zu halten und sachgerecht zu pflegen, hatte das Bezirksamt eine Neuerung mitgebracht: Ab jetzt gibt es neben der seit 40 Jahren erfolgreichen „Bachpatenschaft" auch eine „Wassergräben-Patenschaft". Im Austausch mit der Fachabteilung des Bezirksamtes bekommt man Hinweise und Empfehlungen zum Einsatz vor Ort. Ein schönes Informationsfaltblatt ist, ebenfalls basierend auf den Antrag der Wandsbek-Koalition, bereits seit Frühjahr 2026 online: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/themen/umwelt-natur-und-klimaschutz/strassen-und-entwaesserungsgraeben-faltblatt-1175344. Wer sich für eine Wassergraben-Partnerschaft interessiert, wendet sich bitte schriftlich an: mr@wandsbek.hamburg.de.

Birgit Wolff, Vorsitzende des FDP-Fraktion Wandsbek: „Über diesen gelungenen Aktionstag zu mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung der wichtigen Wassergräben in unserem Bezirk haben wir uns sehr gefreut – auch über das deutliche Interesse der Anwohnenden. Erste Patenschaften für Entwässerungsgräben wurden bereits verabredet. Für Klima und Umwelt spielen diese in ihrer vielschichtigen Relevanz oft unterschätzten Gräben eine große Rolle. Dass mit dem Flyer und dem Aktionstag die Entwässerungsgräben etwas aus ihrem „Aschenputtel-Dasein" herausgeholt und ein neuer Blick auf sie ermöglicht wird, ist gut für eine resiliente Zukunft unseres vielfältigen Bezirks." Christiane Rösch, Fachsprecherin Klima der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Unsere Entwässerungsgräben sind viel mehr als unscheinbare Rinnen am Straßenrand: Sie schützen bei Starkregen, geben Wasser an den natürlichen Kreislauf zurück und sind wertvolle kleine Lebensräume. Mit den neuen Wassergräben-Patenschaften machen wir aus Information ganz konkrete Beteiligung – direkt vor der eigenen Haustür. Genau so funktioniert guter Umwelt- und Klimaschutz im Bezirk." Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Entwässerungsgräben leisten einen wichtigen Beitrag zur Anpassung unseres Bezirks an die Folgen des Klimawandels, wie z.B. Starkregen und Hitzeperioden. Das können die Gräben allerdings nur, wenn sie gesund sind und richtig funktionieren. Auf dem Aktionsnachmittag des Bezirksamts Wandsbek konnten Interessierte die Bedeutung unserer Wassergräben hautnah erleben. Es freut mich besonders, dass hieraus bereits erste Wassergräben-Patenschaften vereinbart wurden. Ein ganz großes Dankeschön an das Bezirksamt für diese gelungene Veranstaltung."

Presse SPD I Grüne I FDP / 28.08.2026

Wandsbek: Über 1600 neue Wohnungen gehen an den Start

Der Wohnungsmangel ist ein ernsthaftes soziales Problem und bremst die wirtschaftliche Dynamik in unserer Stadt – das verdeutlicht der aktuelle Bau-Monitor 2026. Um den Wohnungsbau in Wandsbek spürbar voranzubringen, zieht unsere Koalition an einem Strang: Wir verbinden soziale Verantwortung, ökologische Flächenschonung und wirtschaftliche Dynamik. Im Planungsausschuss zeigen wir klar, dass wir Wort halten: Mit fünf richtungsweisenden Beschlüssen haben wir den Weg für mehr als 1.600 neue Wohnungen frei gemacht.

Xavier Wasner, Stadtplanungssprecher der SPD-Fraktion: „Wohnen ist eine der drängenden sozialen Fragen unserer Zeit. Der angespannte Markt trifft vor allem junge Menschen, Familien mit kleinen Einkommen und Seniorinnen und Senioren. Deshalb setzen wir in Wandsbek mit Nachdruck auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und ein lebendiges Umfeld mit intakter sozialer Infrastruktur."

Jan-Hendrik Blumenthal, Stadtplanungssprecher der GRÜNEN-Fraktion: „Wohnungsbau darf nicht auf Kosten unserer Natur und grünen Freiflächen gehen. In Wandsbek zeigen wir, wie moderner Wohnungsbau nachhaltig funktioniert: Wir setzen konsequent auf Nachverdichtung, Umnutzung von Brachflächen und die Aktivierung bereits versiegelter Areale. So können wir ökologische Verantwortung und dringenden Wohnungsbau vereinen."

Birgit Wolff, Stadtplanungssprecherin der FDP-Fraktion: „Wir achten seitens der Wandsbek-Koalition nicht nur auf ausreichend Quantität, sondern auch darauf, dass der Wohnraum zum Bedarf der Bevölkerung passt – von passenden Angeboten für Solohaushalte über Auszubildende bis hin zu Familien. Dabei ist uns zudem eine funktionierende Infrastruktur wichtig, ebenso wie ein gesunder sozialer Mix: Wo sozial geförderter Wohnungsbau entsteht, setzen wir uns ein für die Bereitstellung von Wohnraum nach allen drei Förderwegen – was auch Wohnen für den Mittelstand ermöglicht, der die Voraussetzungen für den ersten Förderweg nicht erfüllt."

Presse SPD I Grüne I FDP / 14.08.2026

Unser Volksdorf – noch schöner für uns alle!

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung der Wandsbek-Koalition am Freitag, 21.08.2026 um 19.30 Uhr in die Ohlendorffsche Villa in Volksdorf

Seit dem Start des Pilotprojektes Flaniermeile Volksdorf in 2020 haben – eng von der Koalition aus SPD, Grünen und FDP im Bezirk Wandsbek begleitet – zahlreiche unterschiedliche Informations- und Beteiligungsformate stattgefunden. Viele Wünsche, Anregungen und Kritikpunkte, wie der Volksdorfer Ortskern noch attraktiver, einladender und moderner gestaltet werden kann, wurden dabei von den Volksdorferinnen und Volksdorfern und den anliegenden Geschäftsleuten gesammelt.

Das Bezirksamt Wandsbek hat diese Anregungen aufgenommen und ein Konzept für die Weiterentwicklung des Volksdorfer Ortskerns erarbeitet, das Volksdorfs Zentrum durch die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches einladend verwandelt und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vereint: mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende, mehr Aufenthaltsqualität – bei gleichzeitigem Erhalt von Parkplätzen.

Auf Einladung der Wandsbek-Koalition (SPD, Grüne und FDP) wird das Bezirksamt die aktuelle Vorplanung zur Weiterentwicklung des Volksdorfer Ortskerns öffentlich vorstellen. Eingeladen sind die Bürgerinnen und Bürger aus Volksdorf und den umliegenden Stadtteilen sowie die örtlichen Geschäftsleute und Dienstleister. Termin: Freitag, 21.08.2026 um 19:30 Uhr in der Ohlendorffschen Villa. Wer am Abend der öffentlichen Informationsveranstaltung keine Zeit hat, findet die Regionalsprecher der Wandsbek-Koalition am Folgetag, Sonnabend, 22.08., in der Zeit von 10 – 12:00 Uhr an den Infoständen in der Weißen Rose.

Presse SPD I Grüne I FDP / 10.08.2026

An diesem Standort in Sasel sind die Ladesäulen bereits erreichtet – bis zum Abschluss der von der Wandsbek-Koalition gewünschten Prüfung, ob die Ladesäulen vor den Laufkundschafts-Geschäften verbleiben, gilt erst einmal noch das bisherige Parkzeit-Fenster von zwei Stunden für alle Fahrzeuge. (Bild Wandsbek-Koalition).

Ladesäulen ausbauen – Standorte vor Einzelhandel prüfen

Auch in Sasel wird erfreulicherweise die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität weiter ausgebaut. Für einen der dort vorgesehen Standorte hat die Wandsbek-Koalition in der zurückliegenden Bezirksversammlung allerdings einen Prüfauftrag erteilt: Ist der gewählte Standort vor Nahversorger-Geschäften im Bereich Sasel-Markt wirklich gut gewählt? In diesem Bereich konkurriert der Bedarf nach mehr Ladepunkten mit dem Bedarf der Geschäfte, für Laufkundschaft frei nutzbaren Stellplatz bereitzuhalten. Aus der Nachbarschaft sowie von Gewerbetreibenden wurden entsprechend Bedenken geäußert hinsichtlich des Wegfalls von Kurzzeitparkmöglichkeiten für Kundinnen und Kunden.

Die Wandsbek-Koalition sieht funktionierende Nahversorgung als einen bedeutenden Faktor für lebendige Ortszentren an – gleichzeitig aber auch den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für eine zukunftsfähige Mobilität in Hamburg. Im Einzelfall, wie aktuell in Sasel, kann es bei einer wachsenden Anzahl an Ladepunkten zu Flächenkonkurrenz mit den örtlichen Nahversorger-Angeboten kommen. Die Verwaltung wird seitens der Wandsbek-Koalition gemäß Antrag um Prüfung gebeten, ob die beiden besonders im Blick stehenden Ladepunkte in Sasel vor Hausnummer 10-12 und Hausnummer 19 an der Adresse Saseler Markt an einen neuen Standort verlegt werden können. Derzeit sind die genannten E-Ladesäulen bereits errichtet – aber noch nicht durch entsprechende Beschilderung als Ladepunkte „aktiviert": Noch gilt hier das bisherige freie Parken in einem Zeitfenster von zwei Stunden. Verbunden ist mit dem Prüfauftrag der Wandsbek-Koalition ist der generelle Wunsch, geeignete Standorte für den Ausbau von Ladeinfrastruktur zu finden und gleichzeitig die Erreichbarkeit von Einzelhandelsbetrieben in den Ortszentren möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Flächenkonkurrenz gibt es in unserem Bezirk in immer mehr Bereichen: Mal geht es um den Erhalt von Grünflächen gegenüber Bebauungsüberlegungen, mal wie in diesem Fall um den Erhalt eines florierenden lokalen Stadtteil-Zentrums gegenüber dem notwendigen Ausbau von E-Ladepunkten. Wir begrüßen die wachsenden Ladeangebote insbesondere in Wohnvierteln, die für die Nutzer von E-Mobilität mehr Bequemlichkeit bieten als längere Wege zum Ladepunkt – auch, weil uns auch die lokale Wirtschaft und ihr Bedarf nach einfacher Erreichbarkeit für Kundinnen und Kunden am Herzen liegt. Online-Shopping darf nicht die Lösung werden, nur weil man im gewohnten Einkaufsgebiet keinen Parkplatz mehr findet."

André Schneider, SPD-Fraktion Wandsbek und Wahlkreisabgeordneter: „Der Ausbau notwendiger Ladeinfrastruktur und die Attraktivitätssteigerung von Stadtteilzentren wie dem Saseler Markt müssen kein Widerspruch sein. Gerade nach erfolgtem Umbau des Saseler Marktes muss auch im dortigen Umfeld die Versorgung mit E-Ladesäulen verbessert werden. Es gibt dort öffentlichen Parkraum, der nicht direkt vor den Einzelhandelsgeschäften gelegen ist, und für dieses Angebot wesentlich konfliktfreier genutzt werden kann." Justin Orbán, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion: "Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil der Antriebswende und damit auch essenziell für das Erreichen unserer Ziele im Klimaschutz. Deshalb begrüßen wir den Ausbau öffentlich zugänglicher E-Ladesäulen im Bezirk Wandsbek ausdrücklich. Die Auswahl der Standorte muss jedoch unter Berücksichtigung lokaler und gewerblicher Interessen stattfinden. Nur so erreichen wir große Akzeptanz für die notwendigen Veränderungen in unserer Stadt." Unter dem Motto „Wohin bewegt sich Wandsbek?“ findet vom 24. Juni bis zum 24. Juli 2026 der zweite öffentliche Online-Dialog statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, online unter https://beteiligung.hamburg/wandsbek2045 Rückmeldungen zu den erarbeiteten strategischen Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen zu geben. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder der zukünftigen Bezirksentwicklung: „Wandsbek wächst koordiniert“, „Wandsbek vernetzt nachhaltig“ und „Wandsbek lebt Vielfalt“. Bürgerinnen und Bürger können die vorgeschlagenen Maßnahmen bewerten, kommentieren und eigene Hinweise aus ihrem Alltag einbringen. Gefragt ist insbesondere: Welche Maßnahmen sind aus Sicht der Wandsbekerinnen und Wandsbeker besonders wichtig? Wo braucht es zusätzliche Unterstützung, Angebote oder Verbesserungen im eigenen Wohnumfeld? Mit „Wandsbek 2045“ erarbeitet das Bezirksamt Wandsbek einen Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen für die langfristige Entwicklung des Bezirks. Mit der Ausarbeitung wurde das Büro urban catalyst beauftragt.

Fraktion vor Ort / 21.07.2026

Links oben: Birgit Wolff, Finn Ole Ritter. Rechts oben: Matthias Still, Stjepan Filipovic. Mitte links: Kian Shadi, Kai Heusinger, Maik Schwank. Mitte rechts: Karl Schillinger. Links unten: Janin Egbergs, Kian Shadi, Maik Schwank, Franziska Ottens, Hendrik Schoemaker. Rechts unten: Ilona Isfort, Matthias Still.

Sommerlicher Abschluss des ersten Halbjahrs

Am 21. Juli war Sommer-Gesamtfraktionssitzung, gegenüber von unserer Geschäftsstelle in der Bar Celona (ja, wir haben einen tollen Standort im Bezirk!). Einige sind natürlich schon verreist, also waren wir nicht "alle" - aber doch schön viele. Diese Form hat inzwischen schon eine kleine Tradition. Es gibt keine Tagesordnung. Themen haben wir sowieso endlos viele, aber es ist gut und schön zu erleben, wie unterschiedlich sie aufploppen.

Alles - ohne dass das vorgegeben ist - rund um unsere gemeinsame Arbeit von Mandatsträgern und Zubenannten in der Wandsbeker Bezirksversammlung. Da geht es um Spielplätze und Wochenend-Väter-Kinder-Zeit, um die Entwicklung von Zuzugszahlen nach Hamburg und bei entsprechenden Unterkünften, um die Belastungen im Bereich der Jugendhilfe, um Stade und Folgen, um Mobilität, um Grünflächen, um Erlebnisse mit Bürgern in den Wandsbeker Regionen.... Manchmal sind diese offenen Runden produktiver als alle Meetings mit Tagesordnung... Und sie sind lebendiger, es wird viel gelacht, herzhaft diskutiert, und sich umarmt. Wie meinte die nette Dame vom Service rüber zu uns: "Na, sie sind ja eine tolle fröhliche Gruppe!" Ja, sind wir. Wenn das aus dem Teilnehmerkreis dann ebenfalls so rückgemeldet wird: alles richtig gemacht. Dankeschön an das ganze Team!

Presse SPD I Grüne I FDP / 20.07.2026

Das Foto zeigt als Fotomontage, wie die Namenstafel aussehen könnte und kann mit der Quellenangabe Wiedey/Leschik/Klier verwandt werden.

Würde zurückgeben: Namenstafel am Gedenkort Höltigbaum

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat beschlossen, den Gedenkort Höltigbaum um eine Namenstafel zu ergänzen, auf der die Namen aller während des Nationalsozialismus auf der ehemaligen Standortschießanlage hingerichteten Deserteure und Wehrmachtsangehörigen verzeichnet werden. Für die Umsetzung stellt die Bezirksversammlung bezirkliche Sondermittel in Höhe von bis zu 8.000 Euro bereit. Der Beschluss wurde von mehreren demokratischen Fraktionen gemeinsam getragen – ein bewusstes Zeichen: Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus ist gemeinsame Verantwortung aller Demokratinnen und Demokraten, keine parteipolitische Angelegenheit.

Der Höltigbaum ist ein Ort nationalsozialistischen Unrechts. Hier wurden Menschen durch die Militärjustiz des NS-Regimes hingerichtet – Männer, die desertiert waren oder aus anderen Gründen in die Fänge eines verbrecherischen Systems gerieten. Sie waren keine anonyme Masse: Jeder Name steht für ein Leben, für eine zerstörte Zukunft, für eine Familie, die einen Sohn, einen Bruder oder einen Vater verlor. Mit der neuen Stelentafel erhalten 147 Opfer ihren Namen zurück – sichtbar, dauerhaft und öffentlich.

André Schneider, Mitglied der SPD-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung: „Erinnerung ist keine rückwärtsgewandte Beschäftigung mit Geschichte. Sie ist demokratische Bildungsarbeit und ein Schutz unserer offenen Gesellschaft. In einer Zeit, in der demokratische Grundwerte unter Druck geraten, rechtsextreme Tendenzen zunehmen und die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert werden, ist die Auseinandersetzung mit den Opfern dieser Epoche wichtiger denn je.“

Lisa Wagner, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Der Gedenkort Höltigbaum ist ein wichtiger Ort gelebter Erinnerung in unserem Bezirk. Die neue Stelentafel zeigt die Namen und das Alter der hier durch das NS-Regime hingerichteten Menschen. Diese Angaben sind Identifikationspunkte mit den Opfern und ermahnen uns, die Menschlichkeit niemals aus den Augen zu verlieren." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Der Gedenkort am Höltigbaum erinnert an schweres Unrecht. Mit der Namenstafel wird sichtbar, dass hinter der Geschichte dieses Ortes einzelne Lebenswege und einzelne Schicksale stehen. Gerade deshalb ist es richtig, die Namen der dort hingerichteten Menschen am Gedenkort selbst sichtbar zu machen und ihnen einen würdigen Platz im öffentlichen Erinnern zu geben.“ Jörg Meyer, CDU-Fachsprecher für Kultur in der Bezirksversammlung Wandsbek und Vorsitzender des Regionalausschusses Rahlstedt: „Der Gedenkort Höltigbaum ist in den vergangenen Jahren durch das Engagement vieler Menschen, Initiativen und Organisationen kontinuierlich weiterentwickelt worden. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank. Die Ergänzung um die Namenstafel ist ein weiterer wichtiger Baustein: Sie gibt den Opfern ihre Identität zurück und trägt dazu bei, den Gedenkort persönlicher und für die Menschen vor Ort noch sichtbarer und greifbarer zu machen."

Presse SPD I Grüne I FDP / 17.07.2026

Zweiter Online-Dialog zu Wandsbek 2045 läuft

Derzeit läuft der zweite öffentliche Online-Dialog zum „Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen Wandsbek 20245“. Noch bis zum 24. Juli können sich Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Wohin bewegt sich Wandsbek“ online beteiligen. Schon in der letzten Legislaturperiode haben die Wandsbeker Regierungskoalitionen das Projekt positiv begleitet an dessen Schluss ein strategisches Leitbild für die Entwicklung von Wandsbek stehen wird.

Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit dem Wandsbek-Impuls haben wir schon 2009 begonnen, uns mit Hilfe von Stadtforschern über die zukünftige Entwicklung unseres Bezirkes Gedanken zu machen. Deswegen freuen wir uns sehr, dass mit dem Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen das Nachfolgeprojekt jetzt auf die Zielgerade kommt. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die am besten wissen, wo in Wandsbek der Schuh drückt und wo Verbesserungsbedarf besteht.“

Justin Orbán, Vorsitzender der Grünen Bezirksfraktion: „Wandsbek wächst und damit unser Bezirk auch künftig lebenswert bleibt, müssen wir Wohnen, Mobilität, Klimaanpassung, soziale Infrastruktur und den Schutz unserer Grünflächen gemeinsam denken. Der Entwicklungsrahmen Wandsbek 2045 bietet die Chance, dafür langfristige Leitlinien zu schaffen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Stadtteile gerecht werden. Besonders wichtig ist uns, dass dabei die Erfahrungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einfließen. Deshalb möchten wir alle Wandsbekerinnen und Wandsbeker ermuntern, sich am Online-Dialog zu beteiligen und ihre Perspektive auf die Zukunft unseres Bezirks einzubringen.“

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Man braucht einen fundierten Blick in die nähere Zukunft, um in der Gegenwart die richtigen Entscheidungen zu treffen. In den letzten Jahren haben sich viele Rahmenbedingungen geändert, die auch auf die Gestaltung unseres wunderbar vielfältigen großen Bezirkes einwirken - die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist elementar, um den Entwicklungen die richtige Richtung zu geben: Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich einzubringen und an der Zukunft mitzuwirken!“ / Hintergrund: Unter dem Motto „Wohin bewegt sich Wandsbek?“ findet vom 24. Juni bis zum 24. Juli 2026 der zweite öffentliche Online-Dialog statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, online unter https://beteiligung.hamburg/wandsbek2045 Rückmeldungen zu den erarbeiteten strategischen Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen zu geben. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder der zukünftigen Bezirksentwicklung: „Wandsbek wächst koordiniert“, „Wandsbek vernetzt nachhaltig“ und „Wandsbek lebt Vielfalt“. Bürgerinnen und Bürger können die vorgeschlagenen Maßnahmen bewerten, kommentieren und eigene Hinweise aus ihrem Alltag einbringen. Gefragt ist insbesondere: Welche Maßnahmen sind aus Sicht der Wandsbekerinnen und Wandsbeker besonders wichtig? Wo braucht es zusätzliche Unterstützung, Angebote oder Verbesserungen im eigenen Wohnumfeld? Mit „Wandsbek 2045“ erarbeitet das Bezirksamt Wandsbek einen Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen für die langfristige Entwicklung des Bezirks. Mit der Ausarbeitung wurde das Büro urban catalyst beauftragt.

Presse SPD I Grüne I FDP / 13.07.2026

Neuer Glanz: Gedenkstein für Erschließer des Alstertals

Im Juli 2025 haben sich die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP in der Bezirksversammlung Wandsbek erfolgreich dafür eingesetzt, den Gedenkstein für Johann Vincent Wentzel – den Erschließer des Alstertals – instand zu setzen. Der Stein wurde gereinigt und die Inschrift ist nun wieder gut lesbar. Darüber hinaus wird der Bereich um den Gedenkstein gärtnerisch neu gestaltet und ein erklärendes Hinweisschild aufgestellt, das über das Leben und Wirken Wentzels informiert. Mit diesen Maßnahmen wird das Andenken an Johann Vincent Wentzel dauerhaft und sichtbar im öffentlichen Raum gewürdigt.

Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir freuen uns sehr, dass der Gedenkstein jetzt wieder gut lesbar ist und dass noch eine angemessene gärtnerische Gestaltung angelegt wird. Dazu kommt noch ein Hinweisschild, das erklärt, wer Johann V. Wentzel war. So kann wieder in würdevoller Form an den Erschließer des Alstertals erinnert werden.“

Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion: „Schon vor 100 Jahren wurde der Gedenkstein zu Ehren des Erschließers des Alstertals, Johann Vincent Wentzel, errichtet. Über die Jahre verfiel der Gedenkstein jedoch in einen immer schlechteren Zustand. Die nun erfolgte Instandsetzung des Steins und gärtnerische Neugestaltung des Bereichs um den Stein ermöglicht eine angemessene Erinnerung an den Erschließer des Alstertals.“

Birgit Wolff, Fachsprecherin Alstertal und Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Das Alstertal hat eine sehr spannende Geschichte und ist eine der tragenden Säulen für das kraftvolle Wachsen und Werden Hamburgs. An den Erschließer sichtbar und wertschätzend zu erinnern, soll auch dazu anregen, sich mit der Vergangenheit unserer tollen Hansestadt und die Rolle der Alster zu beschäftigen. Es ist großartig, so ein Denkmal zu haben – und jetzt auch wieder „frisch und einladend“, sich mit dem Thema zu befassen.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 10.07.2026

Pilotprojekt: Zugang zu E-Ladesäulen vereinfachen

Hamburg hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt, um die zu erreichen, spielen der Ausbau der E-Mobilität und die verstärkte Nutzung von Car-Sharing-Angeboten eine wichtige Rolle. Bis 2027 soll die Zahl der Ladesäulen mehr als verdoppelt werden und auf 7000 ausgebaut werden. Doch der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist nur eine Facette, es passiert häufig, dass die Lade-Parkplätze von Verbrennungsfahrzeugen blockiert werden. Hier möchte die Wandsbek-Koalition jetzt Abhilfe schaffen, indem Möglichkeiten geprüft werden, die Parkplätze an den Ladesäulen zu überwachen.

Die Parkplätze könnten mithilfe schon vorhandener Bodensensoren, die mit den Informationen, ob die Ladesäule gerade benutzt wird, gekoppelt werden, gut überwacht werden. Dazu hat es in Berlin einen Pilotversuch[1] gegeben, der gezeigt hat, dass sich das Verfahren bewährt. Ein solcher Pilotversuch könnte nach dem Wunsch der Wandsbek-Koalition nach einer eingehenden Prüfung auch für Wandsbek eingerichtet werden. Weiterhin könnte für die Fahrzeuge der Car-Sharing-Anbieter, die noch mit Verbrennungsmotor betrieben werden, durch eine Softwareanpassung verhindert werden, dass diese Fahrzeuge an Ladesäulen geparkt werden. Hier könnte ein ähnliches Verfahren wie das für das Abstellen von E-Scootern bewährte Vorgehen gewählt werden.

Oliver Schweim, Fachsprecher Wirtschaft der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Ausbau der E-Mobilität ist daran geknüpft, dass ausreichend Ladesäulen zur Verfügung stehen. Aktuell werden die Parkplätze an den Ladesäulen vielfach von Fahrzeugen genutzt, die gar nicht dort geladen werden. Hier wollen wir versuchen, Abhilfe zu schaffen, damit die Hamburger:innen sich für die E-Mobilität entscheiden können, ohne lange Suchfahrten nach der nächsten freien Ladesäule zu befürchten. So kommen wir dem Ziel einen Schritt näher, die Stadt 2040 klimaneutral zu machen.“ Conny Poltersdorf, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Moderne Verkehrspolitik heißt nicht, immer neue Flächen zu schaffen, sondern vorhandene intelligent zu nutzen. Das heißt: E-Ladesäulen müssen auch für Elektrofahrzeuge nutzbar sein. Dies ist momentan nicht immer möglich. Wir wollen prüfen lassen, wie dies am besten umzusetzen ist. Denn: Jede blockierte Ladesäule blockiert auch die Mobilitätswende.“

Finn Ole Ritter, mobilitätspolitischer Sprecher und Mitglied im Regionalausschuss Walddörfer für die FDP-Fraktion Wandsbek: „Die FDP-Fraktion Wandsbek findet es wichtig, den Zugang zu E-Ladesäulen durch innovative Lösungen zu verbessern. Die Nutzung bereits vorhandener Bodensensoren, kombiniert mit Echtzeitdaten der Ladesäulen, ist ein smarter Ansatz, der ohne teure Neuinvestitionen auskommt. Der Berliner Pilotversuch hat gezeigt: Technologie kann hier effektiv helfen. Wandsbek sollte diese Chance nutzen und das Verfahren zügig prüfen – und bei positiver Bewertung umsetzen.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 09.07.2026

Perspektiven für den Glasfaserausbau in Wandsbek

Hintergrund ist, dass der angekündigte Glasfaserausbau der Deutschen Glasfaser im Alstertal, den Walddörfern und Bramfeld-Nord aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit nicht umgesetzt wird. Auch in anderen Teilen des Bezirks, etwa in Rahlstedt besteht weiterhin erheblicher Nachholbedarf beim Glasfaserausbau.

Im Ausschuss sollen insbesondere die Gründe für das gescheiterte Ausbauvorhaben, die Auswirkungen auf die betroffenen Stadtteile sowie mögliche Alternativen und die Perspektiven anderer Netzbetreiber und öffentlicher Stellen dargestellt werden. Außerdem soll erläutert werden, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit ein flächendeckender Glasfaserausbau künftig dennoch gelingen kann. Mit der beantragten Berichterstattung wollen die Koalitionsfraktionen den aktuellen Sachstand transparent machen, offene Fragen beantworten und den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur im Bezirk konstruktiv begleiten.

Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion: „Die Absage des Glasfaserausbaus hat bei vielen Menschen im Alstertal, den Walddörfern und in Bramfeld-Nord für Enttäuschung gesorgt. Jetzt braucht es vor allem Klarheit darüber, wie es weitergeht und welche Perspektiven es für eine flächendeckende Glasfaserversorgung gibt." Frank Rieken, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek aus dem Ausschuss Wirtschaft, Digitales und Kultur: „Zügiges Internet ist für die berufliche und private Nutzung von großer Bedeutung. Deswegen begrüßen wir es sehr, dass wir auf den aktuellen Sachstand gebracht werden und gegenüber den Beteiligten auf die Wichtigkeit einer flächendeckenden Glasfaserversorgung hinweisen können."

Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Glasfaserausbau ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Bezirks und für den Wirtschaftsstandort Wandsbek. Wir setzen uns dafür ein, dass Hemmnisse beim Netzausbau transparent benannt und zügig beseitigt werden, damit alle Bürgerinnen und Bürger zeitnah von einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur profitieren können."

Presse SPD I Grüne I FDP / 06.07.2026

Birgit Wolff (FDP), Tessa Gesch (Grüne) und Xavier Wasner (SPD). Als Bildunterschrift schlagen wir vor: Hier entsteht bald ein Zugang zum Alstertal, der für alle gut nutzbar ist – darüber freuen sich Birgit Wolff, Tessa Gesch und Xavier Wasner von der Wandsbek-Koalition.

Erneuerung der Zugänge: Alstertal wird besser erreichbar

Das Alstertal ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für viele Hamburgerinnen und Hamburger. Besonders im Bereich des Wellingsbütteler Zentrums bestehen jedoch Verbesserungsbedarfe bei der Erreichbarkeit. Mit dem Projekt „Verbesserung der Querverbindung im Alstertal“ sollen deshalb drei Zugänge zwischen der Alten Landstraße und dem Kuhteichweg erneuert und deutlich verbessert werden. Ziel ist es, das Alstertal künftig für alle Menschen – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Kinderwagen oder mit Mobilitätseinschränkungen – besser erreichbar zu machen. Damit wird ein langjähriger Wunsch vieler Anwohnerinnen und Anwohner aufgegriffen, den die Wandsbek-Koalition mit einem entsprechenden Antrag angestoßen hatte.

Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Die ersten Entwürfe für die drei verbesserten Zugänge zum Alstertal zwischen der Alten Landstraße und dem Kuhteichweg liegen jetzt vor. Sie sollen für alle gut nutzbar sein, sich sensibel in das Gelände einfügen und die Natur möglichst wenig beeinträchtigen. Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag nun umgesetzt wird und damit ein langjähriger Wunsch vieler Anwohnerinnen und Anwohner Realität wird. Besonders begrüßen wir, dass die laufende Planung durch mehrere Hinweisschilder vor Ort öffentlich angekündigt wird und Interessierte über weiterführende Informationen einen Einblick in das Verfahren erhalten. Das schafft zusätzliche bürgernahe Transparenz und ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern des Weges, sich frühzeitig auf die anstehenden Erneuerungen der Treppenanlagen zu freuen. Nach Abschluss der Planungen soll die Maßnahme nun auch zügig umgesetzt werden. Der Baubeginn ist derzeit für den Sommer 2027 vorgesehen.“

Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion: „Gerade Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitieren von gut ausgebauten Wegen. Mit der Erneuerung der Zugänge sorgen wir dafür, dass das Alstertal für alle besser erreichbar wird und als Naherholungsgebiet noch attraktiver bleibt.“ Birgit Wolff, Fachsprecherin Alstertal und Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Beim Ortstermin haben wir gesehen, wie viele Menschen diesen Verbindungsweg nutzen - und bei Gesprächen mit ihnen wahrgenommen, dass sie die neue Planung sehr begrüßen! Manchmal sind es die kleinen eher versteckten Wege, die im Alltag eine große Relevanz haben, so auch hier. Sehr schön, dass die Verwaltung das auch so wertschätzend begleitet!“

Hintergrund Ein vom Bezirksamt beauftragter Landschaftsarchitekt hat bereits erste konkrete Entwürfe für die neuen Wege und Rampen erstellt. Das starke Gefälle im Alstertal stellte dabei eine besondere planerische Herausforderung dar. Bei der Planung wurden insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt: Die Wege sollen für alle gut nutzbar sein – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Kinderwagen und für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Die neuen Rampen sollen sich möglichst harmonisch in das Gelände einfügen. Wo Treppen durch Rampen ersetzt werden, können seitliche Stützmauern erforderlich sein. Natur, Waldflächen und das Überschwemmungsgebiet der Alster sollen möglichst wenig beeinträchtigt werden. Bestehende Bäume sollen erhalten bleiben. Der Waldboden soll geschützt werden. Die Baukosten sollen wirtschaftlich vertretbar bleiben. Hierfür wurden verschiedene Planungsvarianten entwickelt und miteinander verglichen. Bis zum 3. Juli 2026 läuft die sogenannte 1. Verschickung. In dieser Phase erhalten die beteiligten Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange und Verbände Gelegenheit, zu den aktuellen Planungen Stellung zu nehmen. Die eingehenden Rückmeldungen werden sorgfältig ausgewertet und – soweit möglich – in die weitere Planung aufgenommen. Anschließend werden die technischen Planungen vertieft und die Bauvorbereitung abgeschlossen. Der Baubeginn ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Erneuerung der bestehenden Treppenanlagen und des Weges durch das Alstertal. Dieser verbindet das Zentrum Wellingsbüttels und den S-Bahnhof Wellingsbüttel mit Poppenbüttel bis zur Alten Landstraße und wird von zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern regelmäßig als wichtige Fußwegeverbindung genutzt. Aus Sicht der Wandsbek-Koalition sollte die Erneuerung dieser stark frequentierten Wegeverbindung daher nach Abschluss der Planungen zügig umgesetzt werden.

Presse SPD I Grüne I FDP / 06.07.2026

Mehr Verkehrssicherheit in Volksdorf

Gleich drei gute Nachrichten für die Verkehrssicherheit in Volksdorf: Der Weg zu den Schulen ist für viele Schüler:innen sicherer geworden, nachdem der neue Radweg zwischen dem Saseler Weg und dem Kreisverkehr am Bahnhof Volksdorf fertiggestellt wurde. Für zwei weitere wichtige Maßnahmen liegen jetzt straßenverkehrsbehördliche Anordnungen vor: Eine Tempo-30-Zone in der Farmsener Landstraße vor der Arche Volksdorf und eine Tempo-30-Strecke im Verlauf der von vielen Schulkindern genutzten Strecke entlang der Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe.

Almut Borgwardt, mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion: „Die Verkehrssicherheit unserer Schulkinder liegt uns besonders am Herzen. Zusammen mit der Initiative für Schulwegsicherheit in Volksdorf ist es uns gelungen, den Schulweg vieler Kinder deutlich sicherer gestalten zu können. So sorgen entlang der Farmsener Landstraße ein neu hergestellter Zweirichtungsradweg und Tempo 30 sowie in der Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe Tempo 30 für mehr Sicherheit."

Finn Ole Ritter, mobilitätspolitischer Sprecher und Mitglied im Regionalausschuss Walddörfer für die FDP-Fraktion Wandsbek: „In Volksdorf setzen wir uns besonders für die Verbesserung der Anbindung an den ÖPNV und den Ausbau sicherer Radwege ein, um die Lebensqualität im Stadtteil zu steigern und den Pendlerverkehr zu entlasten. Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer steht dabei an erster Stelle: Übersichtliche, barrierefreie und klare Verkehrsführung sowie gezielte Temporegelungen schaffen einen Straßenraum, in dem sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen sicher fühlen.“

Hintergrund: In der letzten Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer wurden zwei straßenverkehrbehördliche Anordnungen erlassen: Wegen der Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung wird in der Farmsener Landstraße zwischen Halenreihe und Saseler Weg eine Tempo-30-Strecke eingerichtet. Und im Straßenzug Claus-Ferck-Straße/Im Alten Dorfe wird wegen der vielen Schüler:innen, die diese Strecke als Schulweg nutzen, ebenfalls eine Tempo-30-Strecke eingerichtet. Der Fußweg an der Farmsener Landstraße wurde seit dem 27. April auf dem Teilstück zwischen Halenreihe und Saseler Weg umgebaut. Mit Beendung dieser Baumaßnahme ist ein in beide Richtungen befahrbarer Radweg entstanden, der vor Ort für mehr Verkehrssicherheit insbesondere für Schulkinder sorgt.

Presse SPD I Grüne I FDP / 30.06.2026

In Rahlstedt wird die Bibliothek der Dinge bereits sehr gut angenommen. Nun soll das Erfolgsmodell im Bezirk ausgeweitet werden (Foto: Wandsbek-Koalition).

Wandsbek-Koalition stärkt öffentliche Bücherhallen

Die Wandsbek-Koalition (SPD/GRÜNE/FDP) hat in der Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Sport und Kultur am 23. Juni die Erweiterung der Bibliothek der Dinge an den acht Standorten der Bücherhallen in Wandsbek beschlossen. In der Bibliothek der Dinge können Teil der öffentlichen Bücherhallen alle möglichen nützlichen Dinge ausgeliehen werden. Zum Beispiel ein Mini-Beamer für den Filmabend zu Hause, eine Hängematte für den Besuch im Park oder auch verschiedene Werkzeuge. Simone Mohnke, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Bibliotheken der Dinge machen das Leben einfacher, nachhaltiger und oft auch spannender. Damit möglichst viele Wandsbekerinnen und Wandsbeker das öffentlich zugängliche Angebot nutzen können, ist eine Ausweitung des Angebots an den acht Standorten der Bücherhallen im Bezirk unverzichtbar. Wir freuen uns deshalb, dieses wichtige Angebot zu unterstützen."

Finn Nußbaum, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Die Hamburger Bücherhallen werben mit dem Slogan `Laien kaufen, Profis leihen` für die Bibliothek der Dinge. Wir unterstützen diesen nachhaltigen Ansatz, sich Dinge, die man nur gelegentlich braucht, in der Bücherhalle auszuleihen. Für die Erweiterung des Angebots um ca. 300 Gegenstände haben wir deswegen gerne bezirkliche Mittel bereitgestellt."

Katja Rosenbohm, Fachsprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der GRÜNEN Fraktion: „Mit unserem Antrag setzen wir weiterhin konsequent um, was wir bereits in der letzten Legislaturperiode begonnen haben: Mehr altersgerechte und barrierearme Parkbänke in Wandsbek. Besonders ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen benötigen öffentliche Sitzbänke in ihrem Alltag. Häufig sind die vorhandenen Sitzbänke jedoch mehr Hindernis als Hilfe. Deshalb sollen nun vermehrt solche Sitzbänke im öffentlichen Raum aufgestellt werden, die Arm- und Rückenlehnen haben." Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Es sind oft die kleinen Dinge im Alltag, die darüber entscheiden, ob öffentliche Räume wirklich für alle gut nutzbar sind. Sitzbänke gehören dazu. Wenn ältere Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen auf einer Bank nicht gut Platz nehmen oder nur schwer wieder aufstehen können, ist das ein echtes Hindernis. Deshalb ist es richtig, bei neuen oder erneuerten Sitzgelegenheiten stärker auf eine altersgerechte und barrierearme Gestaltung zu achten. So verbessern wir Aufenthaltsqualität ganz konkret und machen unseren öffentlichen Raum Stück für Stück alltagstauglicher."

Kian Shadi, Haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nicht alles muss zuhause herumliegen, nur weil man es vielleicht ein- oder zweimal im Jahr braucht. Genau darin liegt die Stärke der Bibliothek der Dinge: Sie setzt auf einen einfachen Zugang. Das spart Geld, Platz und Ressourcen und macht die öffentlichen Bücherhallen noch nützlicher für den Alltag der Menschen. Für uns ist das ein starkes Beispiel dafür, wie ein modernes öffentliches Angebot ganz konkret Mehrwert schaffen kann."

Presse SPD I Grüne I FDP / 19.06.2026

Für viele Menschen ist Teilhabe am öffentlichen Leben mit frei zugänglichen Sitzmöglichkeiten verbunden. Oft sind klassische Bänke keine wirkliche Hilfe, weil sie nicht dabei unterstützen, sich leicht hinsetzen und auch wieder aufstehen zu können. Die Wandsbek-Koalition setzt sich daher ein für mehr Bänke für Menschen mit Unterstützungs-Bedarf. Im Bild von links: Katja Rosenbohm (Grüne), Kian Shadi (FDP) und Christiane Rösch (SPD). Bild: Wandsbek-Koalition

Öffentliche Sitzbänke altersgerechter gestalten

Die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz einen interfraktionellen Antrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde. Ziel ist es, bei der Neuaufstellung oder Erneuerung von Sitzbänken im öffentlichen Raum künftig stärker darauf zu achten, dass an geeigneten Standorten auch altersgerechte und barrierearme Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Öffentliche Sitzbänke sind ein wichtiger Bestandteil der Aufenthaltsqualität im Bezirk. Sie ermöglichen Erholung, kurze Pausen und tragen dazu bei, dass Grünanlagen, Wegebeziehungen und öffentliche Räume von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. Gerade für ältere Menschen sowie für Personen mit Mobilitätseinschränkungen ist dabei entscheidend, dass Sitzgelegenheiten nicht nur vorhanden, sondern auch gut nutzbar sind. Zu niedrige Sitzflächen oder fehlende Armlehnen erschweren häufig das Hinsetzen und insbesondere das Wiederaufstehen. Auch für Menschen, die auf einen Rollator, Rollstuhl oder andere Gehhilfen angewiesen sind, ist die konkrete Ausgestaltung von Sitzgelegenheiten von großer Bedeutung.

Wandsbek gewinnt diesem Thema auch vor dem demografischen Hintergrund eine besondere Bedeutung ab. Im Beschluss wird darauf verwiesen, dass Wandsbek im Hamburger Vergleich als ältester Bezirk gilt und der Anteil älterer Menschen hier besonders hoch ist. Deshalb soll künftig bei der Neuaufstellung oder Erneuerung von Sitzbänken stärker geprüft werden, an welchen geeigneten Standorten altersgerechte und barrierearme Sitzangebote vorgesehen werden können. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob an Standorten mit mehreren Sitzgelegenheiten mindestens eine Bank mit altersgerechter Sitzfläche sowie Rücken- und Armlehnen ausgestattet werden kann und ob Flächen für Rollatoren, Rollstühle oder andere Mobilitätshilfen im unmittelbaren Umfeld mitgedacht werden können. Christiane Rösch, Co. Fachsprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion Wandsbek: "Man merkt oft erst, wie wichtig eine Bank ist, wenn man sie braucht. Wer gut zu Fuß ist, läuft einfach weiter. Wer aber nicht mehr ganz so mobil ist, plant Wege oft von Bank zu Bank. Deshalb sollten wir darauf achten, dass diese Sitzgelegenheiten auch wirklich nutzbar sind. Eine Bank, von der man kaum wieder hochkommt, hilft niemandem. Mit einer altersgerechten und barrierearmen Gestaltung schaffen wir ein Stück mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag."

Katja Rosenbohm, Fachsprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der GRÜNEN Fraktion: „Mit unserem Antrag setzen wir weiterhin konsequent um, was wir bereits in der letzten Legislaturperiode begonnen haben: Mehr altersgerechte und barrierearme Parkbänke in Wandsbek. Besonders ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen benötigen öffentliche Sitzbänke in ihrem Alltag. Häufig sind die vorhandenen Sitzbänke jedoch mehr Hindernis als Hilfe. Deshalb sollen nun vermehrt solche Sitzbänke im öffentlichen Raum aufgestellt werden, die Arm- und Rückenlehnen haben." Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Es sind oft die kleinen Dinge im Alltag, die darüber entscheiden, ob öffentliche Räume wirklich für alle gut nutzbar sind. Sitzbänke gehören dazu. Wenn ältere Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen auf einer Bank nicht gut Platz nehmen oder nur schwer wieder aufstehen können, ist das ein echtes Hindernis. Deshalb ist es richtig, bei neuen oder erneuerten Sitzgelegenheiten stärker auf eine altersgerechte und barrierearme Gestaltung zu achten. So verbessern wir Aufenthaltsqualität ganz konkret und machen unseren öffentlichen Raum Stück für Stück alltagstauglicher."

Presse SPD I Grüne I FDP / 13.06.2026

Im Bezirk Wandsbek werden derzeit viele neue Wohnungen geschaffen - für unterschiedliche Zielgruppen. Die Fachsprecher Stadtentwicklung der Wandsbek-Koalition (im Bild von links: Birgit Wolff/FDP, Jan-Hendrik Blumenthal/GRÜNE und Xavier Wasner/SPD) begleiten die Vorhaben wie hier in Poppenbüttel auch mit Ortsterminen - und freuen sich auf den Baustart in Berne. Hier wird gemeinschaftliches Wohnen einer Genossenschaft entstehen. (Foto: Wandsbek-Koalition)

Wohnungsbau: Gemeinschaftliches Wohnen Berne

Im Planungsausschuss am 16. Juni 2026 (ab 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek) steht ein wichtiger Beschluss an, um dringend benötigten Wohnraum in Wandsbek zu schaffen. Auf der sogenannten Dreiecksfläche in Berne zwischen Berner Heerweg und Meiendorfer Stieg sollen Wohnungen gebaut werden:

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines zweiphasigen Werkstattverfahrens hat die Fachjury unter Beteiligung der Sprecher der Wandsbek-Koalition den städtebaulichen Entwurf der Büros EMI Architektinnen AG* und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur (Zürich) einstimmig zum Sieger gekürt. Auf dieser Basis soll nun das Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Auf dem ca. 3,6 Hektar großen Areal der Wohnungsgenossenschaft Gartenstadt Hamburg eG entstehen rund 380 moderne Wohneinheiten. Geplant sind vielfältige, bezahlbare Wohnformen für unterschiedliche Altersgruppen mit dem Schwerpunkt auf genossenschaftlichem, gemeinschaftlichem Wohnen.

Das Konzept setzt auf eine offene Baukörperstruktur an den Straßenrändern und großzügige, grüne Innenhöfe als nachbarschaftliche Begegnungsorte. Der wertvolle, prägende Baumbestand bleibt bestmöglich erhalten und wird durch Neupflanzungen ergänzt. Die bestehende Kita („Kinderhaus Berne") wird integriert und erhält einen modernen Neubau an der Saseler Straße. Die Realisierung erfolgt stufenweise in Bauabschnitten. Für betroffene Bestandsmieter gilt ein lebenslanges Wohnrecht. Mit dem bevorstehenden Planverfahren wird das Baurecht geschaffen, um das einstimmig getragene Vorhaben zeitnah zu realisieren und dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum im Bezirk zu sichern. Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir begrüßen ausdrücklich die Initiative der Wohnungsbaugenossenschaft, die vorhandene Fläche effizienter zu nutzen und damit einen wichtigen Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk zu leisten. Besonders hervorzuheben ist, dass das neue Quartier die Prinzipien der Gartenstadt Berne wahrt und das Wohnen im Grünen mit einer guten Anbindung an die U-Bahnhaltestelle Berne verbindet. Um dieses zukunftsfähige und lebendige Wohnumfeld zu ermöglichen, werden wir das notwendige Bebauungsplanverfahren zügig voranbringen und die planungsrechtlichen Voraussetzungen entsprechend anpassen."

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir zeigen hier in Berne, wie moderne Gartenstadt geht: bezahlbar, grün und genossenschaftlich. 380 Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn Berne, sind ein wichtiger Schritt, um dem Wohnungsmangel in Hamburg aktiv zu begegnen. Denn mit uns verharrt der Wohnungsbau nicht in der Theorie, sondern liefert praktische, dringend benötigte, Ergebnisse." Birgit Wolff, Fachsprecherin Stadtentwicklung und Vorsitzende der FDP-Fraktion: „So vielfältig wie die Bevölkerung in unserem Bezirk ist auch unser Wohnungs-Neubau in Wandsbek: Mit dem „gemeinschaftlichen Wohnen" in Berne schaffen wir jetzt ein maßgeschneidertes Angebot für diesen Stadtteil und das Genossenschafts-Wohnen. Das Vorhaben greift das Umfeld auch in den grünen Bereichen zwischen den Gebäuden wunderbar auf, schafft Lebensqualität und Raum für Gemeinschaft."

Presse SPD I Grüne I FDP / 12.06.2026

Die Wandsbek-Koalition (v.l.n.r.: Birgit Wolff/FDP, Christiane Rösch/SPD und Myriam Christ/GRÜNE) möchte, dass Kinder sich in geeigneten Projekten schon früh mit dem Thema Lebensmittel an der Schule auseinandersetzen. (Bild: Wandsbek-Koalition)

Wandsbek: Ernährungskompetenz von Kindern gestärkt

Die Wandsbek-Koalition (SPD/GRÜNE/FDP) setzt sich für eine Ausweitung von Ernährungsbildungsprojekten an den Schulen im Bezirk ein. Kinder sollen möglichst früh erfahren, wo Lebensmittel herkommen, wie Gemüse angebaut wird und welche Bedeutung eine gesunde Ernährung im Alltag hat. So wirkt sich eine gesunde Ernährung positiv auf das Wohlbefinden aus, stärkt das Immunsystem und beugt vielen Krankheiten vor.

Die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung soll prüfen, wie Ernährungsbildungsprojekte an Wandsbeker Schulen bekannter gemacht und schrittweise ausgeweitet werden können. Auch sollen im zuständigen Ausschuss die bisherigen Erfahrungen mit Ernährungsbildungsprojekten in der Stadt Hamburg vorgestellt und die Möglichkeiten einer Etablierung solcher Projekte an Wandsbeker Schulen festgestellt werden. Myriam Christ, Fachsprecherin für Schule und Gesundheit der GRÜNEN Fraktion: „Die Kinder in unserem Bezirk sollen schon möglichst früh an eine gesunde Ernährung und die Bedeutung von Lebensmitteln herangeführt werden. Ernährungsbildungsprojekte, in denen die Kinder hautnah erleben, wie Lebensmittel funktionieren, eignen sich hierfür besonders gut. Die Lebensmittel werden gemeinsam gesät, gepflanzt, gepflegt, geerntet und verarbeitet. Wir wollen auf den bereits gesammelten Erfahrungen vorhandener Projekte aufbauen, um die Möglichkeiten solcher Projekte in Wandsbek bekannter zu machen."

Christiane Rösch, Co. Fachsprecherin für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der SPD-Fraktion: „Für mich geht es bei diesem Antrag um weit mehr als um Beete oder Schuläcker. Es geht um Wertschätzung. Wer selbst erlebt, wie viel Zeit und Pflege nötig sind, bis aus einem Samenkorn etwas Essbares wird, betrachtet Lebensmittel mit anderen Augen. Diese Erfahrung kann helfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und Kindern ganz praktisch zu vermitteln, was Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung bedeuten."

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bildung hat viele Gesichter. Am nachhaltigsten ist das Erleben, Anfassen, Beobachten und sich Einlassen auf eine Entwicklung. Wenn wie bei diesem Projekt auch noch eine „Ernte" möglich ist, die Erfolg vermittelt, holen Stadtkinder den Erfahrungsvorsprung von Kindern in ländlichem Umfeld ein Stückchen auf. Bildung bedeutet, Zusammenhänge verstehen. Wir freuen uns deshalb sehr über diese Initiative und die Chance für unsere Kinder, eine nachhaltige Lebenserfahrung im Bereich Ernährung machen zu können." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Wasserturm in Farmsen darf nicht weiter auf bessere Zeiten warten. Wenn wir seinen Bestand sichern und ein tragfähiges Zukunftskonzept entwickeln, können wir an diesem historischen Ort gleich doppelt etwas schaffen: Einen würdigen Erinnerungsort und einen offenen Treffpunkt für einen wachsenden Stadtteil. Genau diese Perspektive braucht Farmsen."

Presse SPD I Grüne I FDP / 10.06.2026

Zukunftskonzept für Wasserturm in Farmsen

Farmsen ist ein wachsender Stadtteil, viele neue Wohnungen sind entstanden und weitere sind in Planung. Für die Farmsenerinnen und Farmsener wäre es von großem Vorteil, wenn der Stadtteil einen Treffpunkt hätte, an dem Veranstaltungen oder Freizeitangebote stattfinden könnten. Auf dem Gelände des ehemaligen Versorgungsheims Farmsen ist in der NS-Zeit und teilweise auch darüber hinaus großes Unrecht geschehen, Menschen wurden zur Zwangsarbeit herangezogen, zwangssterilisiert, deportiert und ermordet. Diesem Teil der Vergangenheit des Stadtteils zu gedenken ist der Wandsbek-Koalition ein großes Anliegen.

Mit dem denkmalgeschützten Wasserturm, der zum ehemaligen Versorgungsheim gehörte, gibt es eine zentral gelegene Immobilie, die sich sowohl für einen Stadtteiltreff als auch für einen Erinnerungsort anbietet. Zahlreiche Gespräche zwischen den beteiligten Akteuren haben stattgefunden, und auch die Bezirksversammlung hat sich schon mehrfach mit dem Thema befasst. Jetzt möchte die Wandsbek-Koalition erreichen, dass zum einen der Bestand des Gebäudes gesichert wird und zum anderen Konzept und Finanzierung für eine zukünftige Nutzung konkretisiert werden.

Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der Wasserturm in Farmsen ist ein idealer Standort für ein Begegnungszentrum für den Stadtteil, das mit einem Erinnerungsort verknüpft werden kann. Jetzt gilt es, ein Konzept zu entwickeln und die Finanzierung zu sichern, dazu soll der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur über den aktuellen Stand der Überlegungen informiert werden. Außerdem soll geprüft werden, durch welche Programme für Denkmalschutz oder Förderprogramme des Bundes die Sanierungs- und Projektkosten übernommen werden können. Bis die Planungen konkret werden, soll der bauliche Erhalt des Wasserturms sichergestellt werden."

Jessica Denhardt, Regionalsprecherin Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne für die GRÜNE Fraktion: „Für die Entwicklung des Stadtteils Farmsen ist ein Stadtteiltreff besonders wichtig. Der denkmalgeschützte Wasserturm bietet sich hierfür gut an. Hier könnten wir einen Begegnungsort schaffen, der sowohl Stadtteiltreff, als auch ein wichtiger Ort der Erinnerung für den Stadtteil ist." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Wasserturm in Farmsen darf nicht weiter auf bessere Zeiten warten. Wenn wir seinen Bestand sichern und ein tragfähiges Zukunftskonzept entwickeln, können wir an diesem historischen Ort gleich doppelt etwas schaffen: Einen würdigen Erinnerungsort und einen offenen Treffpunkt für einen wachsenden Stadtteil. Genau diese Perspektive braucht Farmsen."

Presse SPD I Grüne I FDP / 26.05.2026

Nicht nur am Stadtrand ist der Bezirk Wandsbek durchzogen von Entwässerungsgräben – auch in dichter besiedelten Bereichen wie im Stadtteil Wandsbek, wie hier in der Straße „Wandsbeker Schützenhof", begleiten diese Gräben die Häuserreihen. Auf Initiative der Wandsbek-Koaliton gibt es jetzt einen neuen Info-Flyer für alle, die einen Wassergraben vor der Haustür haben. Im Bild: Birgit Wolff (FDP), Katja Rosenbohm (Grüne) und Julia Funk (SPD). (Bild Wandsbek-Koalition)

Update zu Pflege von Entwässerungsgräben ab jetzt erhältlich

Zu den Besonderheiten Hamburgs gehören die Entwässerungsgräben – manche Stadtteile sind eng durchzogen von diesen kleinen Kanälen an den Straßenseiten. Allein der Bezirk Wandsbek verfügt über ein entsprechendes Netz auf 186 Kilometern Länge. Was man darüber wissen muss, wer für ihre Pflege zuständig ist und an wen man sich wenden kann, wenn man dazu Fragen hat, beantwortet jetzt ein neuer Informationsflyer des Wandsbeker Bezirksamtes – entstanden auf der Grundlage eines Antrags der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP aus dem März 2025.

Wasser- und Entwässerungsgräben sind ein wertvoller und sinnvoller Baustein im Bereich des Wassermanagements, sie haben zudem großes Potential als wichtige und spannende Biotope. Schon vor dem Mittelalter gab es solche Anlagen in Hamburg bzw. in der damaligen Region, und auch heute noch werden, wo sich aktueller Bedarf zeigt, neue Entwässerungsgräben angelegt. Sie dienten damals und dienen heute vor allem der „Oberflächenentwässerung", dem Sammeln und Versickern von Niederschlagswasser. Insbesondere hinsichtlich der zunehmenden Starkregen-Situationen erfüllen sie daher eine wachsende Wichtigkeit für die Stadt und ihre Bewohner. Für direkte Anwohner bedeutet ein gepflegter Entwässerungsgraben auch Hochwasserschutz für Haus und Garten. Entwässerungsgräben brauchen Fürsorge, damit sie nicht verstopfen. Dieser Aspekt steht daher im Mittelpunkt des neuen Flyers „Straßen- und Entwässerungsgräben". In dem kleinen Ratgeber finden sich eine aktualisierte Übersicht über rechtliche Zuständigkeiten, das richtige Vorgehen bei der Gräben-Pflege und die zuständigen Ansprechpartner bei der Verwaltung. Ab sofort liegt der Flyer in den Dienststellen des Bezirksamtes aus, online ist er abrufbar unter https://hamburg.de/go/1175344 . Ein Beispiel aus den Hinweisen, die vielleicht nicht allen Grundstückseigentümern, auf deren Gelände sich ein solcher Wassergraben befindet, bewusst ist: Zweimal im Jahr Mähen reicht. So entsteht auch ein wertvoller blühender Grünstreifen. Im Herbst dieses Jahres ist, dem Antrag der Koalition entsprechend, zudem ein „Aktionstag Entwässerungsgräben" geplant.

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir wollen mit dem neuen Ratgeber-Flyer das Bewusstsein dafür schärfen, dass diese historischen Entwässerungsanlagen wertvoll und wichtig sind und nicht nur Risiko für Reinrutschen oder störend bei der Parkplatzsuche. Sie sind für ein stabiles Schwammstadt-Konzept unentbehrlich. Auch die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für die Gräben-Pflege, wird geklärt – auch, wen man anruft, wenn etwas den Graben verstopft – sei es ein Haufen Laub oder ein ausrangierter Einkaufswagen..." Julia Funk, Fachsprecherin Klima und Umwelt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Entwässerungsgräben, die viele der Straßen in unserem Bezirk säumen, haben eine wichtige Funktion bei Hochwasserschutz und sind Lebensraum für viele Lebewesen. Deswegen freuen wir uns sehr, dass das Bezirksamt den Ratgeber mit allen Informationen zu den Gräben neu aufgelegt hat und die Wandsbekerinnen und Wandsbeker dort alle wichtigen Informationen finden können, von der Pflege bis zu Ansprechpartnern bei Problemen.

Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Entwässerungsgräben leisten einen elementaren Beitrag zum erfolgreichen Wassermanagement in unserem Bezirk. Gleichzeitig stellen sie einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Pflanzen und Tiere dar. Die Gräben können viel Regenwasser aufnehmen und anschließend langsam versickern lassen. Das macht sie zu einem idealen Wegbegleiter auf unserem Weg, unseren Bezirk an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Mit dem neuen Flyer möchten wir das Bewusstsein unserer Mitbürgerinnen für diesen wichtigen Baustein schärfen. Denn nur gemeinsam schaffen wir es, unseren schönen Bezirk auch weiterhin lebenswert zu gestalten."

Presse SPD I Grüne I FDP / 22.05.2026

Olympiaabstimmung für unseren Breitensport nutzen

Für ein klares Ja zum Nutzen des Breitensports für die Gesellschaft und zur Vergabe der Olympischen Spiele nach Hamburg, die den Breitensport voranbringen werde, sprachen sich die Wandsbek-Koalition (SPD, Grüne, FDP) gemeinsam mit der CDU-Fraktion anlässlich der Bezirksversammlung vom 7. Mai 2026 aus. Der Breitensport leistet einen wichtigen Beitrag weit über die individuelle gesundheitliche Förderung hinaus: Er stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft Begegnungsräume und unterstützt Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Er bietet Inklusionssport, der Menschen mit Behinderungen mehr Bewegung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und fördert über Integrationssport das Miteinander zwischen alteingesessener Bevölkerung, Zugezogenen und Geflüchteten. Reha-Sport unterstützt Menschen mit chronischen Erkrankungen oder nach Operationen, Angebote für Kleinkinder tragen zur Vorbeugung von Stoffwechsel- und Haltungserkrankungen bei, Seniorensport wiederum fördert Bewegung, soziale Teilhabe und beugt Einsamkeit sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor.

Vor diesem Hintergrund wird die große Relevanz des Breitensports für eine lebendige, aktive und gesunde Bevölkerung in Hamburg deutlich. Eine Herausforderung für die Sportvereine ist einerseits die deutlich wachsende Bevölkerung und andererseits die teilweise in die Jahre gekommenen Bauten, Sanitäranlagen und Sportanlagen. Hier besteht erheblicher Modernisierungsbedarf, den die Vereine nicht ohne Fördermittel decken können. Die Bezirksversammlung Wandsbek unterstützt die Sportvereine im Bezirk bereits heute mit großem Engagement, beispielsweise durch Förderungen für Kunstrasenplätze, Laufbahnen, den Umstieg auf energiesparende LED-Beleuchtung, Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden sowie in Einzelfällen auch Neubauten. Klar ist aber auch, dass der Bedarf weiter wächst. Eine erfolgreiche Olympiabewerbung Hamburgs wäre deshalb kein Ersatz für die bestehende Sportförderung, sondern ein zusätzlicher Schub für den Breitensport. Sie kann helfen, Investitionen in die Sportinfrastruktur zu beschleunigen, bestehende Maßnahmen schneller voranzubringen und den Vereinen im Bezirk zusätzliche Perspektiven zu eröffnen. Der Antrag wurde mit den Stimmen der Antragsteller bei Gegenstimmen der Linken und der AfD weit mehrheitlich angenommen. Patrick Martens, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Eine Olympiabewerbung bietet die einmalige Chance, unseren Breitensport nachhaltig zu stärken – mit besseren Anlagen, mehr Kapazitäten und echten Perspektiven für Vereine und Ehrenamt. Es geht nicht um ein Event, sondern um langfristige Verbesserungen für unsere gesamte Stadtgesellschaft.“

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Mit diesem gemeinsamen Antrag setzen wir ein klares Signal gleichermaßen für den Breitensport und für Olympia in Hamburg. Das Motto „eine Chance für alle“ repräsentiert der Breitensport wie kein anderes Angebot in unserer Stadt. Eine erfolgreiche Bewerbung mit ihren Chancen für die Sportvereine bietet – zeitnah – mit den modernisierten Sportplätzen eine positive, gesunde und vor allem nachhaltige Zukunft für die Menschen in Hamburg. Und nicht zu vergessen: Der Liefertermin für die „Olympia-Bestellung“ des IOC ist unverrückbar.“ Almut Borgwardt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Als Breitensportlerin, die an kleineren internationalen Turnieren teilnehmen durfte, spüre ich die Begeisterung, die Menschen mit einer gemeinsamen Liebe zum Sport verbindet. Bei olympischen und paralympischen Spielen treffen Sportler*Innen aus den ganzen Welt aufeinander. Gerade in schwierigen Zeiten ist dieses friedliche Miteinander so wichtig und kann einen Beitrag für mehr gegenseitiges Verständnis leisten. Das sollten wir als weltoffene und tolerante Stadt bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig erwarte ich, dass Olympia uns auch in Wandsbek helfen wird, dass wir Maßnahmen sowohl für die Infrastruktur, die wir für den so wichtigen Breitensport benötigen, als auch für klimafreundliche, nachhaltige und barrierefreie Mobilität schneller voranbringen werden.“

Jens Wagner, sportpolitischer Sprecher der Wandsbeker CDU-Fraktion: „Olympische Spiele in Hamburg wären nicht nur eine einmalige Chance, unsere Stadt als moderne und weltoffene Metropole weltweit zu präsentieren – sie würden Hamburg positiv verwandeln: Die Stadtentwicklung bekäme einen enormen Schub, neue Arbeitsplätze entstünden, der Sport würde in der Breite gestärkt und die Lebensqualität für alle Hamburgerinnen und Hamburger nachhaltig verbessert. Gerade Kinder und Jugendliche würden motiviert, selbst aktiv zu werden. Es wäre ein Fest der Begegnung und des Zusammenhalts, das uns als Gemeinschaft wachsen lässt. Das durfte ich in anderen Olympiastädten bereits miterleben. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir diesen besonderen Moment gemeinsam erleben und dass das Volksparkstadion zum Olympiastadion wird.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 20.05.2026

Kinder- und Jugendbeirat für unseren Bezirk

Mit der Änderung der Geschäftsordnung der Bezirksversammlung schafft die Wandsbek-Koalition eine Voraussetzung dafür, dass der Kinder- und Jugendbeirat seine Arbeit nach der Wahl in der zweiten Jahreshälfte 2026 aufnehmen kann, und setzt damit ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP um. Ein neuer Paragraf „Jugendmitwirkung“ in der Geschäftsordnung regelt die Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen in den Gremien der Bezirksversammlung und schafft so die Grundlage, dass die Interessen der Kinder und Jugendlichen direkt in die politische Arbeit einfließen. Bereits vor den Sommerferien wird die Beteiligung in Ausschüssen mit Mitgliedern der jugendlichen Begleitgruppe testweise erprobt.

Finn Nußbaum, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Nach dem Verfügungsfonds haben wir mit der Anpassung der Geschäftsordnung der Bezirksversammlung nun eine weitere Voraussetzung für eine wirksame Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Bezirk geschaffen. Der Kinder- und Jugendbeirats soll als Bindeglied zwischen der Bezirkspolitik und den Kindern und Jugendlichen im Bezirk fungieren. Er ist die erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche und setzt sich als starke Stimme gegenüber den Ausschüssen der Bezirksversammlung und der Öffentlichkeit für deren Interessen ein. Wir freuen uns sehr, dass wir nach langer Vorarbeit nun die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen umsetzen und hoffen auf eine rege Beteiligung.“

Justin Orbán, Vorsitzender der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Mit der Verankerung des Kinder und Jugendbeirats in unsere Geschäftsordnung schaffen wir die Grundlage dafür, dass Kinder und Jugendliche in Wandsbek nicht nur angehört werden, sondern ihre Perspektiven dauerhaft und verbindlich in die politische Arbeit einbringen können. Die Änderung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf einem langen Weg, der sein Ziel nun fast erreicht hat: echte und wirksame Beteiligung junger Menschen in Wandsbek. Gerade Kinder und Jugendliche erleben unmittelbar, wie politische Entscheidungen ihren Alltag beeinflussen, deshalb ist es wichtig, ihnen früh echte Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Der Kinder- und Jugendbeirat soll eine starke Stimme für die Interessen junger Menschen in Wandsbek werden und demokratische Teilhabe konkret erfahrbar machen

Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wer junge Menschen ernst nimmt, muss ihnen auch echte Mitwirkungsmöglichkeiten geben. Mit der Anpassung der Geschäftsordnung schaffen wir dafür jetzt die Voraussetzung. Uns ist wichtig, dass Beteiligung nicht nur auf dem Papier steht, sondern in der Praxis Gehör findet. Der Kinder- und Jugendbeirat kann dafür sorgen, dass die Sichtweisen junger Menschen früher, direkter und verbindlicher in die Arbeit der Bezirksversammlung einfließen.“ / Hintergrund: Im Koalitionsvertrag der Wandsbek-Koalition ist die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirates als Abschluss einer mehrjährigen Projektphase vorgesehen. Parallel dazu sieht der Koalitionsvertrag über die Zusammenarbeit in der 23. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft zwischen der SPD, Landesorganisation Hamburg und Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Hamburg die Stärkung der Bürgerbeteiligung in den Bezirken durch die Einrichtung von Jugendparlamenten oder -beiräten in allen Bezirken vor. Gestartet wird mit den aktuell laufenden Pilotprojekten in den Bezirken Altona und Wandsbek. Politik und Verwaltung geben dabei mit Hilfe des Rahmenkonzeptes und der nun erfolgten Änderung der Geschäftsordnung nur die Rahmenbedingungen für einen Kinder- und Jugendbeirat vor. Die Jugendverbände sollen in geeigneter Form bei der Schaffung und Umsetzung des Kinder- und Jugendbeirats eingebunden werden. Die Satzung, die Geschäftsordnung und weitere Regelwerke des Beirates sollen anhand eines Workshops mit den gewählten Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden. Die Drucksache war mehrfach in den Gremien der Bezirksversammlung vertagt worden, um noch offene Rechtsfragen zu klären und den Fraktionen Gelegenheit zur internen Diskussion und zu Änderungsvorschlägen zu geben. Die nun vorliegende Fassung ermöglicht den Start des Projekts, obwohl ein gesetzlicher Rahmen durch die Bürgerschaft noch nicht geschaffen worden ist.

Presse SPD I Grüne I FDP / 15.05.2026

Von links nach rechts: Xavier Wasner (SPD), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Henrik Blumenthal (Grüne), (Bild: Wandsbek-Koalition).

Mikroapartments – eine Chance für den Wohnungsmarkt?

In vielen dicht besiedelten Metropolen wie in Europa, Japan, Hongkong und Nordamerika werden Mikroapartments zunehmend als Antwort aufsteigende Mietpreise und Wohnraummangel angeboten. Auch in Hamburg ist die Nachfrage nach innovativen Wohnformen hoch. Angesichts des weiterhin angespannten Wohnungsmarktes und der Notwendigkeit, mehr bezahlbaren Wohnraum in Hamburg und insbesondere im Bezirk Wandsbek zu schaffen, nimmt die Wandsbek-Koalition das Thema Mikroapartments gezielt in den Fokus.

Ziel ist es, zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die stadtplanerische Förderung dieser Wohnform eine sinnvolle und effektive Entlastung für den Wohnungsmarkt bieten kann. Dabei werden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen – etwa im Hinblick auf soziale Integration, städtebauliche Entwicklung, Wohnqualität und rechtliche Rahmenbedingungen – umfassend betrachtet.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion, betont: „Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes ist es unsere Aufgabe, auch innovative Lösungen zu diskutieren und neue Wege zu gehen. Mikroapartments, auch als Microflats bekannt, sind eine solche innovative Wohnform. Sie bieten auf kleinem Raum alles, was man zum Leben braucht – und sie können, wenn sie klug geplant und umgesetzt werden, einen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes leisten. Doch wir dürfen nicht nur die Chancen sehen, sondern müssen auch die Herausforderungen ehrlich benennen, um eine ausgewogene Entscheidung treffen zu können.“ Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion: "Mikroapartments könnten eine spannende Antwort auf die angespannte Lage am Wohnungsmarkt dieser Stadt sein. Häufig werden für diese jedoch überdurchschnittliche Quadratmeterpreise verlangt. Um die Möglichkeiten dieser Wohnform besser einschätzen zu können, wollen wir uns über die Chancen und Risiken dieser kleinen Apartments aufklären lassen. So sind wir anschließend in der Lage, besser abwägen zu können, ob Mikroapartments für mehr bezahlbaren Wohnraum in Wandsbek stehen."

Birgit Wolff, Fachsprecherin Stadtplanung und Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Bevölkerungsstatistik ist ein Taktgeber auch für die Stadtplanung und die Gestaltung von Bauvorhaben. Wenn mehr als jeder zweite Hamburger Haushalt aus lediglich einer Person besteht, zeigt das den erheblichen Bedarf nach passenden kleinen Wohnungen unterschiedlicher Art. Was bei den verschiedenen Konzepten zu beachten ist, auch für das Umfeld, wollen wir besser verstehen lernen und dann passgenau umsetzen.“ / Hintergrund: Mikroapartments, auch Microflats genannt, sind kompakte, abgeschlossene Einzimmerwohnungen mit einer Größe von etwa 14 bis 32 Quadratmetern. Sie bieten auf kleinem Raum Wohn- und Schlafmöglichkeiten, ein Bad sowie eine Küchenzeile. Im Unterschied zu klassischen Studiowohnungen können Bewohner von Mikroapartments häufig zusätzlich gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen wie Küchen, Bäder, Terrassen oder Dachgärten nutzen. Werden mehrere Mikroapartments um gemeinschaftliche Räume gruppiert, spricht man von Cluster-Wohnungen oder Cluster-Wohngemeinschaften. In Hamburg gibt es bereits zahlreiche Mikroapartments, und die Nachfrage nach dieser Wohnform ist weiterhin hoch. Der Markt für „Micro-Living“ ist sehr aktiv, da insbesondere Pendler, Studierende und Auszubildende nach kleinen Wohnungen suchen und die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Mikroapartments sind in Hamburg an verschiedenen Standorten, etwa durch Neubauprojekte in Stadtteilen wie Othmarschen oder Bergedorf, vertreten. Die Zielgruppe dieser Wohnungen sind vor allem Personen, die eine temporäre oder kompakte Unterkunft suchen, häufig mit möbliertem Angebot. Die Mieten für solche Einheiten können sehr hoch sein; teilweise werden für die kleinen Flächen überdurchschnittliche Quadratmeterpreise verlangt. Aufgrund der hohen Nachfrage sind Mikroapartments auch bei Kapitalanlegern beliebt, da sie als „sichere“ Anlage in einer Metropole gelten. Es ist zudem zu beachten, dass der Hamburger Wohnungsmarkt insgesamt sehr angespannt ist und die Leerstandsquote extrem niedrig bleibt.

Presse SPD I Grüne I FDP / 12.05.2026

Wandsbek-Koalition beschließt diesjährige NaturCent-Projekte

Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) hat in der Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz am 05. Mai die diesjährigen NaturCent-Projekte beschlossen. Damit werden wichtige Projekte zur Förderung der Grün- und Lebensqualität umgesetzt. Mit der Umsetzung ist ab dem Beginn der Pflanzperiode im Herbst diesen Jahres zu rechnen. Im Bezirk sind in fünf Grünanlagen in den Stadtteilen Bramfeld, Eilbek, Steilshoop, Rahlstedt und Wandsbek naturnahe Staudenflächen geplant. Durch die Auswahl der heimischen, spätblühenden Arten entsteht ein Paradies für Insekten und Kleintiere. Gleichzeitig wird die biologische Vielfalt gefördert und die Aufenthaltsqualität der Grünanlagen deutlich gesteigert.

In Wohldorf-Ohlstedt soll auf einer Fläche von etwa 5.000m² eine Streuobstwiese entstehen. In dem artenreichen Lebensraum finden Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge ideale Lebensbedingungen vor. Die Biodiversität wird auch durch die Pflanzung alter, regionaler Obstsorten gestärkt. Die Aufenthaltsqualität wird unter anderem durch naturnahe Spiel- und Sitzbereiche gesteigert. Der See in einer Grünanlage an der Schöneberger Straße in Rahlstedt soll nachhaltig an ökologischer Qualität gewinnen und so wichtige Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten schaffen. Hierfür sollen die Bestände der sich stark ausbreitenden armenischen Brombeere außerhalb der Brutzeit entfernt werden und naturnah, arten- und strukturreich überpflanzt werden.

Paul Strothmann, Mitglied im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz, SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Mit den Naturcent-Projekten werden viele kleine Pflanzeninseln geschaffen, die für mehr Artenvielfalt sorgen, gut für das Klima sind, Menschen Freude bereiten und Lebensräume für Tiere schaffen. Wir unterstützen diese sinnvolle und wirksame Maßnahme für mehr Naturschutz sehr gern." Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Aus einfachen Grünflächen sollen wieder dringend benötigte Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten entstehen. Mit heimischen Pflanzen, einer neuen Streuobstwiese und der ökologischen Aufwertung bestehender Anlagen schaffen wir konkrete Verbesserungen für Artenvielfalt und Klima direkt im Bezirk Wandsbek. Das ist kein Symbolprojekt, sondern sichtbar wirksamer Naturschutz im Alltag der Menschen."

Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der FDP-Fraktion: „„Der NaturCent ist ein in dieser Form besonderes Hamburger Instrument, mit dem Mittel für ökologische Ausgleichsmaßnahmen wieder in konkrete Projekte in den Bezirken fließen. Auch Wandsbek nutzt diese Möglichkeit. So entstehen aus den Mitteln naturnahe Blühflächen, eine neue Streuobstwiese und die Aufwertung bestehender Anlagen. Das stärkt die biologische Vielfalt und macht unsere Grünanlagen zugleich attraktiver für die Menschen vor Ort."
 Hintergrund Beim NaturCent handelt es sich um ein bundesweit einmaliges, von der FHH finanziertes Sonderprojekt. Das Projekt ist eine Art ökologischer Finanzausgleich: Nach Bebauung einer bisherigen Freifläche fließen Finanzmittel als Ausgleich für den Grünflächenverlust in das Sondervermögen „Naturschutz und Landschaftspflege", aus welchem die Bezirke Geld für geplante Projekte beantragen können. Es setzt es sich zum Ziel, die Grün- und Lebensqualität in einer wachsenden Stadt zu erhalten und zu verbessern. In Wandsbek werden mögliche Vorschläge in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz eingebracht und dort beschlossen. Über die Förderung möglicher Maßnahmen aus Mitteln des NaturCents entscheidet letztlich die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA).

Presse SPD I Grüne I FDP / 27.04.2026

Mehr Sicherheit für alle in der Farmsener Landstraße

Der Fußweg an der Farmsener Landstraße wird ab dem 27. April auf dem Teilstück zwischen Halenreihe und Saseler Weg umgebaut. Mit dieser Baumaßnahme entsteht ein in beide Richtungen befahrbarer Radweg, der vor Ort für mehr Verkehrssicherheit insbesondere für Schulkinder sorgt. Für die Zeit des Umbaus wird die Farmsener Landstraße gesperrt, Umleitungen für die Verkehrsteilnehmer:innen sind vor Ort eingerichtet.

Peter Pape, zubenannter Bürger im Regionalausschuss Walddörfer für die SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der geplanten Umgestaltung dafür sorgen können, dass auf dem viel genutzten Fußweg zwischen Halenreihe und Saseler Weg mehr Platz für die vielen Nutzer:innen entsteht. Gerade dieses Teilstück wird sehr gern als Schulweg genutzt und wird nach dem Umbau sowohl für Fußgänger:innen als auch für Radfahrer:innen sicherer. Damit haben wir erreicht, dass der Schulweg entlang der Farmsener Landstraße sehr viel sicherer wird und haben mit dieser Massnahme den Wünschen der Volksdorfer Bürgerinnen und Bürgern Rechnung getragen, die für ihre Kinder seit Jahren eine Verbesserung der Radwegesituation einfordern.“

Almut Borgwardt, mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion: "Die Farmsener Landstraße zwischen dem Saseler Weg und dem Kreisel wird von allen Verkehrsteilnehmer*innen stark frequentiert. Insbesondere für Fahrradfahrende war die Situation bislang ungünstig, sie hatten keine eigenen Spuren in diesem Bereich. Dies wird sich nun ändern: Der Zweirichtungsradweg, der jetzt dort gebaut wird, verbessert die Verkehrssicherheit der Schulkinder erheblich und fördert den Radverkehr in den Walddörfern. Gleichzeitig werden auch der Gehweg und die Straße entlastet."

Finn Ole Ritter, Vorstandsmitglied und Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist uns ein sehr wichtiges Anliegen und wir haben deshalb auch besonders die Schulwegsicherung von Rad fahrenden Schülerinnen und Schülern in den Blick genommen. Wir sind froh, dass wir an dieser Stelle in Volksdorf das Radfahren ein Stück sicherer machen.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 25.04.2026

Bild: FDP-Fraktion Wandsbek (das Bild wurde unter Einsatz von KI erstellt).

Koalition setzt sich für Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ein

Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ist für die Wandsbek Koalition aus SPD, GRÜNEN und FDP eine unverzichtbare Einrichtung in Hamburg. Die Koalition ist froh, eine so wichtige Einrichtung in Rahlstedt zu haben. Selbstverständlich pflegen die Beteiligten einen engen Kontakt mit dem Kinderkrankenhaus und tauschen sich zu allen Belangen aus. Auf Betreiben der regierenden Parteien in Hamburg wurden u.a. rund sieben Millionen Euro in die Sanierung der 2024 durch Starkregen beschädigten Notaufnahme investiert. Die Stadt unterstützt ebenfalls die Einführung eines neuen Triage-Bereichs mit ca. einer Millionen Euro aus dem Hamburger Krankenhausinvestitionsprogramm. Im Dezember 2025 gab es für das Krankenhaus Wilhelmstift eine Sonderförderung in Höhe von sechs Millionen Euro zur Beschaffung und Modernisierung medizintechnischer Geräte.

Oliver Schweim, Regionalsprecher der SPD-Fraktion Wandsbek dazu: „Wir freuen uns über das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und leisten dazu natürlich gerne jegliche Unterstützung. Vor dem Hintergrund des Einsatzes der Stadt für dieses Krankenhaus ist es schon erstaunlich, dass der CDU Bürgerschaftsabgeordnete Markus Kranig die Umsetzungszeiten der Stadt für eine beantragte Ampel an der Kreuzung Schöneberger Straße / Liliencronstraße im Hamburger Wochenblatt[1] mit Verweis auf das Kinderkrankenhaus kritisiert. Und das auch noch, ohne mit dem Kinderkrankenhaus gesprochen zu haben.“

Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wer sein Kind ins Krankenhaus bringen muss, befindet sich nicht selten in einer Ausnahmesituation. Diese sollte nicht durch unübersichtlichen Verkehr zusätzlich erschwert werden. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gewährleisten zu können, soll die Vollsignalisierung des Knotenpunkts Schöneberger Straße/Liliencronstraße/Kielkoppelstraße erfolgen. Wir freuen uns, dass dies nun mit der Aufnahme in das Arbeitsprogramm Straßenplanung geschehen soll. Denn eines sollte klar sein: Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität.“

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Uns als FDP ist die Bedeutung des Kinderkrankenhauses bewusst: Die Klinik ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung der Jüngsten in unserer Wandsbeker Bevölkerung und ein Anker für ihre Eltern. Auch deshalb haben wir von Anfang an alle Maßnahmen für das Krankenhaus unterstützt, die von der Klinik gewünscht und seitens der Bezirksversammlung realisierbar waren – auch den Wunsch nach einer Ampel, den wir sehr gut nachvollziehen können. Wir nehmen mehr als irritiert zur Kenntnis, dass die CDU sich nun, offenbar ohne Rücksprache mit der Klinik, für eine Ampel einsetzt, deren Installation längst beschlossen und im Arbeitsprogramm aufgenommen ist – und dem die CDU selbst zugestimmt hatte. Dann freuen wir uns nun alle gemeinsam, wenn der Arbeitsauftrag dann auch hoffentlich zeitnah erledigt ist.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 24.04.2026

Keine Toleranz für geschlechtsspezifische Gewalt

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist auch in Deutschland kein Randproblem, sondern bittere Realität, strukturell verankert und weit verbreitet. Die jüngsten Debatten zeigen: Wegsehen ist keine Option mehr. Deshalb war das Thema auch Gegenstand der Aktuellen Stunde in der Bezirksversammlung Wandsbek. Dabei wird immer deutlicher: Geschlechtsspezifische Gewalt hat längst neue Räume erobert. Sie findet nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen statt, sondern auch im Netz , anonym, entgrenzt und oft schwerer zu verfolgen. Umso wichtiger ist es, dass Politik jetzt entschlossen handelt. Die Hamburger Bundesratsinitiative zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt setzt hier ein klares Signal.

Auch auf Bezirksebene wird gehandelt: Auf Antrag der Wandsbek-Koalition (SPD/GRÜNE/FDP) hat die Bezirksversammlung einstimmig konkrete Maßnahmen beschlossen. Ein ermutigendes Zeichen: Die Fälle von sexualisierter Gewalt und Belästigung in Schwimmbädern gehen zurück. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass entschlossenes Handeln wirkt. Doch klar ist auch: Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Im Ausschuss für Soziales soll daher überprüft werden, wie wirksam bestehende Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische und digitale Gewalt sind und wo nachgeschärft werden muss. Gleichzeitig steht die Schulbehörde in der Verantwortung: Wie werden Schülerinnen und Schüler für digitale Gewalt sensibilisiert? Und wie gut sind Schulen vorbereitet, wenn es zu Übergriffen kommt? Ein weiterer zentraler Punkt: Betroffene dürfen nicht allein gelassen werden. Polizeidienststellen sollen sichtbarer auf Unterstützungs- und Meldestrukturen hinweisen, niedrigschwellig, klar und unübersehbar. Auch die Jugendhilfe wird in den Blick genommen. Im Jugendhilfeausschuss soll ausgewertet werden, wie Schutzkonzepte in der Praxis funktionieren und wie sie weiter verbessert werden können. Unser Anspruch ist klar: Null Toleranz gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt, ganz egal ob auf der Straße, zu Hause oder im digitalen Raum!

Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Der Fall Ulmen/Fernandes zeigt brutal, was viele noch immer kleinreden: Grenzüberschreitungen und Gewalt gegen Frauen sind kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems. Genau deshalb brauchen wir klare Haltung, konsequentes Handeln und null Toleranz." Patricia Hauto, Mitglied der SDP-Fraktion Wandsbek: „Wir sind als Bezirksabgeordnete zuständig für Bereiche wie Jugendhilfe und Schulen. Wir machen Politik vor Ort mit den Menschen. Und genau dort müssen wir auch ansetzen. Schutz vor Ungleichbehandlung und Ausgrenzung, Schutz vor falschen Glaubenssätzen, Machtstrukturen, vor psychischer Gewalt und körperlicher Gewalt muss in allen Einrichtungen, in allen Bereichen des Lebens, in Familien, sozialer Umgebung und dem Umgang miteinander beginnen und aktiv installiert werden."

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir unterstützen sehr die vielfältigen Präventionsmaßnahmen und auch die Befähigung der Anlaufstellen, auf Betroffene angemessen und hilfreich zuzugehen. Wichtig ist uns dabei auch, dass wir bei allen berechtigten starken Emotionen, die solche Fälle auslösen, den Boden der Rechtsstaatlichkeit nicht verlassen und mit Rufen nach verschärfter Gesetzgebung in diesem Sinne sorgsam und zielgenau umgehen."

Presse SPD I Grüne I FDP / 23.04.2026

Ortstermin beim SC Poppenbüttel: Die Regionalsprecherinnen Alstertal der Wandsbek-Koalition (v.l.n.r.: Tessa Gesch/GRÜNE, Christiane Rösch/SPD und Birgit Wolff/FDP) besprachen auf dem Sportgelände mit Olaf Schultchen (links, Hamburger Sportbund) und Christian Droste-Panther (rechts, Vorsitzender SCP-Tennisabteilung) das Vorhaben, die kleinere Halle mit Photovoltaik an modernen Energiestandard anzupassen. (Bild: Wandsbek-Koalition)

Neue Photovoltaikanlage für den SC Poppenbüttel

Der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur hat auf seiner Sitzung am 17. März die Förderung für eine neue Photovoltaikanlage für den SC Poppenbüttel bewilligt. Die neue Anlage wird mit bezirklichen Mitteln in Höhe von 25.000 € gefördert. Die restlichen Mittel bringt der Verein durch Eigen- und Drittmittel auf. Mit der Förderung zeigt die Wandsbek-Koalition, dass ihr die lokalen und gemeinnützigen Sportvereine besonders am Herzen liegen. Auch diese kostensenkende Energiemaßnahme zeigt, dass Sport und Klimaschutz sehr gut zusammen gehen.

Christiane Rösch, Regionalsprecherin Alstertal der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der SC Poppenbüttel möchte seinen Energieverbrauch künftig zur Hälfte über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach abdecken. Das ist ein guter Ansatz um Kosten zu sparen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Deswegen haben wir den Sondermittelantrag des Vereins gern unterstützt."

Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der GRÜNEN Fraktion: „Mit der Förderung ermöglichen wir dem SC Poppenbüttel eine Investition, die sich doppelt auszahlt: geringere laufende Kosten und ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz. Gerade für ehrenamtlich getragene Vereine ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit."

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecherin Alstertal: „Auch unser wichtiger Breitensport muss sich für die Zukunft und den Energiebedarf passend aufstellen und entsprechend investieren. Daher begrüßen wir sehr, dass der SC Poppenbüttel ein umfangreiches Modernisierungs-Konzept entwickelt hat, zu dem die neue Photovoltaik-Anlage gehört. Dieses Engagement unterstützen wir sehr – und wir freuen uns auch, dass das lokale Handwerk für die Umsetzung beauftragt wird."

Presse SPD I Grüne I FDP / 22.04.2026

Mehr Badezeiten im Schwimmbad Wendemuthstraße

Nachdem der öffentliche Betrieb des Schwimmbades Wendemuthstraße Anfang des Jahres zwischenzeitlich weitgehend eingestellt wurde, steht das von Bäderland betriebene Bad nun wieder an zwei Tagen in der Woche uneingeschränkt allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Zuvor hatte sich der Regionalausschuss Wandsbek auf Initiative der Wandsbek-Koalition einstimmig dafür ausgesprochen, zusätzliche öffentliche Schwimmzeiten im Bezirk zu schaffen.

Der eingeschränkte Zugang zum einzigen Hallenbad im Wandsbeker Kerngebiet ist auf den Umbau des Lehrschwimmbeckens in Farmsen sowie die Renovierung des Bäderland-Schwimmbads St. Pauli zurückzuführen. Die dort nicht zur Verfügung stehenden Schwimmzeiten für das Schul- und Vereinsschwimmen werden für die Dauer des Umbaus auch auf das Wandsbeker Schwimmbad ausgelagert. Paul Strothmann, Mitglied des Regionalausschusses und der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist eine gute Nachricht, dass das Schwimmbad einen weiteren Öffnungstag für die Wandsbeker:innen anbietet. Bei allem Verständnis für notwendige Renovierungsarbeiten an anderen Standorten, ist das Bad ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur in Wandsbek. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Antrag für mehr öffentliche Schwimmzeiten sorgen konnten.“

Sami Khokhar, Regionalsprecher Kerngebiet der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Schwimmbad in der Wendemuthstraße nun wieder stärker für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Mehr frei zugängliche Badezeiten sind ein wichtiger Beitrag für Gesundheit, Freizeit und soziale Teilhabe im Bezirk. Gerade im dicht besiedelten Kerngebiet ist ein verlässlicher Zugang zu Schwimmangeboten unverzichtbar. Wir sehen die Entwicklung als positiven Schritt und werden uns weiterhin dafür einsetzen, die öffentliche Nutzung langfristig zu sichern und auszubauen.“

Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecher Kerngebiet: „Gerade in einem dicht besiedelten Stadtteil wie Wandsbek ist es nicht hinnehmbar, wenn das einzige Hallenbad im Kerngebiet für die Öffentlichkeit über längere Zeit kaum noch nutzbar ist. Schwimmen ist Freizeit, Gesundheit und Daseinsvorsorge zugleich. Deshalb war es richtig, hier Druck zu machen. Dass nun wieder mehr frei zugängliche Badezeiten angeboten werden, ist ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 20.04.2026

Zukunft vom Zentrum Steilshoop gesichert

Die Wandsbek-Koalition nimmt sehr erfreut zur Kenntnis, dass die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Land, Bezirk und Eigentümer des Steilshooper Einkaufszentrums erfolgreich abgeschlossen wurden. Dies, so die Koalition, ist der wichtigste Schritt, um alle mit den weiteren Entwicklungen einhergehenden Einzelmaßnahmen nunmehr in Angriff zu nehmen und rechtssicher auf den Weg zu bringen. Nicht nur für die Zukunft, auch für die Gegenwart sieht die Koalition aus SPD, Grünen und FDP endlich eine verlässliche Grundlage auch für die Verbesserung der aktuellen Probleme im Stadtteil, darunter nicht zuletzt die ärztliche Versorgung.

Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die unterzeichnete Vereinbarung ist ein wichtiger erster Schritt für die künftige Entwicklung von Steilshoop. Jetzt kommt Bewegung in die Sanierung des Einkaufszentrums und auch eine Lösung für aktuelle Probleme im Stadtteil wie die Ärzteversorgung und der Standort der Apotheke kann jetzt besser gefunden werden. Das ist eine gute Nachricht für alle Steilshooperinnen und Steilshooper.“ Strothmann, Mitglied des Regionalausschusses und der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist eine gute Nachricht, dass das Schwimmbad einen weiteren Öffnungstag für die Wandsbeker:innen anbietet. Bei allem Verständnis für notwendige Renovierungsarbeiten an anderen Standorten, ist das Bad ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur in Wandsbek. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Antrag für mehr öffentliche Schwimmzeiten sorgen konnten.“

Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende GRÜNE Fraktion Wandsbek: "Wir begrüßen die Vereinbarung zwischen der Stadt, dem Bezirk und dem Eigentümer des EKZs. Nun gilt es zu prüfen, was machbar ist. Der Stadtteil Steilshoop benötigt neben dem Anschluss an die neue U5 dringend positive Entwicklungen, nicht zuletzt in der medizinischen Versorgung. Mit der Vereinbarung ist nun der Rahmen für einen Anstoß von Verbesserungsmaßnahmen getroffen."

Birgit Wolff, Vorsitzende der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Bei bisherigen Kontakten unserer Fraktionen zu Ärzten und Gremien haben wir nur vage skizzieren können, wie die Rahmenbedingungen beispielsweise für Ärzte aussehen, die sich vorstellen konnten, mit einer Zweigpraxis in Steilshoop niederzulassen. Die Vertragsunterzeichnung eröffnet hier endlich Raum - auch für die zuständige Kassenärztliche Vereinigung -, die Versorgungsverbesserungen zu konkretisieren. Wir wünschen den Menschen in Steilshoop ein baldiges Ende von Unsicherheiten und Ängsten.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 16.04.2026

Von links nach recht: Justin Orbán (Grüne), Birgit Wolff (FDP) und Marc Buttler (SPD) (Bild: Wandsbek-Koalition).

Wie geht es weiter mit der Deponiefläche am Neusurenland?

Die Zukunft der Deponiefläche am Neusurenland beschäftigt die Kommunalpolitik und die Anwohnenden der Fläche schon seit längerer Zeit. Jetzt bringt die Wandsbek-Koalition mit einem Antrag Bewegung in die Sache: Die derzeitigen Planungen und Überlegungen sollen zeitnah dem Regionalausschuss Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop vorgestellt werden. Besonders wichtig sind dabei Informationen über die Überwachung des Sickerwassers und eine mögliche Belastung der Gewässer des Strandbades, die Möglichkeit, auf der Fläche einen Park bzw. ein Naherholungsgebiet einzurichten und welche Bäume dafür in Frage kommen würden und natürlich die Frage ob trotz der Belastung der Fläche eine teilweise Wohnbebauung überhaupt möglich ist.

Außerdem wird die Fachbehörde gebeten, den Wunsch des dort ansässigen BMX-Vereins nach Erweiterung der bislang genutzten Fläche zur berücksichtigen und mit den umliegenden Sportvereinen Gespräche zu führen, um deren Bedarfe auszuloten. Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Für die Deponiefläche am Neusurenland hat es schon eine Vielzahl von Ideen gegeben, wie die Fläche genutzt werden könnte, es wurden Gutachten erstellt und schnell war klar, dass eine Wohnbebauung auf der gesamten Fläche wegen der hohen Kosten für die Entsorgung des eingelagerten Mülls nicht zu realisieren ist. Jetzt haben wir die Fachbehörde gebeten, den aktuellen Stand der Überlegungen vorzustellen und auf jeden Fall die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger mit einzuplanen.“

Justin Orbán, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion: „Der BMX-Verein vor Ort leistet seit Jahren wichtige Arbeit und verdient Planungssicherheit. Uns ist wichtig, dass ein möglicher Erweiterungsbedarf der bislang genutzten Fläche bei den weiteren Überlegungen nicht unter den Tisch fällt, sondern von Anfang an mitgedacht und freigehalten wird. Zugleich sollen die Fachbehörden offenlegen, welche ökologischen Belastungen auf der Fläche bestehen und welche Nutzungsperspektiven verantwortbar sind. Die Interessen des Sports, der Umwelt und der Anwohnenden müssen hier mitgedacht werden."

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben bei jedem potentiellen Grundstück unser Ziel, Wohnraum zu schaffen, ohne dabei Gewerbe und Arbeitsplätze zu verhindern, klar vor Augen – aber es gibt Flächen in unserer Stadt, wo Wohnen nicht umsetzbar ist, wie in diesem Fall. Dann soll es aber auf andere Weise dem gesellschaftlichen Miteinander dienen, nur beispielsweise für Sport-Angebote. Was hier möglich und sinnvoll ist, wird die Verwaltung uns zeitnah vorstellen.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 16.04.2026

Wandsbek-Koaliton begrüßt Straßenumbau am Moorhof

Darüber hinaus steigert die geplante Maßnahme auch die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssicherheit vor Ort. Zusätzlich wird die Entwässerung der Straße über die Grünflächen an den entsprechenden Stellen durch abgesenkte Bordsteine verbessert. Die Straße ist so besser auf die vermehrt auftretenden Starkregenereignisse als Folge des Klimawandels vorbereitet. Anschließend prüft die Polizei das Geschwindigkeitsverhalten in der Straße. Nur wenn sichergestellt ist, dass sich die Verkehrsteilnehmenden an die Schrittgeschwindigkeit in der Straße halten, sollen die Poller am südlichen Ende der Straße entfernt werden, um so den Kfz-Durchgangsverkehr wieder zu ermöglichen. Über die Vorlage wird in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität nächste Woche Donnerstag, den 23. April entschieden.

Xavier Wasner, SPD-Wahlkreisabgeordneter für Poppenbüttel und Hummelsbüttel: „Vor rund zwei Jahren wurde die Straße Moorhof am Poppenbütteler Markt auf Anordnung der Polizei für den Autoverkehr gesperrt, um die Aufenthaltsqualität im verkehrsberuhigten Bereich sicherzustellen. Die Maßnahme war umstritten und stieß auf breite öffentliche Kritik. Wir haben das Bezirksamt beauftragt zu prüfen, wie durch eine Überplanung die Straße wieder für alle Verkehrsteilnehmenden geöffnet und zugleich die Verkehrssicherheit gewährleistet werden kann. Ich freue mich sehr, dass dies mit dem nun vorliegenden Entwurf gelungen ist. Wir werden uns dafür einsetzen, den Umbau baldmöglichst umzusetzen."

Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der GRÜNEN Fraktion: „Am Moorhof entsteht endlich eine echte Win-win-Situation: Die Belastungen für die Gewerbetreibenden werden reduziert, gleichzeitig gewinnen alle, die den Poppenbütteler Markt besuchen an Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Die neuen Grünflächen sorgen dabei nicht nur für eine wirksame Verkehrsberuhigung, sondern verbessern auch das Mikroklima und die Entwässerung vor Ort."

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecherin Alstertal: „Wir freuen uns sehr, dass unser Vorschlag, nicht über Ja oder Nein zu den Pollern zu diskutieren, sondern die konfliktreiche Straßenecke grundsätzlich anders zu denken und neu zu planen, zu so einem guten Ergebnis geführt hat! Die anstehende Maßnahme ist zwar kostspieliger als eine potentielle Poller-Entfernung – aber eine Lösung, die die oder widerstreitenden Wünsche der Anwohner und Geschäftsleute gleichermaßen respektiert: Das ist also auch ein Stückchen „Bürgerfrieden" vor Ort – und das begrüßen wir sehr."

Presse SPD I Grüne I FDP / 15.04.2026

Neues Instrument für mehr bezahlbaren Wohnraum

Die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum zählt zu den größten Herausforderungen für Hamburg. Ein Planungsinstrument für die Stadtentwicklung, um diesem Bedarf gezielt zu begegnen, sind sogenannte „sektorale Bebauungspläne" zur Wohnraumversorgung nach Baugesetzbuch. Diese durch das Baulandmobilisierungsgesetz eingeführten Pläne ermöglichen es Gemeinden, Bebauungspläne aufzustellen, die sich – das ist das Besondere - ausschließlich auf die Wohnraumversorgung konzentrieren. Das erlaubt eine schnelle und zielgerichtete Reaktion auf den akuten Wohnraumbedarf. Die Anwendung dieses Instruments ist gesetzlich befristet: Das Verfahren zur Aufstellung eines sektoralen Bebauungsplans muss spätestens bis zum 31. Dezember 2024 eingeleitet und bis spätestens 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein.

Die Wandsbek-Koalition nutzt dieses Planungsinstrument an zwei Standorten: In der Sitzung der Bezirksversammlung am 9. April wurden die entsprechenden Feststellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne „Bramfeld 74" (Haidlandsring) und „Jenfeld 30" (Elfsaal) gefasst. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um den Wohnungsmarkt im Bezirk zu entlasten und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Konkret geplant ist: Bramfeld 74 (Haidlandsring): Hier ermöglicht der neue sektorale Bebauungsplan der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe e.G. die Schaffung von rund 225 zusätzlichen Wohneinheiten durch Nachverdichtung im Bestand. Der Fokus liegt auf bezahlbarem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten mit mindestens 35 % öffentlich geförderter Wohnungsbau. Jenfeld 30 (Elfsaal): Im Bereich Elfsaal werden durch die SAGA rund 300 neue Wohneinheiten entstehen. Die neuen Gebäude ersetzen die bestehenden rund 120 Wohnungen aus den Jahren 1958–1962 und bieten künftig verbesserten Lärmschutz sowie moderne Wohnstandards und zugleich wird die Aufenthaltsqualität im Plangebiet gewahrt. Mindestens 50 % der Wohneinheiten sollen als öffentlich geförderter Wohnungsbau errichtet werden.

Insgesamt können so rund 500 neue Wohneinheiten entstehen, davon etwa 350 zusätzliche Wohnungen. Beide Planverfahren werden von der Bezirksverwaltung vorangetrieben und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Damit setzt die Wandsbeker Koalition ein zentrales Ziel des Koalitionsvertrags um und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Mit sektoralen Bebauungsplänen ist es möglich, schnell und fokussiert auf die Wohnraumbedarfe der Stadt zu reagieren, ohne dass ein umfassender Bebauungsplan erstellt werden muss. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Bezirksverwaltung jetzt gleich an zwei Stellen im Bezirk mit diesem städtebaulichen Instrument für über 500 neue Wohnungen sorgen können. Die Bebauungspläne Bramfeld 74 und Jenfeld 30 sorgen durch Nachverdichtung im Bestand für mehr bezahlbaren Wohnraum. Wir setzen damit ein zentrales Ziel unseres Koalitionsvertrages um und sorgen für mehr bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk."

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion: „Das Instrument der sektoralen Bebauungspläne ermöglicht es uns, auf den Wohnraumbedarf gezielt zu reagieren. Gerade in einer Stadt wie Hamburg, in der bezahlbarer Wohnraum besonders knapp ist, ist dieses neue Verfahren denkbar wertvoll. Die beiden Bebauungspläne Bramfeld 74 und Jenfeld 30 sorgen durch gezielte Nachverdichtung für mehr als 500 neue Wohnungen, ein Großteil davon öffentlich gefördert. Wir zeigen weiterhin, dass es uns ernst ist mit bezahlbarem Wohnraum für alle und sagen der Wohnungsnot den Kampf an." Birgit Wolff, Vorsitzende und Fachsprecherin Stadtplanung der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Sektorale Bebauungspläne sind Bau-Pläne für einen speziellen Sektor im Bereich der Gebäudeentwicklung, hier: nur Wohnen. Das bedeutet, dass viele Planungen, Gutachten, Messungen, Prüfungen und so fort entfallen können, die oft bei einem Mix mit Geschäften oder Büro oder anderer Nutzung erarbeitet werden müssen. Das verschlankt den Prozess – und beschleunigt das Verfahren. Wir freuen uns sehr auf die zeitnahe Umsetzung!"

Presse SPD I Grüne I FDP / 12.04.2026

Die Wanbdsek-Koalition setzt sich für eine bessere Verbindung der Wege ein. Dazu sollen mehr Fahrradbügel an geeigneten Bushaltestellen aufgestellt werden. Auch hierbei handelt es sich um einen Beitrag zur Mobilitätswende.

Wandsbek-Koalition: Mehr Fahrradbügel an Bushaltestellen

Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) setzt sich weiter für eine beschleunigte Mobilitätswende ein. Ein wichtiger Schritt sind mehr Fahrradbügel an Bushaltestellen, um den Menschen zu ermöglichen, ihre Fahrräder beim Umstieg vom Rad zum Bus sicher abzustellen. Dies erleichtert die Kombination unterschiedlicher Fortbewegungsmittel und schafft neue Wegeverbindungen. Um möglichst vielen Menschen diese Umstiegsmöglichkeiten anbieten zu können, wird die zuständige Fachbehörde gebeten, eine Übersicht über geeignete Bushaltestellen mit besonders großem Einzugsgebiet, die über keine direkte Umsteigeverbindung zu U- und S-Bahn-Haltestellen verfügen, bereitzustellen. Auf Grundlage dieser Daten sollen die Regionalausschüsse geeignete Bushaltestellen vorschlagen.

Christoph Schütte, Fachsprecher Radverkehr der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel wird erleichtert, wenn gerade in den weiter am Stadtrand gelegenen Stadtteilen die Haltestellen gut erreichbar sind. Dazu tragen Fahrradbügel an Bushaltestellen bei, an denen die Räder sicher abgestellt werden können."

Jessica Denhardt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Gerade in den äußeren Stadtteilen unseres Bezirks sind die Wege zu den Bushaltestellen oft weit. Es liegt nahe, diesen Weg mit dem Fahrrad zurückzulegen. Damit das Fahrrad an der Bushaltestelle auch sicher abgestellt werden kann, wollen wir mehr Fahrradbügel an Bushaltestellen. So erleichtern wir die Kombination mehrerer Fortbewegungsmittel im täglichen Leben und bringen die Mobilitätswende weiter voran."

Finn Ole Ritter, Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Mobilität heißt für uns als FDP-Fraktion Wandsbek: sicher, komfortabel und schnell von einem Punkt zu einem anderen Punkt in der Stadt zu kommen. Das attraktive Angebot verschiedenster Verkehrsmittel bleibt die Grundlage, den Bürgerinnen und Bürgern eine Mobilität zu ermöglichen, die den individuellen Bedürfnissen der Menschen gerecht wird."

Presse SPD I Grüne I FDP / 10.04.2026

Maßnahmen für Groß und Klein und beide zusammen. Das Arbeitsprogramm beinhaltet neben der Modernisierung oder den Neubau vieler Spielplätze auch die ökologische Aufwertung öffentlicher Grünflächen in Form von Grünpatenschaften.

Wandsbek-Koali:on beschließt diesjähriges Arbeitsprogramm Stadtgrün

Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) hat in der Sitzung der Bezirksversammlung am 09. April zentrale Maßnahmen des Arbeitsprogramms Stadtgrün für 2026 beschlossen. Damit werden in diesem Jahr wichtige Maßnahmen für das Stadtbild und die Naherholung im Bezirk umgesetzt.

Für den Parksport sind ebenfalls Maßnahmen geplant. So soll die Parksportanlage in der Grünanlage Hempenkamp in Volksdorf fertiggestellt werden und im Hohenbuchenpark in Poppenbüttel soll eine Parksportinsel neu angelegt werden. Neben zahlreichen ökologischen Aufwertungen im Bezirk werden auch die Grünpatenschaften weiterhin erfolgreich begleitet. Im Rahmen von Grünpatenschaften haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Park- und Straßengrünflächen in Form von Patenschaften ehrenamtlich zu betreuen. Öffentliche Grünflächen tragen so nicht nur zu einem besseren Erscheinungsbild bei, sondern helfen gleichzeitig auch bei der Erhaltung der Artenvielfalt in der Stadt.

Julia Funk, Fachsprecherin Umwelt und Klima der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: "Mit dem Beschluss des Arbeitsprogramms Stadtgrün 2026 stärken wir nicht nur die Verwaltung bei der Umsetzung bereits begonnener Projekte, sondern setzen auch den Startschuss für neue Projekte. Wir freuen uns, dass für Bramfeld und Ohlstedt jeweils ein neuer Spielplatz sowie in Jenfeld ein Multifunktionsspielfeld als Projekte starten können. Von der Planung und Beteiligung bis zur Umsetzung wird es dauern, aber diese Startschüsse sind wichtig für den Bezirk Wandsbek." Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Mit dem Arbeitsprogramm Stadtgrün stärken wir gezielt die Lebensqualität in Wandsbek. Wir schaffen moderne Spielplätze, neue Parksportangebote und die ökologische Aufwertung unserer Grünflächen. Gerade in Zeiten der Klimakrise sind attraktive, gut gepflegte Grünräume unverzichtbar für Erholung, Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt im Bezirk. Uns ist wichtig, dass diese Orte für alle zugänglich und nutzbar sind - vom integrativen Spielplatz bis zum Klimapark im Eichtalpark. Gleichzeitig laden wir alle Menschen im Bezirk ein, sich im Rahmen von Grünpatenschaften selbst einzubringen und Verantwortung für ihr direktes Umfeld zu übernehmen. Gemeinsam machen wir unser Stadtgrün noch lebenswerter."

Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der FDP-Fraktion: „Wir investieren in Orte, die jeden Tag genutzt werden und die für viele Menschen einen echten Unterschied machen. Wenn ein Spielplatz wie in der Jenfelder Au neu entsteht oder bestehende Anlagen modernisiert werden, merkt man das direkt im Alltag von Familien und Kindern. Genau darum geht es uns. Wir wollen, dass öffentliche Räume gut funktionieren und gerne genutzt werden. Parks und Grünflächen sind für viele Menschen ein fester Bestandteil ihres Alltags und tragen ganz konkret zur Lebensqualität im Stadtteil bei."

Presse SPD I Grüne I FDP / 09.04.2026

V.l.n.r. Katja Rosenbohm (Grüne), Patrick Martens (SPD) und Birgit Wolff (FDP) (Bild: Wandsbek-Koalition).

Depotcontainer: Standorte gemeinsam mit den Bürgern finden

Bei der Suche nach geeigneten Standorten für die Container für Altglas, Papier und andere Recyclingstoffe gilt es viele verschiedene Interessen zu bedenken. Die Standorte müssen gut erreichbar sein, die Lärmbelästigung für Anwohnende sollte möglichst gering sein und der steigenden Nachfrage nach Containern muss Rechnung getragen werden. Deswegen macht sich die Wandsbek-Koalition dafür stark, beim bisherigen Verfahren für die Auswahl neuer Standorte zu bleiben. Die Stadtreinigung macht Vorschläge für neue Standorte und bei Einwänden gegen diese Vorschläge wird in den Regionalausschüssen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nach einer Lösung gesucht. Auch wenn sich nach Aufstellung eines Containers Probleme ergeben, sind die Mitglieder der Regionalausschüsse die richtigen Ansprechpartner, um Abhilfe zu schaffen.

Patrick Martens, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion Wandsbek: "Das Verfahren, nach dem Standorte für Depotcontainer ausgesucht werden hat sich bewährt: wenn es Einwände gegen einen geplanten Standort gibt, wird im Regionalausschuss gemeinsam mit den Anwohnenden nach einer Lösung gesucht. In einer Großstadt mit begrenzter Fläche müssen alle Interessen gegeneinander abgewogen werden. Zum einen wollen immer mehr Bürgerinnen und Bürger durch Mülltrennung dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, dafür braucht es gut erreichbare Container. Zum anderen möchte kaum jemand einen Container direkt vor der Tür stehen haben. Hier sind die Mitglieder der Regionalausschüsse, die sich vor Ort gut auskennen, der richtigen Ansprechpartner, um im direkten Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst gute Kompromisse für die Standorte zu finden."

Katja Rosenbohm, Umweltsprecherin der Grünen: "Wir unterstützen die bisherige Vorgehensweise ausdrücklich: Die Stadtreinigung legt die Standorte für Glas-, Papier und andere Recyclingcontainer fachlich fundiert fest. Wenn es vor Ort zu Beschwerden kommt, greifen wir das in den Regionalausschüssen auf und suchen gemeinsam nach tragfähigen Lösungen. Klar ist aber auch: In einer dicht besiedelten Stadt gibt es kaum ideale Standorte, die niemanden betreffen und gleichzeitig gut erreichbar sind. Umso wichtiger ist es, praktikable Kompromisse zu finden, denn funktionierendes Recycling ist ein zentraler Baustein für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz."

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecherin Alstertal: "Die Container für wiederverwertbare Stoffe sind eine große Errungenschaft für ein umweltfreundliches Miteinander in unserem Bezirk - und seit vielen Jahren steter Anlass für Aufregung und Ärger, wenn sie irgendwo in der Nachbarschaft aufgestellt werden sollen. Die Regionalausschüsse sind beteiligt, wenn die Stadtreinigung neue Plätze sucht. Manchmal verbunden mit einem Vorschlag, der in den Regionalausschüssen diskutiert wird, zu denen Bürger nicht nur hinzukommen können, sondern dies auch tun, nicht zuletzt, wenn es um neue Standorte für solche Container geht. Wir als Politik balancieren dabei zwischen dem deutlichen Bedarf, der uns von den einen Bürgern durch Hinweise auf fehlende oder überfüllte Container gemeldet wird, und dem Ärger der anderen Bürger, die keine Wertstoff-Sammelanlagen in ihrem Umfeld wollen. Es gibt kein Informations- und Beteiligungsdefizit bei den Regionalausschüssen, sondern die Herausforderung, eine für möglichst alle Bürger-Seiten passende Lösung zu finden."

Presse SPD I Grüne I FDP / 09.04.2026

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Positive Entwicklung in Großlohe gemeinsam weiter unterstützen

Der Grünzug Großlohe ist ein wichtiger Ort der Begegnung und Erholung für viele Menschen im Stadtteil. Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten zwischen rivalisieren den Gruppen sowie zu starken Belastungen durch unkontrolliertes Grillen. Im März 2025 wurde durch den Regionalausschuss ein Runder Tisch eingerichtet, um mit der Verwaltung, der Polizei, den sozialen Trägern vor Ort und Vertreter:innen der Fraktionen aus dem Regionalausschuss Rahlstedt Lösungen für die Probleme zu finden.

Auf den Sitzungen des Runden Tisches wurden erste Maßnahmen beschlossen, so wurden zur Vermeidung von Konflikten speziell gekennzeichnete Grillzonen angelegt und ein Grillkohlecontainer aufgestellt. Durch regelmäßige persönliche Ansprache von Besucher:innen hat sich die vielfach kritisierte Müllsituation in den vergangenen Monaten bereits ein wenig verbessert– ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Im Herbst 2025 wurde auf Anregung des Runden Tisches beschlossen, dass durch Hinweisschilder deutlich gemacht werden soll, dass nur auf den ausgewiesenen Stellen in der Grünfläche gegrillt werden darf. Eine weitere Sitzung des Runden Tisches ist für das Frühjahr geplant, ein Termin steht aber noch nicht fest. Dort wird auch über die augenblickliche Situation gesprochen werden, dass der Parkplatz des Nahversorgungszentrums zum neuen Treffpunkt geworden ist.

Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der Runde Tisch Großlohe hat durch die von ihm angeregten Maßnahmen dazu beigetragen, die Situation im Grünzug Großlohe zu entspannen. Klare und freundliche Hinweise helfen, Konflikte zu vermeiden, die Parkanlage zu schonen und allen Besucher:innen ein gutes Miteinander zu ermöglichen. Durch die explizite Ausweisung von Grillflächen und eine eindeutige und unmissverständliche Beschilderung auf den anderen Flächen konnten die Akteur:innen vor Ort die positive Entwicklung der letzten Monate stärken. und zur weiteren Befriedung im Grünzug Großlohe beitragen. Jetzt müssen wir, die Akteure vor Ort, Politik und Verwaltung weiter gemeinsam am Ball bleiben, um auch für die aktuelle Verlagerung auf den Parkplatz vor REWE eine Lösung zu finden.“

Myriam Christ, Mitglied der Bezirksversammlung für die GRÜNEN Fraktion: „Die extra ausgewiesenen Grillzonen und Grillkohlecontainer haben für erste spürbare Verbesserungen gesorgt. Auf unser Bestreben hin wurden zusätzlich Hinweisschilder, die auf die ausgewiesenen Grillflächen aufmerksam machen, beschlossen. Zusammen mit den lokalen Akteuren vor Ort wie der Stadtteilversammlung Großlohe, Q8 Großlohe und der Polizei arbeiten wir daran, diese positive Entwicklung zu festigen. Auch für die jetzige Situation auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums setzen wir auf einen Dialog, um eine gemeinsame Lösung zu finden." Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wobei Politik unterstützen kann, ist: hilfreiche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir sind sehr froh, dass wir zusammen mit der Expertise der regionalen Nachbarschaft hier einiges optimieren konnten – und dass die Maßnahmen gut angenommen werden. Wenn es aber darum geht, dass manche Anwohnende sich an die Angebote, aber auch an ein nicht zuletzt rechtlich geregeltes Miteinander nicht halten wollen, entsteht eine Entwicklung, bei der die Möglichkeiten der Politik limitiert sind und rechtsstaatliche Prozesse „übernehmen“ müssen. Dies wäre sehr bedauerlich - und wir versuchen daher weiterhin, zu einem respektvollen Miteinander in Großlohe beizutragen.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 26.03.2026

Mobile Schwimmbecken in leerstehenden Lagerhallen: Das könnte bald beim TSV Sasel umgesetzt werden.

Sasel: Pilotprojekt zu mobilen Lehrschwimmbecken in Lagerhallen

Die Wandsbek-Koalition begrüßt die Idee des TSV Sasel, mobile Schwimmbecken in leerstehenden Lagerhallen des Vereins aufzubauen, um mehr Wasserzeiten für den Schwimmunterricht bereit halten zu können. Zu diesem Thema wurde auf der Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Sport und Kultur am 17. März ein Antrag der Koalition beschlossen, der die BUKEA als zuständige Fachbehörde und das Landessportamt bittet, die Umsetzung eines solchen Projektes zu prüfen.

Vor dem Hintergrund des dringenden Bedarfes an zusätzlicher Infrastruktur für Schwimmunterricht soll geklärt werden, inwiefern das vorgeschlagene Konzept eine Ergänzung der bestehenden Infrastruktur darstellen kann, inwiefern es technisch realisierbar ist und welche geschätzten Kosten für die Umsetzung und den Betrieb zu erwarten sind. Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Kreative Ideen von Vereinen sind immer willkommen, weil wir auf die Expertise vor Ort angewiesen sind. Deswegen können wir uns gut vorstellen, den TSV Sasel zu unterstützen, damit ein mögliches Pilotprojekt für mobile Lehrschwimmbecken auf den Weg gebracht werden kann. Die praktische Umsetzung muss jetzt gemeinsam mit der Landesebene geprüft werden.“

Katja Rosenbohm, Vorsitzende der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Wir schätzen den TSV Sasel als wichtigen Akteur im Stadtteil sehr und unterstützen diese unkonventionelle und pragmatische Idee. Schwimmenlernen ist für Kinder genauso wichtig, wie Lesen, Schreiben und Rechnen.“

Birgit Wolff, FDP-Fraktionsvorsitzende: „Innovationen kommen von guten Ideen - und dieser Vorschlag ist wirklich verlockend! Während für die Kosten das Land zuständig ist, werden wir im Bezirk prüfen, was hinsichtlich der baulichen Maßnahmen möglich ist. Es wäre wundervoll, wenn sich das Vorhaben als sinnvoll erweist und wir alle zusammen die Umsetzung realisieren können!“

Presse SPD I Grüne I FDP / 21.03.2026

Im vergangenen Jahr waren Organisationen und Vereine aufgerufen, sich für die Ausrichtung von OpenAir-Kino-Veranstaltungen im Bezirk Wandsbek zu bewerben – nun wird es in Rahlstedt erste Angebote geben. Das Projektteam der Wandsbek-Koalition freut sich über den Start! Im Bild von links: Kian Shadi (FDP-Fraktion), Hannah Schneehage (SPD-Fraktion) und Katja Rosenbohm (GRÜNE Fraktion) nach dem Zuwendungsbeschluss im Wandsbeker Bürgersaal. (Bils: Wandsbek-Koalition)

Erste Open-Air-Kinoveranstaltung im Bezirk Wandsbek wird Realität

Der Haushaltsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat am 17. März die Förderung für eine Open-Air-Kinoveranstaltung in Rahlstedt beschlossen. Damit wird erstmals ein Projekt aus dem neu geschaffenen Förderfonds für Open-Air-Kinoveranstaltungen konkret umgesetzt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bezirksversammlung die Voraussetzungen geschaffen, um solche Veranstaltungen im Bezirk zu ermöglichen. Dazu gehörten unter anderem die Prüfung geeigneter Standorte sowie die Einrichtung eines Fördertopfes, aus dem Veranstaltungen im öffentlichen Raum unterstützt werden können. Wie geht es weiter an der Wandsbeker Chaussee? Das war Thema eines Interviews mit dem Kohero-Magazin. Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Abgeordneter aus dem Wandsbeker Kerngebiet, sprach über seine Zukunftsvision für die große Hauptstraße mitten im Herzen Wandsbeks. Er will sich dafür stark machen, dass der Gewerbe-Mix vor Ort vielfältig bleibt und Leerstand verhindert wird. Und dass die Wandsbeker Chaussee ein attraktiver Einkaufs- und Aufenthaltsort für Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger mit ganz unterschiedlichen Interessen und Lebensentwürfen wird (Foto: Kohero-Magazin).

Die erste Umsetzung soll am 7. Juni 2026 in Rahlstedt stattfinden. Geplant sind mehrere Filmvorführungen sowie offene Gaming- und Computerangebote, insbesondere für junge Menschen. Ziel ist es, kulturelle Angebote direkt in die Stadtteile zu bringen, den öffentlichen Raum zu beleben und Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenzubringen. Um mögliche Lärmbelastungen für Anwohner zu vermeiden, wird der Ton der Filmvorführungen über Funkkopfhörer übertragen. Dadurch kann ein Kinoerlebnis im Freien ermöglicht werden, ohne die Umgebung unnötig zu belasten.

Hannah Schneehage, kulturpolitische Sprecherin der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir freuen uns sehr, dass wir den ersten Veranstalter für ein Open-Air-Kino-Event gefunden haben. Die Vision von Open-Air Kinos im Bezirk wird real. Das ist ein toller Schritt nach vorn in unserem Bestreben, möglichst viele Begegnungen und Räume für den echten Kontakt von Mensch zu Mensch zu ermöglichen. Open-Air-Kinos sind genau das – ein offener Raum für Begegnung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Wenn Menschen zusammen lachen, staunen und diskutieren, entsteht Zusammenhalt. Genau so wird Stadtteilkultur lebendig."

Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: "Ich freue mich sehr, dass das Rahlstedter Kulturwerk die Chance ergriffen hat und sich erfolgreich um die Mittel aus dem Förderfonds der Bezirksversammlung beworben hat. Mit dieser, ersten Open-Air-Kinoveranstaltung wird ein tolles neues kulturelles Angebot direkt im Stadtteil Realität. Solche Projekte bringen Menschen zusammen und zeigen, wie lebendig und vielfältig unsere Stadtteile sind." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Mit dem Beschluss im Haushaltsausschuss bringen wir die erste konkrete Open-Air-Kinoveranstaltung im Bezirk auf den Weg. Im vergangenen Jahr haben wir die Rahmenbedingungen geschaffen, jetzt wird das Projekt erstmals Realität. Solche Veranstaltungen bringen Kultur direkt in die Stadtteile und schaffen Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Gerade in Rahlstedt kann das den öffentlichen Raum beleben und neue Begegnungen im Stadtteil ermöglichen."

FDP vor Ort / 08.03.2026

Zukunft der Wandsbeker Chaussee: Kohero-Magazin fragt nach

Wandel der Wandsbeker Chaussee: Kohero-Magazin fragt nach Wie geht es weiter an der Wandsbeker Chaussee? Das war Thema eines Interviews mit dem Kohero-Magazin. Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Abgeordneter aus dem Wandsbeker Kerngebiet, sprach über seine Zukunftsvision für die große Hauptstraße mitten im Herzen Wandsbeks. Er will sich dafür stark machen, dass der Gewerbe-Mix vor Ort vielfältig bleibt und Leerstand verhindert wird. Und dass die Wandsbeker Chaussee ein attraktiver Einkaufs- und Aufenthaltsort für Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger mit ganz unterschiedlichen Interessen und Lebensentwürfen wird (Foto: Kohero-Magazin).

Presse SPD I Grüne I FDP / 05.03.2026

Was ist grad los in meinem Bezirk? Die Wandsbek-Koalition möchte Aktuelles aus Politik und Verwaltung bald an zentralen Orten über digitale Infotafeln den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen. Auf dem Bild von links: Christoph Schütte (SPD), Tessa Gesch (Grüne) und Kian Shadi (FDP). (Bild: Wandsbek-Koalition)

Digitale Informationstafeln – Aktuelles aus dem Bezirk sichtbarer machen

Was passiert eigentlich gerade im eigenen Stadtteil? Wo wird gebaut, welche Projekte starten, wo kann man sich beteiligen? Viele Bürgerinnen und Bürger erfahren davon erst spät oder nur zufällig. Das will die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP ändern. Die Bezirksversammlung hat deshalb einen Prüfauftrag der Koalition beschlossen, digitale Informationstafeln an zentralen und stark frequentierten Standorten im Bezirk hinsichtlich rechtlicher Aspekte, Kosten und Aufwand zu untersuchen. Ziel ist es, aktuelle Informationen zu Baustellen, Verkehrsänderungen, Stadtentwicklungsprojekten, Beteiligungsverfahren, Veranstaltungen und bezirklichen Dienstleistungen direkt im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Bislang informiert der Bezirk vor allem über Internetseiten, soziale Medien und klassische Pressearbeit. Doch nicht alle Menschen nutzen diese Kanäle regelmäßig. Digitale Informationsstelen an Orten wie Wandsbek Markt, Farmsen oder Volksdorf könnten Informationen dort bereitstellen, wo täglich tausende Menschen unterwegs sind. Kian Shadi, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion: „Bezirkspolitik entscheidet über ganz konkrete Dinge im Alltag der Menschen. Über bezirkliche Baustellen vor der Haustür, neue Spielplätze, Verkehrsführungen oder Beteiligungsverfahren. Trotzdem wissen viele gar nicht, was hier alles beschlossen und umgesetzt wird. Wenn wir wollen, dass Politik nachvollziehbar bleibt und Vertrauen schafft, müssen wir transparenter werden. Digitale Informationstafeln können helfen, Verwaltung und Stadtgesellschaft näher zusammenzubringen. Entscheidend ist für uns, dass wir sorgfältig prüfen, welche Lösung technisch sinnvoll, rechtlich möglich und finanziell verantwortbar ist. Es geht um mehr Transparenz im Alltag, nicht um Symbolpolitik."

Christoph Schütte, Vorstandsmitglied der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Tue Gutes und rede drüber – so könnte unsere Idee mit den Informationstafeln auch beschrieben werden. Wir wollen sichtbar machen, welche Themen aktuell in der Bezirksversammlung und ihren Gremien behandelt werden. Es stärkt die Verbindung zwischen Politik und Bevölkerung, wenn transparent informiert wird. Informationstafeln an zentralen und gut zugänglichen Stellen sind ein guter Weg, die Wandsbekerinnen und Wandsbeker darüber zu informieren, was gerade in Wandsbek passiert."

Tessa Gesch, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: "Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger besser über das informiert werden, was in ihrem Stadtteil passiert. Viele Menschen mit starker beruflicher oder familiärer Verantwortung haben keine Zeit, aktiv nach lokalen Informationen zu suchen. Digitale Informationstafeln an zentralen Orten können diese Lücke schließen. Gleichzeitig erhöhen frühzeitige Hinweise auf Baustellen oder Verkehrseinschränkungen die Akzeptanz für notwendige Maßnahmen. Deshalb wollen wir prüfen lassen, wo solche Tafeln im Bezirk sinnvoll eingesetzt werden können."

Presse SPD I Grüne I FDP / 04.03.2026

Kian Shadi, stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Umweltpolitik.

Wandsbek-Koalition will Einbau von Wärmepumpen erleichtern

Mit dem Einbau einer Wärmepumpe ist es für viele Hausbesitzer möglich, die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes zu erfüllen, wenn z.B. ein Fernwärmeanschluss nicht realisierbar ist. Die Wandsbek-Koalition sorgt dafür, dass die bürokratischen Hürden für die Genehmigung einer Wärmepumpe abgebaut werden. Bislang muss ein Bauantrag gestellt werden, wenn es nicht möglich ist, die Wärmepumpe innerhalb der zulässigen Baugrenzen aufzustellen, hier dauert die Bearbeitung mindestens zwei Monate.

Die Wandsbek-Koalition regt an, dass zukünftig die Installationsfirmen dafür sorgen, dass die gesetzlichen Vorgaben z.B. beim Lärmschutz eingehalten werden und dass das Aufstellen einer Wärmepumpe kein Genehmigungsverfahren erfordert. Dazu soll jetzt in der zuständigen Fachbehörde die Möglichkeiten geprüft werden und anschließend die Ergebnisse im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung vorgestellt werden.

Oliver Schweim, Mitglied im Planungsausschuss, SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten erreichen, dass es in unserem Bezirk einfacher wird, die Heizung auf eine klimaschonende Wärmepumpe umzustellen. Das kann gelingen, wenn keine Baugenehmigung mehr benötigt wird, wenn eine Wärmepumpe außerhalb der Baugrenzen eines Grundstückes aufgestellt wird. So verhindern wir, dass eine lange Wartezeit bei der Umstellung entsteht, was insbesondere problematisch ist, wenn die bisherige Heizung plötzlich ausfällt. Mit dieser Vereinfachung machen wir einen großen Schritt für den Klimaschutz und die Förderung der regenerativen Energieformen.“

Almut Borgwardt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Die Wärmewende ist ein wichtiger Treiber auf dem Weg zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bis 2040. Es ist zu begrüßen, dass Wärmepumpen nach der Hamburgischen Bauordnung bereits schon jetzt in den Regel verfahrensfrei sind. Um noch mehr Menschen von dieser Art des Heizens zu überzeugen, setzen wir uns auch weiterhin vehement dafür ein, dass der Umstieg auf umweltfreundliche Wärmepumpen schnell und unkompliziert geschehen kann.“ Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Beim Einbau einer Wärmepumpe darf Bürokratie nicht zum eigentlichen Problem werden. Wer seine Heizung modernisieren will, braucht vor allem eines: Ein verlässliches und zügiges Verfahren. Genau hier setzen wir an. Wir wollen Abläufe vereinfachen und unnötige Verzögerungen vermeiden, damit Eigentümerinnen und Eigentümer Planungssicherheit haben und im Zweifel nicht monatelang auf eine Entscheidung warten müssen. Es geht uns um eine praxistaugliche Lösung, die Verantwortung klar regelt und Verfahren spürbar beschleunigt.“

Presse SPD I Grüne I FDP / 02.03.2026

Von links nach rechts: Finn Ole Ritter (FDP), Alexander Denhardt (Grüne) und Finn Nußbaum (SPD) (Foto: Wandsbek-Koalition).

Förderprogramme des Bundes – Umsetzung optimieren

In den vergangenen sieben Jahren konnte Wandsbek zahlreiche Projekte aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SKE) erfolgreich finanzieren. Dazu zählen unter anderem der Vereins- und Stadtteiltreff des SC Eilbek, das Sportforum des Walddörfer SV sowie das Lehrschwimmbecken in Farmsen. Die Wandsbeker Koalition setzt sich nun dafür ein, dass zukünftige Projekte noch gezielter gefördert werden können und schlägt hierzu verschiedene Verbesserungen vor. Es hat sich gezeigt, dass die komplexen Antragsverfahren und die mehrjährige Laufzeit der geförderten Projekte einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursachen. Daher wäre es hilfreich, wenn dem Bezirk zusätzliche Personalressourcen für die Antragsbearbeitung und Projektbegleitung zur Verfügung gestellt würden. Zudem wäre es wünschenswert, wenn die Projekte durch einen städtischen Realisierungsträger unterstützt würden. Eine weitere Erleichterung bestünde darin, künftig auch die Steuerungskosten der Projekte sowie mögliche Preissteigerungen im Rahmen der Bundesprogramme förderfähig zu machen.

Finn Nussbaum, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion Wandsbek: "Das Bundesförderprogramm SKE hat uns in den vergangenen Jahren ermöglicht, wichtige Infrastrukturprojekte wie den Neubau des Lehrschwimmbeckens in Farmsen umzusetzen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass bei der Antragstellung und Durchführung noch Vereinfachungen für die Antragstellenden möglich sind. Deshalb haben wir als Wandsbek-Koalition einen entsprechenden Antrag eingebracht. Für zukünftige, durch Bundesprogramme geförderte Projekte wünschen wir uns einen Abbau von Bürokratie, eine stärkere Unterstützung der Antragstellenden durch die Verwaltung sowie die Förderfähigkeit von Preissteigerungen und Projektsteuerungskosten.“

Alexander Denhardt, haushaltspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion: „Im Rahmen des Bundesprogramms Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur gelingt es uns in Wandsbek regelmäßig, wichtige Projekte für das soziale Miteinander in unserem Bezirk umzusetzen. Der Vereins- und Stadtteiltreff beim SC Eilbek oder das Lehrschwimmbecken in Farmsen stehen beispielhaft dafür, wie Fördermittel ganz konkret im Alltag wirken und neue Begegnungsräume geschaffen werden können. Zukünftig wollen wir, dass diese Projekte noch besser koordiniert und zusammen mit städtischen Trägern realisiert werden. Dafür soll das Antrags- und Förderverfahren vereinfacht werden. Denn eins ist klar: Jede Förderung unserer Sportvereine ist auch eine Förderung des sozialen Zusammenhalts, der Gesundheit und der Lebensqualität hier direkt vor Ort bei uns im Bezirk.“

Finn Ole Ritter, Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bundesförderprogramme sind eine große Chance für unseren Bezirk. Ohne diese Mittel wären wichtige Projekte in Sport, Jugend und Kultur nicht möglich. Gleichzeitig haben die vergangenen Jahre gezeigt, wie aufwendig und komplex die Verfahren sind. Wenn Anträge etliche Seiten umfassen, sich Vorgaben während der Laufzeit ändern und Preissteigerungen nicht berücksichtigt werden, geraten selbst gut geplante Projekte unter Druck. Wir wollen, dass Fördermittel dort ankommen, wo sie wirken sollen. Dafür brauchen wir praktikablere Verfahren, ausreichend Ressourcen für die Begleitung vor Ort und realistische Rahmenbedingungen über mehrjährige Laufzeiten. Förderpolitik muss umsetzbar sein, sonst bleibt sie auf dem Papier.“

Presse FDP-Fraktion / 27.02.2026

Neue Aufgabenverteilung im Vorstand der FDP-Fraktion Wandsbek: Aufgrund erweiterter beruflicher Herausforderungen hat der bisherige Vorsitzende, Finn Ole Ritter, sein Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung gestellt, bleibt aber als Beisitzer im Team (Mitte/links). Angeführt wird das Fraktionsteam nunmehr von der bisherigen Stellvertreterin, Birgit Wolff (Mitte/ rechts), und Kian Shadi als stellvertretendem Vorsitzenden. Annett Wicher behält ihre Aufgabe als Parlamentarische Geschäftsführerin. (Bild: Lichtliebe)

Wechsel im Vorstand: Birgit Wolff zur Vorsitzenden gewählt

Das Team der FDP-Fraktion Wandsbek hat sich im Rahmen einer außerordentlichen Fraktionsvorstandssitzung am 27. Februar 2026 neu aufgestellt. Anlass war der Wunsch des bisherigen Vorsitzenden, Finn Ole Ritter, sich aus der Führungslinie der Fraktion etwas zurückzuziehen: Aufgrund kurzfristiger Veränderungen in der beruflichen Situation und damit verbundener auch zeitlicher Herausforderungen sind Beruf und Ehrenamt mit jeweils vollen Terminkalendern nicht mehr im notwendigen Maß vereinbar. Ritter bleibt dem Fraktionsteam weiterhin als Fachsprecher Mobilität und Sprecher für die Region Walddörfer erhalten und steht für "besondere Aufgaben" zur Verfügung.

Zur Nachfolgerin von Ritter für den Fraktionsvorsitz gewählt wurde einstimmig seine bisherige Vertreterin, Birgit Wolff, die das Amt auch in zurückliegenden Jahren bereits ausgeübt hatte und daher sowohl intern als auch extern für eine starke Kontinuität steht. Stellvertretender Vorsitzender ist nun Kian Shadi, Fachsprecher sowohl für Haushalts- als auch für Umweltthemen. In Ihren Aufgaben bestätigt würde Annett Wicher als Parlamentarische Geschäftsführerin.

Birgit Wolff: „Der Aufgabenwechsel in den Ämtern und in teilweise geänderten Zuständigkeitsbereichen innerhalb der Wandsbeker FDP-Fraktion erfolgte reibungslos auf der Grundlage von viel Vertrauen und auch Erfahrung unseres Fraktionsteams untereinander sowie mit unseren Partnern in Politik und Verwaltung. Auch bei den bekannten Ansprechpartnern für die Bevölkerung und ihre Sorgen und Vorschläge wird sich nichts ändern. Die Kontinuität hinsichtlich inhaltlicher Positionen, aktiver Zusammenarbeit im Team der Wandsbek-Koalition und als Fraktion in der Wandsbeker Bezirksversammlung wird durch das Wahlergebnis untermauert."

Presse SPD I Grüne I FDP / 26.02.2026

Auszubildende und Studierende brauchen mehr passenden Wohnraum – was genau hier zu beachten ist, haben auf Antrag der Wandsbek-Koalition das Azubiwek und das Studierendenwerk dem Planungsausschuss im Wandsbeker Bürgersaal vorgestellt. Auf dem Foto die Fachsprecher der Wandsbek-Koalition, von links: Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne), Xavier Wasner (SPD) und Birgit Wolff (FDP) (Bild: Wandsbek-Koalition)

Seite an Seite mit der Handwerkskammer für mehr Azubi-Wohnen im Bezirk

Im Bezirk Wandsbek liegt der Fokus dabei besonders auf Wohnangeboten für Auszubildende, da hier viele Gewerbebetriebe ansässig sind, während es im Vergleich zu anderen Bezirken weniger Ausbildungsstätten für Studierende gibt. Die Diskussion zeigte zudem, dass über die Angebote des Studierenden- und Azubiwerks hinaus weiterer passgenauer und bezahlbarer Wohnraum benötigt wird. Dieser ist für die Zukunftsplanung junger Menschen von großer Bedeutung und stellt einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden dar. Die Wandsbek-Koalition weist in diesem Zusammenhang auf das aktuell in Vorbereitung befindliche sogenannte Onboarding-Haus für Auszubildende am Friedrich-Ebert-Damm hin.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Uns ist es ein zentrales Anliegen, im Bezirk Wandsbek mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – insbesondere für junge Menschen in der Ausbildung. Gerade sie stehen oft vor der Herausforderung, mit begrenzten finanziellen Mitteln eine Wohnung in der Nähe ihres Ausbildungsortes zu finden. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass neue Wohnangebote entstehen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Auszubildenden und Studierenden zugeschnitten sind. So stärken wir nicht nur die Zukunftsperspektiven junger Menschen, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung in unserer Stadt."

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Die Referenten von Studierendenwerk und Azubiwerk haben die Dringlichkeit der Wohnraumversorgung für jungen Menschen in Ausbildung mit ihrem Vortrag noch einmal eindrücklich vor Augen geführt. Dabei wurde auch ersichtlich, dass Wandsbek eine deutliche Unterversorgung mit Wohnheimplätzen aufweist, was zunehmend ein Problem für die zahlreichen, hier ansässigen Betriebe bei ihrer Suche nach Auszubildenden darstellt. Dies nehmen wir zum Anlass, unsere Anstrengungen beim Bau von Wohnungen für Studierende und Auszubildende zu verstärken, um in den nächsten Jahren auch in Wandsbek entsprechende Angebote zu schaffen."

Birgit Wolff, Fachsprecherin Stadtplanung der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben uns über den starken Rückenwind der Handwerkskammer für unseren Einsatz für passgenaues Wohnen für Auszubildende und Studierende sehr gefreut – und die Kammer kann sich darauf verlassen, dass wir bei diesem Thema auf gemeinsamer Linie liegen. Wir haben einen starken Fokus auf entsprechenden Wohnraum bereits in unserem Koalitionsvertrag gesetzt und gemeinsam mit der Wandsbeker Bezirksverwaltung viel realisieren bzw. auf den Weg bringen können. Das ist auch ein wichtiger Schritt für die Wandsbeker Wirtschaft."

Presse SPD I Grüne I FDP / 21.02.2026

Auf dieser Verkehrsinsel blühen bald Blumen. Durch die Entsiegelung der nicht sicherheitsrelevanten Flächen sehen diese nicht nur schöner aus, sondern schützen im Sommer auch vor Hitzeninseln und fördern die Insektenvielfalt. Diese Maßnahme ist ein weiterer Schritt, Wandsbek an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen (Foto: Wandsbek-Koalition).

Verkehrsinseln Ulzburger Straße/Poppenbüttleler Weg werden entsiegelt

Auf Antrag der Wandsbek-Koalition hin werden mehrere Verkehrsinseln an der Kreuzung Ulzburger Straße/Poppenbütteler Weg entsiegelt. Die Entsiegelung soll im Sommer/Herbst 2026 stattfinden. Die Verkehrsinseln erfüllen keine sicherheitsrelevante Funktion und werden im Zuge dieser Maßnahme mit Oberboden aufgefüllt und anschließend mit Rasen- oder Blumensaat angesät und gemäht. Dadurch wird die Wasserdurchlässigkeit erhöht und Regenwasser kann besser versickern. Gerade im Sommer wird so ebenfalls der Gefahr von sogenannten Hitzeinseln entgegengewirkt.

Auch werden so die Lebensbedingungen der Insekten verbessert. Diese gewinnen durch die Maßnahme neuen Lebensraum in Form sogenannter Sprunginseln und können sich aufgrund der Entsiegelung mehrerer Verkehrsinseln gut miteinander verbinden und somit besser in der Landschaft ausbreiten. So wird die Insektenvielfalt gefördert.

Die Wandsbek-Koalition ist auf dem Weg, den Bezirk Wandsbek an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Immer wieder auftretende Starkregen- und Hochwasserereignisse verdeutlichen die Notwendigkeit, möglichst viele bereits versiegelte Flächen zu entsiegeln. Auch solche Kleinstmaßnahmen helfen dabei, den Bezirk auf vielfältige Art und Weise auf immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse besser vorzubereiten. Christiane Rösch, Regionalsprecherin Alstertal der SPD-Fraktion Wandsbek: „Auch kleine Maßnahmen können helfen, unseren Bezirk an den Klimawandel anzupassen. Deswegen haben wir uns als Wandsbek-Koalition dafür eingesetzt, dass an der Kreuzung Ulzburger Straße/Poppenbüttler Weg einige Verkehrsinseln entsiegelt und mit Rasen oder Blumen bepflanzt werden. Das hilft den Insekten und ist gut für das Stadtklima."

Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der GRÜNEN Fraktion: „Jede entsiegelte Verkehrsinsel ist ein kleiner, aber wirksamer Schritt gegen Hitze und Überflutung. So kann das Regenwasser versickern, statt Straßen zu überfluten. Davon profitieren nicht nur Klima und Insektenvielfalt, sondern auch Autofahrerinnen und Autofahrer, weil Fahrbahnen bei Starkregen schneller trocknen und dadurch sicherer bleiben." Corina Arndt-Händschke, Regionalsprecherin Alstertal der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Unsere Wandsbek-Koalition hat sich zur Aufgabe gemacht, die Grüne Lunge im Bezirk zu schützen, zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu gestalten – vor allem aber, den Bezirk an herausfordernde Witterungsereignisse anzupassen. Jede entsiegelte Fläche ist hierbei ein Schritt nach vorn. Die zukünftig begrünten Verkehrsinseln sind über ihren Nutzen hinaus auch ein erfreulicher Anblick für die Verkehrsteilnehmer."

Presse FDP-Fraktion / 21.02.2026

Neujahrsempfang 2026 der FDP-Fraktion Wandsbek: Finn Ole Ritter, Vorsitzender (2. von links), Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende (links), Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin,und Kian Shadi, Mitglied des Fraktionsvorstandes, begrüßten viele unterschiedliche Akteure aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben im Bezirk Wandsbek und freuten sich über viel Unterstützung und Rückenwind. (Bild: Lichtliebe)

Neujahrsempfang der FDP-Fraktion: „Netzwerktreffen" mit viel Rückenwind

Zum diesjährigen Neujahrsempfang lud die FDP-Fraktion Wandsbek am 20. Februar ins Meiendorfer Bürgerhaus. Auf der Gästeliste bei diesem Netzwerktreffen stehen neben Politik und Bezirksverwaltung traditionell Institutionen, Organisationen und Ehrenämtler, mit denen das Fraktionsteam im zurückliegenden Jahr zusammengearbeitet hat. „Wir freuen uns sehr über die positive Rückmeldung gerade aus diesen Kreisen", so Fraktionsvorsitzender Finn Ole Ritter, „die uns zeigen, dass unser Engagement für die Gesellschaft in unserem großen Wandsbeker Bezirk wertgeschätzt wird." Auch von Seiten des Bezirksamtes gab es wertschätzende Worte: Die FDP-Fraktion Wandsbek zeige sich als ein konstruktiv lösungsorientierter Partner in der Politik, so Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff in seinem Gastwort.

Unter den Gästen, darunter Vertreter des Weißen Ringes und weiterer zivilgesellschaftlicher Gruppen, war nicht zuletzt der Sport stark vertreten. Rückblickend hat das FDP-Team als Teil der Wandsbek-Koalition vielen Vereinen zu Verbesserungen ihrer Anlagen verholfen - nach vorne schauend warb Christian Poon, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Hamburger Sportbundes, für eine starke Olympia-Bewerbung der Hansestadt und seiner Nord-Partner. In den Fokus gestellt als „Ehrengast des Neujahrsempfang 2026" war die DLRG Wandsbek, der seitens der Bezirksversammlung im zurückliegenden Jubiläumsjahr ein wichtiger Gerätewagen für die Wasserrettung finanziert worden war - die Repräsentanten hatten ihn zur Veranstaltung zur Besichtigung mitgebracht. Für dieses Jahr steht das „neue Zuhause" des DLRG-Teams in Wandsbek an, der Standort in Rahlstedt wird derzeit planerisch entwickelt. Für Bau und Ausbau braucht die DLRG Wandsbek noch Sponsoren. Ritter: „Das mitgebrachte Spar-Entchen wird dafür nicht reichen - aber es erinnert uns, dass Spenden, auf welchem Weg auch immer, gebraucht werden!"

Für die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD, Grünen und CDU aus der Wandsbeker Bezirksversammlung war nicht neu, was Finn Ole Ritter in seiner Begrüßungsansprache rückblickend an politischen Maßnahmen für die Menschen im Bezirk zusammengefasst hatte - für die Gäste außerhalb der Politik wurde es zum Gesprächsthema beim gemeinsamen Austausch an den Tischen: "Wir bringen Wandsbek voran – in der Mobilität, im Wohnungsbau, in der Wirtschaft und in der Unterstützung von Ehrenamt und Freiwilligenprojekten sowie in vielen weiteren Bereichen. Diese Leitlinie ist für uns kein abstraktes Ziel, sondern der Maßstab für unsere tägliche Arbeit in der Bezirksversammlung. Es geht uns nicht um Überschriften, sondern um konkrete Verbesserungen, die vor Ort spürbar werden." Ritters Resümee zum Neujahrsempfang seiner FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben sehr schöne Rückmeldungen bekommen - und es motiviert uns sehr, dass wir als starke Stimme in der Bezirkspolitik gesehen und wertgeschätzt werden. Und natürlich ist es auch schön zu spüren, dass wir vielfach hören durften, dass wir gebraucht und in gestaltender Rolle gesehen werden. Das ist für uns für das gerade angelaufene Jahr 2026 ein enormer Rückenwind."

Presse SPD I Grüne I FDP / 16.02.2026

In Teilen des Bezirks wie beispielsweise auf der S-Bahnstrecke Poppenbüttel-Ohlsdorf gibt es Lücken in der Mobilfunkversorgung (Foto: FDP-Fraktion / Das Bild wurde mit Hilfe von KI erstellt).

Bessere Mobilfunkversorgung für Wandsbek

Die Mobilfunkversorgung im Bezirk Wandsbek hat erhebliche Lücken, insbesondere in Rahlstedt und Sasel bestehen massive Empfangsprobleme. Auch entlang der S-Bahnstrecke zwischen Poppenbüttel und Ohlsdorf und entlang der Alten Landstraße gibt es nur eingeschränkten Mobilfunkempfang. Die Wandsbek-Koalition möchte hier gegensteuern, damit an diesen Orten der Empfang verbessert wird. Mit Inkrafttreten des TKG-Änderungsgesetzes 2025 sind die Mobilfunknetzbetreiber im öffentlichen Interesse zu einer weiteren Verbesserung der Versorgung verpflichtet.

Hannah Schneehage, Fachsprecherin Digitales der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir sind mehrfach von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen worden, dass die Mobilfunkversorgung in Rahlstedt und Sasel nicht ausreichend ist. Das gefährdet nicht nur den Alltagskomfort, sondern kann auch die öffentliche Sicherheit gefährden, wenn z.B. Notrufe nicht abgesetzt werden können. Deswegen lassen wir jetzt prüfen, ob und mit welchen Maßnahmen die Mobilfunkversorgung verbessert werden kann und bitten die Fachbehörde, sich gegenüber den Netzbetreibern für einen Ausbau stark zu machen."

Sami Khokhar, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Die anhaltenden Funklöcher in Teilen von Sasel und Rahlstedt sind kein Komfortproblem, sondern ein reales Sicherheitsrisiko. Wenn Notrufe nicht zuverlässig abgesetzt werden können, besteht dringender Handlungsbedarf. Die betroffenen Gebiete sollen technisch geprüft und konkrete Ausbauoptionen mit den Netzbetreibern erarbeitet werden. Eine verlässliche Mobilfunkversorgung gehört heute zur öffentlichen Daseinsvorsorge." Kian Shadi, Vorstandsmitglied der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Eine stabile Mobilfunkversorgung ist heute Teil der digitalen Grundversorgung. Gerade in einem großen Bezirk wie Wandsbek sind viele Menschen im Alltag, im Berufsleben und unterwegs auf verlässlichen Empfang angewiesen. Wenn ganze Stadtteile oder Verkehrsachsen nur eingeschränkt erreichbar sind, entspricht das nicht dem Anspruch an eine moderne Infrastruktur. Deshalb ist es richtig, die bestehenden Versorgungslücken gezielt in den Blick zu nehmen und gemeinsam mit den Netzbetreibern Lösungen voranzubringen."

Hintergrund Nach Angaben von Bürgerinnen und Bürgern liegt der Mobilfunkempfang in den großen Netzen (O2, Vodafone, Telekom) in Hamburg-Sasel im Bereich Schönsberg, Freesienweg, Aalkrautweg, Wickenweg, Petunienweg, Feldblumenweg, Hohensasel, Saselhörn und Mellingburgredder regelmäßig bei etwa –109 dB. In Hamburg-Rahlstedt im Bereich Düpheid, Hüllenkamp, Hüllenkoppel und im östlichen Teil der Grunewaldstraße bei teilweise weniger als -100 dB. Unter diesen Bedingungen ist häufig keine stabile Verbindung möglich, insbesondere bei Regen, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit. Diese Messungen wurden im Freien und mit modernen Endgeräten sowie mehreren Messmethoden durchgeführt (u.a. Funkloch-App, Network Cell Info). Das Gebiet in Sasel liegt topografisch tief und ist stark bewaldet, was die Bildung einer regelrechten „Funkloch-Insel" begünstigt.

Fraktion vor Ort / 15.02.2026

Im Einsatz für das Leben: Mitgliederversammlung 2026 der DLRG Wandsbek

Wir haben uns gefreut über die Einladung in den Wandsbeker Bürgersaal! Unser Dank gilt den Bezirksleitern Achim Wiese und Marcus Beu für die offensichtlich sehr gelungene Vereinsleitung, die ein stark engagiertes Team aus einer Vielzahl an Bereichsleitern von Jugendprogramm über Ausbildung bis hin zum besonderen Wissen um Rettungsmedizin an der Seite hat, sowie den vielen weiteren Ehrenamtlichen im aktiven und passiven Einsatz vor Ort.

Für die DLRG Wandsbek ist 2026 ein besonders Jahr: Der Verein muss umziehen. Einerseits, weil an bisheriger Stelle am Wandsbeker Stadtrand die Fläche nicht mehr zur Verfügung steht, andererseits aber auch, weil die mit sensibler Einrichtung wertvollen Rettungswagen und Boote mehr Witterungsschutz brauchen. Und nicht zuletzt wird erheblich mehr Platz als bisher benötigt für die endlos vielen Kurse und Programme und Treffen der Mitglieder. Wenn ein Verein keine Nachwuchssorgen haben muss, dann die DLRG Wandsbek. Sie hat daher das hoch erfreuliche Luxusproblem, nicht zuletzt für die Kinder und Jugendlichen mehr Räume zum Leben und Treffen rund um Wasserrettung und Schwimmen anbieten zu müssen.

Im vergangenen Jahr konnten wir in der Bezirksversammlung die Anschaffung eines zusätzlichen Fahrzeuges für die Wasserrettung sicherstellen – eingeweiht wurde er beim großen Sommerfest zum 100-jährigen Bestehen der DLRG Wandsbek. Nun steht der Umzug nach Rahlstedt an – und der Bau des neuen Vereins- und Ausbildungsheimes. Der Ort ist bereits gesichert, die Vorbereitungen laufen an – jetzt braucht die Wandsbeker DLRG noch viele Spender, die beim Bau des neuen „Zuhauses" unterstützen. Mehr Infos dazu auf wandsbek.dlrg.de

Presse SPD I Grüne I FDP / 14.02.2026

Kian Shadi, Mitglied der FDP-Fraktion Wandsbek.

Wandsbek-Koalition stärkt die offene Kinder- und Jugendarbeit

Um zusätzliche Ferienangebote in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen, sollen 40.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Der Wandsbek-Koalition ist es weiterhin ein großes Anliegen, die offene Kinder- und Jugendarbeit insbesondere auch für die Ferienzeit angemessen zu finanzieren, um Chancengleichheit und eine nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen ebenfalls Angebote zur Essensversorgung fortgeführt werden. Finn Nußbaum, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In den letzten Jahren ist der Bedarf an Essensangeboten für Kinder und Jugendliche massiv angestiegen, es geht teilweise um die Grundversorgung. Um diese zusätzlichen Ausgaben und Ferienangebote in den kommenden Frühjahrsferien finanzieren zu können, stellen wir 40.000 Euro aus bezirklichen Mitteln zur Verfügung. So stellen wir sicher, dass Grundbedarfe gedeckt werden und die Kinder und Jugendlichen in den Ferien wertvolle Erlebnisse haben können, die ihre persönliche Entwicklung fördern."

Jessica Denhardt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel stellen wir sicher, dass die Essens- und Ferienangebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei uns im Bezirk auch in diesem Jahr gewährleistet bleiben. Die Einrichtungen können nun sicher mit den zusätzlichen Mitteln planen. Bei den Ferienangeboten wird nicht nur soziale Integration gelebt, sondern auch die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich gerne an die Ferien erinnern können."

Kian Shadi, Vorstandsmitglied der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Für viele Kinder und Jugendliche im Bezirk sind Ferien keine Reisezeit, sondern Zeit, die sie vor allem im eigenen Stadtteil verbringen. Umso wichtiger sind verlässliche Angebote, die Gemeinschaft, Abwechslung und neue Erfahrungen ermöglichen. Die offene Kinder- und Jugendarbeit schafft genau diese Räume und gibt jungen Menschen Halt, Orientierung und Perspektiven. Die zusätzlichen Mittel helfen dabei, Ferienprogramme zu unterstützen und den Einrichtungen die notwendige Planungssicherheit zu geben. Wer Kindern Teilhabe ermöglicht, stärkt langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Bezirk."

Hintergrund: Für viele Kinder und Jugendliche im Bezirk ist ein Urlaub außerhalb der Stadt oft nicht möglich. Die Zahl der von Armut betroffenen jungen Menschen steigt stetig an, weshalb die Einrichtungen der OKJA eine unverzichtbare Anlaufstelle sind, um möglichst allen jungen Menschen ein hochwertiges Ferienprogramm zu ermöglichen. Wie bereits im Jahr 2023 festgestellt, kann das Angebot dieser Programme durch zusätzliche bezirkliche Mittel signifikant gesteigert werden. Nicht nur in diesem Bereich hat sich die Situation seit der Corona-Pandemie verschärft: Die Einrichtungen berichten weiterhin von einem massiv gestiegenen Bedarf an Koch- und Essensangeboten. Was früher ein pädagogisches Zusatzangebot war, hat sich teilweise zu einer notwendigen Grundversorgung entwickelt. Um den Kindern und Jugendlichen sowohl einen sicheren sozialen Raum als auch eine gesunde Ernährung zu bieten, ist eine gezielte finanzielle Unterstützung notwendig.

Presse SPD I Grüne I FDP / 12.02.2026

Finn Ole Ritter, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek.

Arbeitsprogramm Straßenplanung 2026/27 beschlossen

Mit dem Beschluss des Arbeitsprogramms Straßenplanung 2026/27 im Ausschuss für Mobilität sowie in der Bezirksversammlung stellt die Koalition wichtige Weichen für die Mobilitätsentwicklung im Bezirk.

Das Programm umfasst große und kleine Maßnahmen im gesamten Bezirk – von der Weiterentwicklung der Wochenmarktfläche Wandsbek nördlich des Quarrees über Projekte zur Schulwegsicherung bis hin zu Maßnahmen aus dem Bündel für den Fußverkehr. Auch der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen, verkehrssichernde Anpassungen an Knotenpunkten sowie Projekte aus dem Radverkehrskonzept sind Bestandteil des Arbeitsprogramms. Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität, SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Mit dem Arbeitsprogramm Straßenplanung 2026/27 setzen wir die verkehrspolitischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre im Bezirk sehr konkret um. Unser Fokus liegt darauf, die Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder auf dem Schulweg –, die Barrierefreiheit sowie die Qualität für den Fuß- und Radverkehr weiter spürbar zu verbessern. Gleichzeitig behalten wir den gesamten Mobilitätsmix im Blick, denn in einem Flächenbezirk wie Wandsbek sind Menschen auf unterschiedliche Verkehrsmittel angewiesen. Mit den beschlossenen Maßnahmen schaffen wir Schritt für Schritt einen Straßenraum, der sicher, zuverlässig und für alle nutzbar ist."

Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion: „Wir freuen uns, dass wir mit dem nun beschlossenen Arbeitsprogramm Straßenplanung wichtige Projekte für den Bezirk in Angriff nehmen und weiterführen. Die Weiterentwicklung der Wochenmarktfläche soll ebenso geplant werden wie die Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns. Hiermit werden zwei wichtige Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Besonders am Herzen liegen mir Maßnahmen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit. Im Arbeitsprogramm sind unter anderem Maßnahmen beim Schulkomplex Ahrensburger Weg, an der Bekassinenau und dem Doberaner Weg enthalten. Viele Maßnahmen zur Verbesserung des Rad-und Fußverkehrs kommen sowohl den Kindern als auch allen anderen Verkehrsteilnehmern zugute."

Finn Ole Ritter, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Mit dem Arbeitsprogramm setzen wir an vielen konkreten Stellen im Bezirk an. Besonders wichtig ist mir neben der Verbesserung der Schulwegsicherheit der Aspekt der Barrierefreiheit: Barrierefreiheit ist für uns kein Nebenaspekt, sondern Ausdruck von Selbstbestimmung im Alltag. Deshalb begrüßen wir die Verbreiterung und barrierefreie Gestaltung von Gehwegen wie zum Beispiel an der Barkenkoppel sowie vielen weiteren Stellen im Bezirk. Mit Projekten wie der Vollsignalisierung des Knotenpunkts Schöneberger Straße/Liliencronstraße/Kielkoppelstraße oder der Einrichtung eines Fußgängerüberwegs am Volksdorfer Weg stärken wir die Verkehrssicherheit und verbessern gleichzeitig die Klarheit und Leistungsfähigkeit im Straßenraum. Wichtig ist für uns als Wandsbek Koalition: Mobilitätspolitik muss ausgewogen sein. Wandsbek ist ein vielfältiger Flächenbezirk. Menschen sind hier zu Fuß, mit dem Rad, mit dem ÖPNV und mit dem Auto unterwegs. Unser Anspruch ist es, für alle verlässliche und sichere Rahmenbedingungen zu schaffen."

Presse SPD I Grüne I FDP / 10.02.2026

Erhalt und Weiterentwicklung der Wochenmärkte in den Quartieren ist ein wichtiges Thema für die Wandsbek-Koalition. V. l. n. r.: Ingo Schreep (GRÜNE), Birgit Wolff (FDP), Patrick Martens (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition).

Weiterentwicklung Wochenmarktfläche Wandsbek

Die zentral gelegene Wochenmarktfläche an der Nordseite des Einkaufszentrums Wandsbeker Quarree verfügt über ein hohes Entwicklungspotential. Einerseits ist die Fläche sehr gut erreichbar und Anlaufpunkt für viele Bürgerinnen und Bürger, andererseits ist sie nur geringfügig frequentiert und bedarf einer Aufwertung, unter anderem in der Aufenthaltsqualität.

Vor diesem Hintergrund möchte die Wandsbek-Koalition die Marktfläche langfristig ertüchtigen und die Nutzungsmöglichkeiten erweitern. Dazu sollen verschiedene bauliche und organisatorische Maßnahmen geprüft werden. Die organisatorischen Maßnahmen sollen in den WDK überwiesen werden, um schon vor der baulichen Veränderung eine bessere Marktbewirtschaftung und Nutzung der Fläche zu erreichen. Ziel ist es, den Standort langfristig als attraktive, lebendige und vielfältig genutzte Fläche im öffentlichen Raum zu etablieren. Unter anderem soll die vorhandene technische Infrastruktur erneuert werden, um eine zeitgemäße und flexible Nutzung der Fläche zu ermöglichen. Die Wochenmarktfläche soll auch klimaresilient gestaltet werden: Der angrenzende Baumbestand etwa soll erhalten bleiben und durch einzelne Neupflanzungen ergänzt werden. Zusätzlich sollen Entsiegelungsmaßnahmen geprüft werden, um die Fläche besser auf kommende Starkregenereignisse vorzubereiten.

Durch zusätzliche Fahrradstellplätze, einschließlich geeigneter Abstellmöglichkeiten für Lastenräder, gut zugänglicher Fußwege und Parkmöglichkeiten vor Ort soll allen Verkehrsteilnehmenden eine gute An- und Abreise ermöglicht werden. Eine lebendige und für die Zukunft gut gerüstete Wochenmarktfläche in Wandsbek soll schließlich allen zu Gute kommen. Patrick Martens, Wahlkreisabgeordneter Wandsbek-Eilbek für die SPD-Fraktion: „Mit der Weiterentwicklung der Wochenmarktfläche am Quarree machen wir aus einem heute oft leeren Durchgangsraum das lebendige Herz von Wandsbek: offen statt eingezäunt, klima­gerecht statt versiegelt, mit moderner Infrastruktur, attraktiven Aufenthaltsbereichen ohne Verzehrzwang und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten von Wochenmarkt über Flohmärkte bis zu Bewegungsangeboten für Kinder. Dass wir diesen Schritt gemeinsam mit Grünen und FDP gehen, zeigt: Wir meinen es ernst mit einem öffentlichen Raum, der für alle da ist – für Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker, Besucherinnen und Besuchern sowie die Menschen im Stadtteil gleichermaßen."

Ingo Schreep, Fachsprecher für Wirtschaft der GRÜNEN Fraktion: „Wir wollen die Wandsbeker Wochenmarktfläche langfristig erhalten und aufwerten. Die Bürgerbeteiligung hat weitere gute Ideen gebracht. Uns ist die bauliche Verbesserung der Infrastruktur inklusive Markthäuschens und öffentlicher Toilette wichtig. Dabei wollen wir den Baumbestand erhalten und den Platz zum umliegenden Stadtraum und zum Quarree hin öffnen und ökologisch aufwerten. Vor der eigentlichen baulichen Veränderung wollen wir aber schon zeitnah eine Verbesserung der Marktbewirtschaftung und der Aufenthaltsqualität der Fläche durch weitergehende Nutzung auch außerhalb der Marktzeiten erreichen." Birgit Wolff, Stellvertretende Vorsitzende FDP-Fraktion Wandsbek: „Es gibt nur wenige Planungsvorhaben im Bezirk Wandsbek, zu denen es über so viele Jahre so viel Bürgerbeteiligung gab. Das ist verständlich: Der Platz mit seinen rund 6000 Quadratmetern ist – wenn die Marktbeschicker zusammengeräumt haben – eine versiegelte „Leer-Stelle" an zentralem Ort im Herzen des Bezirks. Ziel der Bürgerbeteiligung war, den Platz sowohl für die Wochenmarkt-Nutzung als auch für die überwiegende Zeit, wenn kein Marktstand auf dem Platz steht, attraktiv zu machen. Damit es gut wird, war sogar die Bezirksverwaltung vor Ort, mittendrin im Wochenmarktleben, mit Infoständen und Meinungsumfragen. Wir haben die Wunschliste der der Bevölkerung nun in einen Umsetzungsauftrag geschrieben und freuen uns über die große Zustimmung zu den Realisierungsplänen!"

Presse SPD I Grüne I FDP / 08.02.2026

Tagsüber dicht genutzt - abends meistens leer, und die Nachbarschaft muss mühsam Parkplätze suchen. Aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Parkplätzen lässt sich mehr machen, so die Wandsbek-Koalition, und sucht nun mit der Verwaltung Potentialflächen für das sogenannte „Feierabend-Parken". (Bild: Wandsbek-Koalition)

Flächen für „Feierabend-Parken" identifizieren und Pilotprojekte starten

Im zurückliegenden Jahr hatte es erste Kontaktaufnahmen von Politik und Verwaltung mit Supermarkt-Betreibern gegeben zur Frage, ob ihre Parkplätze für eine nächtliche Nutzung den Anwohnern zur Verfügung gestellt werden könnten. Ein solches Angebot, so die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, entlaste den Parkdruck in manchen Gebieten des Bezirkes und nutze die gegebene Versiegelung optimal aus. Die ersten Kontaktaufnahmen führten bislang nicht zu einem konkreten Vorhaben. Nun zeigt die kürzlich vorgestellte Zusammenarbeit von Lidl, einem hinzugezogenen Parkflächen-Betreiber und dem Senat im Bezirk Mitte, dass solche Konzepte realisierbar sind – das Modell taugt daher als Vorlage für Angebote auch im Bezirk Wandsbek. Bei dem Pilotprojekt in Hamm stehen täglich in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 8.00 Uhr des Folgetages ein Teil der Parkflächen zu kostengünstigen Tarifen zur Verfügung. Vergleichbare Angebote soll es demnächst auch in bevölkerungsreichsten Hamburger Bezirk geben. In der zurückliegenden Bezirksversammlung Wandsbek erweiterte die Koalition die Potentialflächen für „Feierabendparken": Nicht nur Supermärkte, sondern auch öffentliche Einrichtungen könnten in Betracht kommen. Die Bezirksverwaltung wurde aufgefordert, diesbezüglich infrage kommende Parkraum-Ressourcen zu identifizieren. Nach Prüfung möglicher öffentlicher Flächen soll „Feierabendparken" als Pilotprojekt für Wandsbek starten und durch Zusammenarbeit mit Supermarkt-und Discounter-Betreibern ergänzt werden. Da der Parkdruck in vielen Bereichen des Bezirkes erheblich ist, sollen Prüfung und Umsetzung – so der Antrag der Wandsbek-Koalition – nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende „schnellstmöglich" erfolgen.

Christoph Schütte, Mitglied im Fraktionsvorstand der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Manchmal muss man für die Lösung eines Problems um die Ecke denken und kommt so auf gute Ideen. Wir begrüßen es sehr, dass neben dem Feierabendparken auf Parkplätzen von Supermärkten auch die Nutzung von Parkplätzen von öffentlichen Einrichtungen nach Feierabend geprüft wird. Mit einem Pilotprojekt in Wandsbek können wir neben schon umgesetzten Maßnahmen weiter dafür sorgen, dass mehr Parkplätze zur Verfügung stehen."

Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion: "Zur Entlastung des öffentlichen Raums, gerade in den Wohngebieten, möchten wir die Möglichkeiten des „Feierabendsparkens" im Bezirk erproben. Es gibt zahlreiche größtenteils private Parkflächen, die bislang zweckgebunden und an Öffnungszeiten gekoppelt sind. Hierzu zählen zum Beispiel Supermärkte, deren Parkplätze nachts ungenutzt bleiben. Eine bessere Ausnutzung dieser schon vorhandenen Parkplatzflächen kann den öffentlich Raum in Wandsbek entlasten. Insofern hilft die Maßnahme nicht nur den Parkplatzsuchenden, sondern verspricht auch mehr Handlungsspielraum in der Gestaltung unserer bezirklichen Flächen."

Finn Ole Ritter, Vorsitzender der Wandsbeker FDP-Fraktion und verkehrspolitscher Sprecher: „Viele Menschen in Wandsbek kennen das Problem: Am Abend einen Parkplatz zu finden, egal ob für Verbrenner oder E-Fahrzeuge, ist oft schwierig. Der Druck auf die Straßen ist hoch – das sorgt für Frust im Alltag. Unser Grundsatz als Koalition ist klar: Neue Parkplätze sollen zuerst dort entstehen, wo Flächen ohnehin schon versiegelt sind. Also auf Asphalt, Beton oder bestehenden Nutzflächen – beispielsweise bei Supermärkten, auf Betriebsflächen oder an öffentlichen Einrichtungen. Durch Schaffung legaler neuer Parkplätze oder, wie jetzt beim Pilotprojekt „Feierabendparken" durch Doppelnutzung bestehender Flächen, reduzieren wir Wild-Parken, nicht zuletzt auch auf unseren Grünstreifen. Wir stehen für eine Lösung, die praktikabel ist, Rücksicht auf Umwelt und Stadtbild nimmt und den Alltag der Menschen im Bezirk spürbar verbessert."

Presse SPD I Grüne I FDP / 06.02.2026

Passbilder für einen neuen Führererschein sollen demnächst ebenfalls digital verstellbar sein - so, wie es dieses Angebot bereits für Pass und Personalausweis gibt. Der Antrag der Wandsbek-Koaliton (SPD, Grüne, FDP) wurde von der Bezirksversammlung einstimmig verabschiedet. Annett Wicher, FDP-Fraktion Wandsbek, sieht auch Vorteile für die Vereinfachung der Verwaltungsabläufe. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)

Digitale Passbilderstellung bei der Führerscheinbeantragung

Die für die Führerscheinbeantragung benötigten Passbilder können an den Standorten des Landesbetriebs Verkehr (LBV) nur an analogen Fotoautomaten erstellt und anschließend ausschließlich mit Münzgeld bezahlt werden. Auf Beschluss der Wandsbek-Koalition hin, soll die zuständige Fachbehörde die Möglichkeiten von Selbstbedienungsterminals zur digitalen Passbilderfassung für die Führerscheinbeantragung prüfen.

Für die potentielle Einführung solcher Selbstbedienungserminals kann auf die bereits vorhandene Erfahrung beim „Hamburg Service vor Ort" zurückgegriffen werden. Die digitale Passbilderstellung verspricht den Ablauf der Führerscheinbeantragung für die Antragstellenden zu vereinfachen. So würden etwa zusätzliche Kosten für extra zu erstellende Passbilder entfallen und auch der Aufenthalt vor Ort würde sich verkürzen. Die digitale Passbilderfassung würde einen nicht mehr zeitgemäßen Vorgang ersetzen und den Ablauf der Führerscheinbeantragung selbst effizienter gestalten.

Jan-Hendrik Blumenthal, Wahlkreisabgeordneter Sasel-Wellingsbüttel der GRÜNEN Fraktion: „Leider können die Fotos für die Führerscheinbeantragung an den Standorten des Landesbetriebs Verkehr ausschließlich an analogen Fotoautomaten erstellt werden. Wir wollen das ändern und die Möglichkeit von Selbstbedienungsterminals, wie etwa schon beim „Hamburg Service vor Ort" erprobt, prüfen lassen. Gerade Behördengänge sollten für Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich sein. Eine digitale Passbilderfassung spart den Bürgerinnen und Bürgern Zeit, Geld und Nerven." Christiane Rösch, Fachsprecherin für Verbraucherschutz der SPD-Fraktion Wandsbek: „In einigen Ortsämtern gibt es SB-Terminals, mit denen vor Ort Passbilder gemacht werden können, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das spart einen zusätzlichen Gang zum Fotografieren und ist deutlich günstiger als ein herkömmliches Passbild. Dieser Service soll nun nach dem Wunsch der Wandsbek-Koalition auf die LBV-Standorte ausgeweitet werden, damit auch dort bürgernah und kostengünstig die für den Führerschein benötigten Passbilder gemacht werden können. Das ist ein weiterer Schritt zum Abbau von Bürokratie und macht es einfacher für die Bürgerinnen und Bürger."

Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek und digitalpolitische Sprecherin: „Die digitale Bilderstellung vereinfach nicht nur für Antragsteller das Verfahren, auch für die Mitarbeiter in der Verwaltung entfällt damit ein Arbeitsschritt, da das Foto nicht mehr eingescannt werden muss. Ein gemäß Anforderungen unpassendes Bild ist zudem sogleich vor Ort korrigierbar und es braucht keinen neuen Anlauf. Digitale Aufnahmen sind in vielerlei Hinsicht ressourcenschonend. Wir begrüßen den weiteren Schritt hin zu einer digitalen Verwaltung."

Presse SPD I Grüne I FDP / 22.01.2026

Baumaßnahmen am Meiendorfer Mühlenweg und Am Friedhof

Die Bushaltestellen Elbe-Werkstätten entlang der Straße Meiendorfer Mühlenweg an der Grenze Sasel-Berne können nun doch einfacher als gedacht barrierefrei werden. Bisher schien eine Realisierung nur mit sehr aufwendigen Um- und Neubauarbeiten umsetzbar zu sein. Die Wandsbek-Koalition hat die Bedenken der Anwohnerinnen sehr ernst genommen und freut sich, dass eine erneute Prüfung neue und einfachere Umsetzungsmöglichkeiten ergeben hat.

Diese neuen Umsetzungsmöglichkeiten müssen nun gesichtet werden, weswegen die Maßnahme, in Absprache mit den Elbewerkstätten, der Polizei und den Busbetrieben, erst einmal zurückgestellt werden soll. Die barrierefreie Erreichbarkeit der Elbewerkstätten ist und bleibt erklärtes Ziel der Maßnahme.

Die Grundinstandsetzung der Straße Am Friedhof in Rahlstedt hingegen ist schon stark fortgeschritten und hat dringenden Handlungsbedarf. So läuft zum Beispiel das Regenwasser bisher ungeregelt ab. Die Arbeiten sehen Einengungen zur Verkehrsberuhigung, Baumpflanzungen und Schritte zur Barrierefreiheit vor. Diese Maßnahme soll nun vorgezogen und in diesem Jahr umgesetzt werden.

Fraktion vor Ort / 15.01.2026

Das „Neujahrsschießen" des Schützenvereins Rahlstedt gibt es seit 1989 - ein Event, der längst zu einem gesellschaftlichen Anlass in Rahlstedt, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil im Bezirk Wandsbek mit rund 96.000 Einwohnern geworden ist. Zu den Gruppen-Teams gehören seit vielen Jahren schon Mitglieder des FDP-Bezirksverbandes Wansdabek, aber auch Mitglieder und Zubenannte Bürgerinnen und Bürger der FDP-Fraktion Wandsbek.

Fraktion vor Ort: Traditionelles Rahlstedter Neujahrsschießen

Beim Neujahrsschießen des Rahlstedter Schützenvereins am 09. Januar kamen wieder viele Akteure aus Politik, Feuerwehr, Polizei, Vereinen und Unternehmen zusammen – ein schönes Beispiel für gelebtes Miteinander im Stadtteil. Die FDP war gleich mit zwei starken Mitglieder-Teams ertreten, unter ihnen auch Kian Shadi, Mitglied des Vorstands der FDP-Fraktion Wandsbek und Bezirksabgeordneter in der Wandsbeker Bezirksversammlung. Die Stimmung war ausgesprochen herzlich und sportlich - am Ende waren die freiwilligen Feuerwehren an diesem Abend nicht zu schlagen. Kian Shadi, bisher nicht sonderlich erfahren im Umgang mit dem Gerät, erreichte einen erfreulichen 11. Platz unter insgesamt 111 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Team FDP2 erreichte Platz 10 und Team FDP1 den 16. Platz der insgesamt 28 Teams. Wir gratulieren! Noch wichtiger als das Ergebnis war allen Teilnehmern aber der persönliche Austausch untereinander und mit den anderen Teams. Kian Shadi: „Wir danken dem Rahlstedter Schützenverein für die Organisation und freuen uns schon auf das nächste Jahr!"

BU: Das „Neujahrsschießen" des Schützenvereins Rahlstedt gibt es seit 1989 - ein Event, der längst zu einem gesellschaftlichen Anlass in Rahlstedt, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil im Bezirk Wandsbek mit rund 96.000 Einwohnern geworden ist. Zu den Gruppen-Teams gehören seit vielen Jahren schon Mitglieder des FDP-Bezirksverbandes Wansdabek, aber auch Mitglieder und Zubenannte Bürgerinnen und Bürger der FDP-Fraktion Wandsbek.

Presse SPD I Grüne I FDP / 13.01.2026

Auch 2025 wurde des Wohnungsbauziel in Wandsbek wieder übertroffen (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek / Das Bild wurde mit Einsatz von KI erstellt).

Neue Wohnungen für Wandsbek – Wandsbek-Koalition bleibt am Ball

Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Zu den größten Wohnprojekten zählen u.a. das Moosrosenquartier in Bramfeld an der Bramfelder Chaussee und die neuen Wohnungen in Farmsen auf der Fläche des ehemaligen Berufsförderungswerkes. Seit Sommer 2024 wurden sechs neue Bebauungspläne durch die Bezirksversammlung beschlossen und festgestellt, weitere befinden sich im Planungsausschuss in Vorbereitung. Seit 2011 haben wir in Wandsbek den Wohnungsbau vorangebracht und freuen uns sehr, dass wir auch im Jahr 2025 die vereinbarte Zahl von 1800 Baugenehmigungen mit insgesamt 1934 Genehmigungen übertroffen haben.“

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Hamburg ist eine wachsende Stadt und Wandsbek ein wachsender Bezirk. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der Baugenehmigungen wieder. Besonders benötigt wird günstiger und sozial verträglicher Wohnraum. Sozial verträglich bedeutet, die Aufenthaltsqualität und Infrastruktur vor Ort im Blick zu behalten. Sozial verträglich bedeutet auch, möglichst viele Grünflächen zu erhalten. Das ist häufig ein Spagat und wir freuen uns, dass es uns gelingt, die vereinbarte Zahl der Wohngenehmigungen konstant zu übertreffen.“

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecherin Stadtentwicklung und Bauen: „Wir sind sehr froh, dass wir für so viele Bürgerinnen und Bürger Wohnraum schaffen konnten. Das geht auf intensive Zusammenarbeit von Verwaltung, Bauvorhabenträgern, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern zurück: Insbesondere größere Vorhaben werden gemeinsam diskutiert, und die Rückmeldungen der Bevölkerung aus der Nachbarschaft fließen in die weitere Planung mit ein. Wir danken hier besonders den Bauvorhabenträgern, die für Wünsche und Anregungen offen waren und gemeinsam im Team Wege gefunden haben, ihre eigenen Vorstellungen zu modifizieren. Nun schauen wir guten Mutes auf das neue Jahr 2026, weil wir wissen, dass einiges an spannenden Vorhaben in der Pipeline ist, und hoffen, auch im aktuellen Jahr wieder unsere eigene Ziellinie zu übersteigen.“

Fraktion vor Ort / 12.01.2026

Der Rahmen des Neujahrsempfangs des Walddörfer SV war stark auf Olympia ausgerichtet. Ulrich Lopatta vom Walddörfer SV (rechtes Bild unten) begrüßte die Gäste und führte in die Thematik ein. Auf dem Treppchen das Team der Wandsbek-Koalition vor Ort, von links: Finn Ole Ritter (FDP), Hannah Schneehage (SPD) und Almut Borgwardt (Grüne).

Neujahrsempfang Walddörfer SV: Olympia im Fokus

Wir bedanken uns für die Einladung zum Neujahrsempfang beim Walddörfer SV und den vielfältigen Austausch zu Themen zwischen Sport, Wirtschaft und lokalen Anliegen mit dem Vereinsvorstand und den zahlreichen Gästen der Veranstaltung. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Olympia: Auf 5 Bühnen wurden mit Blick auf den Olympischen Gedanken 10 olympische Sportarten von insgesamt 18, die der Verein anbietet, durch Kinder und Jugendliche präsentiert - darunter Handball, Basketball, Fußball, Triathlon, rhythmische Sportgymnastik u.v.a.m..

Besonders inspirierend waren die ehrlichen Fragen der Kinder und Jugendlichen nach dem Sinn und Nutzen der Olympischen Spielen für den Verein und die Stadt – diese wurden von Aydan Özuguz, Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, und Christop Holstein, Sportstaatsrat von Hamburg, ausführlich beantwortet. Ulrich Lopatta, Vorstandsvorsitzender des Walddörfer SV, warb für die Olympiabewerbung von Hamburg und die daraus resultierenden Mehrwerte für Hamburg.

Presse SPD I Grüne I FDP / 06.01.2026

Von links nach rechts Birgit Wolff (FDP), Carsten Heeder (SPD) und Myriam Christ (Grüne) (Bild: Wandsbek-Koalition).

Bessere Versorgung für Steilshoop: Koalition will lokales Gesundheitszentrum

Die Gesundheitsversorgung in Steilshoop beschäftigt die Politik auf unterschiedlichen Ebenen schon seit längerem. Der Stadtteil mit seinen gut 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern braucht dringend eine bessere medizinische Versorgung. Viele Ideen wurden entwickelt, zahlreiche Gespräche mit den Akteuren geführt, um eine Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Steilshoop zu erreichen. Zuletzt gab es intensive Bemühungen der Wandsbek-Koalition, in Steilshoop ein lokales Gesundheitszentrum zu etablieren – bislang haben sie aber nicht zu einem Ergebnis geführt.

Carsten Heeder, Regionalsprecher für Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist unser Ziel, dass auch im größten Bezirk von Wandsbek ein Gesundheitszentrum eingerichtet wird, wie bis auf Nord in allen Hamburger Bezirken. Für ein solches Zentrum bietet sich Steilshoop als Standort an, um vor Ort eine niedrigschwellige medizinische Versorgung sicherzustellen. Das Thema auf mehreren Ebenen mit den Beteiligten diskutiert wird. Bislang konnte allerdings weder mit der kassenärztlichen Vereinigung noch mit der Sozialbehörde eine Einigung erzielt werden. Es kann also in keinster Weise die Rede davon sein, dass Steilshoop ignoriert oder die dortige Gesundheitsversorgung nicht ernst genommen wird. Wir bleiben weiterhin am Ball und führen intensive Gespräche, damit auch im größten Hamburger Bezirk ein solches Angebot geschaffen wird."

Myriam Christ, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen in Wandsbek: " Wir stehen klar hinter dem Ziel, die medizinische Versorgung in Steilshoop spürbar zu verbessern. Viele Menschen im Stadtteil erleben täglich, wie schwierig es ist, einen Arzttermin zu bekommen – das nehmen wir sehr ernst. Bevor wir weitere Schritte gehen, möchten wir deshalb Referent*innen aus der Sozialbehörde in den Ausschuss einladen, die darlegen, welche Möglichkeiten es konkret für Steilshoop gibt. Auf dieser Grundlage wollen wir zügig Lösungen entwickeln, die den Menschen vor Ort wirklich helfen."

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Sorgen und auch den Unwillen der Bevölkerung in Steilshoop hinsichtlich ihrer nicht ausreichenden ärztlichen Versorgung können wir sehr gut nachvollziehen. Von „Sicherstellung der ärztlichen Versorgung" haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger andere Vorstellungen als die dafür zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV). Das Handeln aller beteiligten Organisationen und Institutionen, darunter auch das der KV, ist durch eine Vielfalt an Rechtsvorschriften limitiert. Wir fordern die zuständigen Behörden und Institutionen auf Landesebene auf, im Rahmen besonderen Ermessens für die Versorgung unterversorgter strukturschwacher Gebiete eine Lösung für Steilshoop zu finden, und sei es eine ärztliche Einrichtung, die institutionell geleitet ist. Auch wenn wir seitens der Bezirkspolitik fachlich nicht zuständig sind, liegen uns doch der Stadtteil und seine Bürgerinnen und Bürger und ihr Wohlergehen am Herzen. Wir hoffen, dass wir, auch durch Darstellung des komplexen Sachverhaltes durch einen Fach-Referenten, zeitnah einen gangbaren Weg finden. Hintergrund: Kern eines lokalen Gesundheitszentrums sind eine Arztpraxis (Haus- und/oder Kinderarzt) und eine Sozialberatung. Zusätzlich soll eine verbindliche Kooperation mit Pflegediensten sowie gesundheitlichen und sozialen Angeboten, wie z.B. einer Suchtberatung, einer psychosozialen Beratung oder Migrantenhilfe, eingegangen werden. Bislang gibt es in fünf Hamburger Bezirken ein solches Angebot, weitere Informationen unter: Lokale Gesundheitszentren - hamburg.de

Presse SPD I Grüne I FDP / 18.12.2025

Die Wandsbek-Koalition hat mit Unterstützung der Bezirksversammlung ein Modellprojekt „Öffentliche Toiletten für Wandsbek" auf den Weg gebracht. Es sollen sowohl alternative WC-Systeme als auch neue Finanzierungs-Modelle geprüft werden. Auf dem Bild von links: Birgit Wolff (FDP), Julia Funk (SPD) und Myriam Christ (Grüne). (Bild: Wandsbek-Koalition)

Modellprojekt Öffentliche Toiletten für Wandsbek gestartet

Mehr öffentliche Toiletten soll es in Zukunft im Bezirk Wandsbek geben: Ein entsprechendes Modellprojekt der Wandsbek-Koalition, das unterschiedliche WC-Anlagen als zusätzliche Angebote zu den bestehenden Systemen testen und evaluieren wird, ist Donnerstagabend mit klarem Votum der Wandsbeker Bezirksversammlung auf den Weg gebracht worden. Ziel des Projektes, das mit der Expertise der Stadtreinigung ablaufen wird, ist die quantitative Erweiterung der Anzahl öffentlicher Toiletten im Bezirk, für die auch alternative Finanzierungskonzepte geprüft werden. Der Bedarf nach solchen Angeboten ist erheblich und seit Jahren auf der Forderungsliste auch der Wandsbeker Bezirks-Fraktionen: Bisher scheiterte die Realisierung insbesondere an den Erstellungs-, Erhaltungs- und Pflegekosten. Nun wird das Modellprojekt, das Anfang 2026 starten wird, prüfen, ob niederschwellige Maßnahmen, wie sie in anderen Städten angewendet werden, auch für Hamburg Potential zur Etablierung bieten.

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Als der Senat im Jahr 2017 die Aufgabe der Installation und Pflege öffentlicher WC-Anlagen an die Stadtreinigung übergab, wurde der große Bedarf an weiteren Einrichtungen bereits festgestellt – und an diesem deutlichen Bedarf hat sich seither nur unwesentlich etwas geändert, trotz des großen Einsatzes der Hamburger Stadtreinigung. Das Modellprojekt soll mit unterschiedlichen Test-Systemen zuerst an verschiedenen Spielplätzen gestartet werden. Wir setzen uns dafür ein, dass in Zukunft beispielsweise niemand mehr „ins Gebüsch" muss, wenn er oder sie muss – das betrifft die Kinder, aber auch ihre Begleitpersonen wie Eltern oder auch Großeltern."

Julia Funk, umweltpolitische Sprecherin der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Seit längerer Zeit erreichen uns immer wieder Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mehr öffentliche Toiletten wünschen. Die hohen Kosten solcher Anlagen führten meist dazu, dass keine neuen Toiletten geschaffen werden konnten. Deswegen ist die Idee mit dem Modellprojekt entstanden, das günstige WC-Anlagen auf ihre Praxistauglichkeit testen soll. Zusätzlich werden Informationen über mögliche Modelle, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten gesammelt. Vor diesem Hintergrund können wir anschließend diskutieren, wie wir mehr öffentliche Toiletten für Wandsbek schaffen können."

Myriam Christ, Sprecherin für Schule und Gesundheit: „Es ist kein Geheimnis, dass es zu wenig Toiletten im öffentlichen Raum gibt. Wenn Menschen wild urinieren, ist dies nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern trägt auch zur Vermüllung öffentlicher Räume bei und kann Bäumen und Pflanzen schaden. Wir alle kennen jedoch vermutlich Situationen, in denen es eng werden kann. Zum Beispiel bei einem längeren Besuch auf dem Spielplatz. Wir wollen im Rahmen des Modellprojekts „Öffentliche Toiletten für Wandsbek" verschiedene Toiletten-Konzepte an geeigneten Spielplätzen testen. Wir verstehen Wandsbek als freundlichen Bezirk, in welchem man sich wohlfühlt und gerne (zu Gast) ist. Zu diesem Bild gehören auch öffentliche Toiletten."

Presse SPD I Grüne I FDP / 12.12.2025

Von links nach rechts: Finn Ole Ritter (FDP), Katja Rosenbohm (Grüne) und Patrick Martens (SPD) (Quelle: Wandsbek-Koalition).

Wandsbek-Koalition möchte Sportanlagen aus Bundesmitteln fördern

Zwei Sanierungsvorhaben aus Wandsbek sollen aus Mitteln des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten" gefördert werden. Die Wandsbek-Koalition macht sich dafür stark, dass die Sanierung und Aufstockung des Umkleidegebäudes des SC Condor am Berner Heerweg 190 und die Modernisierung der Sportanlage Barmwisch (SC Osterbek) mit Hilfe der Bundesmittel finanziert werden kann. Dabei soll das Bezirksamt bei Stellen der Anträge unterstützen, damit die Arbeiten rasch beginnen können. Bei beiden Sportanlagen befinden sich die Planungen schon in einem Stadium, dass für den Anforderungen des Bundesprogrammes entspricht.

Patrick Martens, sportpolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesen beiden Projekten stärken wir unseren Sportbezirk ganz konkret und nachhaltig. Der SC Condor erhält endlich moderne und ausreichende Umkleideräume, die seinem großen Engagement gerecht werden. Und beim SC Osterbek schließen wir die letzte große Lücke: Künftig verfügt auch dieser Verein über einen eigenen Kunstrasenplatz für den Fußball. Das sorgt für faire Bedingungen, stärkt die Nachwuchsarbeit und zeigt, dass wir den Sportbezirk Wandsbek entschlossen weiterentwickeln."

Katja Rosenbohm, sportpolitische Sprecherin der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Wandsbek wächst, und unsere Sportvereine wachsen mit das ist eine große Chance für den gesamten Bezirk. Viele Projekte sind bereits auf einem guten Weg, und wir sehen, wie sehr moderne Anlagen den Kinder- und Jugendsport stärken. Jetzt wollen wir diesen Schwung nutzen: vom zweiten Kunstrasenplatz für den Poppenbüttler SC und WTSV Concordia über die Rundlaufbahn im Petunienweg in Sasel bis hin zu einer Lösung für den TSV Hohenhorst und die Tribüne in Allhornstadion. Unsere Vereine zeigen täglich, wie viel Potenzial in ihnen steckt. Wenn wir die Infrastruktur weiter verbessern, schaffen wir noch mehr Raum für Teilhabe, Integration und ein aktives, lebendiges Wandsbek."

Finn Ole Ritter, Vorsitzender der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Leistungsfähige Sportstätten sind ein zentraler Baustein für ein modernes, lebendiges und gesundes Wandsbek. Mit unserem gemeinsamen Antrag stärken wir zwei Vereine, die seit Jahrzehnten großartige Arbeit leisten und mit ihrem Engagement weit über den Sport hinaus wirken. Für uns Freie Demokraten ist klar: Wer wächst, wer Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien schafft und wer Verantwortung im Stadtteil übernimmt, verdient eine zeitgemäße Infrastruktur."

Presse SPD I Grüne I FDP / 05.12.2025

Die Wandsbek-Koalition hatte sich im Frühjahr erfolgreich dafür Open-Air-Kino in Wandsbek eingesetzt - nun konnte das Ja der Bezirksversammlung zur Umsetzung und Finanzierung des Vorhabens erteilt werden. Wo heute noch Weihnachtsmärkte stehen, könnte es im Sommer Filmabende geben. Im Bild von links: Kian Shadi (FDP), Tessa Gesch (Grüne) und Hannah Schneehage (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition)

Finanzierung von Open-Air-Kino im Bezirk Wandsbek gesichert

Nachdem im April dieses Jahres die Bezirksversammlung (BV) im ersten Schritt dem Antrag der Wandsbek-Koalition für Open-Air-Kinos im Bezirk grünes Licht gegeben hatte, erfolgte nun bei der November-BV Schritt Nummer zwei: die Sicherung der Finanzierung.

Wo derzeit noch Weihnachts- und Wintermärkte mit Glühwein die Bürgerinnen und Bürger einladen, soll es auf geeigneten Plätzen im Sommer Liegestuhl und Kinofilme geben. Damit will die Wandsbek-Koalition einen weiteren Anlass für die Nutzung der öffentlichen Plätze als niedrigschwellige Treffpunkte für Nachbarschaft und Gäste schaffen und das Miteinander im Bezirk fördern. Zwischenzeitlich wurden sowohl in den Regionen vorgeschlagene potentielle Standorte geprüft als auch Gespräche mit möglichen professionellen Anbietern geführt. Die Rahmenbedingungen lassen, so das Ergebnis, grundsätzlich ein solches Angebot zu.

Auch der entsprechende Austausch mit Einrichtungen, die sich eine Beteiligung vorstellen können, war sehr motivierend. Daher brachte die Wandsbek-Koalition (SPD, Grüne, FDP) als Grundlage für die Umsetzung des Vorhabens nun den Antrag zur Einrichtung eines Fördertopfes in Höhe von insgesamt 30.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026 ein: Soziale Träger, Stadtteilkulturzentren, Vereine und Initiativen können damit eine projektbezogene finanzielle Unterstützung für die Planung und Durchführung von Open-Air-Kinoveranstaltungen erhalten. Entsprechende Anträge sind an die Bezirksversammlung Wandsbek zu adressieren – sie werden im zuständigen Fachausschuss für Haushalt und Kultur geprüft und gegebenenfalls mit positivem Votum unterstützt.

Hannah Schneehage, Sprecherin für Kultur, SPD-Fraktion Wandsbek: „Open-Air-Kinos wären ein toller Zugewinn für die Lebensqualität in Wandsbek. In unserer digitalen Welt fehlt oft der echte Kontakt von Mensch zu Mensch. Open-Air-Kinos schaffen genau das – einen offenen Raum für Begegnung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Wenn Menschen zusammen lachen, staunen und diskutieren, entsteht Zusammenhalt. Genau so wird Stadtteilkultur lebendig, deswegen freuen wir sehr, dass für das nächste Jahr ein Fördertopf aufgelegt wurde, aus dem Open Air Kinoveranstaltungen finanziert werden können." Tessa Gesch, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, mit dem Fördertopf die Finanzierung von Open-Air-Kinoveranstaltungen für das kommende Jahr sichergestellt zu haben. Mit den Open-Air-Veranstaltungen schaffen wir niedrigschwellige Kulturangebote im öffentlichen Raum. Menschen kommen zusammen, diskutieren und lachen miteinander anstatt allein zuhause zu sein. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und hat das Potential die Stadtteilkultur nachhaltig weiterzuentwickeln." Hannah Schneehage, Sprecherin für Kultur, SPD-Fraktion Wandsbek: „Open-Air-Kinos wären ein toller Zugewinn für die Lebensqualität in Wandsbek. In unserer digitalen Welt fehlt oft der echte Kontakt von Mensch zu Mensch. Open-Air-Kinos schaffen genau das – einen offenen Raum für Begegnung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Wenn Menschen zusammen lachen, staunen und diskutieren, entsteht Zusammenhalt. Genau so wird Stadtteilkultur lebendig, deswegen freuen wir sehr, dass für das nächste Jahr ein Fördertopf aufgelegt wurde, aus dem Open Air Kinoveranstaltungen finanziert werden können." Tessa Gesch, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, mit dem Fördertopf die Finanzierung von Open-Air-Kinoveranstaltungen für das kommende Jahr sichergestellt zu haben. Mit den Open-Air-Veranstaltungen schaffen wir niedrigschwellige Kulturangebote im öffentlichen Raum. Menschen kommen zusammen, diskutieren und lachen miteinander anstatt allein zuhause zu sein. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und hat das Potential die Stadtteilkultur nachhaltig weiterzuentwickeln."

Fraktion vor Ort / 29.11.2025

FDP-Fraktkionsvorsitzender Finn Ole Ritter und Bezirkschef Gert Wöllmann im Gespräch mit Volkdorfer Bürgern.

Im Dialog: FDP im Gespräch auf dem Volksdorfer Marktplatz

Wie kommen wir auch bei akuter Baustellenlage gut und schnell durch die Stadt? Wie können wir dafür sorgen, dass die Walddörfer auch weiterhin grün und lebenswert bleiben? Mobilität und Umwelt waren nur einige der Schwerpunkte beim Infostand am 29. November auf dem Volksdorfer Marktplatz.

Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern zeigte die FDP vor Ort Flagge und fragte nach, wo der Schuh drückt. Mit dabei: Der FDP-Fraktionsvorsitzende Finn Ole Ritter, der Bezirksabgeordnete Kian Shadi, Bezirkschef Gert Wöllmann und viele fleißige Helfer aus Fraktion und Bezirk.

Fraktion vor Ort / 27.11.2025

LIDL und Galeria sind neu im AEZ: Die FDP informierte sich über das Einzelhandelskonzept.

Wirtschaft und Handel sind auch bezirkspolitisch ein großes Thema

Wirtschaft und Handel sind auch bezirkspolitisch ein großes Thema - außerdem ein spannendes, zumal, wenn etwas "Neues" entsteht: Nach vier Kooperationen in Berlin ist das Konzept "LIDL + Galeria" im AEZ, dem Alstertaler Einkaufszentrum, neu in Hamburg. Die Kaufhauskette hat einen Teil ihrer Fläche an LIDL abgegeben, und damit hat das AEZ jetzt auch erstmals einen Discounter.

Tobias Falkenberg vom LIDL-Bereich Nord/GES Siek (im Bild am Mikro) hat über die Marktlage des Unternehmens berichtet und die Gäste beim Pre-Opening mitgenommen zur Geschichte, zur Gegenwart und ein bisschen auch zur Zukunft des Discounters. Außerdem durften die Gäste hinter die Kulissen schauen und damit erleben, wieviel Platz so ein Geschäft braucht, damit alles auf dem Weg zur Kasse rund läuft. Gast bei der Vor-Eröffnung war auch Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, er sagte: "Die Eröffnung des neuen LIDL-Marktes im AEZ ist ein Gewinn für den Stadtteil und die Menschen vor Ort und trägt hier maßgeblich zur Nahversorgung bei. LIDL wird durch die Neueröffnung im AEZ und der Planung von drei weiteren Standorten in den nächsten 1,5 Jahren über 16 Mio. Euro innerhalb von Wandsbek investieren und damit über 72.000 weitere Einwohnerinnen und Einwohner versorgen. Der Senat begrüßt, dass LIDL, wo immer sinnvoll, auch bezahlbaren Wohnraum bei neuen Projekten mitdenken und mitliefern will."

Nicht zuletzt aus diesem Grund war die Wandsbeker FDP-Fraktion auch mit der baupolitischen Sprecherin und stellvertretenden Vorsitzenden, Birgit Wolff, beim Pre-Opening vor Ort vertreten: Um genau dieses Thema - Wohnen & Einkaufen - geht es nämlich auf dem bisherigen Staples-Gelände an der Wandsbeker Zollstraße, das LIDL nutzen wird und das bei Politik und Verwaltung als Konzept auf dem Tisch liegt.

Bis Ende November hatte die Freiwillige Feuerwehr Sasel bereits 95 Einsätze zu verzeichnen, und es wird erwartet, dass die Zahl bis Jahresende über 100 steigen wird. Aktuell besteht die schlagkräftige Einsatzabteilung aus 38 Leuten, darunter auch 5 Frauen. Ein großes Problem vieler Ehrenämter ist der Nachwuchs. Die Freiwillige Feuerwehr Sasel hat hier eine zukunftsweisende Lösung gefunden und die Mini-Feuerwehr für 6- bis 10-Jährige ins Leben gerufen. Dies ist ein hervorragender frühzeitiger Einstieg, um dauerhaft junge Talente für die wichtige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr zu begeistern und zu binden… Birgit Wolff, Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bücher sind so etwas wie ein Trimm-Pfad für Gehirn und Persönlichkeit der Kinder. Wenn beim Lesen und Zuhören Bilder und Gefühle in Kopf und Herz entstehen, statt durch Filmchen und Animation fremdbesetzt zu werden, können sich eigene Empathie und Werte entfalten. Vorlesen tut allen Seiten gut – auch denen, die ihre Bücherfreude mit den Kindern teilen. Schön, wenn man weiß, wo man sich melden kann, wenn man so etwas anbieten möchte! Vorlesen können aber auch Eltern beispielsweise in Kinderkliniken und junge Menschen älteren und alten Menschen in einer Wohnanlage. Für Bücher braucht man Zeit und Einlassen – für die großen Zusammenhänge in Alltag und Gesellschaft auch. Bücher und Vorgelesen bekommen sind eine enorme Chance, Verstehen, Denken und Einordnen zu erleben. Wir wünschen dem Projekt viele Akteure, die mitmachen!"

Fraktion vor Ort / 26.11.2025

Zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr in Sasel.

100 Einsätze im Jahr: Zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Sasel

Ein wichtiger Teil des bürgerschaftlichen Engagements in Wandsbek sind die Freiwilligen Feuerwehren. Sie ergänzen die Berufsfeuerwehr und sind oft die ersten Helfer in der Not, wenn es um die Sicherheit von Leib und Leben geht. Für uns als FDP-Fraktion ist die Unterstützung dieses Ehrenamtes eine Herzensangelegenheit. Daher haben wir uns am 26. November bei der Freiwilligen Feuerwehr Sasel vor Ort über ihre Arbeit informiert.

Erfreulich: Nach 14 Jahren treuer Dienste konnte der „alte“ Dienstwagen, ein 9-Sitzer-Bulli endlich erneuert werden. Die Feuerwehr finanzierte über ihren Förderverein 25.000 Euro selbst, den Rest übernahm die Bezirksversammlung. Finn Ole Ritter, FDP-Fraktionsvorsitzender: „Das Ehrenamt ist uns wichtig und die Leistung der Freiwilligen Feuerwehr ist bemerkenswert. Wir wollen die Arbeit weiter nach Kräften unterstützen.“

Mehr als nur Brandbekämpfung: Ein riesiges Aufgabenspektrum Die Freiwillige Feuerwehr leistet weit mehr als nur Brandbekämpfung, wie uns Niels Christian Möller eindrücklich schilderte. Herr Möller ist bereits im 43. Dienstjahr aktiv und führte uns durch die Wache. Er verdeutlichte das immense Aufgabenspektrum in Hamburg: - Riesige Infrastruktur: Dazu zählen in Hamburg 400 km Bahnstrecke, 82 km Bundesautobahn, 47 km Bundeswasserstraßen, 60 qkm Wald, die Flughäfen und das Hafengebiet. - Gefahrstoff-Hotspots: 64 Betriebe unterliegen der Störfallverordnung (explosiv, strahlend). - Rettungsdienst: Auch der Rettungsdienst wird von der Feuerwehr abgedeckt. Die Feuerwehren wechseln sich hier mit Rettungsdiensten wie den Johannitern ab, um eine lückenlose Versorgung sicherzustellen. - Die Freiwillige Feuerwehr Sasel hat dabei noch spezielle Kompetenzen: Sie stellt Spezialisten für Höhenrettung und eine Sondereinsatzgruppe Tauchen: Fähigkeiten, die in einer Metropole wie Hamburg unverzichtbar sind.

Wenn jede Sekunde zählt: Alarmierung und Einsatz Im Alltag sieht es so aus: Alarmiert wird immer durch die Einsatzzentrale, die die Meldung an die nächstgelegene verfügbare Wache gibt. Die Feuerwehrleute erhalten den Alarm auch direkt auf ihr Handy. Vom Alarm bis zum Besetzen des Einsatzwagens bleiben nur 5 Minuten. Ist die Frist überschritten, übernimmt die nächste Wache. Erste Informationen an die Einsatzkräfte gibt es bereits beim Voralarm. Weitere Navigationsdaten und Details zum Einsatzort werden während der Fahrt in das Einsatzfahrzeug gesendet. Eine Herausforderung: Gerade im Berufsverkehr, etwa auf dem Weg nach Poppenbüttel, ist das Durchkommen für die Einsatzfahrzeuge oft schwer. Bis Ende November hatte die Freiwillige Feuerwehr Sasel bereits 95 Einsätze zu verzeichnen, und es wird erwartet, dass die Zahl bis Jahresende über 100 steigen wird. Aktuell besteht die schlagkräftige Einsatzabteilung aus 38 Leuten, darunter auch 5 Frauen. Ein großes Problem vieler Ehrenämter ist der Nachwuchs. Die Freiwillige Feuerwehr Sasel hat hier eine zukunftsweisende Lösung gefunden und die Mini-Feuerwehr für 6- bis 10-Jährige ins Leben gerufen. Dies ist ein hervorragender frühzeitiger Einstieg, um dauerhaft junge Talente für die wichtige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr zu begeistern und zu binden… Birgit Wolff, Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bücher sind so etwas wie ein Trimm-Pfad für Gehirn und Persönlichkeit der Kinder. Wenn beim Lesen und Zuhören Bilder und Gefühle in Kopf und Herz entstehen, statt durch Filmchen und Animation fremdbesetzt zu werden, können sich eigene Empathie und Werte entfalten. Vorlesen tut allen Seiten gut – auch denen, die ihre Bücherfreude mit den Kindern teilen. Schön, wenn man weiß, wo man sich melden kann, wenn man so etwas anbieten möchte! Vorlesen können aber auch Eltern beispielsweise in Kinderkliniken und junge Menschen älteren und alten Menschen in einer Wohnanlage. Für Bücher braucht man Zeit und Einlassen – für die großen Zusammenhänge in Alltag und Gesellschaft auch. Bücher und Vorgelesen bekommen sind eine enorme Chance, Verstehen, Denken und Einordnen zu erleben. Wir wünschen dem Projekt viele Akteure, die mitmachen!"

Presse FDP / 23.11.2025

In den Ämtern bestätigt und gute Bilanz nach einem Jahr Wandsbek-Koalition mit SPD und den Grünen: Finn Ole Ritter (rechts), wiedergewählter Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek, geht motiviert mit seinem Team in das zweite Jahr der Wandsbek-Koalition. Im Bild von links: Kian Shadi, Beisitzer; Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Annett Wicher, Beisitzerin (Bild: Lichtliebe).

Wahlen zum Fraktionsvorstand: Bestätigung für das Team

Fast zeitgleich mit dem Termin der Unterschrift unter den Wandsbeker Koalitionsvertrag jährt sich auch zum ersten Mal die Amtsperiode des aktuellen Vorstandes der FDP-Fraktion Wandsbek. Im Rahmen der Fraktionssitzung am heutigen Sonntag wurde satzungsgemäß der Vorstand für das kommende Jahr neu gewählt. Die Funktionsträger stellten sich in ihren Ämtern erneut zur Wahl und wurden einstimmig in diesen bestätigt: Finn Ole Ritter als Vorsitzender, Birgit Wolff als Stellvertretende Vorsitzende, Annett Wicher und Kian Shadi als Beisitzer.

Finn Ole Ritter nach seiner Wahl: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen unserer Fraktion und die erneute Wahl zum Vorsitzendenden. Wir haben herausfordernde Aufgaben vor uns und sind dafür bestens aufgestellt." Im Rahmen der Versammlung erinnerte er an die nun einjährige Gründung der Wandsbek-Koalition von SPD, Grünen und FDP: „Wir schauen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Koalitionspartnern zurück und freuen uns, diesen Schritt vor einem Jahr gemeinsam mit allen Beteiligten gemacht zu haben. Der Weg, den wir verabredet haben und beschreiten, ist pragmatisch und lösungsorientiert. "Weil es um Wandsbek geht" war und bleibt unser gemeinsames Ziel – die Sorgen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sind vielfältig und klar in unserem Fokus

Zu den Herausforderungen gehören beispielsweise Parkplatzsorgen: Wir schaffen daher neuen Parkraum und erhalten bestehenden, wo immer dies geht. Wir machen den Radverkehr und die Schulwege sicherer und den ÖPNV zugänglicher." Unter den anspruchsvollen Bedingungen schaffe die FDP zusammen mit ihren Koalitionspartnern neuen Wohnraum, mit einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnen. Nicht zuletzt würden Grünflächen erhalten, aufgewertet und auch neu geschaffen. Ritter: „Wir setzen uns weiterhin ein für ein lebenswerteres Wandsbek, auch wenn manche Themen wie zum Beispiel die Baustellenkoordination einen langen Atem erfordern. Dass wir dies zu Dritt in einer starken Koalition angehen, macht den Einsatz für Wandsbek effizient. In unserem zweiten Jahr als Partner der Wandsbek-Koalition werden wir weiter an der Umsetzung der getroffenen gemeinsamen Beschlüsse und an weiteren neuen Maßnahmen arbeiten."

Presse SPD I Grüne I FDP / 21.11.2025

Im Januar dieses Jahres hatte die Wandsbek-Koalition die Einführung eines Demokratiepreises beantragt, nun wurde am 20. November diese Auszeichnung erstmals vergeben. Dass sie dem Kinderrat des Bauspielplatzes Tegelsbarg überreicht werden konnte, begrüßten die Fraktionsvorsitzenden mit Begeisterung: Hier werde Demokratie schon im Kindesalter aktiv gelebt und weitergegeben an die nachfolgenden Generationen. Im Bild von links: Justin Orbán und Katja Rosenbohm (Grüne), Finn Ole Ritter (FDP) und Marc Buttler (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition)

Demokratiepreis verliehen – „Kinderrat" Bauspielplatz Tegelsbarg ausgezeichnet

Mit großem Jubel wurde im voll besetzten Bürgersaal am gestrigen Abend die erste Verleihung des von der Wandsbek-Koalition neu geschaffenen Demokratiepreises gefeiert: Preisträger ist 2025 der „Kinderrat" des Bauspielplatzes Tegelsbarg.

Damit ging die Auszeichnung an ein Projekt, das den Sinn dieses Bürgerpreises perfekt verdeutlicht: „Ziel des Demokratiepreises ist es, das Engagement für eine demokratische Gesellschaft und Toleranz zu würdigen und zu fördern,", so Katja Rosenbohm, Co-Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Wandsbeker Bezirksversammlung, „er richtet sich insbesondere an junge Menschen im Alter bis 26 Jahre."

Der Preis soll vor allem diejenigen ehren, die durch ihr Handeln oder ihre Projekte zur Resilienz und Stärkung der Zivilgesellschaft beitragen, sagt Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Insbesondere in Zeiten, in denen die politischen Ränder stärker werden, braucht es ein breites zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie." Der Bürgerpreis ist mit 2000 Euro dotiert und wird zukünftig jährlich vergeben. Er zeigt die Chancen, die preiswürdige Projekte für die Gesellschaft haben: „Wir begrüßen die dadurch ebenfalls gestärkte Förderung von Integration", so Finn Ole Ritter, Vorsitzender FDP-Fraktion Wandsbek, „und den Einsatz für Chancengleichheit. Die Preisträger zeigen vorbildlich, dass demokratisches Vorgehen für alle Beteiligten zum besten Ergebnis führen." Der „Kinderrat" ist eine Einrichtung des Bauspielplatzes Tegelsbarg und steht gleichwertig dem Betreuer-Rat gegenüber. Gemeinsam diskutieren und entscheiden die beiden Strukturen, wenn es um Regeln im Miteinander geht, wenn Anschaffungen oder Ausflüge anstehen. Dabei hat der Kinderrat die gleichen Rechte und sieht sich, wie bei der Veranstaltung deutlich wurde, vollwertig respektiert. Die Auszeichnung für den Kinderrat nahm Kira entgegen, die inzwischen siebzehnjährige „Botschafterin für Kinderrechte" des Bauspielplatzes. Dennis Finnern, Leiter des „Aktivspielplatz Tegelsbarg", legt Wert darauf, dass die Kinder von Beginn an selbst erleben, dass demokratisches Verhalten alle gemeinsam weiterbringt. Diese Erfahrung nehmen sie mit in ihren weiteren Lebensweg.

Presse SPD I Grüne I FDP / 21.11.2025

Von links nach rechts: Birgit Wolff (FDP), Marlies Riebe (SPD) und Myriam Christ (GRÜNE) (Bild: Wandsbek-Koalition).

Generationen verbinden: Vorlesepatenschaften für Kinder in Wandsbek

Die Wandsbek-Koalition setzt sich für eine Ausweitung der Leseförderung im Bezirk ein. Immer weniger Kindern wird heute noch vorgelesen. Diesen fällt das Lesen-Lernen in der Folge schwerer. Um auch diesen Kindern den Zugang zum Lesen zu vermitteln, sollen Initiativen gefördert werden, die Kindern helfen, Sprache und Lesefähigkeit altersgerecht zu entwickeln. Im Rahmen dieser Förderung sollen die Mittel für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle „Vorlesepaten Wandsbek" bereitgestellt werden. Um die genauen Bedarfe besser einschätzen zu können, wird die Verwaltung gebeten, eine Übersicht der im Bezirk bestehenden Leseförderinitiativen zu erstellen, und im Sozialausschuss vorzustellen. Darüber hinaus wird die zuständige Fachbehörde gebeten, die Mittel für die Freiwilligenarbeit im Bereich der Leseförderung zu erhöhen.

Eine gute Lesekompetenz ist nicht nur wichtig für den persönlichen Werdegang, sondern auch für den gesellschaftlichen Umgang miteinander. Die Leseförderung unterstützt den Austausch zwischen den Generationen und bildet die Grundlage einer gelungenen demokratischen Auseinandersetzung. Deshalb ist es wichtig, bestehende Angebote zu erhalten und auszubauen.

Myriam Christ, Fachsprecherin für Schule und Gesundheit der Grünen Fraktion Wandsbek: „Vorgelesen zu bekommen ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern großes Glück. Wenn Kindern nie vorgelesen wird, verlieren sie weit mehr als nur ein Stück Kindheit. Sie verlieren die Möglichkeit, Sprache zu entdecken, Fantasie zu entwickeln — und später die Welt zu verstehen. Deshalb wollen wir Initiativen fördern, die Kindern den Zugang zum Lesen vermitteln. Denn: Leseförderung ist kein Luxus, sie ist demokratische Notwendigkeit. Ohne Lesekompetenz fällt es schwer, Informationen einzuordnen, kritisch zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Doch gerade in Zeiten digitaler Medien, die oft mit verkürzten Botschaften locken, werden diese Fähigkeiten benötigt. Leseförderung ist deshalb auch Demokratieförderung. Wer liest, kann denken. Wer denken kann, lässt sich nicht verführen — weder von Populismus noch von Hass."

Marlies Riebe, stellvertretende Vorsitzende und Fachsprecherin Soziales der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Es ist mehr als eine schöne Tradition, wenn Kindern vorgelesen wird. Die Neugierde auf das geschriebene Wort wird geweckt und damit der Anreiz geschaffen, später selbst Bücher zu lesen. Nachweislich werden dadurch Orthographie, Textverständnis und Ausdrucksfähigkeit gefördert und bilden wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Schullaufbahn. Und wer lesen kann, ist in der Lage, die Informationen zu filtern und sich eine eigene Meinung zu bilden – gerade in Zeiten von verbreiteten Fakenews eine wichtige Fähigkeit. Deswegen unterstützen wir sehr gern Initiativen, die Leseförderung anbieten, zum Beispiel durch Vorlesepatinnen und -paten." Birgit Wolff, Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bücher sind so etwas wie ein Trimm-Pfad für Gehirn und Persönlichkeit der Kinder. Wenn beim Lesen und Zuhören Bilder und Gefühle in Kopf und Herz entstehen, statt durch Filmchen und Animation fremdbesetzt zu werden, können sich eigene Empathie und Werte entfalten. Vorlesen tut allen Seiten gut – auch denen, die ihre Bücherfreude mit den Kindern teilen. Schön, wenn man weiß, wo man sich melden kann, wenn man so etwas anbieten möchte! Vorlesen können aber auch Eltern beispielsweise in Kinderkliniken und junge Menschen älteren und alten Menschen in einer Wohnanlage. Für Bücher braucht man Zeit und Einlassen – für die großen Zusammenhänge in Alltag und Gesellschaft auch. Bücher und Vorgelesen bekommen sind eine enorme Chance, Verstehen, Denken und Einordnen zu erleben. Wir wünschen dem Projekt viele Akteure, die mitmachen!"

Presse SPD I Grüne I FDP / 17.11.2025

Von links nach rechts: Kian Shadi (FDP), Julia Funk (SPD) und Jan-Henrik Blumenthal (Grüne) (Bild: Wandsbek-Koalition).

Trinkwasserspender – Wasser-Refill Stationen für Wandsbek

Kostenfrei verfügbares Trinkwasser im öffentlichen Raum hat gleich mehrere positiven Ef-fekte: Es schützt die Gesundheit, insbesondere an heißen Sommertagen, fördert umweltfreundliches Verhalten durch die Nutzung von Mehrwegflaschen, verbessert die Aufenthaltsqualität und trägt zur sozialen Daseinsvorsorge bei. Obdachlose und bedürftige Menschen benötigen freien Zugang zu Wasser nicht nur in langen Hitzeperioden sondern das ganze Jahr über für die Wasserversorgung und Hygiene (Zahnpflege). Kürzlich wurden 54 öffentliche Trinkwasserbrunnen im Hamburger Stadtgebiet wieder in Be-trieb genommen. Diese Brunnen werden von Hamburg Wasser und der Stadtreinigung Ham-burg betrieben. Darüber hinaus sollen weitere Trinkwasserspender aufgebaut werden. Für den Bezirk Wandsbek sollen Konzepte entwickelt werden, um eine flächendeckende Trinkwasserversorgung in ganz Wandsbek zu erreichen. Eine preiswerte und pragmatische Möglichkeit für die Versorgung mit Trinkwasser ist z.B. die Errichtung von Wasser-Refill-Stationen ist die Nutzung von vorhandener Infrastruktur (Trinkwasserleitungen und ggf. Drainage) an Gebäuden.

Julia Funk, Sprecherin Klima und Umweltschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Aufgrund der immer heißeren Sommertage ist der Ausbau der verfügbaren Trinkwasserspender in Hamburg und in unserem Bezirk Wandsbek notwendig. Eine Herausforderung beim Ausbau sind die teilweise hohen Kosten einiger Trinkwasserspendermodelle. Daher sind kreative Ansätze gefragt, um den Ausbau zu vereinfachen. Ein Beispiel für diesen kreativen Ansatz zeigt die Refill-Station am CaFée mit Herz in St. Pauli. Die Wasserstation nutzte die bereits vorliegende Trinkwasserleitung des Gebäudes und zeigt beispielhaft, dass auch an anderen öffentlichen Gebäuden die vorhandenen Trinkwasserleitungen für diese Refill-Stationen genutzt werden können. Somit ist der Ausbau dieser KIWA/WRAS-zertifizierten Refill-Stationen kostengünstiger als bei anderen Trinkwasserspendermodellen. An diesem Beispiel wollen wir uns orientieren und möchten einen analogen Piloten in Wandsbek im Eichtalpark umsetzen. Wir wollen uns dafür einsetzen, den Ausbau von öffentlich zugänglichen Trinkwasserspendern zu erleich-tern."

Jan-Hendrik Blumenthal, planungspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion: „Die zunehmenden Hitzeperioden als Folge des Klimawandels machen uns allen zu schaffen. Kostenfrei verfügbares Trinkwasser leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz besonders betroffener Gruppen wie zum Beispiel ältere und obdachlose Menschen. Und auch für viele andere erhöht sich die Lebensqualität im Alltag, etwa beim Sport oder dem Spaziergang mit den Kin-dern. Deshalb setzen wir uns für mehr öffentliches und kostenfrei zugängliches Trinkwasser ein. Eine Übersicht über schon vorhandene öffentliche Trinkwasserspender bietet bereits die App der Stadtreinigung Hamburg. In einem Pilotprojekt im Eichtalpark wollen wir eine Was-ser-Refill Station zum Auffüllen von Trinkflaschen testen. Wir wollen Wandsbek an die Aus-wirkungen des Klimawandel anpassen: Gerecht für alle und mit öffentlich und kostenfrei verfügbarem Trinkwasser.“

Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Stück Lebensqualität und Freiheit im Alltag. Refill-Stationen bieten eine einfache und pragmatische Lösung, um Menschen an heißen Tagen zu schützen, nachhaltiges Verhalten zu fördern und den öffentlichen Raum sinn-voll aufzuwerten. Entscheidend ist, dass wir vorhandene Leitungen nutzen und damit eine schnelle und kostengünstige Umsetzung ermöglichen. Mit einem Pilotprojekt können wir zeigen, wie unkompliziert solche Angebote funktionieren und wie sehr sie den Alltag vieler Men-schen verbessern. Unser Ziel ist es, praktikable Lösungen zu schaffen, die wirklich wirken und Wandsbek lebenswerter machen.“

Presse I SPD I Grüne I FDP / 31.10.2025

Nicht nur Obst, Gemüse und Südfrüchte: Mit vielen Angeboten von Gastronomie über Dienstleistungen, Handwerksbetriebe bis zum Einzelhandel machen Migrantinnen und Migranten mit ihren Existenzgründungen das Leben in Wandsbek bunter und reicher. Die Wandsbek-Koalition setzt sich nun für eine Verbesserung der Gründer-Unterstützung ein, damit Vielfalt, Lebensqualität und wirtschaftliche Dynamik nicht an Sprache und Bürokratie scheitern. Auf dem Bild von links: Almut Borgwardt (Grüne), Oliver Schweim (SPD) und Annett Wicher (FDP). (Bild: Wandsbek-Koalition)

Mehr Unterstützung gründungswilliger Migrantinnen und Migranten

Aus dem Wandsbeker Alltagsleben sind von Menschen mit Migrationsgeschichte gegründete gastronomische Angebote, Dienstleistungen, Handwerksbetriebe und vielfältiger Einzelhandel nicht mehr weg zu denken: Diese Existenzgründungen bereichern Wirtschaft und Kultur um Vielfalt - und sie verbinden die Menschen mit unterschiedlichster Herkunft. Nicht zuletzt sind sie ein bedeutender Treiber für wirtschaftliche Dynamik, Innovation und Beschäftigung in Deutschland. Der aktuelle Migrant Founders Monitor 2025 zeigt, dass 14 Prozent der Gründerinnen und Gründer im Ausland geboren wurden. Bei den besonders erfolgreichen Start-ups, den sogenannten Unicorns, liegt ihr Anteil sogar bei 23 Prozent. Migrantinnen und Migranten im Unternehmerbereich schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern bringen auch neue Ideen, Netzwerke und internationale Perspektiven ein, die den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Die Wandsbek-Koalition möchte diese Entwicklung auch für Hamburgs bevölkerungsreichsten Bezirk Wandsbek nutzen und hat deshalb bei der zurückliegenden Bezirksversammlung einen Antrag eingebracht, der die Startchancen für Unternehmensgründungen durch Menschen mit Migrationsgeschichte weiter verbessern soll. Insbesondere im Bereich Bürokratie ist mehr Unterstützung notwendig, um die deutschsprachigen Formulare verstehen und sachgerecht ausfüllen zu können. Auch juristische Aspekte gilt es so zu vermitteln, dass sie sich als helfend und nicht als hinderlich erweisen. Ein Fachvortrag zu den bisherigen Verfahren der Gründer-Unterstützung ist beantragt: Auf dieser Grundlage sollen weitere konkrete Maßnahmen folgen. Der genaue Termin im Wirtschaftsausschuss wird rechtzeitig im Sitzungskalender auf https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/bezirksversammlung-wandsbek bekanntgegeben.

Oliver Schweim, Fachsprecher Wirtschaft der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Unternehmen, die von Menschen mit Migrationshintergrund betrieben werden, tragen zur kulturellen Vielfalt bei und machen unseren Bezirk lebendig. Sie schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern bringen auch neue Ideen, Netzwerke und internationale Perspektiven ein, die den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Um die Hürden für die Gründung von Unternehmen möglichst gering zu halten, lassen wir jetzt prüfen, welche Hilfsangebote dafür es speziell für Menschen mit Migrationshintergrund gibt und wo wir das Verfahren möglicherweise noch vereinfachen können."

Almut Borgwardt, Mitglied der Bezirksversammlung der GRÜNEN Fraktion: „Behördengänge sind oft nicht einfach. Anträge und Formulare in einer anderen Sprache als der Muttersprache auszufüllen erst recht nicht. Deshalb setzen wir uns für eine zielgerichtete Unterstützung für Menschen ein, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind und Unternehmen gründen wollen. Hürden sollen abgebaut und Informationen und Unterstützung einfacher zugänglich gemacht werden. Denn: Jede nicht vollzogene Gründung ist verschenktes Potential. Verschenktes Potential für die betroffenen Personen, für Wandsbek und unsere Gesellschaft." Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „In unserer globalen Welt kommen potentielle Existenzgründer aus vielen Ländern zu uns – und Hamburg und unser Bezirk Wandsbek brauchen sie für eine gesunde Zukunft für Wirtschaft und Arbeit. Deshalb müssen wir Hürden abbauen, die diesen potentiellen Existenzgründern im Weg stehen. Dazu gehören Sprachbarrieren und Bürokratie. Ein Anfang ist gemacht, wenn Informationsmaterialien in mehreren Sprachen und Hilfen beim Ausfüllen der Formulare zur Verfügung stehen. Wandsbek checkt jetzt das bisherige Verfahren und startet mit einer Verbesserung der behördlichen Angebote, wo sie sinnvoll sind, den Aufschlag für eine neue Willkommenskultur für Existenzgründer mit Migrationsgeschichte in unserem Bezirk."

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Presse I SPD I Grüne I FDP / 21.10.2025

„Bildungshaus Plus" und Wohnraum für Auszubildende und Studierende kommt

Die CDU-Fraktion Wandsbek hat kürzlich kritisiert, dass das Projekt „Bildungshaus Plus" seitens der Senatsverwaltung verspätet umgesetzt werde. Bisher war allerdings kein fester Baustart kommuniziert worden, das Vorhaben steht zudem weiter auf der Maßnahmenliste seitens des Senats. Grundsätzlich findet das für Bramfeld geplante neuartige Wohnprojekt „Bildungshaus Plus" (Kombination aus Bildungsangeboten mit Wohnraum für Auszubildende) Unterstützung der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP - auch der Aspekt, dass die Bezirksversammlung bei der Planung beteiligt werden soll. Entsprechend ist eine Erstinformation der Bezirksabgeordneten Ende September 2025 im Sozialausschuss erfolgt. Dabei wurden allein bauliche Aspekte diskutiert - zur Terminierung des Bauvorhabens gab es, auch seitens der CDU, keine kritischen Nachfragen.

Das „Bildungshaus Plus" wird weiterhin von der Wandsbek-Koalition begrüßt, die sich konstruktiv in die Planungen einbringt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Wohnraum für Auszubildende und Studierende auf der gemeinsamen Agenda der Wandsbek-Koalition obenan steht. Entsprechend wurde am 18. Oktober 2025 auf Antrag der Wandsbek-Koalition beschlossen, sich vor weiteren Planungen Übersicht über entsprechende Projekte und Träger, über besondere Bedarfe und Herausforderungen zu verschaffen. Dies ermöglicht, noch genauer für die Zielgruppen zu bauen. Ein entsprechender Fachvortrag mit erfahrenen Referenten ist für Anfang 2026 für den Stadtplanungsausschuss anberaumt. Die Sitzungen der Bezirksversammlung sind öffentlich.

Der genaue Termin im Planungsausschuss wird rechtzeitig im Sitzungskalender auf https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/bezirksversammlung-wandsbekbekanntgegeben.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 17.10.2025

Von links nach rechts: Oliver Schweim (SPD), Finn Ole Ritter (FDP), Lisa Wagner (Grüne)

Einrichtung von E-Scooter-Abstellflächen

Ungeordnet abgestellte E-Scooter können leicht zu Barrieren oder Stolperfallen werden und sorgen häufig für Ärger und Unverständnis. An den U-Bahn-Haltestellen Oldenfelde und Wandsbek Gartenstadt sollen zur Verbesserung der Situation vor Ort bereits kurzfristig E-Scooter-Abstellflächen eingerichtet werden. Die Wandsbek-Koalition setzt sich verstärkt dafür ein, dass an den Schnellbahnhaltestellen im Bezirk und in wichtigen Ortszentren Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen eingerichtet werden. Zusätzlich soll die Einrichtung von Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen auch bei öffentlichen Planungen berücksichtigt werden.

Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, sich dafür einzusetzen, dass falsch abgestellte E-Scooter gemäß des geschlossenen Rahmenvertrags mit den Betreibern in der vereinbarten Frist abgeholt und gegebenenfalls die vorgesehen Bußgelder erhoben werden. Ebenfalls soll auf die bereits vorhandene Meldeplattform scooter-melder.de aufmerksam gemacht werden. Über die Ergebnisse soll im Ausschuss für Mobilität berichtet werden. Christoph Schütte, Fachsprecher Radverkehr der Wandsbeker SPD-Fraktion: „E-Scooter sind insbesondere für jüngere Menschen ein wichtiges Instrument ihrer Mobilität. Da die Scooter gern und viel benutzt werden, ist es umso wichtiger, dass klar geregelt ist, wo sie abgestellt werden dürfen. Nur so können wir verhindern, dass die E-Scooter zu gefährlichen Stolperfallen werden. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass mehr Abstellflächen für Scooter geschaffen werden."

Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN-Fraktion: „E-Scooter können – gerade auf der letzten Meile in weniger urbanen Teilen Wandsbeks - einen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten. Sie dürfen aber nicht zu gefährlichen Hindernissen werden. Die Möglichkeiten des Rahmenvertrags mit den Betreibern von E-Scootern sollen ausgeschöpft werden und designierte Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen an U- und S-Bahnstationen sowie wichtigen Ortszentren geschaffen werden. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass Gehwege für Jung und Alt sicher und barrierefrei nutzbar bleiben." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecher Mobilität: „Positiv an E-Scootern ist weiterhin die gute Nutzung zur Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs und die Überbrückung von kleinen Strecken. Der Nachteil war das unkontrollierte Abstellen. Als Wandsbek Koalition wollen wir durch die neue rechtliche Grundlage mehr Ordnung im öffentlichen Raum schaffen."

Hintergrund E-Scooter sind inzwischen ein fester Bestandteil der urbanen Mobilität. Sie ermöglichen Menschen eine unkomplizierte Fortbewegung an der frischen Luft, sind flexibel einsetzbar und verursachen lokal keine Emissionen. Besonders auf der sogenannten letzten Meile ergänzen sie den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll und leisten so einen Beitrag zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz. Um dem Problem verkehrsgefährdend- oder behindernd abgestellter E-Scooter entgegenzuwirken, hat die FHH die Bereitstellung von E-Scootern im öffentlichen Raum als Sondernutzung eingestuft. Im Februar 2025 wurde ein Rahmenvertrag mit den Anbietern von E-Scootern geschlossen. Dieser beinhaltet Maßnahmen, um die öffentliche Sicherheit zu stärken. Dazu gehört die Einrichtung von festen Abstellflächen in Verbindung mit Parkverbotszonen im direkten Umfeld der Abstellflächen. So heißt es etwa, dass feste Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen (Geofencing) die Gehwege entlasten können, das Stadtbild verbessern und die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende erhöhen. Die Anbieter verpflichten sich unter anderem dazu, falsch abgestellte E-Scooter ordnungsgemäß umzustellen oder einzusammeln und Verwarngelder and die Verursacher weiterzureichen. Falsch abgestellte E-Scooter können unkompliziert auf der zentralen Meldeplattform scooter-melder.de oder an hamburg.escooter@gmail.com gemeldet werden. Bereits 2020 hat sich die Bezirksversammlung mit der Drs. 21-1625.1 vorgenommen, zur Benennung von Straßen nach Akteuren mit kolonialer Geschichte eine öffentliche Anhörung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der in Wandsbek betroffenen Straßen durchzuführen. Dies ist durch die Corona-Pandemie zunächst nicht möglich gewesen, daher greifen wir diesen Beschluss nun wieder auf und führen die Anhörung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport im nächsten Jahr durch.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 16.10.2025

Bereits seit 2022 beteiligt sich der Bezirk an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Und auch im kommenden Jahr unterstützt die Bezirksversammlung die unter dem Motto 100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus stattfindenden Wochen wieder. Von links nach rechts: Sami Khokhar (GRÜNE), Finn Ole Ritter (FDP) und Carsten Heeder (SPD)

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Die Beteiligung des Bezirks an den Internationalen Wochen gegen Rassismus hat in Wandsbek mittlerweile gute Tradition. Auch 2026 wird der Bezirk Wandsbek an den Aktionswochen gegen Rassismus teilnehmen. Unter anderem werden Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Theaterstücke aus dem Aktionsfonds der Lokalen Partnerschaften im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! mit insgesamt bis zu 20.000 Euro gefördert. Ferner wird das Bezirksamt gebeten, wirksame Öffentlichkeitsarbeit für die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu leisten und insbesondere auch Schulen, Kitas, Sportvereine und Jugendzentren auf die Teilnahmemöglichkeit hinzuweisen. Der neu in Leben gerufene Kinder- und Jugendbeirat soll in die Planung mit eingebunden werden. Während der Aktionswochen soll außerdem besonders auf die Anlaufstellen für Opfer von rassistischer Gewalt in Wandsbek aufmerksam gemacht werden. Im Anschluss soll über die Resonanz der Veranstaltungen im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur berichtet werden.

Carsten Heeder, Fachsprecher Integration der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass unser Bezirk sich mit vielfältigen Aktivitäten an den Aktionswochen gegen Rassismus beteiligen. Umso wichtiger ist diese Beteiligung, weil Rassismus von immer mehr Menschen erlebt wird und wir auch mit diesen Wochen ein aktives Zeichen für Vielfalt und Respekt setzen. Wir unterstützen sehr gern die Wochen gegen Rassismus mit einer wirksamen Öffentlichkeitsarbeit, damit möglichst viele Menschen von den Veranstaltungen in dieser Zeit erfahren."

Sami Khokhar, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Rassismus ist kein abstraktes Thema, sondern betrifft unser tägliches Zusammenleben – auch hier in Wandsbek. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein klares Zeichen für Respekt und Vielfalt setzen. Wir wollen Menschen ermutigen, hinzuschauen, Haltung zu zeigen und sich aktiv in unsere Gesellschaft einzubringen. Besonders freut mich, dass wir mit Schulen, Kitas und Vereinen zusammenarbeiten, um verstärkt auch junge Menschen zu erreichen. Nur gemeinsam können wir eine Gesellschaft gestalten, in der alle dieselben Chancen und die gleiche Würde erfahren." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Mit der Beteiligung der Bezirksversammlung Wandsbek wollen wir deutlich machen: Rassismus beginnt oft im Kleinen – in Worten, in Vorurteilen, in Ungleichbehandlung – und kann nur überwunden werden, wenn wir alle aktiv dagegen eintreten. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten die Gelegenheit, gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Religionsgemeinschaften und Initiativen ein starkes Signal zu senden: Wandsbek steht für Offenheit, Toleranz und Menschlichkeit."

Hintergrund Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden im kommenden Jahr vom 16. bis 29. März unter dem Motto 100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus statt. Der Bezirk Wandsbek beteiligt sich bereits seit 2022 auf Beschluss der Bezirksversammlung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter Federführung des Bezirksamts koordinierte die Fachstelle Johann Daniel Lawaetz-Stiftung die Aktionswochen, an denen sich zahlreiche Wandsbeker*innen sowie Wandsbeker Initiativen und Vereine beteiligten. Bereits 2020 hat sich die Bezirksversammlung mit der Drs. 21-1625.1 vorgenommen, zur Benennung von Straßen nach Akteuren mit kolonialer Geschichte eine öffentliche Anhörung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der in Wandsbek betroffenen Straßen durchzuführen. Dies ist durch die Corona-Pandemie zunächst nicht möglich gewesen, daher greifen wir diesen Beschluss nun wieder auf und führen die Anhörung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport im nächsten Jahr durch. Zentrale Rolle soll dabei das Gespräch mit den Personen von vor Ort auf Basis der jeweiligen Person sein, der Rahmen der Anhörung sollte sich daher an dieser Zielgruppe orientieren. Weitere Stellen mit externer Expertise wie die Kulturbehörde oder das Staatsarchiv und Initiativen wie Hamburg Postkolonial sind als Gäste dazu zuladen. In der Anhörung sollen folgende Straßen als aktuell diskutierte Beispiele der Benennung nach Kolonialakteuren umfasst werden: i. Dominikweg ii. Neumann-Reichhardt-Straße iii. Schweinfurthweg iv. Schimmelmannstraße / Schimmelmannstieg / Schimmelmannallee v. Schatzmeisterstraße vi. Wißmannstraße vii. Wilsonstraße

Presse I SPD I Grüne I FDP / 14.10.2025

Conny Poltersdorf (Grüne), André Schneider (SPD) und Kian Shadi (FDP) von der Wandsbek-Koalition begrüßen es sehr, dass jetzt mit einer Anhörung die Auseinandersetzung mit den Namensgebern mit kolonialem Hintergrund für einige Straßen fortgeführt wird.

Wandsbek Koalition geht das Thema der Straßennamen mit kolonialem Bezug an

André Schneider, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung und Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist sehr wichtig, sich mit der Historie der namensgebenden Personen auseinanderzusetzen. Dafür gibt es inzwischen sehr gute fachliche Vorarbeiten. Für jede Straße muss der historische Kontext betrachtet werden, um zu entscheiden, ob eine Kommentierung, Einordnung oder auch eine Umbenennung angemessen ist. Wichtig ist uns der Dialog mit den direkten Anliegern, den Interessensgruppen und Experten, damit die Ergebnisse in die gesamtstädtische Erinnerungskultur eingebettet werden können. Die geplante Anhörung wird hierzu einen wichtigen Beitrag für die politische Einordnung und Entscheidungsfindung leisten.“

Conny Poltersdorf, Mitglied der Grünen-Fraktion Wandsbek: "Straßennamen sind nicht einfach nur Orientierung. Straßennamen erzählen Geschichte – aber oft nur aus der Perspektive derjenigen, die Macht hatten. Es geht also nicht darum, Geschichte zu löschen, sondern sie neu einzuordnen. Ich sehe darin eine Chance, unsere Geschichte aufzuarbeiten und Wandsbek als Bezirk zu zeigen, der Verantwortung übernimmt, Vielfalt ernst nimmt und offen ist für Veränderung."

Kian Shadi, Sprecher für Haushalt, Sport und Kultur der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der reflektierte Umgang mit unserer Geschichte ist wichtig für ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung und Zusammenhalt. Eine Anhörung zu den Straßennamen mit kolonialem Bezug bietet die Chance, im Dialog mit den Menschen vor Ort Wissen zu vermitteln, Perspektiven auszutauschen und zu einer sachlichen Einordnung zu kommen. Ziel sollte sein, Erinnerung lebendig zu halten und gleichzeitig Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen.“

Hintergrund: Bereits 2020 hat sich die Bezirksversammlung mit der Drs. 21-1625.1 vorgenommen, zur Benennung von Straßen nach Akteuren mit kolonialer Geschichte eine öffentliche Anhörung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der in Wandsbek betroffenen Straßen durchzuführen. Dies ist durch die Corona-Pandemie zunächst nicht möglich gewesen, daher greifen wir diesen Beschluss nun wieder auf und führen die Anhörung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport im nächsten Jahr durch. Zentrale Rolle soll dabei das Gespräch mit den Personen von vor Ort auf Basis der jeweiligen Person sein, der Rahmen der Anhörung sollte sich daher an dieser Zielgruppe orientieren. Weitere Stellen mit externer Expertise wie die Kulturbehörde oder das Staatsarchiv und Initiativen wie Hamburg Postkolonial sind als Gäste dazu zuladen. In der Anhörung sollen folgende Straßen als aktuell diskutierte Beispiele der Benennung nach Kolonialakteuren umfasst werden: i. Dominikweg ii. Neumann-Reichhardt-Straße iii. Schweinfurthweg iv. Schimmelmannstraße / Schimmelmannstieg / Schimmelmannallee v. Schatzmeisterstraße vi. Wißmannstraße vii. Wilsonstraße

Presse I SPD I Grüne I FDP / 13.10.2025

Finn Nussbaum (SPD), Katja Rosenbohm (Grüne) und Kian Shadi (FDP) sind sich einig: Mit den politischen Mitteln ermöglichen wir vielfältiges, oft ehrenamtliches Engagement in unserem Bezirk. Um die Vergabe dieser Mittel möglichst nachvollziehbar zu gestalten, wollen wir die im Laufe der Zeit entstandenen Richtlinien in einem Katalog zusammenführen.

Engagement stärken: Transparentr Rahmen für Vergabe politischer Mittel

Von Konzertveranstaltungen über Kinder- und Stadtteilfeste bis hin zu notwendigen Sanierungsmaßnahmen oder Zukunftsinvestitionen der Wandsbeker Vereine – all das wird aus den „Politischen Mitteln" der Bezirksversammlung unterstützt. Diese umfassen Kulturmittel, Sondermittel und den Förderfonds. Mit ihnen kann der Bezirk soziale, gemeinnützige oder kulturelle Projekte unterstützen Im laufenden Jahr wurden bereits über eine Million Euro vergeben – darunter rund 450.000 Euro für Investitionen in Wandsbeker Vereine und etwa 110.000 Euro für kulturelle Veranstaltungen. Unter die geförderten Veranstaltungen fallen u. a. zehn Stadtteil- und Nachbarschaftsfeste in acht Stadtteilen, die mit über 100.000 € gefördert wurden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur der Bezirksversammlung Wandsbek. Neben den zuwendungsrechtlichen Vorgaben haben sich im Laufe der Zeit zusätzliche, in der Praxis gewachsene Richtlinien etabliert. Die Wandsbek-Koalition will diese nun in einem transparenten Regelwerk bündeln und an die aktuelle Kostenentwicklung anpassen. Der entsprechende Antrag der Koalition wird nun im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur beraten. Damit soll eine breite Grundlage geschaffen werden, die von allen Fraktionen getragen werden kann und die im gesamten Verfahren für Transparenz und Fairness sorgt.

Finn Nußbaum, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Mit den politischen Mitteln ermöglichen wir vielfältiges, oft ehrenamtliches Engagement in unserem Bezirk. Um die Vergabe dieser Mittel möglichst nachvollziehbar zu gestalten, wollen wir die im Laufe der Zeit entstandenen Richtlinien in einem Katalog zusammenführen. Besonders wichtig ist uns dabei die Erhöhung der Fördersummen für Stadtteilfeste auf bis zu 15.000 Euro bzw. 20.000 Euro, da diese in den Stadtteilen Begegnungsorte schaffen und Gemeinschaft fördern." Katja Rosenbohm, Grüne Fraktionsvorsitzende Wandsbek: „Mit den politischen Mitteln fördern wir Engagement, das unseren Bezirk grüner und lebenswerter macht. Ein schönes Beispiel sind die ökologischen Grünpatenschaften: Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung für kleine öffentliche Flächen, bepflanzen sie mit heimischen Arten und schaffen so neue Lebensräume für Insekten und Vögel. Dieses Engagement wollen wir weiterhin finanziell stärken – transparent, nachhaltig und gemeinsam mit der Nachbarschaft."

Kian Shadi, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek: „Kulturelles und gesellschaftliches Engagement lebt davon, dass gute Ideen auch die nötige Unterstützung erhalten. Mit klaren und fairen Regeln bei der Vergabe von Fördergeldern schaffen wir gleiche Chancen für alle. Entscheidend ist nicht, wer die meiste Antragserfahrung hat, sondern die Qualität und der Nutzen der Projekte. So fördern wir Planungssicherheit, stärken den Zusammenhalt und machen Wandsbek zu einem Bezirk, in dem Engagement sichtbar bleibt und Kultur das Miteinander bereichert."

Hintergrund: Für die Vergabe der Politischen Mittel im Bezirk Wandsbek werden die folgenden ergänzenden Rahmenübedingungen festgelegt: Fahrt- und Transportkosten sowie Verpflegungskosten werden generell nicht gefördert. Zuwendungen an behördliche Einrichtungen sind nach Zuwendungsrecht ausgeschlossen. Genauso werden Vorhaben im Zuständigkeitsbereich von Fachbehörden nur im Einzelfall mit bezirklichen Mitteln unterstützt. Die Förderung von religiösen Organisationen wird auf maximal 60 Prozent der beantragten Zuwendung beschränkt. Ausnahmen sind für Projekte möglich, an deren Durchführung ein besonderes bezirkliches Interesse besteht. Eine Abweichung der Eigenmittelquote von mindestens 5 % der Projektausgaben ist aufgrund des Zuwendungsrechts nur aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses möglich. Dieses muss durch einen Antrag der Fraktionen im Ausschuss begründet werden. Bei investiven Projekten von über 10.000 € wird in der Regel eine Eigenmittelquote von mindestens 10 % erwartet. Für Veranstaltungen wie Stadtteilfeste gelten Obergrenzen der Förderung aus Sondermitteln in Höhe von 15.000 € für eintägige Veranstaltungen und 20.000 € für Wochenendveranstaltungen. Ausnahmen hierfür sind für besondere Jubiläen oder notwendige Sicherheitsvorkehrungen möglich. Entschädigungen für ehrenamtlich tätige Personen sollen grundsätzlich 20 € pro Stunde nicht übersteigen. Für höhere Stundensätze ist zwingend eine besondere Qualifikation nachzuweisen. Davon ausgenommen sind Honorare für beruflich tätige Personen. Sie stellen keine abschließende Aufzählung dar. Abweichungen sind nur im Einzelfall vorgesehen. Hierfür wird Antragstellenden empfohlen, bereits mit der Antragstellung zu den Fraktionen Kontakt aufzunehmen. Darüber hinaus wird Antragstellenden, die erstmals einen Antrag stellen und eine Antragssumme von 5.000 € übersteigen, empfohlen, sich den Fraktionen vorzustellen.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 04.10.2025

Zwei neue Stadtrad-Stationen für Wandsbek

Das Mobilitätsangebot in Wandsbek ist um zwei Stadtrad-Stationen reicher. Durch die Inbetriebnahme der neuen Standorte gibt es nun über 30 Stationen im Bezirk. Seit der Inbetriebnahme der neuen Stationen an der U-Bahnstation Berne am 21. August und am Norbert-Schmid-Platz am Tegelsbarg in Hummelsbüttel am 04. September haben nun noch mehr Bürgerinnen und Bürger das Angebot, an zentralen Orten in ihrem Stadtteil auf das Rad umzusteigen – beispielsweise an der U-Bahnstation Berne oder auch am Busknotenpunkt in der Großsiedlung am Tegelsbarg. Julia Funk, Sprecherin Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Ein Solarbaum hat das Potenzial, Hamburg auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. In Wandsbek gibt es bereits mehrere versiegelte Orte, die beispielsweise für Wochenmärkte oder als Eventfläche genutzt werden und an heißen Tagen zu höheren Temperaturen führen. Da an solchen Orten häufig kaum Bäume vorhanden sind, fehlt der notwendige Schatten. Für diese Orte wäre ein Solarbaum geeignet: Er kann so platziert werden, dass er genau dort Schatten spendet, wo dieser fehlt und wünschenswert ist. Darüber hinaus kann der erzeugte elektrische Strom dank der PV-Anlagen in der „Baumkrone" genutzt werden. In Zusammenarbeit mit einem Betreiber kann das Potenzial des Solarbaums dann vollständig ausgeschöpft werden. Daher wollen wir das Konzept des Solarbaums unterstützen."

Auf einen Antrag der Wandsbek-Koalition hin hatte die Bezirksversammlung die Einrichtung der beiden neuen Stationen am 10.10.2024 einstimmig beschlossen. Christoph Schütte, Fachsprecher Radverkehr der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit der Einrichtung der beiden neuen Stadtrad-Stationen in Berne und Hummelsbüttel wurde ein Antrag der Wandsbek-Koalition umgesetzt. Wir freuen uns sehr, dass jetzt noch mehr Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit haben, vor der Haustür ein Stadtrad zu mieten. Das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung."

Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion: „Wir freuen uns über zwei neue Stadtrad-Stationen in Wandsbek. Mit den neuen Stadtrad-Stationen bieten wir nicht nur mehr Menschen ein attraktives Mobilitätsangebot an, sondern verfolgen auch weiterhin konsequent die Ziele der Mobilitätswende."

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Stadtrad-Angebote machen für Menschen das Bewegen in unserem Bezirk deutlich einfacher: An immer mehr Orten müssen sie nur aufsteigen und losfahren. Am Stadtrand wie der Station am Norbert-Schmid-Platz beispielsweise kann man jetzt vom Bus direkt aufs Rad umsteigen und die grüne Natur im schönen Landschaftsschutzgebiet und am Hummelsee genießen – ein wunderbares Ausflugsprogramm nicht nur am Wochenende. Das Angebot ist gemacht – jetzt freuen wir uns, wenn es auch reichlich genutzt wird!" Birgit Wolff, Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir hören häufiger von Ausbildungsbetrieben, dass sie Mühe haben, Nachwuchs für den Beruf zu finden und auszubilden, wenn sie nicht auch bezahlbaren Wohnraum anbieten können. Wenn wir hier mehr Angebote schaffen, sichern wir auch die ausbildenden Betriebe und erhalten damit Arbeitsplätze im Bezirk und in der Stadt. Wandsbek hat zahlreiche Unternehmen mit einer großen Vielfalt an Ausbildungsberufen – das ist ein wertvoller Schatz unseres einwohnerstärksten Bezirkes, den wir mit aller Kraft unterstützen wollen."

Presse I SPD I Grüne I FDP / 03.10.2025

Klimafreundliche Mobilität darf nicht zu Unverständnis und Ärger führen. Die Wandsbek-Koalition setzt sich für die Einrichtung von E-Scooter-Abstellflächen an der U-Bahnstation Oldenfelde ein (Bild). Bei Erfolg sollen weitere Abstellflächen an anderen Bahnhöfen folgen. Von links nach rechts: Oliver Schweim (SPD), Finn Ole Ritter (FDP) und Lisa Wagner (GRÜNE)

E-Scooter-Abstellflächen für OIdenfelde

Die Wandsbek-Koalition möchte dem Problem der häufig verkehrsgefährdend- oder behindernd abgestellten E-Scooter im öffentlichen Raum begegnen. Diese wild abgestellten Roller sorgen häufig für Ärger und Unverständnis. Dafür sollen anfangs mehrere gut erkennbare E-Scooter-Abstellflächen an der U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde eingerichtet werden.

Zusätzlich soll das Abstellverbot ausgeweitet werden und die Wirksamkeit in Zusammenarbeit mit den Anbietern überprüft und verbessert werden. Über die Umsetzung der Maßnahmen soll in den Regionalausschüssen Rahlstedt und Bramfeld, Farmsen-Berne, Steilshoop informiert werden. Bei erfolgreicher Umsetzung sollen weitere E-Scooter-Abstellflächen auch an anderen Bahnhöfen folgen.

Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN-Fraktion: „E-Scooter können – gerade auf der letzten Meile in weniger urbanen Teilen Wandsbeks - einen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten. Sie dürfen aber nicht zu gefährlichen Hindernissen werden. Mit festen Abstellflächen an Bahnhöfen sorgen wir dafür, dass Gehwege für Jung und Alt sicher und barrierefrei nutzbar bleiben."

Oliver Schweim, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Für kurze Strecken sind E-Scooter ein beliebtes Verkehrsmittel. Sie sind aber auch oft ein Hindernis auf Wegen und gerade im Dunkeln eine gefährliche Stolperfalle, besonders für Menschen mit Behinderungen. Deswegen sind wir sehr dafür, dass wie jetzt am U-Bahnhof Oldenfelde geplant, feste Abstellzonen eingerichtet werden. Das hilft sowohl den Nutzerinnen und Nutzern der E-Scooter als auch denjenigen, die auf den Gehwegen dann nicht mehr um die E-Scooter Slalom laufen müssen." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecher Mobilität: „Die Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs ist ein entscheidender Faktor zur Attraktivitätssteigerung von Bus und Bahn. Die E-Scooter sind oft die Mobilitätsbrücke zwischen Wohn-/Arbeitsort und Bus- oder Bahnstation. Das Gute nutzen und die Herausforderungen lösen: Mit den von der Wandsbek-Koalition vorgeschlagenen Regelungen zu gekennzeichneten Abstellflächen werden die E-Scooter weiter an positiver Akzeptanz gewinnen." Hintergrund: Die geplante Präsentation des Siegerentwurfs für die Stein-Hardenberg-Straße setzt ein sichtbares Zeichen für modernes und qualitativ hochwertiges Bauen an einer zukünftigen S4-Haltestelle. Der Vorschlag für Ziethenstraße / Holstenhofweg eröffnet weiteres Potenzial für bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Zudem ist die Fortführung von Bebauungsplanverfahren in unterschiedlichen Planungsstadien in Bramfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Steilshoop ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung vielfältiger Wohnangebote. Mit den Vorlagen im Planungsausschuss will die Wandsbek-Koalition sicherstellen, dass der Wohnungsbau wieder Fahrt aufnimmt und noch vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Koalition lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Teilnahme und Fragestunde im Ausschuss ein.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 01.10.2025

Bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende schaffen. Die Wandsbek-Koalition möchte die wachsende Bedeutung des Bezirks als Studien- und Wohnstandort weiter stärken und den Bedürfnissen junger Menschen gerecht werden. Von links nach rechts: Jan-Hendrik Blumenthal (GRÜNE), Birgit Wolff (FDP) und Xavier Wasner (SPD).

Mehr Studierenden- und Azubiwohnungen für Wandsbek

Die Koalition in Wandsbek hat sich im Koalitionsvertrag 2024–2029 zum Ziel gesetzt, den bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende im Bezirk deutlich auszubauen. Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt und der hohen Nachfrage nach passenden Wohnangeboten für junge Menschen sollen gezielt neue Konzepte und Projekte entwickelt werden. Dabei stehen der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere durch den Bau der S4, sowie die Schaffung spezieller Wohnformen wie Wohnheime im Fokus. Durch eine enge Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren soll die Wohnsituation junger Menschen nachhaltig verbessert werden. Mit diesen Maßnahmen will die Koalition nicht nur den Wohnungsmarkt entlasten, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks fördern und jungen Menschen eine verlässliche Perspektive in Wandsbek bieten. Julia Funk, Sprecherin Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Ein Solarbaum hat das Potenzial, Hamburg auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. In Wandsbek gibt es bereits mehrere versiegelte Orte, die beispielsweise für Wochenmärkte oder als Eventfläche genutzt werden und an heißen Tagen zu höheren Temperaturen führen. Da an solchen Orten häufig kaum Bäume vorhanden sind, fehlt der notwendige Schatten. Für diese Orte wäre ein Solarbaum geeignet: Er kann so platziert werden, dass er genau dort Schatten spendet, wo dieser fehlt und wünschenswert ist. Darüber hinaus kann der erzeugte elektrische Strom dank der PV-Anlagen in der „Baumkrone" genutzt werden. In Zusammenarbeit mit einem Betreiber kann das Potenzial des Solarbaums dann vollständig ausgeschöpft werden. Daher wollen wir das Konzept des Solarbaums unterstützen."

Um dem Mangel an geeigneten Wohnangeboten für Studierende und Auszubildende konkret zu begegnen, plant die Koalition, Vertreterinnen und Vertreter des Studierendenwerks sowie weiterer Anbieter von Studierenden- und Auszubildendenwohnen in den Planungsausschuss einzuladen. Dort sollen sie über die aktuelle Lage, bestehende Herausforderungen und Perspektiven für die Schaffung zusätzlichen Wohnraums berichten. Gleichzeitig wird in enger Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk die Rolle der Bezirkspolitik bei diesen Vorhaben evaluiert. Ziel ist es, den Bedürfnissen der jungen Menschen gerecht zu werden und die wachsende Bedeutung Wandsbeks als attraktiven Studien- und Wohnstandort weiter zu stärken.

Jan-Hendrik Blumenthal, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Gerade junge Menschen in Ausbildung oder im Studium haben es schwer auf dem Wohnungsmarkt. Sie leiden unter einem Mangel an geeigneten Wohnangeboten. Hier wollen wir Abhilfe schaffen und gemeinsam mit dem Studierendenwerk nach Lösungen für die Schaffung neuen Wohnraums schauen. Wir wollen den Studierenden und Auszubildenden in unserem Bezirk eine Perspektive geben und so auch den Studienstandort Wandsbek stärken."

Xavier Wasner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In Hamburg gibt es bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte, die zeigen, wie bedarfsgerechter Wohnraum für Studierende und Auszubildende gestaltet werden kann. Diese guten Beispiele wollen wir auch in Wandsbek fördern und weiterentwickeln. Deshalb setzen wir auf den engen Dialog mit dem Studierendenwerk Hamburg, der Stiftung Azubiwerk und weiteren Wohnungsanbietern, um gemeinsam praktikable und wirkungsvolle Lösungen zu finden und unseren Bezirk insbesondere als attraktiven Wohnort für Studierende und Auszubildende zu entwickeln." Birgit Wolff, Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir hören häufiger von Ausbildungsbetrieben, dass sie Mühe haben, Nachwuchs für den Beruf zu finden und auszubilden, wenn sie nicht auch bezahlbaren Wohnraum anbieten können. Wenn wir hier mehr Angebote schaffen, sichern wir auch die ausbildenden Betriebe und erhalten damit Arbeitsplätze im Bezirk und in der Stadt. Wandsbek hat zahlreiche Unternehmen mit einer großen Vielfalt an Ausbildungsberufen – das ist ein wertvoller Schatz unseres einwohnerstärksten Bezirkes, den wir mit aller Kraft unterstützen wollen."

Presse I SPD I Grüne I FDP / 26.09.2025

Neues Konzept, neuer Anlauf: Die Wellingsbüttler Familien sollen endlich einen Spielplatz im Stadtteil bekommen. Die Chancen stehen gut – dennoch müssen erst noch ein paar rechtliche Aspekte geklärt werden. Für den Spielplatz gemeinsam eingesetzt haben sich die Wandsbeker Fraktionen von CDU (im Bild Silke Bertram, von links), FDP (Birgit Wolff), den Grünen (Karin Knitter-Lehmann) und Christiane Rösch (SPD). (Foto: Wandsbek-Koalition)

Endlich ein Spielplatz für Wellingsbüttel? Bezirksversammlung Wandsbek macht neuen Vorschlag

Seit vielen Jahren warten die Eltern in Wellingsbüttel auf einen Spielplatz im Stadtteil – bisher vergeblich. Die von Bürgern und Bezirkspolitik als möglich vorgeschlagenen Orte wurden seitens der Bezirksverwaltung geprüft und aus unterschiedlichen und nachvollziehbaren Gründen als nicht umsetzbar erachtet. Nun bekommt einer dieser Vorschläge neuen Rückenwind: In einem gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, FDP und CDU, der einstimmig Unterstützung in der Bezirksversammlung erhielt, wird für eine Fläche im Bereich des Heinz-Erhardt-Parks ein neues Konzept vorgeschlagen, das Potential aufweist: ein „Waldspielplatz". Er bietet durch hohe alte Bäume bei Hitze Schatten und durch das waldähnliche Umfeld gute Luft. Das Waldspielplatz-Konzept bietet eine starke Einbindung in die Natur durch „Naturschutz-Lerntafeln". Das Spielangebot ist als naturbezogen geplant. Die Bezirksversammlung hat die Verwaltung gebeten, die Umsetzung zu prüfen und im Falle der Realisierbarkeit zu beauftragen. Während die zuständige Abteilung im Bezirksamt grundsätzlich signalisiert hat, sich einen solchen Waldspielplatz plus passender Wege, die auch für Kinderwagen und Rollator geeignet sind, vorstellen zu können, müssen zuvorderst rechtliche Aspekte geklärt werden: Erst wenn das angedachte Gelände für ein solches Projekt genutzt werden kann, kann die Umsetzung angegangen werden. Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Alstertal-Sprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir als Wandsbek-Koalition haben den Antrag gemeinsam mit der CDU auf die Tagesordnung gestellt, weil wir – nicht nur im Regionalausschuss Alstertal – seit vielen Jahren auch gemeinsam für einen Spielplatz in Wellingsbüttel unterwegs sind. Das neue Konzept eint die vielfältigen Vorschläge und Anläufe, einen solchen Ort insbesondere für die Kinder und Eltern in diesem Stadtteil zu schaffen. Nun hoffen wir, dass die Gelände-Frage positiv geklärt werden und die Gestaltung in die Planung gehen kann."

Christiane Rösch, Regionalsprecherin Alstertal der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Eltern und Kinder in Wellingsbüttel warten seit Jahren auf einen Spielplatz. Wir haben viele Anläufe unternommen, um das endlich möglich zu machen. Mit dem Konzept eines Waldspielplatzes im Heinz-Erhardt-Park gibt es nun erstmals eine Perspektive, die Naturnähe, gute Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität verbindet. Für uns ist klar: Wir wollen eine Lösung, die sowohl den Kindern Freude bereitet als auch für Familien, Seniorinnen und Senioren einen Mehrwert im Stadtteil schafft. Deshalb unterstützen wir die Prüfung ausdrücklich und hoffen, dass wir diesen lang gehegten Wunsch bald gemeinsam realisieren können." Rückfragen und Anmeldung: sozialraummanagement@wandsbek.hamburg.de

Karin Knitter-Lehmann, Fachsprecherin Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz: „Wellingsbüttel hat noch immer keinen Spielplatz. Für die vielen Kinder und Eltern könnte das Warten nun jedoch ein Ende haben. Für eine Fläche im Heinz-Erhardt-Park gibt es nun die Idee eines Waldspielplatzes. Naturnahe Spielplätze sind in einer Großstadt wie Hamburg ein rares Gut und gleichzeitig so wertvoll für die frühkindliche Entwicklung. Darum würden wir uns sehr freuen, wenn die Realisierung des Waldspielplatzes in Wellingsbüttel gelingt."

Silke Bertram, Bezirksabgeordnete für Wellingsbüttel/Sasel der CDU-Fraktion: „Als Wellingsbüttlerin freue ich mich sehr, dass man sich nun interfraktionell auf einen gemeinsamen Standortvorschlag für einen Spielplatz verständigen konnte. Ein Waldspielplatz im Heinz- Erhardt-Park wird den Park beleben und den Kindern die Möglichkeit bieten, sich hier zu verabreden und gemeinsam und naturnah zu spielen. Nachdem wir uns in Wellingsbüttel seit vielen Jahren für einen Spielplatz einsetzen, hoffen wir jetzt sehr auf eine Realisierung."Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir beobachten mit Sorge, dass viele Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihres Alltags stark über Social Media beeinflusst werden: Ihre politische Haltung entwickelt sich meist ohne fehlende Einordnung und Debatte. Chancen und Herausforderungen möglicher Mitbeteiligung an der Gestaltung des direkten Umfeldes in ihrem Stadtteil oder Bezirk sind nicht bekannt. Wir als FDP engagieren uns schon immer sehr stark für Bildung, das gehört zu unserer liberalen DNA, und auch für Offene Kinder- und Jugendarbeit, die Selbstbestimmtheit und Selbstverantwortung vermittelt. Wir waren schon vor Unterschrift unter den Koalitionsvertrag dankbar und glücklich, mit SPD und den Grünen ebenfalls stark engagierte Partner an der Seite zu haben, mit denen wir jetzt die Umsetzung eines wichtigen Punktes unserer politischen Ziele, Beteiligung auch der jungen Generation, mit großer Freude starten können."

Presse I SPD I Grüne I FDP / 22.09.2025

Gemeinsam auf den Weg gebracht: Als die Wandsbek-Koalition im letzten November ihren Koalitionsvertrag unterschrieb, war die Etablierung eines Kinder- und Jugendbeirates ein großer Punkt im Koalitionsvertrag. Unterstützung fand das Vorhaben bei Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, der sich mit seinem Team um die Realisierung kümmerte. Jetzt ist das Projekt am Start: Wandsbeker Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse sind zum Gestalten des Beirates eingeladen. Im Bild die damaligen Vorsitzenden der drei Wandsbeker Parteien und Fraktionen, darunter Finn Ole Ritter/FDP-Fraktion (ganz links), Marc Buttler/SPD-Fraktion (Mitte hinten) und Justin Orbán/Grünen-Fraktion (Dritter von rechts)

Vor einem Jahr beschlossen – jetzt geht es los: Wandsbek-Koalition begrüßt Start des Kinder- und Jugendbeirates

Noch vor der offiziellen Unterschrift unter den Koalitionsvertrag im November 2024 haben die Wandsbeker Fraktionen von SPD, den Grünen und der FDP am 25. September 2024 in einem gemeinsamen Antrag im bezirklichen Jugendhilfeausschuss die Einrichtung eines inklusiven Kinder- und Jugendbeirates beschlossen. Am 10. Oktober 2024 folgt der endgültige Beschluss der Wandsbeker Bezirksversammlung. Ziel des Antrages: Kinder und Jugendliche sollen besser beteiligt werden an dem, was in ihrem Umfeld passiert. Sie sollen verstehen lernen, wie politische Entscheidungsprozesse ablaufen... – vor allem aber ihre Wünsche und Anliegen in die Bezirkspolitik einbringen. Nach einer fünfjährigen Projektphase im Jugendhilfeausschuss und einer rund einjährigen Vorbereitungszeit seitens des Bezirksamtes, das das Vorhaben immer unterstützt hat, geht es nun in die Umsetzung und ein Dienstleister wurde mit der Einrichtung des ersten Wandsbeker Kinder- und Jugendbeirats beauftragt. Am 30. September startet dieser seine Arbeit mit einem Kick-Off-Workshop für Jugendliche: Wie soll der Beirat aufgebaut sein? Wie soll er arbeiten? Welche Themen sollen in den Vordergrund gestellt werden? Und was passiert mit Beschlüssen?

Die Wandsbek-Koalition freut sich sehr auf den Starttermin und eine rege Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ab der 5. Klasse. Termin und Ort: 30. September, 17 – 20 Uhr, im Bezirksamt Wandsbek, „Workshop-Raum" 2. Etage Rückfragen und Anmeldung: sozialraummanagement@wandsbek.hamburg.de

Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Kinder und Jugendliche sind in der Kommunalpolitik bisher unterrepräsentiert, dabei können sie wichtige Impulse für die Verbesserung ihres direkten Lebensumfeldes geben. Es fehlt an geeigneten Anlaufstellen und Formaten der Beteiligung. Seit vielen Jahren haben wir uns deshalb dafür eingesetzt, dass Kinder und Jugendliche durch einen Beirat strukturell beteiligt werden. Eine solche Beteiligung ermöglicht nicht nur einen direkten Draht zur Bezirkspolitik, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Mit dem Auftaktworkshop zahlt sich die Vorarbeit nun aus und wir freuen uns auf die Entwicklung des ersten Wandsbeker Kinder- und Jugendbeirates. Dabei ist uns wichtig, den Beirat auch über die zunächst 2-jährige Pilotphase zu verankern."

Justin Orbán, Co-Vorsitzender der Wandsbeker Fraktion der Grünen: „Als Grüne setzen uns seit vielen Jahren dafür ein, dass Kinder und Jugendliche stärker in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden. Wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und in der eigenen Umgebung etwas bewirken kann, der entwickelt ein dauerhaftes Interesse an Demokratie und gestaltet unsere Gesellschaft aktiv mit. Der neue Kinder- und Jugendbeirat ist dafür ein Instrument. Besonders wichtig ist uns, dass er inklusiv angelegt ist und alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund die Möglichkeit haben sollen, ihre Ideen einzubringen. Wir freuen uns auf den Start und sind überzeugt, dass der Beirat der Bezirkspolitik neue und wichtige Impulse geben wird." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir beobachten mit Sorge, dass viele Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihres Alltags stark über Social Media beeinflusst werden: Ihre politische Haltung entwickelt sich meist ohne fehlende Einordnung und Debatte. Chancen und Herausforderungen möglicher Mitbeteiligung an der Gestaltung des direkten Umfeldes in ihrem Stadtteil oder Bezirk sind nicht bekannt. Wir als FDP engagieren uns schon immer sehr stark für Bildung, das gehört zu unserer liberalen DNA, und auch für Offene Kinder- und Jugendarbeit, die Selbstbestimmtheit und Selbstverantwortung vermittelt. Wir waren schon vor Unterschrift unter den Koalitionsvertrag dankbar und glücklich, mit SPD und den Grünen ebenfalls stark engagierte Partner an der Seite zu haben, mit denen wir jetzt die Umsetzung eines wichtigen Punktes unserer politischen Ziele, Beteiligung auch der jungen Generation, mit großer Freude starten können."

Presse I SPD I Grüne I FDP / 22.09.2025

Solarbäume – spenden Schatten wo kein Baum gedeihen kann und liefern zudem Strom. Wandsbek-Koalition setzt sich für einen Versuch im Bezirk ein. Auf dem Foto Kian Shadi (FDP-Fraktion), Julia Funk (SPD-Fraktion) und Justin Orbán (Fraktion Bündnis90/Die Grünen)

Ein Schattenspender, der auch Strom liefert – Wandsbek-Koalition möchte Solarbaum für den Bezirk

Der unaufhaltsame Klimawandel macht sich auch in diesem Jahr wieder bemerkbar, die Sommer werden trockener und heißer in Hamburg. Daher sind Hitzeschutzmaßnahmen jeder erdenklichen Art notwendig, um der Hitze zu trotzen. Ein Solarbaum bietet Schatten und liefert durch die eingebauten Solarmodule in der „Baumkrone" Strom, z.B. für eine Ladestation für Smartphones oder für E-Autos. Die Wandsbek-Koalition setzt sich dafür ein, dass in Wandsbek ein Solarbaum als Pilotprojekt für die ganz Hamburg aufgestellt wird. Julia Funk, Sprecherin Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Ein Solarbaum hat das Potenzial, Hamburg auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. In Wandsbek gibt es bereits mehrere versiegelte Orte, die beispielsweise für Wochenmärkte oder als Eventfläche genutzt werden und an heißen Tagen zu höheren Temperaturen führen. Da an solchen Orten häufig kaum Bäume vorhanden sind, fehlt der notwendige Schatten. Für diese Orte wäre ein Solarbaum geeignet: Er kann so platziert werden, dass er genau dort Schatten spendet, wo dieser fehlt und wünschenswert ist. Darüber hinaus kann der erzeugte elektrische Strom dank der PV-Anlagen in der „Baumkrone" genutzt werden. In Zusammenarbeit mit einem Betreiber kann das Potenzial des Solarbaums dann vollständig ausgeschöpft werden. Daher wollen wir das Konzept des Solarbaums unterstützen."

Justin Orbán, vorsitzendes Mitglied des Ausschusses für Klima, Umwelt- und Verbraucherschutz: „Solarbäume ersetzen natürlich keine echten Bäume – denn lebendige Bäume sind für Stadtklima, Artenvielfalt und Lebensqualität unersetzlich. Aber dort, wo keine Pflanzungen möglich sind, können Solarbäume eine innovative Ergänzung sein: Sie spenden dringend benötigten Schatten und erzeugen gleichzeitig klimafreundlichen Strom. So verbinden wir Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und technische Innovation."

Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Ein Solarbaum verbindet praktischen Hitzeschutz mit innovativer Energiegewinnung. Er ist kein Ersatz für Straßenbäume, die brauchen wir weiterhin überall dort, wo es möglich ist. Aber an Orten, wo eine Baumpflanzung nicht realisierbar ist, kann ein Solarbaum eine sinnvolle Ergänzung sein. Er spendet Schatten, erzeugt gleichzeitig Strom und steigert so die Aufenthaltsqualität im Bezirk. Mit einem Pilotprojekt können wir Erfahrungen sammeln, wie technische Innovation den Alltag in heißen Sommern spürbar erleichtern kann.Rückfragen und Anmeldung: sozialraummanagement@wandsbek.hamburg.de

Presse I SPD I Grüne I FDP / 19.09.2025

Klimafreundliche Mobilität darf nicht zu Unverständnis und Ärger führen. Die Wandsbek-Koalition setzt sich für die Einrichtung von E-Scooter-Abstellflächen an der U-Bahnstation Oldenfelde ein (Bild). Bei Erfolg sollen weitere Abstellflächen an anderen Bahnhöfen folgen. Von links nach rechts: Oliver Schweim (SPD), Finn Ole Ritter (FDP) und Lisa Wagner (GRÜNE)

E-Scooter-Abstellflächen für OIdenfelde

Die Wandsbek-Koalition möchte dem Problem der häufig verkehrsgefährdend- oder behindernd abgestellten E-Scooter im öffentlichen Raum begegnen. Diese wild abgestellten Roller sorgen häufig für Ärger und Unverständnis. Dafür sollen anfangs mehrere gut erkennbare E-Scooter-Abstellflächen an der U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde eingerichtet werden.

Zusätzlich soll das Abstellverbot ausgeweitet werden und die Wirksamkeit in Zusammenarbeit mit den Anbietern überprüft und verbessert werden. Über die Umsetzung der Maßnahmen soll in den Regionalausschüssen Rahlstedt und Bramfeld, Farmsen-Berne, Steilshoop informiert werden. Bei erfolgreicher Umsetzung sollen weitere E-Scooter-Abstellflächen auch an anderen Bahnhöfen folgen.

Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN-Fraktion: „E-Scooter können – gerade auf der letzten Meile in weniger urbanen Teilen Wandsbeks - einen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten. Sie dürfen aber nicht zu gefährlichen Hindernissen werden. Mit festen Abstellflächen an Bahnhöfen sorgen wir dafür, dass Gehwege für Jung und Alt sicher und barrierefrei nutzbar bleiben."

Oliver Schweim, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Für kurze Strecken sind E-Scooter ein beliebtes Verkehrsmittel. Sie sind aber auch oft ein Hindernis auf Wegen und gerade im Dunkeln eine gefährliche Stolperfalle, besonders für Menschen mit Behinderungen. Deswegen sind wir sehr dafür, dass wie jetzt am U-Bahnhof Oldenfelde geplant, feste Abstellzonen eingerichtet werden. Das hilft sowohl den Nutzerinnen und Nutzern der E-Scooter als auch denjenigen, die auf den Gehwegen dann nicht mehr um die E-Scooter Slalom laufen müssen." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecher Mobilität: „Die Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs ist ein entscheidender Faktor zur Attraktivitätssteigerung von Bus und Bahn. Die E-Scooter sind oft die Mobilitätsbrücke zwischen Wohn-/Arbeitsort und Bus- oder Bahnstation. Das Gute nutzen und die Herausforderungen lösen: Mit den von der Wandsbek-Koalition vorgeschlagenen Regelungen zu gekennzeichneten Abstellflächen werden die E-Scooter weiter an positiver Akzeptanz gewinnen." Hintergrund: Die geplante Präsentation des Siegerentwurfs für die Stein-Hardenberg-Straße setzt ein sichtbares Zeichen für modernes und qualitativ hochwertiges Bauen an einer zukünftigen S4-Haltestelle. Der Vorschlag für Ziethenstraße / Holstenhofweg eröffnet weiteres Potenzial für bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Zudem ist die Fortführung von Bebauungsplanverfahren in unterschiedlichen Planungsstadien in Bramfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Steilshoop ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung vielfältiger Wohnangebote. Mit den Vorlagen im Planungsausschuss will die Wandsbek-Koalition sicherstellen, dass der Wohnungsbau wieder Fahrt aufnimmt und noch vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Koalition lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Teilnahme und Fragestunde im Ausschuss ein.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 18.09.2025

Wandsbek-Koalition" verwendet werden. Als Bildunterschrift schlagen wir vor: „Bald eine barrierefrei und öffentlich zugängliche Toilette im Saseler Marktmeisterhäuschen? v.l.n.r.: André Schneider (SPD), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Henrik Blumenthal (Bündnis 90/Die Grünen)

Neue Initiative für öffentliche Toilette am Saseler Markt

Die Bezirksversammlung Wandsbek berät auf Initiative der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, erneut die Einrichtung einer öffentlichen Toilette am Saseler Markt zu prüfen. Bereits im April 2022 hatte die Bezirksversammlung diesen Wunsch formuliert. Damals sah die zuständige Fachbehörde jedoch keine Möglichkeit, den Bedarf zeitnah zu realisieren. Das Thema wird seither immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern sowie von der Lokalpolitik aufgegriffen. Der Saseler Markt ist ein zentraler Treffpunkt im Stadtteil und wird insbesondere durch den Wochenmarkt stark frequentiert. Der Mangel an öffentlichen Toiletten wird daher regelmäßig kritisiert.

Im Mittelpunkt des aktuellen Antrages steht das Marktmeisterhaus, das bereits über eine technische Infrastruktur verfügt und nach Auffassung lokaler Akteure mit überschaubarem Aufwand für eine öffentliche Nutzung umgebaut werden könnte. Der Antrag hat zum Ziel, das Bezirksamt zu beauftragen, eine baufachliche Prüfung zur Grundlagenermittlung durchzuführen. Dabei soll geklärt werden, ob die bestehenden WC-Anlagen des Gebäudes so umgestaltet werden können, dass künftig vier Anlagen zur Verfügung stehen – darunter ein barrierefreies WC und, wenn möglich, sogar ein sogenannter „Changing Place" für Menschen mit hohem Pflegebedarf. Christoph Schütte, Fachsprecher Radverkehr der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit der Einrichtung der beiden neuen Stadtrad-Stationen in Berne und Hummelsbüttel wurde ein Antrag der Wandsbek-Koalition umgesetzt. Wir freuen uns sehr, dass jetzt noch mehr Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit haben, vor der Haustür ein Stadtrad zu mieten. Das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung."

Für diese Prüfung sollen bis zu 5.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln von der Bezirksversammlung bereitgestellt werden. Gleichzeitig soll das Bezirksamt weitere Finanzierungsmöglichkeiten für die Umsetzung der Maßnahme prüfen. Außerdem soll untersucht werden, welche Vereine, Institutionen oder andere Akteure im Stadtteil für eine spätere Bewirtschaftung in Frage kommen könnten und welche vertraglichen Regelungen dafür notwendig wären. Entsprechende Signale aus dem Stadtteil hatte man hierzu bereits wahrgenommen. Dazu André Schneider, SPD-Bezirksabgeordneter für den Wahlkreis Sasel-Wellingsbüttel und stellv. Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek: „Als Wandsbek-Koalition möchten wir dazu beitragen, eine pragmatische und kostengünstige Lösung zu finden, um die Einrichtung von barrierefreien und öffentlich zugänglichen Toiletten im Saseler Ortskern zu ermöglichen. Das bestehende Marktmeisterhaus bietet sich hierfür einfach an. Die Belange der Wochenmarktbeschicker sollen und müssen dabei aber auch berücksichtigt werden".

Jan-Hendrik Blumenthal, Planungspolitischer Sprecher der Grünen Bezirksfraktion: "Frei zugängliche Toiletten im öffentlichen Raum sind entscheidend, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern. Das Marktmeisterhaus bietet sich an, um am Saseler Markt der Nachfrage nach öffentlichen Toiletten nachzukommen. So möchten wir zum Beispiel Eltern mit Kleinkindern, älteren Menschen oder auch durch Krankheiten eingeschränkte Personen mehr Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen." Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir setzen uns als Wandsbek-Koalition auf vielfältigen Ebenen für eine deutlich bessere Ausstattung unseres Bezirkes mit öffentlichen WC-Angeboten ein – das ist in Anbetracht der Kosten ein schwieriges Unterfangen. Ein Konzept wie das für Sasel und das Marktmeisterhäuschen könnte eine Chance eröffnen, den erheblichen Bedarf mit einem neuen Konzept zu beantworten. Wir hoffen, es gelingt." Hintergrund: Öffentliche Toiletten sind ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur in den Stadtteilen. Insbesondere an stark frequentierten Orten wie dem Saseler Markt sind sie notwendig, um die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher zu erhöhen und die Nutzung für alle Bevölkerungsgruppen – auch Menschen mit Behinderungen – zu erleichtern. Da die Bezirke in Hamburg für den Bau und Betrieb solcher Anlagen jedoch keine eigene Zuständigkeit haben, sind kreative Lösungen gefragt. Mit dem anstehenden Beschluss soll ein pragmatischer Weg gefunden werden, wie der Bedarf in Sasel durch Umbau bestehender Infrastruktur gedeckt werden kann.

Fraktion vor Ort / 08.09.2025

Wie geht es den Wochenmärkten und was können und müssen wir (und die Marktbeschicker selbst) tun, um den wichtigen Nahversorgern und auch sozialen Treffenpunkten einen zukunftsfesten Rahmen zu bieten? Darum ging es beim Themenabend der FDP-Gesamtfraktion am 8. September in der Fraktionsgeschäftsstelle. Auf dem Foto: links Jörg Francke und rechts Wilfried Thal vom Schaustellerverband, in der Mitte Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)

FDP-Fraktion: Intensiver Austausch zum Thema Wochenmärkte

Wie geht es den Wochenmärkten im Bezirk Wandsbek? Und wie den Marktbeschickern? Bleibt alles wie es ist - oder sind die Wochenmärkte auf dem Weg zu einer sanften Weiterentwicklung an den Bedürfnissen der nachrückenden Generationen? Läuft alles gut mit der Verwaltung? Brauchen die Wochenmärkte und die Marktbeschicker Unterstützung durch die Politik?

Am Montag Abend hatte die Fraktion ihre zubenannten Bürgerinnen und Bürger zu diesem besonderen Themenabend im Rahmen der traditionellen Gesamtfraktionssitzung eingeladen - und langjährig erfahrene Experten: Wilfried Thal, Präsident des Hamburger Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller (zudem auf Bundesebene führend aktiv), passend begleitet von Jörg Francke, der Obmann aller Wochenmärkte in Wandsbek und auch selbst mit Ständen auf einigen Wochenmärkten vor Ort.

Wenn jemand die Wochenmärkte von vorne bis hinten, von ganz oben bis ganz unten kennt, die Marktbeschicker und ihre Familien, und natürlich alle relevanten Akteure auf der Politik-Ebene, dann ist das Herr Thal. Die Fraktion bedankt sich sehr herzlich für die spannenden Ausführunggen und auch für das eine oder andere Thema, das wir seitens der FDP-Fraktion weiterverfolgen und weiterbringen wollen.

Fraktion vor Ort / 08.09.2025

Im Rahmen der Mitgliederversammlung von City Wandsbek e.V. wurde nicht nur über die zurückliegenden Ereignisse und Erfolge berichtete, sondern auch der Vorstand sowie der Beirat gewählt bzw. im Amt bestätigt. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)

Mitgliederversammlung City Wandsbek e.V. - Beirat gewählt

Grüne Bäume, bunte Winterlichter, große attraktive Veranstaltungen und kleine spannende Events, Reinigung der Gehplatten und vieles, was das Wandsbeker Zentrum attraktiver macht: Das Team von City Wandsbek e.V. bringt viel auf den Weg, was nicht nur den Wandsbeker Bürgerinnnen und Bürgern gefällt, sondern auch Besucher aus ganz Hamburg und darüber hinaus zum Herzen Wandsbeks, dem Bereich rund um Wandsbek Markt, einlädt und ihnen je nach Jahreszeit verschiedene Attraktionen bietet.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 8. September wurde der Vorstand neu gewählt (die Fraktion gratuliert dem weitgehend wiederbestätigten Team um Holger Gnekow herzlich zur Wahl und wünscht viel Erfolg) - und auch der Beirat wurde neu gewählt beziehungsweise im Amt bestätigt: Die Fraktion ist im Beirat des City Wandsbek mit Birgit Wolff vertreten, die wiedergewählt wurde und sich für Wirtschaft, zumal die Wirtschaft vor Ort, mit viel Herzblut engagiert.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 02.09.2025

Premiere: Anlässlich des Strandfestes zum ihrem 100. Jubiläum stellte die DLRG Wandsbek auch ihren neuen Gerätewagen für den Rettungseinsatz vor – dass er schon am gleichen Abend für gleich drei Noteinsätze gebraucht wurde, war bei der Präsentation nicht zu ahnen. Freude, dass es das Fahrzeug jetzt gibt, aber auch Betrübnis aufgrund der akuten Noteinsätze bei den Vertretern der Wandsbek-Koalition (von links: Lisa Wagner/Grüne, André Schneider und Finn Nussbaum/SPD und Birgit Wolff/FDP): Mit ihrer Unterstützung und finanzieller Zuwendung hat die Bezirksversammlung Ende März Anschaffung und Ausbau des neuen Rettungsfahrzeuges ermöglicht. (Foto: Wandsbek-Koalition)

Wandsbek-Koalition hilft: Neuer DLRG-Gerätewagen für Wasserrettung

Am Sonntag, 31. August, feierte die DLRG Wandsbek ihren 100. Geburtstag zusammen mit der Ham-burger Bevölkerung bei einem groß aufgezogenen „Strandfest“ im Naturbad im Stadtpark. Mit dabei: der neue Gerätewagen zur Wasserrettung/Katastrophenschutz, der die Wasserrettung landseits unterstützt und ergänzt. Er feierte „Premiere“: Kleine und große Festbesucher konnten sich ans Steuer setzen und anschauen, wie so ein Rettungswagen von innen aussieht. Marcus Beu, DLRG Wandsbek: „Das Fahrzeug bietet Platz für fünf Wasserretter und führt umfangreiche Ausstattung mit, darunter persönli-che Schutzausrüstung und Spezialgeräte zur Personensuche. Mit Allrad, Automatikgetriebe und modernen Sicherheitsstandards ist es ein großer Fortschritt gegenüber dem über 20 Jahre alten Vorgängerfahrzeug, das den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprach.“ Anschaffung und Ausbau des neuen DLRG-Rettungsfahrzeugs wurde durch die Bezirksversammlung Wandsbek ermöglicht: Mit klarem Votum seitens der Wandsbek-Koalition erteilten alle Bezirksfraktionen Ende März dieses Jahres der Finanzierung grünes Licht. Der nunmehr einsatzfähige neue Rettungswagen blieb beim „Strandfest“ leider kein Besichtigungs-Objekt. Er kam am Sonntag erstmals zum akuten Einsatz: Neun Wasserretter wurden zunächst zu einem Badesee im Raum Bergedorf alarmiert, ehe es tragischerweise zu einem Folgeeinsatz an der Alster kam. Die Mitglieder der Wandsbek-Koalition sind voller Mitgefühl für die betroffenen Familien. Dass sich die Notwendigkeit des neuen DLRG-Fahrzeugs so schnell als wichtig erwies und der Einsatz dadurch unterstützt werden konnte, war neben dem Schrecken ein Moment der Dankbarkeit, diesen Einsatz ermöglicht zu haben. Marcus Beu: „Wir freuen uns sehr über die Anschaffung dieses modernen Einsatzfahrzeugs aus Mitteln der Bezirks-ersammlung Wandsbek. Damit sind unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht nur besser geschützt, sondern auch schneller und effektiver für die Sicherheit der Menschen einsatzfähig.“

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Notwendigkeit einer kraftvoll einsatzfähigen DLRG in einer Wasserstadt wie Hamburg ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Es ist geradezu tragisch, dass die DLRG ihren Geburtstag feiert und neue erweiterte Rettungstechnik vorstellt - und diese bereits noch während des Festausklangs für einen Noteinsatz gebraucht wurden. Dramatischer kann kaum bestätigt werden, wie wichtig eine starke und gut ausgerüstete Wasserrettung für unsere Stadt ist. Dass wir als Koalition und Bezirksversammlung Wandsbek für ein neues Rettungsfahrzeug sorgen konnten, hat sich leider schon an seinem Premierentag als dringend notwendig erwiesen. Die Einsatzteams, denen unsere ganze Hochachtung und Wertschätzung und unser Respekt gilt, hatten dadurch wichtige Verstärkung. Wir werden auch in Zukunft an der Seite der DLRG stehen und uns für die Leistungsfähigkeit der Technik, aber auch der Rahmenbedingungen wie Schwimmkurse einsetzen.“

Finn Nußbaum, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die DLRG leistet sowohl in der Wasserrettung als auch in der Schwimmausbildung wichtige Arbeit, die sich durch hohen ehrenamtlichen Einsatz auch in herausfordernden Situationen auszeichnet - im Bezirk Wandsbek nun schon seit 100 Jahren. Dass wir diese Arbeit fördern, wie zuletzt bei der Beschaffung eines neuen, speziell ausgestatteten Gerätewagens zur Wasserrettung, ist uns als Koalition und Bezirksversammlung daher ein wichtiges Anliegen. Auch in Zukunft wollen wir weiter gute Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen der DLRG im Bezirk schaffen: Passend zum 100. Geburtstag konnte zusammen mit dem LIG ein neuer langfristiger Standort für den Bezirksverband gefunden werden. Bei den dafür jetzt notwendigen Planun-gen unterstützen wir gerne.“

Statement Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende Grüne Fraktion Wandsbek: „Mir ist es ein großes Anliegen, die DLRG zu unterstützen. Immer mehr Menschen können nicht schwimmen, und leider hören wir immer wieder von tragischen Unfällen. Das neue Einsatzfahrzeug der DLRG Wandsbek stärkt die Wasserrettung, schützt die Helfer und ermöglicht schnelle Hilfe im Ernstfall – auch über Wandsbek hinaus. Ich hoffe sehr, dass wir damit dazu beitragen, Leben zu retten und mehr Menschen sicher aus dem Wasser zurückzubringen.“

Presse I SPD I Grüne I FDP / 20.07.2025

Auf der kommenden Sitzung des Planungsausschusses am 22. Juli geht die Wandsbek-Koalition weitere wichtige Schritte für den Wohnungsbau im Bezirk. So wird noch vor der Sommerpause die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Vorhaben in die nächste Phase der Umsetzung gehen können. Auf dem Foto von links die Fachsprecher der Wandsbek-Koalition Xavier Wasner (FDP), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne). (Foto: Wandsbek-Koalition)

Vor Sommerpause: Wandsbek-Koalition treibt Wohnungsbau weiter voran

Die Wandsbek-Koalition setzt ein deutliches Signal: Im Planungsausschuss am 22. Juli 2025 (ab 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek) stehen wichtige Beschlüsse an, um dringend benötigten Wohnraum in Wandsbek zu schaffen. Neben der Vorstellung des Siegerentwurfs für die Neubebauung an der Stein-Hardenberg-Straße wird ein Planungsvorschlag für ein Wohnungsbaupotential an der Ziethenstraße/Holstenhofweg auf einer städtischen Fläche vorgestellt und debattiert. Wichtige Verfahrensschritte werden darüber hinaus in den Bebauungsplanverfahren Bramfelder Dorfplatz, Wiesenredder (Rahlstedt), Quarree/Karstadt (Wandsbek) sowie am Borchertring und Fritz-Flinte-Ring (Steilshoop) gegangen. Mit diesen Entscheidungen wird die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Projekte noch vor der Sommerpause in die nächste Phase starten können. So sollen am Wiesenredder etwa 180 Wohneinheiten, davon gut 60 öffentlich gefördert, und im nördlichen Plangebiet eine Spielfläche entstehen. Zusätzlich sieht der Planentwurf vor, das Projekt an das Fernwärmenetz anzuschließen. Am Borchertring sollen etwa 195 Wohneinheiten auf städtischem Grund und am Fritz-Flinte-Ring etwa 290 Wohneinheiten entstehen. Gemäß des Hamburger Klimaschutzgesetzes berücksichtigen alle Bauvorhaben die Errichtung von Solargründächern sowie einer Ladeinfrastruktur zur Förderung klimafreundlicher Mobilität.

Xavier Wasner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die nach wie vor dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt und beim Wohnungsbau erzwingt eine klare Vorfahrt für den Wohnungsbau in Wandsbek, deswegen freuen wir uns sehr, dass weitere Bebauungspläne auf den Weg gebracht werden. Trotz der herausfordernden Lage auf dem Wohnungsmarkt ist es unser Ziel, in Verhandlungen mit Investoren Wohnungsbauprojekte möglichst erfolgreich und kostengünstig umzusetzen.“ Jan-Hendrik Blumenthal, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir stellen uns unserer Verantwortung, dringend benötigten Wohnungsbau in Wandsbek durch eine pragmatische und lösungsorientierte Politik zu beschleunigen. Mit den anstehenden Entscheidungen im Planungsausschuss gehen wir wichtige Schritte, um laufende Projekte zeitnah zum Abschluss zu bringen und neuen Wohnraum zu schaffen."

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nicht nur dass gebaut wird – auch darauf, was gebaut wird, haben wir seitens der Wandsbek-Koalition einen intensiven Blick, denn Wohnraum muss bezahlbar sein. Dabei haben wir als FDP-Team neben der Bevölkerungsgruppe mit vollem Förderbedarf auch den weniger gut verdienenden Mittelstand im Blick: Wo Freivermietung als kaum bezahlbar erlebt wird und die Bauträger ausschließlich geförderten Wohnungsbau realisieren wollen, drängen wir gemeinsam mit unseren Koalitionskollegen auf ein ausreichendes Angebot im 3. Förderweg. Wo es möglich ist, setzen wir zudem auf die Schaffung von Eigentum, das nach wie vor als wichtiger Baustein einer privaten Altersversorgung gilt.“

Hintergrund: Die geplante Präsentation des Siegerentwurfs für die Stein-Hardenberg-Straße setzt ein sichtbares Zeichen für modernes und qualitativ hochwertiges Bauen an einer zukünftigen S4-Haltestelle. Der Vorschlag für Ziethenstraße / Holstenhofweg eröffnet weiteres Potenzial für bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Zudem ist die Fortführung von Bebauungsplanverfahren in unterschiedlichen Planungsstadien in Bramfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Steilshoop ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung vielfältiger Wohnangebote. Mit den Vorlagen im Planungsausschuss will die Wandsbek-Koalition sicherstellen, dass der Wohnungsbau wieder Fahrt aufnimmt und noch vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Koalition lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Teilnahme und Fragestunde im Ausschuss ein.

Presse I SPD I Grüne I FDP / 20.07.2025

Auf der kommende Sitzung des Planungsausschusses am 22. Juli geht die Wandsbek-Koalition weitere wichtige Schritte für den Wohnungsbau im Bezirk. So wird noch vor der Sommerpause die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Vorhaben in die nächste Phase der Umsetzung gehen können. Auf dem Foto von links die Fachsprecher der Wandsbek-Koalition Xavier Wasner (FDP), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne). (Foto: Wandsbek-Koalition)

Neue Initiative für öffentliche Toilette am Saseler Markt

Neben der Vorstellung des Siegerentwurfs für die Neubebauung an der Stein-Hardenberg-Straße wird ein Planungsvorschlag für ein Wohnungsbaupotential an der Ziethenstraße/Holstenhofweg auf einer städtischen Fläche vorgestellt und debattiert. Wichtige Verfahrensschritte werden darüber hinaus in den Bebauungsplanverfahren Bramfelder Dorfplatz, Wiesenredder (Rahlstedt), Quarree/Karstadt (Wandsbek) sowie am Borchertring und Fritz-Flinte-Ring (Steilshoop) gegangen. Mit diesen Entscheidungen wird die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Projekte noch vor der Sommerpause in die nächste Phase starten können.

So sollen am Wiesenredder etwa 180 Wohneinheiten, davon gut 60 öffentlich gefördert, und im nördlichen Plangebiet eine Spielfläche entstehen. Zusätzlich sieht der Planentwurf vor, das Projekt an das Fernwärmenetz anzuschließen. Am Borchertring sollen etwa 195 Wohneinheiten auf städtischem Grund und am Fritz-Flinte-Ring etwa 290 Wohneinheiten entstehen. Gemäß des Hamburger Klimaschutzgesetzes berücksichtigen alle Bauvorhaben die Errichtung von Solargründächern sowie einer Ladeinfrastruktur zur Förderung klimafreundlicher Mobilität.

Xavier Wasner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die nach wie vor dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt und beim Wohnungsbau erzwingt eine klare Vorfahrt für den Wohnungsbau in Wandsbek, deswegen freuen wir uns sehr, dass weitere Bebauungspläne auf den Weg gebracht werden. Trotz der herausfordernden Lage auf dem Wohnungsmarkt ist es unser Ziel, in Verhandlungen mit Investoren Wohnungsbauprojekte möglichst erfolgreich und kostengünstig umzusetzen." Jan-Hendrik Blumenthal, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir stellen uns unserer Verantwortung, dringend benötigten Wohnungsbau in Wandsbek durch eine pragmatische und lösungsorientierte Politik zu beschleunigen. Mit den anstehenden Entscheidungen im Planungsausschuss gehen wir wichtige Schritte, um laufende Projekte zeitnah zum Abschluss zu bringen und neuen Wohnraum zu schaffen.

Birgit Wolff, Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nicht nur dass gebaut wird – auch darauf, was gebaut wird, haben wir seitens der Wandsbek-Koalition einen intensiven Blick, denn Wohnraum muss bezahlbar sein. Dabei haben wir als FDP-Team neben der Bevölkerungsgruppe mit vollem Förderbedarf auch den weniger gut verdienenden Mittelstand im Blick: Wo Freivermietung als kaum bezahlbar erlebt wird und die Bauträger ausschließlich geförderten Wohnungsbau realisieren wollen, drängen wir gemeinsam mit unseren Koalitionskollegen auf ein ausreichendes Angebot im 3. Förderweg. Wo es möglich ist, setzen wir zudem auf die Schaffung von Eigentum, das nach wie vor als wichtiger Baustein einer privaten Altersversorgung gilt." Hintergrund: Die geplante Präsentation des Siegerentwurfs für die Stein-Hardenberg-Straße setzt ein sichtbares Zeichen für modernes und qualitativ hochwertiges Bauen an einer zukünftigen S4-Haltestelle. Der Vorschlag für Ziethenstraße / Holstenhofweg eröffnet weiteres Potenzial für bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Zudem ist die Fortführung von Bebauungsplanverfahren in unterschiedlichen Planungsstadien in Bramfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Steilshoop ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung vielfältiger Wohnangebote. Mit den Vorlagen im Planungsausschuss will die Wandsbek-Koalition sicherstellen, dass der Wohnungsbau wieder Fahrt aufnimmt und noch vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Koalition lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Teilnahme und Fragestunde im Ausschuss ein.