Derzeit läuft der zweite öffentliche Online-Dialog zum „Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen Wandsbek 20245“. Noch bis zum 24. Juli können sich Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Wohin bewegt sich Wandsbek“ online beteiligen. Schon in der letzten Legislaturperiode haben die Wandsbeker Regierungskoalitionen das Projekt positiv begleitet an dessen Schluss ein strategisches Leitbild für die Entwicklung von Wandsbek stehen wird.
Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit dem Wandsbek-Impuls haben wir schon 2009 begonnen, uns mit Hilfe von Stadtforschern über die zukünftige Entwicklung unseres Bezirkes Gedanken zu machen. Deswegen freuen wir uns sehr, dass mit dem Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen das Nachfolgeprojekt jetzt auf die Zielgerade kommt. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die am besten wissen, wo in Wandsbek der Schuh drückt und wo Verbesserungsbedarf besteht.“
Justin Orbán, Vorsitzender der Grünen Bezirksfraktion: „Wandsbek wächst und damit unser Bezirk auch künftig lebenswert bleibt, müssen wir Wohnen, Mobilität, Klimaanpassung, soziale Infrastruktur und den Schutz unserer Grünflächen gemeinsam denken. Der Entwicklungsrahmen Wandsbek 2045 bietet die Chance, dafür langfristige Leitlinien zu schaffen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Stadtteile gerecht werden. Besonders wichtig ist uns, dass dabei die Erfahrungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einfließen. Deshalb möchten wir alle Wandsbekerinnen und Wandsbeker ermuntern, sich am Online-Dialog zu beteiligen und ihre Perspektive auf die Zukunft unseres Bezirks einzubringen.“
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Man braucht einen fundierten Blick in die nähere Zukunft, um in der Gegenwart die richtigen Entscheidungen zu treffen. In den letzten Jahren haben sich viele Rahmenbedingungen geändert, die auch auf die Gestaltung unseres wunderbar vielfältigen großen Bezirkes einwirken - die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist elementar, um den Entwicklungen die richtige Richtung zu geben: Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich einzubringen und an der Zukunft mitzuwirken!“ / Hintergrund: Unter dem Motto „Wohin bewegt sich Wandsbek?“ findet vom 24. Juni bis zum 24. Juli 2026 der zweite öffentliche Online-Dialog statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, online unter https://beteiligung.hamburg/wandsbek2045 Rückmeldungen zu den erarbeiteten strategischen Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen zu geben. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder der zukünftigen Bezirksentwicklung: „Wandsbek wächst koordiniert“, „Wandsbek vernetzt nachhaltig“ und „Wandsbek lebt Vielfalt“. Bürgerinnen und Bürger können die vorgeschlagenen Maßnahmen bewerten, kommentieren und eigene Hinweise aus ihrem Alltag einbringen. Gefragt ist insbesondere: Welche Maßnahmen sind aus Sicht der Wandsbekerinnen und Wandsbeker besonders wichtig? Wo braucht es zusätzliche Unterstützung, Angebote oder Verbesserungen im eigenen Wohnumfeld? Mit „Wandsbek 2045“ erarbeitet das Bezirksamt Wandsbek einen Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen für die langfristige Entwicklung des Bezirks. Mit der Ausarbeitung wurde das Büro urban catalyst beauftragt.
Im Juli 2025 haben sich die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP in der Bezirksversammlung Wandsbek erfolgreich dafür eingesetzt, den Gedenkstein für Johann Vincent Wentzel – den Erschließer des Alstertals – instand zu setzen. Der Stein wurde gereinigt und die Inschrift ist nun wieder gut lesbar. Darüber hinaus wird der Bereich um den Gedenkstein gärtnerisch neu gestaltet und ein erklärendes Hinweisschild aufgestellt, das über das Leben und Wirken Wentzels informiert. Mit diesen Maßnahmen wird das Andenken an Johann Vincent Wentzel dauerhaft und sichtbar im öffentlichen Raum gewürdigt.
Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir freuen uns sehr, dass der Gedenkstein jetzt wieder gut lesbar ist und dass noch eine angemessene gärtnerische Gestaltung angelegt wird. Dazu kommt noch ein Hinweisschild, das erklärt, wer Johann V. Wentzel war. So kann wieder in würdevoller Form an den Erschließer des Alstertals erinnert werden.“
Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion: „Schon vor 100 Jahren wurde der Gedenkstein zu Ehren des Erschließers des Alstertals, Johann Vincent Wentzel, errichtet. Über die Jahre verfiel der Gedenkstein jedoch in einen immer schlechteren Zustand. Die nun erfolgte Instandsetzung des Steins und gärtnerische Neugestaltung des Bereichs um den Stein ermöglicht eine angemessene Erinnerung an den Erschließer des Alstertals.“
Birgit Wolff, Fachsprecherin Alstertal und Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Das Alstertal hat eine sehr spannende Geschichte und ist eine der tragenden Säulen für das kraftvolle Wachsen und Werden Hamburgs. An den Erschließer sichtbar und wertschätzend zu erinnern, soll auch dazu anregen, sich mit der Vergangenheit unserer tollen Hansestadt und die Rolle der Alster zu beschäftigen. Es ist großartig, so ein Denkmal zu haben – und jetzt auch wieder „frisch und einladend“, sich mit dem Thema zu befassen.“
Hamburg hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt, um die zu erreichen, spielen der Ausbau der E-Mobilität und die verstärkte Nutzung von Car-Sharing-Angeboten eine wichtige Rolle. Bis 2027 soll die Zahl der Ladesäulen mehr als verdoppelt werden und auf 7000 ausgebaut werden. Doch der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist nur eine Facette, es passiert häufig, dass die Lade-Parkplätze von Verbrennungsfahrzeugen blockiert werden. Hier möchte die Wandsbek-Koalition jetzt Abhilfe schaffen, indem Möglichkeiten geprüft werden, die Parkplätze an den Ladesäulen zu überwachen.
Die Parkplätze könnten mithilfe schon vorhandener Bodensensoren, die mit den Informationen, ob die Ladesäule gerade benutzt wird, gekoppelt werden, gut überwacht werden. Dazu hat es in Berlin einen Pilotversuch[1] gegeben, der gezeigt hat, dass sich das Verfahren bewährt. Ein solcher Pilotversuch könnte nach dem Wunsch der Wandsbek-Koalition nach einer eingehenden Prüfung auch für Wandsbek eingerichtet werden. Weiterhin könnte für die Fahrzeuge der Car-Sharing-Anbieter, die noch mit Verbrennungsmotor betrieben werden, durch eine Softwareanpassung verhindert werden, dass diese Fahrzeuge an Ladesäulen geparkt werden. Hier könnte ein ähnliches Verfahren wie das für das Abstellen von E-Scootern bewährte Vorgehen gewählt werden.
Oliver Schweim, Fachsprecher Wirtschaft der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Ausbau der E-Mobilität ist daran geknüpft, dass ausreichend Ladesäulen zur Verfügung stehen. Aktuell werden die Parkplätze an den Ladesäulen vielfach von Fahrzeugen genutzt, die gar nicht dort geladen werden. Hier wollen wir versuchen, Abhilfe zu schaffen, damit die Hamburger:innen sich für die E-Mobilität entscheiden können, ohne lange Suchfahrten nach der nächsten freien Ladesäule zu befürchten. So kommen wir dem Ziel einen Schritt näher, die Stadt 2040 klimaneutral zu machen.“ Conny Poltersdorf, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Moderne Verkehrspolitik heißt nicht, immer neue Flächen zu schaffen, sondern vorhandene intelligent zu nutzen. Das heißt: E-Ladesäulen müssen auch für Elektrofahrzeuge nutzbar sein. Dies ist momentan nicht immer möglich. Wir wollen prüfen lassen, wie dies am besten umzusetzen ist. Denn: Jede blockierte Ladesäule blockiert auch die Mobilitätswende.“
Finn Ole Ritter, mobilitätspolitischer Sprecher und Mitglied im Regionalausschuss Walddörfer für die FDP-Fraktion Wandsbek: „Die FDP-Fraktion Wandsbek findet es wichtig, den Zugang zu E-Ladesäulen durch innovative Lösungen zu verbessern. Die Nutzung bereits vorhandener Bodensensoren, kombiniert mit Echtzeitdaten der Ladesäulen, ist ein smarter Ansatz, der ohne teure Neuinvestitionen auskommt. Der Berliner Pilotversuch hat gezeigt: Technologie kann hier effektiv helfen. Wandsbek sollte diese Chance nutzen und das Verfahren zügig prüfen – und bei positiver Bewertung umsetzen.“
Hintergrund ist, dass der angekündigte Glasfaserausbau der Deutschen Glasfaser im Alstertal, den Walddörfern und Bramfeld-Nord aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit nicht umgesetzt wird. Auch in anderen Teilen des Bezirks, etwa in Rahlstedt besteht weiterhin erheblicher Nachholbedarf beim Glasfaserausbau.
Im Ausschuss sollen insbesondere die Gründe für das gescheiterte Ausbauvorhaben, die Auswirkungen auf die betroffenen Stadtteile sowie mögliche Alternativen und die Perspektiven anderer Netzbetreiber und öffentlicher Stellen dargestellt werden. Außerdem soll erläutert werden, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit ein flächendeckender Glasfaserausbau künftig dennoch gelingen kann. Mit der beantragten Berichterstattung wollen die Koalitionsfraktionen den aktuellen Sachstand transparent machen, offene Fragen beantworten und den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur im Bezirk konstruktiv begleiten.
Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion: „Die Absage des Glasfaserausbaus hat bei vielen Menschen im Alstertal, den Walddörfern und in Bramfeld-Nord für Enttäuschung gesorgt. Jetzt braucht es vor allem Klarheit darüber, wie es weitergeht und welche Perspektiven es für eine flächendeckende Glasfaserversorgung gibt." Frank Rieken, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek aus dem Ausschuss Wirtschaft, Digitales und Kultur: „Zügiges Internet ist für die berufliche und private Nutzung von großer Bedeutung. Deswegen begrüßen wir es sehr, dass wir auf den aktuellen Sachstand gebracht werden und gegenüber den Beteiligten auf die Wichtigkeit einer flächendeckenden Glasfaserversorgung hinweisen können."
Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Glasfaserausbau ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Bezirks und für den Wirtschaftsstandort Wandsbek. Wir setzen uns dafür ein, dass Hemmnisse beim Netzausbau transparent benannt und zügig beseitigt werden, damit alle Bürgerinnen und Bürger zeitnah von einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur profitieren können."
Gleich drei gute Nachrichten für die Verkehrssicherheit in Volksdorf: Der Weg zu den Schulen ist für viele Schüler:innen sicherer geworden, nachdem der neue Radweg zwischen dem Saseler Weg und dem Kreisverkehr am Bahnhof Volksdorf fertiggestellt wurde. Für zwei weitere wichtige Maßnahmen liegen jetzt straßenverkehrsbehördliche Anordnungen vor: Eine Tempo-30-Zone in der Farmsener Landstraße vor der Arche Volksdorf und eine Tempo-30-Strecke im Verlauf der von vielen Schulkindern genutzten Strecke entlang der Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe.
Almut Borgwardt, mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion: „Die Verkehrssicherheit unserer Schulkinder liegt uns besonders am Herzen. Zusammen mit der Initiative für Schulwegsicherheit in Volksdorf ist es uns gelungen, den Schulweg vieler Kinder deutlich sicherer gestalten zu können. So sorgen entlang der Farmsener Landstraße ein neu hergestellter Zweirichtungsradweg und Tempo 30 sowie in der Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe Tempo 30 für mehr Sicherheit."
Finn Ole Ritter, mobilitätspolitischer Sprecher und Mitglied im Regionalausschuss Walddörfer für die FDP-Fraktion Wandsbek: „In Volksdorf setzen wir uns besonders für die Verbesserung der Anbindung an den ÖPNV und den Ausbau sicherer Radwege ein, um die Lebensqualität im Stadtteil zu steigern und den Pendlerverkehr zu entlasten. Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer steht dabei an erster Stelle: Übersichtliche, barrierefreie und klare Verkehrsführung sowie gezielte Temporegelungen schaffen einen Straßenraum, in dem sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen sicher fühlen.“
Hintergrund: In der letzten Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer wurden zwei straßenverkehrbehördliche Anordnungen erlassen: Wegen der Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung wird in der Farmsener Landstraße zwischen Halenreihe und Saseler Weg eine Tempo-30-Strecke eingerichtet. Und im Straßenzug Claus-Ferck-Straße/Im Alten Dorfe wird wegen der vielen Schüler:innen, die diese Strecke als Schulweg nutzen, ebenfalls eine Tempo-30-Strecke eingerichtet. Der Fußweg an der Farmsener Landstraße wurde seit dem 27. April auf dem Teilstück zwischen Halenreihe und Saseler Weg umgebaut. Mit Beendung dieser Baumaßnahme ist ein in beide Richtungen befahrbarer Radweg entstanden, der vor Ort für mehr Verkehrssicherheit insbesondere für Schulkinder sorgt.
Birgit Wolff (FDP), Tessa Gesch (Grüne) und Xavier Wasner (SPD). Als Bildunterschrift schlagen wir vor: Hier entsteht bald ein Zugang zum Alstertal, der für alle gut nutzbar ist – darüber freuen sich Birgit Wolff, Tessa Gesch und Xavier Wasner von der Wandsbek-Koalition.
Das Alstertal ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für viele Hamburgerinnen und Hamburger. Besonders im Bereich des Wellingsbütteler Zentrums bestehen jedoch Verbesserungsbedarfe bei der Erreichbarkeit. Mit dem Projekt „Verbesserung der Querverbindung im Alstertal“ sollen deshalb drei Zugänge zwischen der Alten Landstraße und dem Kuhteichweg erneuert und deutlich verbessert werden. Ziel ist es, das Alstertal künftig für alle Menschen – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Kinderwagen oder mit Mobilitätseinschränkungen – besser erreichbar zu machen. Damit wird ein langjähriger Wunsch vieler Anwohnerinnen und Anwohner aufgegriffen, den die Wandsbek-Koalition mit einem entsprechenden Antrag angestoßen hatte.
Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Die ersten Entwürfe für die drei verbesserten Zugänge zum Alstertal zwischen der Alten Landstraße und dem Kuhteichweg liegen jetzt vor. Sie sollen für alle gut nutzbar sein, sich sensibel in das Gelände einfügen und die Natur möglichst wenig beeinträchtigen. Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag nun umgesetzt wird und damit ein langjähriger Wunsch vieler Anwohnerinnen und Anwohner Realität wird. Besonders begrüßen wir, dass die laufende Planung durch mehrere Hinweisschilder vor Ort öffentlich angekündigt wird und Interessierte über weiterführende Informationen einen Einblick in das Verfahren erhalten. Das schafft zusätzliche bürgernahe Transparenz und ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern des Weges, sich frühzeitig auf die anstehenden Erneuerungen der Treppenanlagen zu freuen. Nach Abschluss der Planungen soll die Maßnahme nun auch zügig umgesetzt werden. Der Baubeginn ist derzeit für den Sommer 2027 vorgesehen.“
Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion: „Gerade Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitieren von gut ausgebauten Wegen. Mit der Erneuerung der Zugänge sorgen wir dafür, dass das Alstertal für alle besser erreichbar wird und als Naherholungsgebiet noch attraktiver bleibt.“ Birgit Wolff, Fachsprecherin Alstertal und Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Beim Ortstermin haben wir gesehen, wie viele Menschen diesen Verbindungsweg nutzen - und bei Gesprächen mit ihnen wahrgenommen, dass sie die neue Planung sehr begrüßen! Manchmal sind es die kleinen eher versteckten Wege, die im Alltag eine große Relevanz haben, so auch hier. Sehr schön, dass die Verwaltung das auch so wertschätzend begleitet!“
Hintergrund Ein vom Bezirksamt beauftragter Landschaftsarchitekt hat bereits erste konkrete Entwürfe für die neuen Wege und Rampen erstellt. Das starke Gefälle im Alstertal stellte dabei eine besondere planerische Herausforderung dar. Bei der Planung wurden insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt: Die Wege sollen für alle gut nutzbar sein – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Kinderwagen und für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Die neuen Rampen sollen sich möglichst harmonisch in das Gelände einfügen. Wo Treppen durch Rampen ersetzt werden, können seitliche Stützmauern erforderlich sein. Natur, Waldflächen und das Überschwemmungsgebiet der Alster sollen möglichst wenig beeinträchtigt werden. Bestehende Bäume sollen erhalten bleiben. Der Waldboden soll geschützt werden. Die Baukosten sollen wirtschaftlich vertretbar bleiben. Hierfür wurden verschiedene Planungsvarianten entwickelt und miteinander verglichen. Bis zum 3. Juli 2026 läuft die sogenannte 1. Verschickung. In dieser Phase erhalten die beteiligten Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange und Verbände Gelegenheit, zu den aktuellen Planungen Stellung zu nehmen. Die eingehenden Rückmeldungen werden sorgfältig ausgewertet und – soweit möglich – in die weitere Planung aufgenommen. Anschließend werden die technischen Planungen vertieft und die Bauvorbereitung abgeschlossen. Der Baubeginn ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Erneuerung der bestehenden Treppenanlagen und des Weges durch das Alstertal. Dieser verbindet das Zentrum Wellingsbüttels und den S-Bahnhof Wellingsbüttel mit Poppenbüttel bis zur Alten Landstraße und wird von zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern regelmäßig als wichtige Fußwegeverbindung genutzt. Aus Sicht der Wandsbek-Koalition sollte die Erneuerung dieser stark frequentierten Wegeverbindung daher nach Abschluss der Planungen zügig umgesetzt werden.
Für viele Menschen ist Teilhabe am öffentlichen Leben mit frei zugänglichen Sitzmöglichkeiten verbunden. Oft sind klassische Bänke keine wirkliche Hilfe, weil sie nicht dabei unterstützen, sich leicht hinsetzen und auch wieder aufstehen zu können. Die Wandsbek-Koalition setzt sich daher ein für mehr Bänke für Menschen mit Unterstützungs-Bedarf. Im Bild von links: Katja Rosenbohm (Grüne), Kian Shadi (FDP) und Christiane Rösch (SPD). Bild: Wandsbek-Koalition
Die Wandsbek-Koalition (SPD/GRÜNE/FDP) hat in der Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Sport und Kultur am 23. Juni die Erweiterung der Bibliothek der Dinge an den acht Standorten der Bücherhallen in Wandsbek beschlossen. In der Bibliothek der Dinge können Teil der öffentlichen Bücherhallen alle möglichen nützlichen Dinge ausgeliehen werden. Zum Beispiel ein Mini-Beamer für den Filmabend zu Hause, eine Hängematte für den Besuch im Park oder auch verschiedene Werkzeuge. Simone Mohnke, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Bibliotheken der Dinge machen das Leben einfacher, nachhaltiger und oft auch spannender. Damit möglichst viele Wandsbekerinnen und Wandsbeker das öffentlich zugängliche Angebot nutzen können, ist eine Ausweitung des Angebots an den acht Standorten der Bücherhallen im Bezirk unverzichtbar. Wir freuen uns deshalb, dieses wichtige Angebot zu unterstützen."
Finn Nußbaum, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Die Hamburger Bücherhallen werben mit dem Slogan `Laien kaufen, Profis leihen` für die Bibliothek der Dinge. Wir unterstützen diesen nachhaltigen Ansatz, sich Dinge, die man nur gelegentlich braucht, in der Bücherhalle auszuleihen. Für die Erweiterung des Angebots um ca. 300 Gegenstände haben wir deswegen gerne bezirkliche Mittel bereitgestellt."
Katja Rosenbohm, Fachsprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der GRÜNEN Fraktion: „Mit unserem Antrag setzen wir weiterhin konsequent um, was wir bereits in der letzten Legislaturperiode begonnen haben: Mehr altersgerechte und barrierearme Parkbänke in Wandsbek. Besonders ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen benötigen öffentliche Sitzbänke in ihrem Alltag. Häufig sind die vorhandenen Sitzbänke jedoch mehr Hindernis als Hilfe. Deshalb sollen nun vermehrt solche Sitzbänke im öffentlichen Raum aufgestellt werden, die Arm- und Rückenlehnen haben." Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Es sind oft die kleinen Dinge im Alltag, die darüber entscheiden, ob öffentliche Räume wirklich für alle gut nutzbar sind. Sitzbänke gehören dazu. Wenn ältere Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen auf einer Bank nicht gut Platz nehmen oder nur schwer wieder aufstehen können, ist das ein echtes Hindernis. Deshalb ist es richtig, bei neuen oder erneuerten Sitzgelegenheiten stärker auf eine altersgerechte und barrierearme Gestaltung zu achten. So verbessern wir Aufenthaltsqualität ganz konkret und machen unseren öffentlichen Raum Stück für Stück alltagstauglicher."
Kian Shadi, Haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nicht alles muss zuhause herumliegen, nur weil man es vielleicht ein- oder zweimal im Jahr braucht. Genau darin liegt die Stärke der Bibliothek der Dinge: Sie setzt auf einen einfachen Zugang. Das spart Geld, Platz und Ressourcen und macht die öffentlichen Bücherhallen noch nützlicher für den Alltag der Menschen. Für uns ist das ein starkes Beispiel dafür, wie ein modernes öffentliches Angebot ganz konkret Mehrwert schaffen kann."
Für viele Menschen ist Teilhabe am öffentlichen Leben mit frei zugänglichen Sitzmöglichkeiten verbunden. Oft sind klassische Bänke keine wirkliche Hilfe, weil sie nicht dabei unterstützen, sich leicht hinsetzen und auch wieder aufstehen zu können. Die Wandsbek-Koalition setzt sich daher ein für mehr Bänke für Menschen mit Unterstützungs-Bedarf. Im Bild von links: Katja Rosenbohm (Grüne), Kian Shadi (FDP) und Christiane Rösch (SPD). Bild: Wandsbek-Koalition
Die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz einen interfraktionellen Antrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde. Ziel ist es, bei der Neuaufstellung oder Erneuerung von Sitzbänken im öffentlichen Raum künftig stärker darauf zu achten, dass an geeigneten Standorten auch altersgerechte und barrierearme Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Öffentliche Sitzbänke sind ein wichtiger Bestandteil der Aufenthaltsqualität im Bezirk. Sie ermöglichen Erholung, kurze Pausen und tragen dazu bei, dass Grünanlagen, Wegebeziehungen und öffentliche Räume von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. Gerade für ältere Menschen sowie für Personen mit Mobilitätseinschränkungen ist dabei entscheidend, dass Sitzgelegenheiten nicht nur vorhanden, sondern auch gut nutzbar sind. Zu niedrige Sitzflächen oder fehlende Armlehnen erschweren häufig das Hinsetzen und insbesondere das Wiederaufstehen. Auch für Menschen, die auf einen Rollator, Rollstuhl oder andere Gehhilfen angewiesen sind, ist die konkrete Ausgestaltung von Sitzgelegenheiten von großer Bedeutung.
Wandsbek gewinnt diesem Thema auch vor dem demografischen Hintergrund eine besondere Bedeutung ab. Im Beschluss wird darauf verwiesen, dass Wandsbek im Hamburger Vergleich als ältester Bezirk gilt und der Anteil älterer Menschen hier besonders hoch ist. Deshalb soll künftig bei der Neuaufstellung oder Erneuerung von Sitzbänken stärker geprüft werden, an welchen geeigneten Standorten altersgerechte und barrierearme Sitzangebote vorgesehen werden können. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob an Standorten mit mehreren Sitzgelegenheiten mindestens eine Bank mit altersgerechter Sitzfläche sowie Rücken- und Armlehnen ausgestattet werden kann und ob Flächen für Rollatoren, Rollstühle oder andere Mobilitätshilfen im unmittelbaren Umfeld mitgedacht werden können. Christiane Rösch, Co. Fachsprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion Wandsbek: "Man merkt oft erst, wie wichtig eine Bank ist, wenn man sie braucht. Wer gut zu Fuß ist, läuft einfach weiter. Wer aber nicht mehr ganz so mobil ist, plant Wege oft von Bank zu Bank. Deshalb sollten wir darauf achten, dass diese Sitzgelegenheiten auch wirklich nutzbar sind. Eine Bank, von der man kaum wieder hochkommt, hilft niemandem. Mit einer altersgerechten und barrierearmen Gestaltung schaffen wir ein Stück mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag."
Katja Rosenbohm, Fachsprecherin für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der GRÜNEN Fraktion: „Mit unserem Antrag setzen wir weiterhin konsequent um, was wir bereits in der letzten Legislaturperiode begonnen haben: Mehr altersgerechte und barrierearme Parkbänke in Wandsbek. Besonders ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen benötigen öffentliche Sitzbänke in ihrem Alltag. Häufig sind die vorhandenen Sitzbänke jedoch mehr Hindernis als Hilfe. Deshalb sollen nun vermehrt solche Sitzbänke im öffentlichen Raum aufgestellt werden, die Arm- und Rückenlehnen haben." Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Es sind oft die kleinen Dinge im Alltag, die darüber entscheiden, ob öffentliche Räume wirklich für alle gut nutzbar sind. Sitzbänke gehören dazu. Wenn ältere Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen auf einer Bank nicht gut Platz nehmen oder nur schwer wieder aufstehen können, ist das ein echtes Hindernis. Deshalb ist es richtig, bei neuen oder erneuerten Sitzgelegenheiten stärker auf eine altersgerechte und barrierearme Gestaltung zu achten. So verbessern wir Aufenthaltsqualität ganz konkret und machen unseren öffentlichen Raum Stück für Stück alltagstauglicher."
Im Bezirk Wandsbek werden derzeit viele neue Wohnungen geschaffen - für unterschiedliche Zielgruppen. Die Fachsprecher Stadtentwicklung der Wandsbek-Koalition (im Bild von links: Birgit Wolff/FDP, Jan-Hendrik Blumenthal/GRÜNE und Xavier Wasner/SPD) begleiten die Vorhaben wie hier in Poppenbüttel auch mit Ortsterminen - und freuen sich auf den Baustart in Berne. Hier wird gemeinschaftliches Wohnen einer Genossenschaft entstehen. (Foto: Wandsbek-Koalition)
Im Planungsausschuss am 16. Juni 2026 (ab 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek) steht ein wichtiger Beschluss an, um dringend benötigten Wohnraum in Wandsbek zu schaffen. Auf der sogenannten Dreiecksfläche in Berne zwischen Berner Heerweg und Meiendorfer Stieg sollen Wohnungen gebaut werden:
Nach dem erfolgreichen Abschluss eines zweiphasigen Werkstattverfahrens hat die Fachjury unter Beteiligung der Sprecher der Wandsbek-Koalition den städtebaulichen Entwurf der Büros EMI Architektinnen AG* und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur (Zürich) einstimmig zum Sieger gekürt. Auf dieser Basis soll nun das Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Auf dem ca. 3,6 Hektar großen Areal der Wohnungsgenossenschaft Gartenstadt Hamburg eG entstehen rund 380 moderne Wohneinheiten. Geplant sind vielfältige, bezahlbare Wohnformen für unterschiedliche Altersgruppen mit dem Schwerpunkt auf genossenschaftlichem, gemeinschaftlichem Wohnen.
Das Konzept setzt auf eine offene Baukörperstruktur an den Straßenrändern und großzügige, grüne Innenhöfe als nachbarschaftliche Begegnungsorte. Der wertvolle, prägende Baumbestand bleibt bestmöglich erhalten und wird durch Neupflanzungen ergänzt. Die bestehende Kita („Kinderhaus Berne") wird integriert und erhält einen modernen Neubau an der Saseler Straße. Die Realisierung erfolgt stufenweise in Bauabschnitten. Für betroffene Bestandsmieter gilt ein lebenslanges Wohnrecht. Mit dem bevorstehenden Planverfahren wird das Baurecht geschaffen, um das einstimmig getragene Vorhaben zeitnah zu realisieren und dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum im Bezirk zu sichern. Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir begrüßen ausdrücklich die Initiative der Wohnungsbaugenossenschaft, die vorhandene Fläche effizienter zu nutzen und damit einen wichtigen Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk zu leisten. Besonders hervorzuheben ist, dass das neue Quartier die Prinzipien der Gartenstadt Berne wahrt und das Wohnen im Grünen mit einer guten Anbindung an die U-Bahnhaltestelle Berne verbindet. Um dieses zukunftsfähige und lebendige Wohnumfeld zu ermöglichen, werden wir das notwendige Bebauungsplanverfahren zügig voranbringen und die planungsrechtlichen Voraussetzungen entsprechend anpassen."
Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir zeigen hier in Berne, wie moderne Gartenstadt geht: bezahlbar, grün und genossenschaftlich. 380 Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn Berne, sind ein wichtiger Schritt, um dem Wohnungsmangel in Hamburg aktiv zu begegnen. Denn mit uns verharrt der Wohnungsbau nicht in der Theorie, sondern liefert praktische, dringend benötigte, Ergebnisse." Birgit Wolff, Fachsprecherin Stadtentwicklung und Vorsitzende der FDP-Fraktion: „So vielfältig wie die Bevölkerung in unserem Bezirk ist auch unser Wohnungs-Neubau in Wandsbek: Mit dem „gemeinschaftlichen Wohnen" in Berne schaffen wir jetzt ein maßgeschneidertes Angebot für diesen Stadtteil und das Genossenschafts-Wohnen. Das Vorhaben greift das Umfeld auch in den grünen Bereichen zwischen den Gebäuden wunderbar auf, schafft Lebensqualität und Raum für Gemeinschaft."
Die Wandsbek-Koalition (v.l.n.r.: Birgit Wolff/FDP, Christiane Rösch/SPD und Myriam Christ/GRÜNE) möchte, dass Kinder sich in geeigneten Projekten schon früh mit dem Thema Lebensmittel an der Schule auseinandersetzen. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbek-Koalition (SPD/GRÜNE/FDP) setzt sich für eine Ausweitung von Ernährungsbildungsprojekten an den Schulen im Bezirk ein. Kinder sollen möglichst früh erfahren, wo Lebensmittel herkommen, wie Gemüse angebaut wird und welche Bedeutung eine gesunde Ernährung im Alltag hat. So wirkt sich eine gesunde Ernährung positiv auf das Wohlbefinden aus, stärkt das Immunsystem und beugt vielen Krankheiten vor.
Die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung soll prüfen, wie Ernährungsbildungsprojekte an Wandsbeker Schulen bekannter gemacht und schrittweise ausgeweitet werden können. Auch sollen im zuständigen Ausschuss die bisherigen Erfahrungen mit Ernährungsbildungsprojekten in der Stadt Hamburg vorgestellt und die Möglichkeiten einer Etablierung solcher Projekte an Wandsbeker Schulen festgestellt werden. Myriam Christ, Fachsprecherin für Schule und Gesundheit der GRÜNEN Fraktion: „Die Kinder in unserem Bezirk sollen schon möglichst früh an eine gesunde Ernährung und die Bedeutung von Lebensmitteln herangeführt werden. Ernährungsbildungsprojekte, in denen die Kinder hautnah erleben, wie Lebensmittel funktionieren, eignen sich hierfür besonders gut. Die Lebensmittel werden gemeinsam gesät, gepflanzt, gepflegt, geerntet und verarbeitet. Wir wollen auf den bereits gesammelten Erfahrungen vorhandener Projekte aufbauen, um die Möglichkeiten solcher Projekte in Wandsbek bekannter zu machen."
Christiane Rösch, Co. Fachsprecherin für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der SPD-Fraktion: „Für mich geht es bei diesem Antrag um weit mehr als um Beete oder Schuläcker. Es geht um Wertschätzung. Wer selbst erlebt, wie viel Zeit und Pflege nötig sind, bis aus einem Samenkorn etwas Essbares wird, betrachtet Lebensmittel mit anderen Augen. Diese Erfahrung kann helfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und Kindern ganz praktisch zu vermitteln, was Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung bedeuten."
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bildung hat viele Gesichter. Am nachhaltigsten ist das Erleben, Anfassen, Beobachten und sich Einlassen auf eine Entwicklung. Wenn wie bei diesem Projekt auch noch eine „Ernte" möglich ist, die Erfolg vermittelt, holen Stadtkinder den Erfahrungsvorsprung von Kindern in ländlichem Umfeld ein Stückchen auf. Bildung bedeutet, Zusammenhänge verstehen. Wir freuen uns deshalb sehr über diese Initiative und die Chance für unsere Kinder, eine nachhaltige Lebenserfahrung im Bereich Ernährung machen zu können." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Wasserturm in Farmsen darf nicht weiter auf bessere Zeiten warten. Wenn wir seinen Bestand sichern und ein tragfähiges Zukunftskonzept entwickeln, können wir an diesem historischen Ort gleich doppelt etwas schaffen: Einen würdigen Erinnerungsort und einen offenen Treffpunkt für einen wachsenden Stadtteil. Genau diese Perspektive braucht Farmsen."
Farmsen ist ein wachsender Stadtteil, viele neue Wohnungen sind entstanden und weitere sind in Planung. Für die Farmsenerinnen und Farmsener wäre es von großem Vorteil, wenn der Stadtteil einen Treffpunkt hätte, an dem Veranstaltungen oder Freizeitangebote stattfinden könnten. Auf dem Gelände des ehemaligen Versorgungsheims Farmsen ist in der NS-Zeit und teilweise auch darüber hinaus großes Unrecht geschehen, Menschen wurden zur Zwangsarbeit herangezogen, zwangssterilisiert, deportiert und ermordet. Diesem Teil der Vergangenheit des Stadtteils zu gedenken ist der Wandsbek-Koalition ein großes Anliegen.
Mit dem denkmalgeschützten Wasserturm, der zum ehemaligen Versorgungsheim gehörte, gibt es eine zentral gelegene Immobilie, die sich sowohl für einen Stadtteiltreff als auch für einen Erinnerungsort anbietet. Zahlreiche Gespräche zwischen den beteiligten Akteuren haben stattgefunden, und auch die Bezirksversammlung hat sich schon mehrfach mit dem Thema befasst. Jetzt möchte die Wandsbek-Koalition erreichen, dass zum einen der Bestand des Gebäudes gesichert wird und zum anderen Konzept und Finanzierung für eine zukünftige Nutzung konkretisiert werden.
Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der Wasserturm in Farmsen ist ein idealer Standort für ein Begegnungszentrum für den Stadtteil, das mit einem Erinnerungsort verknüpft werden kann. Jetzt gilt es, ein Konzept zu entwickeln und die Finanzierung zu sichern, dazu soll der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur über den aktuellen Stand der Überlegungen informiert werden. Außerdem soll geprüft werden, durch welche Programme für Denkmalschutz oder Förderprogramme des Bundes die Sanierungs- und Projektkosten übernommen werden können. Bis die Planungen konkret werden, soll der bauliche Erhalt des Wasserturms sichergestellt werden."
Jessica Denhardt, Regionalsprecherin Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne für die GRÜNE Fraktion: „Für die Entwicklung des Stadtteils Farmsen ist ein Stadtteiltreff besonders wichtig. Der denkmalgeschützte Wasserturm bietet sich hierfür gut an. Hier könnten wir einen Begegnungsort schaffen, der sowohl Stadtteiltreff, als auch ein wichtiger Ort der Erinnerung für den Stadtteil ist." Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Wasserturm in Farmsen darf nicht weiter auf bessere Zeiten warten. Wenn wir seinen Bestand sichern und ein tragfähiges Zukunftskonzept entwickeln, können wir an diesem historischen Ort gleich doppelt etwas schaffen: Einen würdigen Erinnerungsort und einen offenen Treffpunkt für einen wachsenden Stadtteil. Genau diese Perspektive braucht Farmsen."
Die Wandsbek-Koalition (v.l.n.r.: Birgit Wolff/FDP, Christiane Rösch/SPD und Myriam Christ/GRÜNE) möchte, dass Kinder sich in geeigneten Projekten schon früh mit dem Thema Lebensmittel an der Schule auseinandersetzen. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Zu den Besonderheiten Hamburgs gehören die Entwässerungsgräben – manche Stadtteile sind eng durchzogen von diesen kleinen Kanälen an den Straßenseiten. Allein der Bezirk Wandsbek verfügt über ein entsprechendes Netz auf 186 Kilometern Länge. Was man darüber wissen muss, wer für ihre Pflege zuständig ist und an wen man sich wenden kann, wenn man dazu Fragen hat, beantwortet jetzt ein neuer Informationsflyer des Wandsbeker Bezirksamtes – entstanden auf der Grundlage eines Antrags der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP aus dem März 2025.
Wasser- und Entwässerungsgräben sind ein wertvoller und sinnvoller Baustein im Bereich des Wassermanagements, sie haben zudem großes Potential als wichtige und spannende Biotope. Schon vor dem Mittelalter gab es solche Anlagen in Hamburg bzw. in der damaligen Region, und auch heute noch werden, wo sich aktueller Bedarf zeigt, neue Entwässerungsgräben angelegt. Sie dienten damals und dienen heute vor allem der „Oberflächenentwässerung", dem Sammeln und Versickern von Niederschlagswasser. Insbesondere hinsichtlich der zunehmenden Starkregen-Situationen erfüllen sie daher eine wachsende Wichtigkeit für die Stadt und ihre Bewohner. Für direkte Anwohner bedeutet ein gepflegter Entwässerungsgraben auch Hochwasserschutz für Haus und Garten. Entwässerungsgräben brauchen Fürsorge, damit sie nicht verstopfen. Dieser Aspekt steht daher im Mittelpunkt des neuen Flyers „Straßen- und Entwässerungsgräben". In dem kleinen Ratgeber finden sich eine aktualisierte Übersicht über rechtliche Zuständigkeiten, das richtige Vorgehen bei der Gräben-Pflege und die zuständigen Ansprechpartner bei der Verwaltung. Ab sofort liegt der Flyer in den Dienststellen des Bezirksamtes aus, online ist er abrufbar unter https://hamburg.de/go/1175344 . Ein Beispiel aus den Hinweisen, die vielleicht nicht allen Grundstückseigentümern, auf deren Gelände sich ein solcher Wassergraben befindet, bewusst ist: Zweimal im Jahr Mähen reicht. So entsteht auch ein wertvoller blühender Grünstreifen. Im Herbst dieses Jahres ist, dem Antrag der Koalition entsprechend, zudem ein „Aktionstag Entwässerungsgräben" geplant.
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir wollen mit dem neuen Ratgeber-Flyer das Bewusstsein dafür schärfen, dass diese historischen Entwässerungsanlagen wertvoll und wichtig sind und nicht nur Risiko für Reinrutschen oder störend bei der Parkplatzsuche. Sie sind für ein stabiles Schwammstadt-Konzept unentbehrlich. Auch die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für die Gräben-Pflege, wird geklärt – auch, wen man anruft, wenn etwas den Graben verstopft – sei es ein Haufen Laub oder ein ausrangierter Einkaufswagen..." Julia Funk, Fachsprecherin Klima und Umwelt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Entwässerungsgräben, die viele der Straßen in unserem Bezirk säumen, haben eine wichtige Funktion bei Hochwasserschutz und sind Lebensraum für viele Lebewesen. Deswegen freuen wir uns sehr, dass das Bezirksamt den Ratgeber mit allen Informationen zu den Gräben neu aufgelegt hat und die Wandsbekerinnen und Wandsbeker dort alle wichtigen Informationen finden können, von der Pflege bis zu Ansprechpartnern bei Problemen.
Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Entwässerungsgräben leisten einen elementaren Beitrag zum erfolgreichen Wassermanagement in unserem Bezirk. Gleichzeitig stellen sie einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Pflanzen und Tiere dar. Die Gräben können viel Regenwasser aufnehmen und anschließend langsam versickern lassen. Das macht sie zu einem idealen Wegbegleiter auf unserem Weg, unseren Bezirk an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Mit dem neuen Flyer möchten wir das Bewusstsein unserer Mitbürgerinnen für diesen wichtigen Baustein schärfen. Denn nur gemeinsam schaffen wir es, unseren schönen Bezirk auch weiterhin lebenswert zu gestalten."
Für ein klares Ja zum Nutzen des Breitensports für die Gesellschaft und zur Vergabe der Olympischen Spiele nach Hamburg, die den Breitensport voranbringen werde, sprachen sich die Wandsbek-Koalition (SPD, Grüne, FDP) gemeinsam mit der CDU-Fraktion anlässlich der Bezirksversammlung vom 7. Mai 2026 aus. Der Breitensport leistet einen wichtigen Beitrag weit über die individuelle gesundheitliche Förderung hinaus: Er stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft Begegnungsräume und unterstützt Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Er bietet Inklusionssport, der Menschen mit Behinderungen mehr Bewegung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und fördert über Integrationssport das Miteinander zwischen alteingesessener Bevölkerung, Zugezogenen und Geflüchteten. Reha-Sport unterstützt Menschen mit chronischen Erkrankungen oder nach Operationen, Angebote für Kleinkinder tragen zur Vorbeugung von Stoffwechsel- und Haltungserkrankungen bei, Seniorensport wiederum fördert Bewegung, soziale Teilhabe und beugt Einsamkeit sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor.
Vor diesem Hintergrund wird die große Relevanz des Breitensports für eine lebendige, aktive und gesunde Bevölkerung in Hamburg deutlich. Eine Herausforderung für die Sportvereine ist einerseits die deutlich wachsende Bevölkerung und andererseits die teilweise in die Jahre gekommenen Bauten, Sanitäranlagen und Sportanlagen. Hier besteht erheblicher Modernisierungsbedarf, den die Vereine nicht ohne Fördermittel decken können. Die Bezirksversammlung Wandsbek unterstützt die Sportvereine im Bezirk bereits heute mit großem Engagement, beispielsweise durch Förderungen für Kunstrasenplätze, Laufbahnen, den Umstieg auf energiesparende LED-Beleuchtung, Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden sowie in Einzelfällen auch Neubauten. Klar ist aber auch, dass der Bedarf weiter wächst. Eine erfolgreiche Olympiabewerbung Hamburgs wäre deshalb kein Ersatz für die bestehende Sportförderung, sondern ein zusätzlicher Schub für den Breitensport. Sie kann helfen, Investitionen in die Sportinfrastruktur zu beschleunigen, bestehende Maßnahmen schneller voranzubringen und den Vereinen im Bezirk zusätzliche Perspektiven zu eröffnen. Der Antrag wurde mit den Stimmen der Antragsteller bei Gegenstimmen der Linken und der AfD weit mehrheitlich angenommen. Patrick Martens, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Eine Olympiabewerbung bietet die einmalige Chance, unseren Breitensport nachhaltig zu stärken – mit besseren Anlagen, mehr Kapazitäten und echten Perspektiven für Vereine und Ehrenamt. Es geht nicht um ein Event, sondern um langfristige Verbesserungen für unsere gesamte Stadtgesellschaft.“
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Mit diesem gemeinsamen Antrag setzen wir ein klares Signal gleichermaßen für den Breitensport und für Olympia in Hamburg. Das Motto „eine Chance für alle“ repräsentiert der Breitensport wie kein anderes Angebot in unserer Stadt. Eine erfolgreiche Bewerbung mit ihren Chancen für die Sportvereine bietet – zeitnah – mit den modernisierten Sportplätzen eine positive, gesunde und vor allem nachhaltige Zukunft für die Menschen in Hamburg. Und nicht zu vergessen: Der Liefertermin für die „Olympia-Bestellung“ des IOC ist unverrückbar.“ Almut Borgwardt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Als Breitensportlerin, die an kleineren internationalen Turnieren teilnehmen durfte, spüre ich die Begeisterung, die Menschen mit einer gemeinsamen Liebe zum Sport verbindet. Bei olympischen und paralympischen Spielen treffen Sportler*Innen aus den ganzen Welt aufeinander. Gerade in schwierigen Zeiten ist dieses friedliche Miteinander so wichtig und kann einen Beitrag für mehr gegenseitiges Verständnis leisten. Das sollten wir als weltoffene und tolerante Stadt bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig erwarte ich, dass Olympia uns auch in Wandsbek helfen wird, dass wir Maßnahmen sowohl für die Infrastruktur, die wir für den so wichtigen Breitensport benötigen, als auch für klimafreundliche, nachhaltige und barrierefreie Mobilität schneller voranbringen werden.“
Jens Wagner, sportpolitischer Sprecher der Wandsbeker CDU-Fraktion: „Olympische Spiele in Hamburg wären nicht nur eine einmalige Chance, unsere Stadt als moderne und weltoffene Metropole weltweit zu präsentieren – sie würden Hamburg positiv verwandeln: Die Stadtentwicklung bekäme einen enormen Schub, neue Arbeitsplätze entstünden, der Sport würde in der Breite gestärkt und die Lebensqualität für alle Hamburgerinnen und Hamburger nachhaltig verbessert. Gerade Kinder und Jugendliche würden motiviert, selbst aktiv zu werden. Es wäre ein Fest der Begegnung und des Zusammenhalts, das uns als Gemeinschaft wachsen lässt. Das durfte ich in anderen Olympiastädten bereits miterleben. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir diesen besonderen Moment gemeinsam erleben und dass das Volksparkstadion zum Olympiastadion wird.“
Mit der Änderung der Geschäftsordnung der Bezirksversammlung schafft die Wandsbek-Koalition eine Voraussetzung dafür, dass der Kinder- und Jugendbeirat seine Arbeit nach der Wahl in der zweiten Jahreshälfte 2026 aufnehmen kann, und setzt damit ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP um. Ein neuer Paragraf „Jugendmitwirkung“ in der Geschäftsordnung regelt die Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen in den Gremien der Bezirksversammlung und schafft so die Grundlage, dass die Interessen der Kinder und Jugendlichen direkt in die politische Arbeit einfließen. Bereits vor den Sommerferien wird die Beteiligung in Ausschüssen mit Mitgliedern der jugendlichen Begleitgruppe testweise erprobt.
Finn Nußbaum, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Nach dem Verfügungsfonds haben wir mit der Anpassung der Geschäftsordnung der Bezirksversammlung nun eine weitere Voraussetzung für eine wirksame Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Bezirk geschaffen. Der Kinder- und Jugendbeirats soll als Bindeglied zwischen der Bezirkspolitik und den Kindern und Jugendlichen im Bezirk fungieren. Er ist die erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche und setzt sich als starke Stimme gegenüber den Ausschüssen der Bezirksversammlung und der Öffentlichkeit für deren Interessen ein. Wir freuen uns sehr, dass wir nach langer Vorarbeit nun die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen umsetzen und hoffen auf eine rege Beteiligung.“
Justin Orbán, Vorsitzender der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Mit der Verankerung des Kinder und Jugendbeirats in unsere Geschäftsordnung schaffen wir die Grundlage dafür, dass Kinder und Jugendliche in Wandsbek nicht nur angehört werden, sondern ihre Perspektiven dauerhaft und verbindlich in die politische Arbeit einbringen können. Die Änderung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf einem langen Weg, der sein Ziel nun fast erreicht hat: echte und wirksame Beteiligung junger Menschen in Wandsbek. Gerade Kinder und Jugendliche erleben unmittelbar, wie politische Entscheidungen ihren Alltag beeinflussen, deshalb ist es wichtig, ihnen früh echte Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Der Kinder- und Jugendbeirat soll eine starke Stimme für die Interessen junger Menschen in Wandsbek werden und demokratische Teilhabe konkret erfahrbar machen
Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wer junge Menschen ernst nimmt, muss ihnen auch echte Mitwirkungsmöglichkeiten geben. Mit der Anpassung der Geschäftsordnung schaffen wir dafür jetzt die Voraussetzung. Uns ist wichtig, dass Beteiligung nicht nur auf dem Papier steht, sondern in der Praxis Gehör findet. Der Kinder- und Jugendbeirat kann dafür sorgen, dass die Sichtweisen junger Menschen früher, direkter und verbindlicher in die Arbeit der Bezirksversammlung einfließen.“ / Hintergrund: Im Koalitionsvertrag der Wandsbek-Koalition ist die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirates als Abschluss einer mehrjährigen Projektphase vorgesehen. Parallel dazu sieht der Koalitionsvertrag über die Zusammenarbeit in der 23. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft zwischen der SPD, Landesorganisation Hamburg und Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Hamburg die Stärkung der Bürgerbeteiligung in den Bezirken durch die Einrichtung von Jugendparlamenten oder -beiräten in allen Bezirken vor. Gestartet wird mit den aktuell laufenden Pilotprojekten in den Bezirken Altona und Wandsbek. Politik und Verwaltung geben dabei mit Hilfe des Rahmenkonzeptes und der nun erfolgten Änderung der Geschäftsordnung nur die Rahmenbedingungen für einen Kinder- und Jugendbeirat vor. Die Jugendverbände sollen in geeigneter Form bei der Schaffung und Umsetzung des Kinder- und Jugendbeirats eingebunden werden. Die Satzung, die Geschäftsordnung und weitere Regelwerke des Beirates sollen anhand eines Workshops mit den gewählten Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden. Die Drucksache war mehrfach in den Gremien der Bezirksversammlung vertagt worden, um noch offene Rechtsfragen zu klären und den Fraktionen Gelegenheit zur internen Diskussion und zu Änderungsvorschlägen zu geben. Die nun vorliegende Fassung ermöglicht den Start des Projekts, obwohl ein gesetzlicher Rahmen durch die Bürgerschaft noch nicht geschaffen worden ist.
In vielen dicht besiedelten Metropolen wie in Europa, Japan, Hongkong und Nordamerika werden Mikroapartments zunehmend als Antwort aufsteigende Mietpreise und Wohnraummangel angeboten. Auch in Hamburg ist die Nachfrage nach innovativen Wohnformen hoch. Angesichts des weiterhin angespannten Wohnungsmarktes und der Notwendigkeit, mehr bezahlbaren Wohnraum in Hamburg und insbesondere im Bezirk Wandsbek zu schaffen, nimmt die Wandsbek-Koalition das Thema Mikroapartments gezielt in den Fokus.
Ziel ist es, zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die stadtplanerische Förderung dieser Wohnform eine sinnvolle und effektive Entlastung für den Wohnungsmarkt bieten kann. Dabei werden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen – etwa im Hinblick auf soziale Integration, städtebauliche Entwicklung, Wohnqualität und rechtliche Rahmenbedingungen – umfassend betrachtet.
Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion, betont: „Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes ist es unsere Aufgabe, auch innovative Lösungen zu diskutieren und neue Wege zu gehen. Mikroapartments, auch als Microflats bekannt, sind eine solche innovative Wohnform. Sie bieten auf kleinem Raum alles, was man zum Leben braucht – und sie können, wenn sie klug geplant und umgesetzt werden, einen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes leisten. Doch wir dürfen nicht nur die Chancen sehen, sondern müssen auch die Herausforderungen ehrlich benennen, um eine ausgewogene Entscheidung treffen zu können.“ Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion: "Mikroapartments könnten eine spannende Antwort auf die angespannte Lage am Wohnungsmarkt dieser Stadt sein. Häufig werden für diese jedoch überdurchschnittliche Quadratmeterpreise verlangt. Um die Möglichkeiten dieser Wohnform besser einschätzen zu können, wollen wir uns über die Chancen und Risiken dieser kleinen Apartments aufklären lassen. So sind wir anschließend in der Lage, besser abwägen zu können, ob Mikroapartments für mehr bezahlbaren Wohnraum in Wandsbek stehen."
Birgit Wolff, Fachsprecherin Stadtplanung und Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Bevölkerungsstatistik ist ein Taktgeber auch für die Stadtplanung und die Gestaltung von Bauvorhaben. Wenn mehr als jeder zweite Hamburger Haushalt aus lediglich einer Person besteht, zeigt das den erheblichen Bedarf nach passenden kleinen Wohnungen unterschiedlicher Art. Was bei den verschiedenen Konzepten zu beachten ist, auch für das Umfeld, wollen wir besser verstehen lernen und dann passgenau umsetzen.“ / Hintergrund: Mikroapartments, auch Microflats genannt, sind kompakte, abgeschlossene Einzimmerwohnungen mit einer Größe von etwa 14 bis 32 Quadratmetern. Sie bieten auf kleinem Raum Wohn- und Schlafmöglichkeiten, ein Bad sowie eine Küchenzeile. Im Unterschied zu klassischen Studiowohnungen können Bewohner von Mikroapartments häufig zusätzlich gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen wie Küchen, Bäder, Terrassen oder Dachgärten nutzen. Werden mehrere Mikroapartments um gemeinschaftliche Räume gruppiert, spricht man von Cluster-Wohnungen oder Cluster-Wohngemeinschaften. In Hamburg gibt es bereits zahlreiche Mikroapartments, und die Nachfrage nach dieser Wohnform ist weiterhin hoch. Der Markt für „Micro-Living“ ist sehr aktiv, da insbesondere Pendler, Studierende und Auszubildende nach kleinen Wohnungen suchen und die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Mikroapartments sind in Hamburg an verschiedenen Standorten, etwa durch Neubauprojekte in Stadtteilen wie Othmarschen oder Bergedorf, vertreten. Die Zielgruppe dieser Wohnungen sind vor allem Personen, die eine temporäre oder kompakte Unterkunft suchen, häufig mit möbliertem Angebot. Die Mieten für solche Einheiten können sehr hoch sein; teilweise werden für die kleinen Flächen überdurchschnittliche Quadratmeterpreise verlangt. Aufgrund der hohen Nachfrage sind Mikroapartments auch bei Kapitalanlegern beliebt, da sie als „sichere“ Anlage in einer Metropole gelten. Es ist zudem zu beachten, dass der Hamburger Wohnungsmarkt insgesamt sehr angespannt ist und die Leersta
Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) hat in der Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz am 05. Mai die diesjährigen NaturCent-Projekte beschlossen. Damit werden wichtige Projekte zur Förderung der Grün- und Lebensqualität umgesetzt. Mit der Umsetzung ist ab dem Beginn der Pflanzperiode im Herbst diesen Jahres zu rechnen. Im Bezirk sind in fünf Grünanlagen in den Stadtteilen Bramfeld, Eilbek, Steilshoop, Rahlstedt und Wandsbek naturnahe Staudenflächen geplant. Durch die Auswahl der heimischen, spätblühenden Arten entsteht ein Paradies für Insekten und Kleintiere. Gleichzeitig wird die biologische Vielfalt gefördert und die Aufenthaltsqualität der Grünanlagen deutlich gesteigert.
In Wohldorf-Ohlstedt soll auf einer Fläche von etwa 5.000m² eine Streuobstwiese entstehen. In dem artenreichen Lebensraum finden Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge ideale Lebensbedingungen vor. Die Biodiversität wird auch durch die Pflanzung alter, regionaler Obstsorten gestärkt. Die Aufenthaltsqualität wird unter anderem durch naturnahe Spiel- und Sitzbereiche gesteigert. Der See in einer Grünanlage an der Schöneberger Straße in Rahlstedt soll nachhaltig an ökologischer Qualität gewinnen und so wichtige Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten schaffen. Hierfür sollen die Bestände der sich stark ausbreitenden armenischen Brombeere außerhalb der Brutzeit entfernt werden und naturnah, arten- und strukturreich überpflanzt werden.
Paul Strothmann, Mitglied im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz, SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Mit den Naturcent-Projekten werden viele kleine Pflanzeninseln geschaffen, die für mehr Artenvielfalt sorgen, gut für das Klima sind, Menschen Freude bereiten und Lebensräume für Tiere schaffen. Wir unterstützen diese sinnvolle und wirksame Maßnahme für mehr Naturschutz sehr gern." Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Aus einfachen Grünflächen sollen wieder dringend benötigte Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten entstehen. Mit heimischen Pflanzen, einer neuen Streuobstwiese und der ökologischen Aufwertung bestehender Anlagen schaffen wir konkrete Verbesserungen für Artenvielfalt und Klima direkt im Bezirk Wandsbek. Das ist kein Symbolprojekt, sondern sichtbar wirksamer Naturschutz im Alltag der Menschen."
Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der FDP-Fraktion: „„Der NaturCent ist ein in dieser Form besonderes Hamburger Instrument, mit dem Mittel für ökologische Ausgleichsmaßnahmen wieder in konkrete Projekte in den Bezirken fließen. Auch Wandsbek nutzt diese Möglichkeit. So entstehen aus den Mitteln naturnahe Blühflächen, eine neue Streuobstwiese und die Aufwertung bestehender Anlagen. Das stärkt die biologische Vielfalt und macht unsere Grünanlagen zugleich attraktiver für die Menschen vor Ort." Hintergrund Beim NaturCent handelt es sich um ein bundesweit einmaliges, von der FHH finanziertes Sonderprojekt. Das Projekt ist eine Art ökologischer Finanzausgleich: Nach Bebauung einer bisherigen Freifläche fließen Finanzmittel als Ausgleich für den Grünflächenverlust in das Sondervermögen „Naturschutz und Landschaftspflege", aus welchem die Bezirke Geld für geplante Projekte beantragen können. Es setzt es sich zum Ziel, die Grün- und Lebensqualität in einer wachsenden Stadt zu erhalten und zu verbessern. In Wandsbek werden mögliche Vorschläge in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz eingebracht und dort beschlossen. Über die Förderung möglicher Maßnahmen aus Mitteln des NaturCents entscheidet letztlich die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA).
Der Fußweg an der Farmsener Landstraße wird ab dem 27. April auf dem Teilstück zwischen Halenreihe und Saseler Weg umgebaut. Mit dieser Baumaßnahme entsteht ein in beide Richtungen befahrbarer Radweg, der vor Ort für mehr Verkehrssicherheit insbesondere für Schulkinder sorgt. Für die Zeit des Umbaus wird die Farmsener Landstraße gesperrt, Umleitungen für die Verkehrsteilnehmer:innen sind vor Ort eingerichtet.
Peter Pape, zubenannter Bürger im Regionalausschuss Walddörfer für die SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der geplanten Umgestaltung dafür sorgen können, dass auf dem viel genutzten Fußweg zwischen Halenreihe und Saseler Weg mehr Platz für die vielen Nutzer:innen entsteht. Gerade dieses Teilstück wird sehr gern als Schulweg genutzt und wird nach dem Umbau sowohl für Fußgänger:innen als auch für Radfahrer:innen sicherer. Damit haben wir erreicht, dass der Schulweg entlang der Farmsener Landstraße sehr viel sicherer wird und haben mit dieser Massnahme den Wünschen der Volksdorfer Bürgerinnen und Bürgern Rechnung getragen, die für ihre Kinder seit Jahren eine Verbesserung der Radwegesituation einfordern.“
Almut Borgwardt, mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion: "Die Farmsener Landstraße zwischen dem Saseler Weg und dem Kreisel wird von allen Verkehrsteilnehmer*innen stark frequentiert. Insbesondere für Fahrradfahrende war die Situation bislang ungünstig, sie hatten keine eigenen Spuren in diesem Bereich. Dies wird sich nun ändern: Der Zweirichtungsradweg, der jetzt dort gebaut wird, verbessert die Verkehrssicherheit der Schulkinder erheblich und fördert den Radverkehr in den Walddörfern. Gleichzeitig werden auch der Gehweg und die Straße entlastet."
Finn Ole Ritter, Vorstandsmitglied und Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist uns ein sehr wichtiges Anliegen und wir haben deshalb auch besonders die Schulwegsicherung von Rad fahrenden Schülerinnen und Schülern in den Blick genommen. Wir sind froh, dass wir an dieser Stelle in Volksdorf das Radfahren ein Stück sicherer machen.“
Bild: FDP-Fraktion Wandsbek (das Bild wurde unter Einsatz von KI erstellt).
Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ist für die Wandsbek Koalition aus SPD, GRÜNEN und FDP eine unverzichtbare Einrichtung in Hamburg. Die Koalition ist froh, eine so wichtige Einrichtung in Rahlstedt zu haben. Selbstverständlich pflegen die Beteiligten einen engen Kontakt mit dem Kinderkrankenhaus und tauschen sich zu allen Belangen aus. Auf Betreiben der regierenden Parteien in Hamburg wurden u.a. rund sieben Millionen Euro in die Sanierung der 2024 durch Starkregen beschädigten Notaufnahme investiert. Die Stadt unterstützt ebenfalls die Einführung eines neuen Triage-Bereichs mit ca. einer Millionen Euro aus dem Hamburger Krankenhausinvestitionsprogramm. Im Dezember 2025 gab es für das Krankenhaus Wilhelmstift eine Sonderförderung in Höhe von sechs Millionen Euro zur Beschaffung und Modernisierung medizintechnischer Geräte.
Oliver Schweim, Regionalsprecher der SPD-Fraktion Wandsbek dazu: „Wir freuen uns über das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und leisten dazu natürlich gerne jegliche Unterstützung. Vor dem Hintergrund des Einsatzes der Stadt für dieses Krankenhaus ist es schon erstaunlich, dass der CDU Bürgerschaftsabgeordnete Markus Kranig die Umsetzungszeiten der Stadt für eine beantragte Ampel an der Kreuzung Schöneberger Straße / Liliencronstraße im Hamburger Wochenblatt[1] mit Verweis auf das Kinderkrankenhaus kritisiert. Und das auch noch, ohne mit dem Kinderkrankenhaus gesprochen zu haben.“
Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wer sein Kind ins Krankenhaus bringen muss, befindet sich nicht selten in einer Ausnahmesituation. Diese sollte nicht durch unübersichtlichen Verkehr zusätzlich erschwert werden. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gewährleisten zu können, soll die Vollsignalisierung des Knotenpunkts Schöneberger Straße/Liliencronstraße/Kielkoppelstraße erfolgen. Wir freuen uns, dass dies nun mit der Aufnahme in das Arbeitsprogramm Straßenplanung geschehen soll. Denn eines sollte klar sein: Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität.“
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Uns als FDP ist die Bedeutung des Kinderkrankenhauses bewusst: Die Klinik ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung der Jüngsten in unserer Wandsbeker Bevölkerung und ein Anker für ihre Eltern. Auch deshalb haben wir von Anfang an alle Maßnahmen für das Krankenhaus unterstützt, die von der Klinik gewünscht und seitens der Bezirksversammlung realisierbar waren – auch den Wunsch nach einer Ampel, den wir sehr gut nachvollziehen können. Wir nehmen mehr als irritiert zur Kenntnis, dass die CDU sich nun, offenbar ohne Rücksprache mit der Klinik, für eine Ampel einsetzt, deren Installation längst beschlossen und im Arbeitsprogramm aufgenommen ist – und dem die CDU selbst zugestimmt hatte. Dann freuen wir uns nun alle gemeinsam, wenn der Arbeitsauftrag dann auch hoffentlich zeitnah erledigt ist.“
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist auch in Deutschland kein Randproblem, sondern bittere Realität, strukturell verankert und weit verbreitet. Die jüngsten Debatten zeigen: Wegsehen ist keine Option mehr. Deshalb war das Thema auch Gegenstand der Aktuellen Stunde in der Bezirksversammlung Wandsbek. Dabei wird immer deutlicher: Geschlechtsspezifische Gewalt hat längst neue Räume erobert. Sie findet nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen statt, sondern auch im Netz , anonym, entgrenzt und oft schwerer zu verfolgen. Umso wichtiger ist es, dass Politik jetzt entschlossen handelt. Die Hamburger Bundesratsinitiative zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt setzt hier ein klares Signal.
Auch auf Bezirksebene wird gehandelt: Auf Antrag der Wandsbek-Koalition (SPD/GRÜNE/FDP) hat die Bezirksversammlung einstimmig konkrete Maßnahmen beschlossen. Ein ermutigendes Zeichen: Die Fälle von sexualisierter Gewalt und Belästigung in Schwimmbädern gehen zurück. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass entschlossenes Handeln wirkt. Doch klar ist auch: Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Im Ausschuss für Soziales soll daher überprüft werden, wie wirksam bestehende Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische und digitale Gewalt sind und wo nachgeschärft werden muss. Gleichzeitig steht die Schulbehörde in der Verantwortung: Wie werden Schülerinnen und Schüler für digitale Gewalt sensibilisiert? Und wie gut sind Schulen vorbereitet, wenn es zu Übergriffen kommt? Ein weiterer zentraler Punkt: Betroffene dürfen nicht allein gelassen werden. Polizeidienststellen sollen sichtbarer auf Unterstützungs- und Meldestrukturen hinweisen, niedrigschwellig, klar und unübersehbar. Auch die Jugendhilfe wird in den Blick genommen. Im Jugendhilfeausschuss soll ausgewertet werden, wie Schutzkonzepte in der Praxis funktionieren und wie sie weiter verbessert werden können. Unser Anspruch ist klar: Null Toleranz gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt, ganz egal ob auf der Straße, zu Hause oder im digitalen Raum!
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir unterstützen sehr die vielfältigen Präventionsmaßnahmen und auch die Befähigung der Anlaufstellen, auf Betroffene angemessen und hilfreich zuzugehen. Wichtig ist uns dabei auch, dass wir bei allen berechtigten starken Emotionen, die solche Fälle auslösen, den Boden der Rechtsstaatlichkeit nicht verlassen und mit Rufen nach verschärfter Gesetzgebung in diesem Sinne sorgsam und zielgenau umgehen."
Ortstermin beim SC Poppenbüttel: Die Regionalsprecherinnen Alstertal der Wandsbek-Koalition (v.l.n.r.: Tessa Gesch/GRÜNE, Christiane Rösch/SPD und Birgit Wolff/FDP) besprachen auf dem Sportgelände mit Olaf Schultchen (links, Hamburger Sportbund) und Christian Droste-Panther (rechts, Vorsitzender SCP-Tennisabteilung) das Vorhaben, die kleinere Halle mit Photovoltaik an modernen Energiestandard anzupassen. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur hat auf seiner Sitzung am 17. März die Förderung für eine neue Photovoltaikanlage für den SC Poppenbüttel bewilligt. Die neue Anlage wird mit bezirklichen Mitteln in Höhe von 25.000 € gefördert. Die restlichen Mittel bringt der Verein durch Eigen- und Drittmittel auf. Mit der Förderung zeigt die Wandsbek-Koalition, dass ihr die lokalen und gemeinnützigen Sportvereine besonders am Herzen liegen. Auch diese kostensenkende Energiemaßnahme zeigt, dass Sport und Klimaschutz sehr gut zusammen gehen.
Christiane Rösch, Regionalsprecherin Alstertal der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der SC Poppenbüttel möchte seinen Energieverbrauch künftig zur Hälfte über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach abdecken. Das ist ein guter Ansatz um Kosten zu sparen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Deswegen haben wir den Sondermittelantrag des Vereins gern unterstützt."
Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der GRÜNEN Fraktion: „Mit der Förderung ermöglichen wir dem SC Poppenbüttel eine Investition, die sich doppelt auszahlt: geringere laufende Kosten und ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz. Gerade für ehrenamtlich getragene Vereine ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit."
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecherin Alstertal: „Auch unser wichtiger Breitensport muss sich für die Zukunft und den Energiebedarf passend aufstellen und entsprechend investieren. Daher begrüßen wir sehr, dass der SC Poppenbüttel ein umfangreiches Modernisierungs-Konzept entwickelt hat, zu dem die neue Photovoltaik-Anlage gehört. Dieses Engagement unterstützen wir sehr – und wir freuen uns auch, dass das lokale Handwerk für die Umsetzung beauftragt wird."
Nachdem der öffentliche Betrieb des Schwimmbades Wendemuthstraße Anfang des Jahres zwischenzeitlich weitgehend eingestellt wurde, steht das von Bäderland betriebene Bad nun wieder an zwei Tagen in der Woche uneingeschränkt allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Zuvor hatte sich der Regionalausschuss Wandsbek auf Initiative der Wandsbek-Koalition einstimmig dafür ausgesprochen, zusätzliche öffentliche Schwimmzeiten im Bezirk zu schaffen.
Der eingeschränkte Zugang zum einzigen Hallenbad im Wandsbeker Kerngebiet ist auf den Umbau des Lehrschwimmbeckens in Farmsen sowie die Renovierung des Bäderland-Schwimmbads St. Pauli zurückzuführen. Die dort nicht zur Verfügung stehenden Schwimmzeiten für das Schul- und Vereinsschwimmen werden für die Dauer des Umbaus auch auf das Wandsbeker Schwimmbad ausgelagert. Paul Strothmann, Mitglied des Regionalausschusses und der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist eine gute Nachricht, dass das Schwimmbad einen weiteren Öffnungstag für die Wandsbeker:innen anbietet. Bei allem Verständnis für notwendige Renovierungsarbeiten an anderen Standorten, ist das Bad ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur in Wandsbek. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Antrag für mehr öffentliche Schwimmzeiten sorgen konnten.“
Sami Khokhar, Regionalsprecher Kerngebiet der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Schwimmbad in der Wendemuthstraße nun wieder stärker für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Mehr frei zugängliche Badezeiten sind ein wichtiger Beitrag für Gesundheit, Freizeit und soziale Teilhabe im Bezirk. Gerade im dicht besiedelten Kerngebiet ist ein verlässlicher Zugang zu Schwimmangeboten unverzichtbar. Wir sehen die Entwicklung als positiven Schritt und werden uns weiterhin dafür einsetzen, die öffentliche Nutzung langfristig zu sichern und auszubauen.“
Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecher Kerngebiet: „Gerade in einem dicht besiedelten Stadtteil wie Wandsbek ist es nicht hinnehmbar, wenn das einzige Hallenbad im Kerngebiet für die Öffentlichkeit über längere Zeit kaum noch nutzbar ist. Schwimmen ist Freizeit, Gesundheit und Daseinsvorsorge zugleich. Deshalb war es richtig, hier Druck zu machen. Dass nun wieder mehr frei zugängliche Badezeiten angeboten werden, ist ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort.“
Die Wandsbek-Koalition nimmt sehr erfreut zur Kenntnis, dass die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Land, Bezirk und Eigentümer des Steilshooper Einkaufszentrums erfolgreich abgeschlossen wurden. Dies, so die Koalition, ist der wichtigste Schritt, um alle mit den weiteren Entwicklungen einhergehenden Einzelmaßnahmen nunmehr in Angriff zu nehmen und rechtssicher auf den Weg zu bringen. Nicht nur für die Zukunft, auch für die Gegenwart sieht die Koalition aus SPD, Grünen und FDP endlich eine verlässliche Grundlage auch für die Verbesserung der aktuellen Probleme im Stadtteil, darunter nicht zuletzt die ärztliche Versorgung.
Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die unterzeichnete Vereinbarung ist ein wichtiger erster Schritt für die künftige Entwicklung von Steilshoop. Jetzt kommt Bewegung in die Sanierung des Einkaufszentrums und auch eine Lösung für aktuelle Probleme im Stadtteil wie die Ärzteversorgung und der Standort der Apotheke kann jetzt besser gefunden werden. Das ist eine gute Nachricht für alle Steilshooperinnen und Steilshooper.“ Strothmann, Mitglied des Regionalausschusses und der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist eine gute Nachricht, dass das Schwimmbad einen weiteren Öffnungstag für die Wandsbeker:innen anbietet. Bei allem Verständnis für notwendige Renovierungsarbeiten an anderen Standorten, ist das Bad ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur in Wandsbek. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Antrag für mehr öffentliche Schwimmzeiten sorgen konnten.“
Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende GRÜNE Fraktion Wandsbek: "Wir begrüßen die Vereinbarung zwischen der Stadt, dem Bezirk und dem Eigentümer des EKZs. Nun gilt es zu prüfen, was machbar ist. Der Stadtteil Steilshoop benötigt neben dem Anschluss an die neue U5 dringend positive Entwicklungen, nicht zuletzt in der medizinischen Versorgung. Mit der Vereinbarung ist nun der Rahmen für einen Anstoß von Verbesserungsmaßnahmen getroffen."
Birgit Wolff, Vorsitzende der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Bei bisherigen Kontakten unserer Fraktionen zu Ärzten und Gremien haben wir nur vage skizzieren können, wie die Rahmenbedingungen beispielsweise für Ärzte aussehen, die sich vorstellen konnten, mit einer Zweigpraxis in Steilshoop niederzulassen. Die Vertragsunterzeichnung eröffnet hier endlich Raum - auch für die zuständige Kassenärztliche Vereinigung -, die Versorgungsverbesserungen zu konkretisieren. Wir wünschen den Menschen in Steilshoop ein baldiges Ende von Unsicherheiten und Ängsten.“
Darüber hinaus steigert die geplante Maßnahme auch die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssicherheit vor Ort. Zusätzlich wird die Entwässerung der Straße über die Grünflächen an den entsprechenden Stellen durch abgesenkte Bordsteine verbessert. Die Straße ist so besser auf die vermehrt auftretenden Starkregenereignisse als Folge des Klimawandels vorbereitet. Anschließend prüft die Polizei das Geschwindigkeitsverhalten in der Straße. Nur wenn sichergestellt ist, dass sich die Verkehrsteilnehmenden an die Schrittgeschwindigkeit in der Straße halten, sollen die Poller am südlichen Ende der Straße entfernt werden, um so den Kfz-Durchgangsverkehr wieder zu ermöglichen. Über die Vorlage wird in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität nächste Woche Donnerstag, den 23. April entschieden.
Xavier Wasner, SPD-Wahlkreisabgeordneter für Poppenbüttel und Hummelsbüttel: „Vor rund zwei Jahren wurde die Straße Moorhof am Poppenbütteler Markt auf Anordnung der Polizei für den Autoverkehr gesperrt, um die Aufenthaltsqualität im verkehrsberuhigten Bereich sicherzustellen. Die Maßnahme war umstritten und stieß auf breite öffentliche Kritik. Wir haben das Bezirksamt beauftragt zu prüfen, wie durch eine Überplanung die Straße wieder für alle Verkehrsteilnehmenden geöffnet und zugleich die Verkehrssicherheit gewährleistet werden kann. Ich freue mich sehr, dass dies mit dem nun vorliegenden Entwurf gelungen ist. Wir werden uns dafür einsetzen, den Umbau baldmöglichst umzusetzen."
Tessa Gesch, Regionalsprecherin Alstertal der GRÜNEN Fraktion: „Am Moorhof entsteht endlich eine echte Win-win-Situation: Die Belastungen für die Gewerbetreibenden werden reduziert, gleichzeitig gewinnen alle, die den Poppenbütteler Markt besuchen an Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Die neuen Grünflächen sorgen dabei nicht nur für eine wirksame Verkehrsberuhigung, sondern verbessern auch das Mikroklima und die Entwässerung vor Ort."
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecherin Alstertal: „Wir freuen uns sehr, dass unser Vorschlag, nicht über Ja oder Nein zu den Pollern zu diskutieren, sondern die konfliktreiche Straßenecke grundsätzlich anders zu denken und neu zu planen, zu so einem guten Ergebnis geführt hat! Die anstehende Maßnahme ist zwar kostspieliger als eine potentielle Poller-Entfernung – aber eine Lösung, die die oder widerstreitenden Wünsche der Anwohner und Geschäftsleute gleichermaßen respektiert: Das ist also auch ein Stückchen „Bürgerfrieden" vor Ort – und das begrüßen wir sehr."
Die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum zählt zu den größten Herausforderungen für Hamburg. Ein Planungsinstrument für die Stadtentwicklung, um diesem Bedarf gezielt zu begegnen, sind sogenannte „sektorale Bebauungspläne" zur Wohnraumversorgung nach Baugesetzbuch. Diese durch das Baulandmobilisierungsgesetz eingeführten Pläne ermöglichen es Gemeinden, Bebauungspläne aufzustellen, die sich – das ist das Besondere - ausschließlich auf die Wohnraumversorgung konzentrieren. Das erlaubt eine schnelle und zielgerichtete Reaktion auf den akuten Wohnraumbedarf. Die Anwendung dieses Instruments ist gesetzlich befristet: Das Verfahren zur Aufstellung eines sektoralen Bebauungsplans muss spätestens bis zum 31. Dezember 2024 eingeleitet und bis spätestens 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Die Wandsbek-Koalition nutzt dieses Planungsinstrument an zwei Standorten: In der Sitzung der Bezirksversammlung am 9. April wurden die entsprechenden Feststellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne „Bramfeld 74" (Haidlandsring) und „Jenfeld 30" (Elfsaal) gefasst. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um den Wohnungsmarkt im Bezirk zu entlasten und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Konkret geplant ist: Bramfeld 74 (Haidlandsring): Hier ermöglicht der neue sektorale Bebauungsplan der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe e.G. die Schaffung von rund 225 zusätzlichen Wohneinheiten durch Nachverdichtung im Bestand. Der Fokus liegt auf bezahlbarem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten mit mindestens 35 % öffentlich geförderter Wohnungsbau. Jenfeld 30 (Elfsaal): Im Bereich Elfsaal werden durch die SAGA rund 300 neue Wohneinheiten entstehen. Die neuen Gebäude ersetzen die bestehenden rund 120 Wohnungen aus den Jahren 1958–1962 und bieten künftig verbesserten Lärmschutz sowie moderne Wohnstandards und zugleich wird die Aufenthaltsqualität im Plangebiet gewahrt. Mindestens 50 % der Wohneinheiten sollen als öffentlich geförderter Wohnungsbau errichtet werden.
Insgesamt können so rund 500 neue Wohneinheiten entstehen, davon etwa 350 zusätzliche Wohnungen. Beide Planverfahren werden von der Bezirksverwaltung vorangetrieben und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Damit setzt die Wandsbeker Koalition ein zentrales Ziel des Koalitionsvertrags um und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Mit sektoralen Bebauungsplänen ist es möglich, schnell und fokussiert auf die Wohnraumbedarfe der Stadt zu reagieren, ohne dass ein umfassender Bebauungsplan erstellt werden muss. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Bezirksverwaltung jetzt gleich an zwei Stellen im Bezirk mit diesem städtebaulichen Instrument für über 500 neue Wohnungen sorgen können. Die Bebauungspläne Bramfeld 74 und Jenfeld 30 sorgen durch Nachverdichtung im Bestand für mehr bezahlbaren Wohnraum. Wir setzen damit ein zentrales Ziel unseres Koalitionsvertrages um und sorgen für mehr bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk."
Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion: „Das Instrument der sektoralen Bebauungspläne ermöglicht es uns, auf den Wohnraumbedarf gezielt zu reagieren. Gerade in einer Stadt wie Hamburg, in der bezahlbarer Wohnraum besonders knapp ist, ist dieses neue Verfahren denkbar wertvoll. Die beiden Bebauungspläne Bramfeld 74 und Jenfeld 30 sorgen durch gezielte Nachverdichtung für mehr als 500 neue Wohnungen, ein Großteil davon öffentlich gefördert. Wir zeigen weiterhin, dass es uns ernst ist mit bezahlbarem Wohnraum für alle und sagen der Wohnungsnot den Kampf an." Birgit Wolff, Vorsitzende und Fachsprecherin Stadtplanung der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Sektorale Bebauungspläne sind Bau-Pläne für einen speziellen Sektor im Bereich der Gebäudeentwicklung, hier: nur Wohnen. Das bedeutet, dass viele Planungen, Gutachten, Messungen, Prüfungen und so fort entfallen können, die oft bei einem Mix mit Geschäften oder Büro oder anderer Nutzung erarbeitet werden müssen. Das verschlankt den Prozess – und beschleunigt das Verfahren. Wir freuen uns sehr auf die zeitnahe Umsetzung!"
Die Wanbdsek-Koalition setzt sich für eine bessere Verbindung der Wege ein. Dazu sollen mehr Fahrradbügel an geeigneten Bushaltestellen aufgestellt werden. Auch hierbei handelt es sich um einen Beitrag zur Mobilitätswende.
Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) setzt sich weiter für eine beschleunigte Mobilitätswende ein. Ein wichtiger Schritt sind mehr Fahrradbügel an Bushaltestellen, um den Menschen zu ermöglichen, ihre Fahrräder beim Umstieg vom Rad zum Bus sicher abzustellen. Dies erleichtert die Kombination unterschiedlicher Fortbewegungsmittel und schafft neue Wegeverbindungen. Um möglichst vielen Menschen diese Umstiegsmöglichkeiten anbieten zu können, wird die zuständige Fachbehörde gebeten, eine Übersicht über geeignete Bushaltestellen mit besonders großem Einzugsgebiet, die über keine direkte Umsteigeverbindung zu U- und S-Bahn-Haltestellen verfügen, bereitzustellen. Auf Grundlage dieser Daten sollen die Regionalausschüsse geeignete Bushaltestellen vorschlagen.
Christoph Schütte, Fachsprecher Radverkehr der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel wird erleichtert, wenn gerade in den weiter am Stadtrand gelegenen Stadtteilen die Haltestellen gut erreichbar sind. Dazu tragen Fahrradbügel an Bushaltestellen bei, an denen die Räder sicher abgestellt werden können."
Jessica Denhardt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: „Gerade in den äußeren Stadtteilen unseres Bezirks sind die Wege zu den Bushaltestellen oft weit. Es liegt nahe, diesen Weg mit dem Fahrrad zurückzulegen. Damit das Fahrrad an der Bushaltestelle auch sicher abgestellt werden kann, wollen wir mehr Fahrradbügel an Bushaltestellen. So erleichtern wir die Kombination mehrerer Fortbewegungsmittel im täglichen Leben und bringen die Mobilitätswende weiter voran."
Finn Ole Ritter, Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Mobilität heißt für uns als FDP-Fraktion Wandsbek: sicher, komfortabel und schnell von einem Punkt zu einem anderen Punkt in der Stadt zu kommen. Das attraktive Angebot verschiedenster Verkehrsmittel bleibt die Grundlage, den Bürgerinnen und Bürgern eine Mobilität zu ermöglichen, die den individuellen Bedürfnissen der Menschen gerecht wird."
Maßnahmen für Groß und Klein und beide zusammen. Das Arbeitsprogramm beinhaltet neben der Modernisierung oder den Neubau vieler Spielplätze auch die ökologische Aufwertung öffentlicher Grünflächen in Form von Grünpatenschaften.
Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) hat in der Sitzung der Bezirksversammlung am 09. April zentrale Maßnahmen des Arbeitsprogramms Stadtgrün für 2026 beschlossen. Damit werden in diesem Jahr wichtige Maßnahmen für das Stadtbild und die Naherholung im Bezirk umgesetzt.
Für den Parksport sind ebenfalls Maßnahmen geplant. So soll die Parksportanlage in der Grünanlage Hempenkamp in Volksdorf fertiggestellt werden und im Hohenbuchenpark in Poppenbüttel soll eine Parksportinsel neu angelegt werden. Neben zahlreichen ökologischen Aufwertungen im Bezirk werden auch die Grünpatenschaften weiterhin erfolgreich begleitet. Im Rahmen von Grünpatenschaften haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Park- und Straßengrünflächen in Form von Patenschaften ehrenamtlich zu betreuen. Öffentliche Grünflächen tragen so nicht nur zu einem besseren Erscheinungsbild bei, sondern helfen gleichzeitig auch bei der Erhaltung der Artenvielfalt in der Stadt.
Julia Funk, Fachsprecherin Umwelt und Klima der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: "Mit dem Beschluss des Arbeitsprogramms Stadtgrün 2026 stärken wir nicht nur die Verwaltung bei der Umsetzung bereits begonnener Projekte, sondern setzen auch den Startschuss für neue Projekte. Wir freuen uns, dass für Bramfeld und Ohlstedt jeweils ein neuer Spielplatz sowie in Jenfeld ein Multifunktionsspielfeld als Projekte starten können. Von der Planung und Beteiligung bis zur Umsetzung wird es dauern, aber diese Startschüsse sind wichtig für den Bezirk Wandsbek." Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Mit dem Arbeitsprogramm Stadtgrün stärken wir gezielt die Lebensqualität in Wandsbek. Wir schaffen moderne Spielplätze, neue Parksportangebote und die ökologische Aufwertung unserer Grünflächen. Gerade in Zeiten der Klimakrise sind attraktive, gut gepflegte Grünräume unverzichtbar für Erholung, Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt im Bezirk. Uns ist wichtig, dass diese Orte für alle zugänglich und nutzbar sind - vom integrativen Spielplatz bis zum Klimapark im Eichtalpark. Gleichzeitig laden wir alle Menschen im Bezirk ein, sich im Rahmen von Grünpatenschaften selbst einzubringen und Verantwortung für ihr direktes Umfeld zu übernehmen. Gemeinsam machen wir unser Stadtgrün noch lebenswerter."
Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der FDP-Fraktion: „Wir investieren in Orte, die jeden Tag genutzt werden und die für viele Menschen einen echten Unterschied machen. Wenn ein Spielplatz wie in der Jenfelder Au neu entsteht oder bestehende Anlagen modernisiert werden, merkt man das direkt im Alltag von Familien und Kindern. Genau darum geht es uns. Wir wollen, dass öffentliche Räume gut funktionieren und gerne genutzt werden. Parks und Grünflächen sind für viele Menschen ein fester Bestandteil ihres Alltags und tragen ganz konkret zur Lebensqualität im Stadtteil bei."
Bild: iStock/EyeEm Mobile GmbH
Der Grünzug Großlohe ist ein wichtiger Ort der Begegnung und Erholung für viele Menschen im Stadtteil. Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten zwischen rivalisieren den Gruppen sowie zu starken Belastungen durch unkontrolliertes Grillen. Im März 2025 wurde durch den Regionalausschuss ein Runder Tisch eingerichtet, um mit der Verwaltung, der Polizei, den sozialen Trägern vor Ort und Vertreter:innen der Fraktionen aus dem Regionalausschuss Rahlstedt Lösungen für die Probleme zu finden.
Auf den Sitzungen des Runden Tisches wurden erste Maßnahmen beschlossen, so wurden zur Vermeidung von Konflikten speziell gekennzeichnete Grillzonen angelegt und ein Grillkohlecontainer aufgestellt. Durch regelmäßige persönliche Ansprache von Besucher:innen hat sich die vielfach kritisierte Müllsituation in den vergangenen Monaten bereits ein wenig verbessert– ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Im Herbst 2025 wurde auf Anregung des Runden Tisches beschlossen, dass durch Hinweisschilder deutlich gemacht werden soll, dass nur auf den ausgewiesenen Stellen in der Grünfläche gegrillt werden darf. Eine weitere Sitzung des Runden Tisches ist für das Frühjahr geplant, ein Termin steht aber noch nicht fest. Dort wird auch über die augenblickliche Situation gesprochen werden, dass der Parkplatz des Nahversorgungszentrums zum neuen Treffpunkt geworden ist.
Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Der Runde Tisch Großlohe hat durch die von ihm angeregten Maßnahmen dazu beigetragen, die Situation im Grünzug Großlohe zu entspannen. Klare und freundliche Hinweise helfen, Konflikte zu vermeiden, die Parkanlage zu schonen und allen Besucher:innen ein gutes Miteinander zu ermöglichen. Durch die explizite Ausweisung von Grillflächen und eine eindeutige und unmissverständliche Beschilderung auf den anderen Flächen konnten die Akteur:innen vor Ort die positive Entwicklung der letzten Monate stärken. und zur weiteren Befriedung im Grünzug Großlohe beitragen. Jetzt müssen wir, die Akteure vor Ort, Politik und Verwaltung weiter gemeinsam am Ball bleiben, um auch für die aktuelle Verlagerung auf den Parkplatz vor REWE eine Lösung zu finden.“
Myriam Christ, Mitglied der Bezirksversammlung für die GRÜNEN Fraktion: „Die extra ausgewiesenen Grillzonen und Grillkohlecontainer haben für erste spürbare Verbesserungen gesorgt. Auf unser Bestreben hin wurden zusätzlich Hinweisschilder, die auf die ausgewiesenen Grillflächen aufmerksam machen, beschlossen. Zusammen mit den lokalen Akteuren vor Ort wie der Stadtteilversammlung Großlohe, Q8 Großlohe und der Polizei arbeiten wir daran, diese positive Entwicklung zu festigen. Auch für die jetzige Situation auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums setzen wir auf einen Dialog, um eine gemeinsame Lösung zu finden." Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wobei Politik unterstützen kann, ist: hilfreiche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir sind sehr froh, dass wir zusammen mit der Expertise der regionalen Nachbarschaft hier einiges optimieren konnten – und dass die Maßnahmen gut angenommen werden. Wenn es aber darum geht, dass manche Anwohnende sich an die Angebote, aber auch an ein nicht zuletzt rechtlich geregeltes Miteinander nicht halten wollen, entsteht eine Entwicklung, bei der die Möglichkeiten der Politik limitiert sind und rechtsstaatliche Prozesse „übernehmen“ müssen. Dies wäre sehr bedauerlich - und wir versuchen daher weiterhin, zu einem respektvollen Miteinander in Großlohe beizutragen.“
V.l.n.r. Katja Rosenbohm (Grüne), Patrick Martens (SPD) und Birgit Wolff (FDP) (Bild: Wandsbek-Koalition).
Bei der Suche nach geeigneten Standorten für die Container für Altglas, Papier und andere Recyclingstoffe gilt es viele verschiedene Interessen zu bedenken. Die Standorte müssen gut erreichbar sein, die Lärmbelästigung für Anwohnende sollte möglichst gering sein und der steigenden Nachfrage nach Containern muss Rechnung getragen werden. Deswegen macht sich die Wandsbek-Koalition dafür stark, beim bisherigen Verfahren für die Auswahl neuer Standorte zu bleiben. Die Stadtreinigung macht Vorschläge für neue Standorte und bei Einwänden gegen diese Vorschläge wird in den Regionalausschüssen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nach einer Lösung gesucht. Auch wenn sich nach Aufstellung eines Containers Probleme ergeben, sind die Mitglieder der Regionalausschüsse die richtigen Ansprechpartner, um Abhilfe zu schaffen.
Patrick Martens, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion Wandsbek: "Das Verfahren, nach dem Standorte für Depotcontainer ausgesucht werden hat sich bewährt: wenn es Einwände gegen einen geplanten Standort gibt, wird im Regionalausschuss gemeinsam mit den Anwohnenden nach einer Lösung gesucht. In einer Großstadt mit begrenzter Fläche müssen alle Interessen gegeneinander abgewogen werden. Zum einen wollen immer mehr Bürgerinnen und Bürger durch Mülltrennung dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, dafür braucht es gut erreichbare Container. Zum anderen möchte kaum jemand einen Container direkt vor der Tür stehen haben. Hier sind die Mitglieder der Regionalausschüsse, die sich vor Ort gut auskennen, der richtigen Ansprechpartner, um im direkten Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst gute Kompromisse für die Standorte zu finden."
Katja Rosenbohm, Umweltsprecherin der Grünen: "Wir unterstützen die bisherige Vorgehensweise ausdrücklich: Die Stadtreinigung legt die Standorte für Glas-, Papier und andere Recyclingcontainer fachlich fundiert fest. Wenn es vor Ort zu Beschwerden kommt, greifen wir das in den Regionalausschüssen auf und suchen gemeinsam nach tragfähigen Lösungen. Klar ist aber auch: In einer dicht besiedelten Stadt gibt es kaum ideale Standorte, die niemanden betreffen und gleichzeitig gut erreichbar sind. Umso wichtiger ist es, praktikable Kompromisse zu finden, denn funktionierendes Recycling ist ein zentraler Baustein für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz."
Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Regionalsprecherin Alstertal: "Die Container für wiederverwertbare Stoffe sind eine große Errungenschaft für ein umweltfreundliches Miteinander in unserem Bezirk - und seit vielen Jahren steter Anlass für Aufregung und Ärger, wenn sie irgendwo in der Nachbarschaft aufgestellt werden sollen. Die Regionalausschüsse sind beteiligt, wenn die Stadtreinigung neue Plätze sucht. Manchmal verbunden mit einem Vorschlag, der in den Regionalausschüssen diskutiert wird, zu denen Bürger nicht nur hinzukommen können, sondern dies auch tun, nicht zuletzt, wenn es um neue Standorte für solche Container geht. Wir als Politik balancieren dabei zwischen dem deutlichen Bedarf, der uns von den einen Bürgern durch Hinweise auf fehlende oder überfüllte Container gemeldet wird, und dem Ärger der anderen Bürger, die keine Wertstoff-Sammelanlagen in ihrem Umfeld wollen. Es gibt kein Informations- und Beteiligungsdefizit bei den Regionalausschüssen, sondern die Herausforderung, eine für möglichst alle Bürger-Seiten passende Lösung zu finden."
In einer Wasserstadt wie Hamburg müssen alle Kinder die Chance haben, schwimmen zu lernen. Problem: Es gibt zu wenig Lehrschwimmbecken. Eine neue Idee könnte das ändern. Bild: iStock/monkeybusinessimages
Die Wandsbek-Koalition begrüßt die Idee des TSV Sasel, mobile Schwimmbecken in leerstehenden Lagerhallen des Vereins aufzubauen, um mehr Wasserzeiten für den Schwimmunterricht bereit halten zu können. Zu diesem Thema wurde auf der Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Sport und Kultur am 17. März ein Antrag der Koalition beschlossen, der die BUKEA als zuständige Fachbehörde und das Landessportamt bittet, die Umsetzung eines solchen Projektes zu prüfen.
Vor dem Hintergrund des dringenden Bedarfes an zusätzlicher Infrastruktur für Schwimmunterricht soll geklärt werden, inwiefern das vorgeschlagene Konzept eine Ergänzung der bestehenden Infrastruktur darstellen kann, inwiefern es technisch realisierbar ist und welche geschätzten Kosten für die Umsetzung und den Betrieb zu erwarten sind.
Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Kreative Ideen von Vereinen sind immer willkommen, weil wir auf die Expertise vor Ort angewiesen sind. Deswegen können wir uns gut vorstellen, den TSV Sasel zu unterstützen, damit ein mögliches Pilotprojekt für mobile Lehrschwimmbecken auf den Weg gebracht werden kann. Die praktische Umsetzung muss jetzt gemeinsam mit der Landesebene geprüft werden.“
Katja Rosenbohm, Vorsitzende der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Wir schätzen den TSV Sasel als wichtigen Akteur im Stadtteil sehr und unterstützen diese unkonventionelle und pragmatische Idee. Schwimmenlernen ist für Kinder genauso wichtig, wie Lesen, Schreiben und Rechnen.“
Birgit Wolff, FDP-Fraktionsvorsitzende: „Innovationen kommen von guten Ideen - und dieser Vorschlag ist wirklich verlockend! Während für die Kosten das Land zuständig ist, werden wir im Bezirk prüfen, was hinsichtlich der baulichen Maßnahmen möglich ist. Es wäre wundervoll, wenn sich das Vorhaben als sinnvoll erweist und wir alle zusammen die Umsetzung realisieren können!“
Mit einer neuen Art Bürgerbeteiligung wird die örtliche Bevölkerung zu einem Beteiligungsverfahren eingeladen. Die Fachsprecher Stadtplanung (v. l. n. r.): Jan Blumenthal (Grüne), Birgit Wolff (FDP) und Xavier Wasner (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Die Koalition in der Bezirksversammlung Wandsbek aus SPD, Grünen und der FDP will die Entwicklung des Plangebiets Tonndorf 36 nördlich der Stein-Hardenberg-Straße weiter voranbringen. Ziel ist es, in der Nähe des Bus- und künftigen S-Bahnhofs Tonndorf die Voraussetzungen für eine zeitgemäße mehrgeschossige Bebauung zu schaffen und damit zusätzlichen Wohnraum in zentraler Lage zu ermöglichen.
Das Bebauungsplanverfahren war zuvor aufgrund begrenzter personeller Kapazitäten der Verwaltung und anderer politischer Prioritäten ruhend gestellt worden. Mit dem aktualisierten Arbeitsprogramm der Bebauungsplanung bestehen nun wieder Möglichkeiten, die nächsten Schritte vorzubereiten. Die Koalition setzt dabei bewusst auf eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Geplant ist eine zusätzliche informelle Bürgerbeteiligung mit moderiertem Dialogformat, begleitet durch ein externes Büro. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen per Zufallsauswahl aus der Tonndorfer Bevölkerung zusammengestellt werden. Parallel sollen notwendige Fachgutachten erstellt werden. Das formale Bebauungsplanverfahren bleibt währenddessen weiterhin ruhend.
Xavier Wasner, Fachsprecher für Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek, erklärt: „Wir wollen in Tonndorf die Voraussetzungen für mehr Wohnraum nah am Tonndorfer Stadtteilzentrum entlang einer Magistrale ermöglichen und gleichzeitig die Qualitäten des gewachsenen Quartiers erhalten. Entscheidend ist für uns, dass die Menschen vor Ort frühzeitig eingebunden werden. Eine breite Bürgerbeteiligung schafft die Grundlage für eine nachhaltige und akzeptierte Entwicklung des Quartiers.“
Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Grundsätzlich halten wir eine bessere Ausnutzung und eine maßvolle Nachverdichtung der Flächen an der Magistrale und der zukünftigen S-Bahnhaltestelle Tonndorf für sinnvoll und notwendig. Und ist es aber ein großes Anliegen, die betroffenen Eigentümer bestmöglich auf dem Weg dorthin einzubinden und zu beteiligen. Daher wollen wir vor einer Fortführung des Bebauungsplanverfahrens eine zusätzliche Bürgerbeteiligung durchführen.“
Birgit Wolff, Vorsitzende der Wandsbeker FDP-Fraktion und baupolitische Sprecherin: „Wir begrüßen das gewählte Beteiligungsformat sehr. Immer wieder erleben wir, dass Einzelne sich zu lauten Sprechern für oder gegen eine Entwicklung machen und Bürgerinnen und Bürger mit anderer Meinung sich unwohl fühlen, diese zu äußern. Wir wollen aber allen eine Stimme geben, damit Veränderungen in unserem Bezirk fair und demokratisch verlaufen, und freuen uns, dass wir nun mit „Tonndorf 36“ weitermachen und für neuen Wohnraum sorgen können.“
Nach Abschluss des Beteiligungsprozesses wird sich der Planungsausschuss öffentlich mit den Ergebnissen befassen und über das weitere Vorgehen beraten.
Im Bild von links: Kian Shadi (FDP-Fraktion), Hannah Schneehage (SPD-Fraktion) und Katja Rosenbohm (GRÜNE Fraktion) nach dem Zuwendungsbeschluss im Wandsbeker Bür-gersaal. (Bils: Wandsbek-Koalition)
Der Haushaltsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat am 17. März die Förderung für eine Open-Air-Kinoveranstaltung in Rahlstedt beschlossen. Damit wird erstmals ein Projekt aus dem neu geschaffenen Förderfonds für Open-Air-Kinoveranstaltungen konkret umgesetzt.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bezirksversammlung die Voraussetzungen geschaffen, um solche Veranstaltungen im Bezirk zu ermöglichen. Dazu gehörten unter anderem die Prüfung geeigneter Standorte sowie die Einrichtung eines Fördertopfes, aus dem Veranstaltungen im öffentlichen Raum unterstützt werden können.
Die erste Umsetzung soll am 7. Juni 2026 in Rahlstedt stattfinden. Geplant sind mehrere Filmvorführungen sowie offene Gaming- und Computerangebote, insbesondere für junge Menschen. Ziel ist es, kulturelle Angebote direkt in die Stadtteile zu bringen, den öffentlichen Raum zu beleben und Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenzubringen.
Um mögliche Lärmbelastungen für Anwohner zu vermeiden, wird der Ton der Filmvorführun-gen über Funkkopfhörer übertragen. Dadurch kann ein Kinoerlebnis im Freien ermöglicht werden, ohne die Umgebung unnötig zu belasten.
Hannah Schneehage, kulturpolitische Sprecherin der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir freuen uns sehr, dass wir den ersten Veranstalter für ein Open-Air-Kino-Event gefunden haben. Die Vision von Open-Air Kinos im Bezirk wird real. Das ist ein toller Schritt nach vorn in unserem Bestreben, möglichst viele Begegnungen und Räume für den echten Kontakt von Mensch zu Mensch zu ermöglichen. Open-Air-Kinos sind genau das – ein offener Raum für Begegnung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Wenn Menschen zusammen lachen, staunen und dis-kutieren, entsteht Zusammenhalt. Genau so wird Stadtteilkultur lebendig.“
Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: "Ich freue mich sehr, dass das Rahlstedter Kulturwerk die Chance ergriffen hat und sich erfolgreich um die Mittel aus dem Förderfonds der Bezirksversammlung beworben hat. Mit dieser, ersten Open-Air-Kinoveranstaltung wird ein tolles neues kulturelles Angebot direkt im Stadtteil Realität. Sol-che Projekte bringen Menschen zusammen und zeigen, wie lebendig und vielfältig unsere Stadtteile sind."
Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Mit dem Beschluss im Haushaltsausschuss bringen wir die erste konkrete Open-Air-Kinoveranstaltung im Bezirk auf den Weg. Im vergangenen Jahr haben wir die Rahmenbedingungen geschaffen, jetzt wird das Projekt erstmals Realität. Solche Veranstaltungen bringen Kultur direkt in die Stadtteile und schaffen Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Gerade in Rahlstedt kann das den öffentlichen Raum beleben und neue Begegnungen im Stadtteil ermöglichen.“
Was ist grad los in meinem Bezirk? Die Wandsbek-Koalition möchte Aktuelles aus Politik und Verwaltung bald an zentralen Orten über digitale Infotafeln den Bürgerinnen und Bürgern vorstel-len. Auf dem Bild von links: Christoph Schütte (SPD), Tessa Gesch (Grüne) und Kian Shadi (FDP). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Was passiert eigentlich gerade im eigenen Stadtteil? Wo wird gebaut, welche Projekte starten, wo kann man sich beteiligen? Viele Bürgerinnen und Bürger erfahren davon erst spät oder nur zufällig. Das will die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP ändern.
Die Bezirksversammlung hat deshalb einen Prüfauftrag der Koalition beschlossen, digitale Infor-mationstafeln an zentralen und stark frequentierten Standorten im Bezirk hinsichtlich rechtlicher Aspekte, Kosten und Aufwand zu untersuchen. Ziel ist es, aktuelle Informationen zu Baustellen, Verkehrsänderungen, Stadtentwicklungsprojekten, Beteiligungsverfahren, Veranstaltungen und bezirklichen Dienstleistungen direkt im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Bislang informiert der Bezirk vor allem über Internetseiten, soziale Medien und klassische Presse-arbeit. Doch nicht alle Menschen nutzen diese Kanäle regelmäßig. Digitale Informationsstelen an Orten wie Wandsbek Markt, Farmsen oder Volksdorf könnten Informationen dort bereitstellen, wo täglich tausende Menschen unterwegs sind.
Kian Shadi, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion: „Bezirkspolitik entscheidet über ganz konkrete Dinge im Alltag der Menschen. Über bezirkliche Baustellen vor der Haustür, neue Spiel-plätze, Verkehrsführungen oder Beteiligungsverfahren. Trotzdem wissen viele gar nicht, was hier alles beschlossen und umgesetzt wird. Wenn wir wollen, dass Politik nachvollziehbar bleibt und Vertrauen schafft, müssen wir transparenter werden. Digitale Informationstafeln können helfen, Verwaltung und Stadtgesellschaft näher zusammenzubringen. Entscheidend ist für uns, dass wir sorgfältig prüfen, welche Lösung technisch sinnvoll, rechtlich möglich und finanziell verantwortbar ist. Es geht um mehr Transparenz im Alltag, nicht um Symbolpolitik.“
Christoph Schütte, Vorstandsmitglied der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Tue Gutes und rede drüber – so könnte unsere Idee mit den Informationstafeln auch beschrieben werden. Wir wollen sichtbar machen, welche Themen aktuell in der Bezirksversammlung und ihren Gremien behandelt wer-den. Es stärkt die Verbindung zwischen Politik und Bevölkerung, wenn transparent informiert wird. Informationstafeln an zentralen und gut zugänglichen Stellen sind ein guter Weg, die Wandsbeke-rinnen und Wandsbeker darüber zu informieren, was gerade in Wandsbek passiert.“
Tessa Gesch, Mitglied der GRÜNEN Fraktion: "Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger besser über das informiert werden, was in ihrem Stadtteil passiert. Viele Menschen mit starker berufli-cher oder familiärer Verantwortung haben keine Zeit, aktiv nach lokalen Informationen zu suchen. Digitale Informationstafeln an zentralen Orten können diese Lücke schließen. Gleichzeitig erhöhen frühzeitige Hinweise auf Baustellen oder Verkehrseinschränkungen die Akzeptanz für notwendige Maßnahmen. Deshalb wollen wir prüfen lassen, wo solche Tafeln im Bezirk sinnvoll eingesetzt werden können."
Foto: iStock-NANCY PAUWELS
Mit dem Einbau einer Wärmepumpe ist es für viele Hausbesitzer möglich, die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes zu erfüllen, wenn z.B. ein Fernwärmeanschluss nicht realisierbar ist. Die Wandsbek-Koalition sorgt dafür, dass die bürokratischen Hürden für die Genehmigung einer Wärmepumpe abgebaut werden. Bislang muss ein Bauantrag gestellt werden, wenn es nicht möglich ist, die Wärmepumpe innerhalb der zulässigen Baugrenzen aufzustellen, hier dauert die Bearbeitung mindestens zwei Monate.
Die Wandsbek-Koalition regt an, dass zukünftig die Installationsfirmen dafür sorgen, dass die gesetzlichen Vorgaben z.B. beim Lärmschutz eingehalten werden und dass das Aufstellen einer Wärmepumpe kein Genehmigungsverfahren erfordert. Dazu soll jetzt in der zuständigen Fachbehörde die Möglichkeiten geprüft werden und anschließend die Ergebnisse im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung vorgestellt werden.
Oliver Schweim, Mitglied im Planungsausschuss, SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten erreichen, dass es in unserem Bezirk einfacher wird, die Heizung auf eine klimaschonende Wärmepumpe umzustellen. Das kann gelingen, wenn keine Baugenehmigung mehr benötigt wird, wenn eine Wärmepumpe außerhalb der Baugrenzen eines Grundstückes aufgestellt wird. So verhindern wir, dass eine lange Wartezeit bei der Umstellung entsteht, was insbesondere problematisch ist, wenn die bisherige Heizung plötzlich ausfällt. Mit dieser Vereinfachung machen wir einen großen Schritt für den Klimaschutz und die Förderung der regenerativen Energieformen.“
Almut Borgwardt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Die Wärmewende ist ein wichtiger Treiber auf dem Weg zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bis 2040. Es ist zu begrüßen, dass Wärmepumpen nach der Hamburgischen Bauordnung bereits schon jetzt in den Regel verfahrensfrei sind. Um noch mehr Menschen von dieser Art des Heizens zu überzeugen, setzen wir uns auch weiterhin vehement dafür ein, dass der Umstieg auf umweltfreundliche Wärmepumpen schnell und unkompliziert geschehen kann.“
Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Beim Einbau einer Wärmepumpe darf Bürokratie nicht zum eigentlichen Problem werden. Wer seine Heizung modernisieren will, braucht vor allem eines: Ein verlässliches und zügiges Verfahren. Genau hier setzen wir an. Wir wollen Abläufe vereinfachen und unnötige Verzögerungen vermeiden, damit Eigentümerinnen und Eigentümer Planungssicherheit haben und im Zweifel nicht monatelang auf eine Entscheidung warten müssen. Es geht uns um eine praxistaugliche Lösung, die Verantwortung klar regelt und Verfahren spürbar beschleunigt.“
Bundesprogramme vergrößern die Chance, im Bezirk etwas zu bewegen und voran zu bringen. Entsprechend sind Fördermittel für Vorhaben im Bezirk Wandsbek beschlossen worden. Auf dem Bild von links: Finn Ole Ritter (FDP), Alexander Denhardt (Grüne) und Finn Nußbaum (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition)
In den vergangenen sieben Jahren konnte Wandsbek zahlreiche Projekte aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SKE) erfolgreich finanzieren. Dazu zählen unter anderem der Vereins- und Stadtteiltreff des SC Eilbek, das Sportforum des Walddörfer SV sowie das Lehrschwimmbecken in Farmsen.
Die Wandsbeker Koalition setzt sich nun dafür ein, dass zukünftige Projekte noch gezielter gefördert werden können und schlägt hierzu verschiedene Verbesserungen vor. Es hat sich gezeigt, dass die komplexen Antragsverfahren und die mehrjährige Laufzeit der geförderten Projekte einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursachen. Daher wäre es hilfreich, wenn dem Bezirk zusätzliche Personalressourcen für die Antragsbearbeitung und Projektbegleitung zur Verfügung gestellt würden. Zudem wäre es wünschenswert, wenn die Projekte durch einen städtischen Realisierungsträger unterstützt würden. Eine weitere Erleichterung bestünde darin, künftig auch die Steuerungskosten der Projekte sowie mögliche Preissteigerungen im Rahmen der Bundesprogramme förderfähig zu machen.
Finn Nussbaum, Fachsprecher Haushalt der SPD-Fraktion Wandsbek: "Das Bundesförderprogramm SKE hat uns in den vergangenen Jahren ermöglicht, wichtige Infrastrukturprojekte wie den Neubau des Lehrschwimmbeckens in Farmsen umzusetzen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass bei der Antragstellung und Durchführung noch Vereinfachungen für die Antragstellenden möglich sind. Deshalb haben wir als Wandsbek-Koalition einen entsprechenden Antrag eingebracht. Für zukünftige, durch Bundesprogramme geförderte Projekte wünschen wir uns einen Abbau von Bürokratie, eine stärkere Unterstützung der Antragstellenden durch die Verwaltung sowie die Förderfähigkeit von Preissteigerungen und Projektsteuerungskosten.“
Alexander Denhardt, haushaltspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion: „Im Rahmen des Bundesprogramms Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur gelingt es uns in Wandsbek regelmäßig, wichtige Projekte für das soziale Miteinander in unserem Bezirk umzusetzen. Der Vereins- und Stadtteiltreff beim SC Eilbek oder das Lehrschwimmbecken in Farmsen stehen beispielhaft dafür, wie Fördermittel ganz konkret im Alltag wirken und neue Begegnungsräume geschaffen werden können. Zukünftig wollen wir, dass diese Projekte noch besser koordiniert und zusammen mit städtischen Trägern realisiert werden. Dafür soll das Antrags- und Förderverfahren vereinfacht werden. Denn eins ist klar: Jede Förderung unserer Sportvereine ist auch eine Förderung des sozialen Zusammenhalts, der Gesundheit und der Lebensqualität hier direkt vor Ort bei uns im Bezirk.“
Finn Ole Ritter, Fachsprecher Mobilität der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bundesförderprogramme sind eine große Chance für unseren Bezirk. Ohne diese Mittel wären wichtige Projekte in Sport, Jugend und Kultur nicht möglich. Gleichzeitig haben die vergangenen Jahre gezeigt, wie aufwendig und komplex die Verfahren sind. Wenn Anträge etliche Seiten umfassen, sich Vorgaben während der Laufzeit ändern und Preissteigerungen nicht berücksichtigt werden, geraten selbst gut geplante Projekte unter Druck. Wir wollen, dass Fördermittel dort ankommen, wo sie wirken sollen. Dafür brauchen wir praktikablere Verfahren, ausreichend Ressourcen für die Begleitung vor Ort und realistische Rahmenbedingungen über mehrjährige Laufzeiten. Förderpolitik muss umsetzbar sein, sonst bleibt sie auf dem Papier.“
Wohldorfer Schleuse (Foto: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbek-Koalition (SPD/Grüne/FDP) hat im Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung Wandsbek am 17. Februar zentrale Maßnahmen des Arbeitsprogramms Wasserwirtschaft 2026/2027 beschlossen. Damit werden in den nächsten beiden Jahre konkrete Maßnahmen zur ökologischen Entwicklung der Gewässer, zur Verkehrssicherung sowie zur Klimaanpassung im Bezirk umgesetzt.
Die laufenden Maßnahmen der Gewässerbewirtschaftung leisten einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Stabilisierung und zur sicheren Unterhaltung der Gewässer im Bezirk. Das zuständige Fachamt im Bezirksamt Wandsbek setzt dabei auf kontinuierliche Pflege, ökologische Aufwertung und gezielte Schutzmaßnahmen.
Die Baumkontrollen an Bezirksgewässern und -wegen dienen in erster Linie der Verkehrssicherheit sowie der frühzeitigen Erkennung von Schäden oder Krankheitsbefall an gewässernahen Bäumen. Notwendige Pflegemaßnahmen können dadurch rechtzeitig durchgeführt werden, ohne den ökologischen Wert der Uferbereiche zu beeinträchtigen.
Mit der Herstellung und Verbesserung ökologischer Kleinstrukturen an Gewässern werden gezielt Lebensräume für Fische, Amphibien und wirbellose Tiere geschaffen. Strukturreiche Uferzonen, Totholz-Elemente oder flache Randbereiche verbessern die biologische Vielfalt und tragen zur Erreichung der ökologischen Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie bei.
Die Jahresausschreibung der Mäharbeiten an Gewässern stellt eine regelmäßige und fachgerechte Unterhaltung der Gewässer sicher. Durch abgestimmte Mähkonzepte wird ein Gleichgewicht zwischen notwendiger Pflege, Abflussfunktion und ökologischen Anforderungen gewährleistet.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beseitigung invasiver Pflanzen, insbesondere von Riesenbärenklau und Drüsigem Springkraut. Diese Arten verdrängen heimische Vegetation und können ökologische Schäden verursachen. Durch systematische Bekämpfung wird die Ausbreitung eingedämmt und die Entwicklung standortgerechter Ufervegetation gefördert.
Julia Funk, Fachsprecherin Umwelt und Klima der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Mit dem Beschluss zum Arbeitsprogramm „Wasserwirtschaft 2026” stärkt das Bezirksamt Wandsbek den Schutz und die Entwicklung unserer Gewässer, fördert die ökologische Vielfalt der Gewässer und verbessert den Hochwasserschutz. Dies ist, wie jedes Jahr, ein wichtiger Schritt für eine klimafeste und lebenswerte Stadtentwicklung.“
Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Mit diesem Beschluss bringen wir konkrete Verbesserungen an unseren Gewässern auf den Weg, von ökologischen Strukturmaßnahmen bis zur Sicherung wichtiger wasserwirtschaftlicher Anlagen. Denn Gewässerschutz, Hochwasservorsorge und Klimaanpassungsmaßnahmen sind zentrale Zukunftsaufgaben für unseren Bezirk.“
Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt & Verbraucherschutz der FDP-Fraktion: „Wenn nach Starkregen Keller volllaufen oder Wege unpassierbar werden, wird schnell deutlich, wie wichtig eine funktionierende Wasserwirtschaft ist. Rückhaltebecken, Schleusen und Gewässer sind keine Nebensache, sondern Teil unserer Infrastruktur. Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen stellen wir sicher, dass diese Anlagen zuverlässig funktionieren und Wohngebiete, Straßen und öffentliche Einrichtungen geschützt bleiben. Das ist praktische Vorsorge für unseren Bezirk.“
Hintergrund
Die wichtigsten Maßnahmen in den jeweiligen Regionalbereichen sind:
Walddörfer:
• Erlengraben/Vorflutsituation Perlbergweg: Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit (Planung)
• Mesterbrooksgraben/Vorflutleitung (Kakenhahner Weg bis Mesterbrooksgraben): Neuherstellung der Vorflutleitung
• Wasserwirtschaftlicher Wegebau Specksaalredder
• Wohldorfer Schleuse Durchgängigkeit Fischaufstieg, Erneuerung Wehr
Alstertal:
• Grundinstandsetzung der Mellingburger Schleuse (Holzbau und Mauerwerk)
• Planung zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Mellingburger Schleuse (Umlaufgewässer/Fischtreppe)
• Planung zur Erneuerung der Kanustege sowie der Slipanlage an der Mellingburger Schleuse
• Berner Au – Hochwasserrückhaltebecken Sasel: Vergrößerung des Retentionsraums und Optimierung der Steuerung (Hochwasserschutz)
• Wasserwirtschaftlicher Wegebau Jaspersdiek
Rahlstedt:
• Stellau/Öffnung im ehemaligen Freibad Wiesenredder: Öffnung zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit
• Stellau/Rückhaltebecken: Neubau eines Ablaufbauwerks (Planung)
Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne:
• Wasserwirtschaftlicher Wegebau Moorgrund
Kerngebiet Wandsbek:
• Klimapark Eichtalpark: Herstellung der Durchgängigkeit und Laufentwicklung der Wannsee (Projektabschluss/Dokumentation)
Kian Shadi, Mitglied der FDP-Fraktion Wandsbek.
Um zusätzliche Ferienangebote in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen, sollen 40.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Der Wandsbek-Koalition ist es weiterhin ein großes Anliegen, die offene Kinder- und Jugendarbeit insbesondere auch für die Ferienzeit angemessen zu finanzieren, um Chancengleichheit und eine nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen ebenfalls Angebote zur Essensversorgung fortgeführt werden. Finn Nußbaum, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In den letzten Jahren ist der Bedarf an Essensangeboten für Kinder und Jugendliche massiv angestiegen, es geht teilweise um die Grundversorgung. Um diese zusätzlichen Ausgaben und Ferienangebote in den kommenden Frühjahrsferien finanzieren zu können, stellen wir 40.000 Euro aus bezirklichen Mitteln zur Verfügung. So stellen wir sicher, dass Grundbedarfe gedeckt werden und die Kinder und Jugendlichen in den Ferien wertvolle Erlebnisse haben können, die ihre persönliche Entwicklung fördern."
Jessica Denhardt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel stellen wir sicher, dass die Essens- und Ferienangebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei uns im Bezirk auch in diesem Jahr gewährleistet bleiben. Die Einrichtungen können nun sicher mit den zusätzlichen Mitteln planen. Bei den Ferienangeboten wird nicht nur soziale Integration gelebt, sondern auch die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich gerne an die Ferien erinnern können."
Kian Shadi, Vorstandsmitglied der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Für viele Kinder und Jugendliche im Bezirk sind Ferien keine Reisezeit, sondern Zeit, die sie vor allem im eigenen Stadtteil verbringen. Umso wichtiger sind verlässliche Angebote, die Gemeinschaft, Abwechslung und neue Erfahrungen ermöglichen. Die offene Kinder- und Jugendarbeit schafft genau diese Räume und gibt jungen Menschen Halt, Orientierung und Perspektiven. Die zusätzlichen Mittel helfen dabei, Ferienprogramme zu unterstützen und den Einrichtungen die notwendige Planungssicherheit zu geben. Wer Kindern Teilhabe ermöglicht, stärkt langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Bezirk."
Hintergrund: Für viele Kinder und Jugendliche im Bezirk ist ein Urlaub außerhalb der Stadt oft nicht möglich. Die Zahl der von Armut betroffenen jungen Menschen steigt stetig an, weshalb die Einrichtungen der OKJA eine unverzichtbare Anlaufstelle sind, um möglichst allen jungen Menschen ein hochwertiges Ferienprogramm zu ermöglichen. Wie bereits im Jahr 2023 festgestellt, kann das Angebot dieser Programme durch zusätzliche bezirkliche Mittel signifikant gesteigert werden. Nicht nur in diesem Bereich hat sich die Situation seit der Corona-Pandemie verschärft: Die Einrichtungen berichten weiterhin von einem massiv gestiegenen Bedarf an Koch- und Essensangeboten. Was früher ein pädagogisches Zusatzangebot war, hat sich teilweise zu einer notwendigen Grundversorgung entwickelt. Um den Kindern und Jugendlichen sowohl einen sicheren sozialen Raum als auch eine gesunde Ernährung zu bieten, ist eine gezielte finanzielle Unterstützung notwendig.
Finn Ole Ritter, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek.
Mit dem Beschluss des Arbeitsprogramms Straßenplanung 2026/27 im Ausschuss für Mobilität sowie in der Bezirksversammlung stellt die Koalition wichtige Weichen für die Mobilitätsentwicklung im Bezirk. Das Programm umfasst große und kleine Maßnahmen im gesamten Bezirk – von der Weiterentwicklung der Wochenmarktfläche Wandsbek nördlich des Quarrees über Projekte zur Schulwegsicherung bis hin zu Maßnahmen aus dem Bündel für den Fußverkehr. Auch der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen, verkehrssichernde Anpassungen an Knotenpunkten sowie Projekte aus dem Radverkehrskonzept sind Bestandteil des Arbeitsprogramms. Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität, SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Mit dem Arbeitsprogramm Straßenplanung 2026/27 setzen wir die verkehrspolitischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre im Bezirk sehr konkret um. Unser Fokus liegt darauf, die Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder auf dem Schulweg –, die Barrierefreiheit sowie die Qualität für den Fuß- und Radverkehr weiter spürbar zu verbessern. Gleichzeitig behalten wir den gesamten Mobilitätsmix im Blick, denn in einem Flächenbezirk wie Wandsbek sind Menschen auf unterschiedliche Verkehrsmittel angewiesen. Mit den beschlossenen Maßnahmen schaffen wir Schritt für Schritt einen Straßenraum, der sicher, zuverlässig und für alle nutzbar ist."
Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion: „Wir freuen uns, dass wir mit dem nun beschlossenen Arbeitsprogramm Straßenplanung wichtige Projekte für den Bezirk in Angriff nehmen und weiterführen. Die Weiterentwicklung der Wochenmarktfläche soll ebenso geplant werden wie die Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns. Hiermit werden zwei wichtige Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Besonders am Herzen liegen mir Maßnahmen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit. Im Arbeitsprogramm sind unter anderem Maßnahmen beim Schulkomplex Ahrensburger Weg, an der Bekassinenau und dem Doberaner Weg enthalten. Viele Maßnahmen zur Verbesserung des Rad-und Fußverkehrs kommen sowohl den Kindern als auch allen anderen Verkehrsteilnehmern zugute."
Finn Ole Ritter, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Mit dem Arbeitsprogramm setzen wir an vielen konkreten Stellen im Bezirk an. Besonders wichtig ist mir neben der Verbesserung der Schulwegsicherheit der Aspekt der Barrierefreiheit: Barrierefreiheit ist für uns kein Nebenaspekt, sondern Ausdruck von Selbstbestimmung im Alltag. Deshalb begrüßen wir die Verbreiterung und barrierefreie Gestaltung von Gehwegen wie zum Beispiel an der Barkenkoppel sowie vielen weiteren Stellen im Bezirk. Mit Projekten wie der Vollsignalisierung des Knotenpunkts Schöneberger Straße/Liliencronstraße/Kielkoppelstraße oder der Einrichtung eines Fußgängerüberwegs am Volksdorfer Weg stärken wir die Verkehrssicherheit und verbessern gleichzeitig die Klarheit und Leistungsfähigkeit im Straßenraum. Wichtig ist für uns als Wandsbek Koalition: Mobilitätspolitik muss ausgewogen sein. Wandsbek ist ein vielfältiger Flächenbezirk. Menschen sind hier zu Fuß, mit dem Rad, mit dem ÖPNV und mit dem Auto unterwegs. Unser Anspruch ist es, für alle verlässliche und sichere Rahmenbedingungen zu schaffen."
Erhalt und Weiterentwicklung der Wochenmärkte in den Quartieren ist ein wichtiges Thema für die Wandsbek-Koalition. V. l. n. r.: Ingo Schreep (GRÜNE), Birgit Wolff (FDP), Patrick Martens (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition).
Vor diesem Hintergrund möchte die Wandsbek-Koalition die Marktfläche langfristig ertüchtigen und die Nutzungsmöglichkeiten erweitern. Dazu sollen verschiedene bauliche und organisatorische Maßnahmen geprüft werden. Die organisatorischen Maßnahmen sollen in den WDK überwiesen werden, um schon vor der baulichen Veränderung eine bessere Marktbewirtschaftung und Nutzung der Fläche zu erreichen. Ziel ist es, den Standort langfristig als attraktive, lebendige und vielfältig genutzte Fläche im öffentlichen Raum zu etablieren. Unter anderem soll die vorhandene technische Infrastruktur erneuert werden, um eine zeitgemäße und flexible Nutzung der Fläche zu ermöglichen. Die Wochenmarktfläche soll auch klimaresilient gestaltet werden: Der angrenzende Baumbestand etwa soll erhalten bleiben und durch einzelne Neupflanzungen ergänzt werden. Zusätzlich sollen Entsiegelungsmaßnahmen geprüft werden, um die Fläche besser auf kommende Starkregenereignisse vorzubereiten.
Durch zusätzliche Fahrradstellplätze, einschließlich geeigneter Abstellmöglichkeiten für Lastenräder, gut zugänglicher Fußwege und Parkmöglichkeiten vor Ort soll allen Verkehrsteilnehmenden eine gute An- und Abreise ermöglicht werden. Eine lebendige und für die Zukunft gut gerüstete Wochenmarktfläche in Wandsbek soll schließlich allen zu Gute kommen. Patrick Martens, Wahlkreisabgeordneter Wandsbek-Eilbek für die SPD-Fraktion: „Mit der Weiterentwicklung der Wochenmarktfläche am Quarree machen wir aus einem heute oft leeren Durchgangsraum das lebendige Herz von Wandsbek: offen statt eingezäunt, klimagerecht statt versiegelt, mit moderner Infrastruktur, attraktiven Aufenthaltsbereichen ohne Verzehrzwang und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten von Wochenmarkt über Flohmärkte bis zu Bewegungsangeboten für Kinder. Dass wir diesen Schritt gemeinsam mit Grünen und FDP gehen, zeigt: Wir meinen es ernst mit einem öffentlichen Raum, der für alle da ist – für Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker, Besucherinnen und Besuchern sowie die Menschen im Stadtteil gleichermaßen."
Ingo Schreep, Fachsprecher für Wirtschaft der GRÜNEN Fraktion: „Wir wollen die Wandsbeker Wochenmarktfläche langfristig erhalten und aufwerten. Die Bürgerbeteiligung hat weitere gute Ideen gebracht. Uns ist die bauliche Verbesserung der Infrastruktur inklusive Markthäuschens und öffentlicher Toilette wichtig. Dabei wollen wir den Baumbestand erhalten und den Platz zum umliegenden Stadtraum und zum Quarree hin öffnen und ökologisch aufwerten. Vor der eigentlichen baulichen Veränderung wollen wir aber schon zeitnah eine Verbesserung der Marktbewirtschaftung und der Aufenthaltsqualität der Fläche durch weitergehende Nutzung auch außerhalb der Marktzeiten erreichen." Birgit Wolff, Stellvertretende Vorsitzende FDP-Fraktion Wandsbek: „Es gibt nur wenige Planungsvorhaben im Bezirk Wandsbek, zu denen es über so viele Jahre so viel Bürgerbeteiligung gab. Das ist verständlich: Der Platz mit seinen rund 6000 Quadratmetern ist – wenn die Marktbeschicker zusammengeräumt haben – eine versiegelte „Leer-Stelle" an zentralem Ort im Herzen des Bezirks. Ziel der Bürgerbeteiligung war, den Platz sowohl für die Wochenmarkt-Nutzung als auch für die überwiegende Zeit, wenn kein Marktstand auf dem Platz steht, attraktiv zu machen. Damit es gut wird, war sogar die Bezirksverwaltung vor Ort, mittendrin im Wochenmarktleben, mit Infoständen und Meinungsumfragen. Wir haben die Wunschliste der der Bevölkerung nun in einen Umsetzungsauftrag geschrieben und freuen uns über die große Zustimmung zu den Realisierungsplänen!"
Tagsüber dicht genutzt - abends meistens leer: Die Wandsbek-Koalition sucht nun mit der Verwaltung Potentialflächen für das sogenannte „Feierabend-Parken". (Bild: Wandsbek-Koalition)
Im zurückliegenden Jahr hatte es erste Kontaktaufnahmen von Politik und Verwaltung mit Supermarkt-Betreibern gegeben zur Frage, ob ihre Parkplätze für eine nächtliche Nutzung den Anwohnern zur Verfügung gestellt werden könnten. Ein solches Angebot, so die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, entlaste den Parkdruck in manchen Gebieten des Bezirkes und nutze die gegebene Versiegelung optimal aus. Die ersten Kontaktaufnahmen führten bislang nicht zu einem konkreten Vorhaben. Nun zeigt die kürzlich vorgestellte Zusammenarbeit von Lidl, einem hinzugezogenen Parkflächen-Betreiber und dem Senat im Bezirk Mitte, dass solche Konzepte realisierbar sind – das Modell taugt daher als Vorlage für Angebote auch im Bezirk Wandsbek. Bei dem Pilotprojekt in Hamm stehen täglich in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 8.00 Uhr des Folgetages ein Teil der Parkflächen zu kostengünstigen Tarifen zur Verfügung. Vergleichbare Angebote soll es demnächst auch in bevölkerungsreichsten Hamburger Bezirk geben. In der zurückliegenden Bezirksversammlung Wandsbek erweiterte die Koalition die Potentialflächen für „Feierabendparken": Nicht nur Supermärkte, sondern auch öffentliche Einrichtungen könnten in Betracht kommen. Die Bezirksverwaltung wurde aufgefordert, diesbezüglich infrage kommende Parkraum-Ressourcen zu identifizieren. Nach Prüfung möglicher öffentlicher Flächen soll „Feierabendparken" als Pilotprojekt für Wandsbek starten und durch Zusammenarbeit mit Supermarkt-und Discounter-Betreibern ergänzt werden. Da der Parkdruck in vielen Bereichen des Bezirkes erheblich ist, sollen Prüfung und Umsetzung – so der Antrag der Wandsbek-Koalition – nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende „schnellstmöglich" erfolgen.
Christoph Schütte, Mitglied im Fraktionsvorstand der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Manchmal muss man für die Lösung eines Problems um die Ecke denken und kommt so auf gute Ideen. Wir begrüßen es sehr, dass neben dem Feierabendparken auf Parkplätzen von Supermärkten auch die Nutzung von Parkplätzen von öffentlichen Einrichtungen nach Feierabend geprüft wird. Mit einem Pilotprojekt in Wandsbek können wir neben schon umgesetzten Maßnahmen weiter dafür sorgen, dass mehr Parkplätze zur Verfügung stehen."
Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion: "Zur Entlastung des öffentlichen Raums, gerade in den Wohngebieten, möchten wir die Möglichkeiten des „Feierabendsparkens" im Bezirk erproben. Es gibt zahlreiche größtenteils private Parkflächen, die bislang zweckgebunden und an Öffnungszeiten gekoppelt sind. Hierzu zählen zum Beispiel Supermärkte, deren Parkplätze nachts ungenutzt bleiben. Eine bessere Ausnutzung dieser schon vorhandenen Parkplatzflächen kann den öffentlich Raum in Wandsbek entlasten. Insofern hilft die Maßnahme nicht nur den Parkplatzsuchenden, sondern verspricht auch mehr Handlungsspielraum in der Gestaltung unserer bezirklichen Flächen."
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der Wandsbeker FDP-Fraktion und verkehrspolitscher Sprecher: „Viele Menschen in Wandsbek kennen das Problem: Am Abend einen Parkplatz zu finden, egal ob für Verbrenner oder E-Fahrzeuge, ist oft schwierig. Der Druck auf die Straßen ist hoch – das sorgt für Frust im Alltag. Unser Grundsatz als Koalition ist klar: Neue Parkplätze sollen zuerst dort entstehen, wo Flächen ohnehin schon versiegelt sind. Also auf Asphalt, Beton oder bestehenden Nutzflächen – beispielsweise bei Supermärkten, auf Betriebsflächen oder an öffentlichen Einrichtungen. Durch Schaffung legaler neuer Parkplätze oder, wie jetzt beim Pilotprojekt „Feierabendparken" durch Doppelnutzung bestehender Flächen, reduzieren wir Wild-Parken, nicht zuletzt auch auf unseren Grünstreifen. Wir stehen für eine Lösung, die praktikabel ist, Rücksicht auf Umwelt und Stadtbild nimmt und den Alltag der Menschen im Bezirk spürbar verbessert."
Passbilder für einen neuen Führererschein sollen demnächst digital verstellbar sein. Annett Wicher (FDP-Fraktion) sieht Vorteile für die Vereinfachung der Verwaltungsabläufe. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)
Die für die Führerscheinbeantragung benötigten Passbilder können an den Standorten des Landesbetriebs Verkehr (LBV) nur an analogen Fotoautomaten erstellt und anschließend ausschließlich mit Münzgeld bezahlt werden. Auf Beschluss der Wandsbek-Koalition hin, soll die zuständige Fachbehörde die Möglichkeiten von Selbstbedienungsterminals zur digitalen Passbilderfassung für die Führerscheinbeantragung prüfen.
Für die potentielle Einführung solcher Selbstbedienungserminals kann auf die bereits vorhandene Erfahrung beim „Hamburg Service vor Ort" zurückgegriffen werden. Die digitale Passbilderstellung verspricht den Ablauf der Führerscheinbeantragung für die Antragstellenden zu vereinfachen. So würden etwa zusätzliche Kosten für extra zu erstellende Passbilder entfallen und auch der Aufenthalt vor Ort würde sich verkürzen. Die digitale Passbilderfassung würde einen nicht mehr zeitgemäßen Vorgang ersetzen und den Ablauf der Führerscheinbeantragung selbst effizienter gestalten.
Jan-Hendrik Blumenthal, Wahlkreisabgeordneter Sasel-Wellingsbüttel der GRÜNEN Fraktion: „Leider können die Fotos für die Führerscheinbeantragung an den Standorten des Landesbetriebs Verkehr ausschließlich an analogen Fotoautomaten erstellt werden. Wir wollen das ändern und die Möglichkeit von Selbstbedienungsterminals, wie etwa schon beim „Hamburg Service vor Ort" erprobt, prüfen lassen. Gerade Behördengänge sollten für Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich sein. Eine digitale Passbilderfassung spart den Bürgerinnen und Bürgern Zeit, Geld und Nerven." Christiane Rösch, Fachsprecherin für Verbraucherschutz der SPD-Fraktion Wandsbek: „In einigen Ortsämtern gibt es SB-Terminals, mit denen vor Ort Passbilder gemacht werden können, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das spart einen zusätzlichen Gang zum Fotografieren und ist deutlich günstiger als ein herkömmliches Passbild. Dieser Service soll nun nach dem Wunsch der Wandsbek-Koalition auf die LBV-Standorte ausgeweitet werden, damit auch dort bürgernah und kostengünstig die für den Führerschein benötigten Passbilder gemacht werden können. Das ist ein weiterer Schritt zum Abbau von Bürokratie und macht es einfacher für die Bürgerinnen und Bürger."
Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek und digitalpolitische Sprecherin: „Die digitale Bilderstellung vereinfach nicht nur für Antragsteller das Verfahren, auch für die Mitarbeiter in der Verwaltung entfällt damit ein Arbeitsschritt, da das Foto nicht mehr eingescannt werden muss. Ein gemäß Anforderungen unpassendes Bild ist zudem sogleich vor Ort korrigierbar und es braucht keinen neuen Anlauf. Digitale Aufnahmen sind in vielerlei Hinsicht ressourcenschonend. Wir begrüßen den weiteren Schritt hin zu einer digitalen Verwaltung."
Im Einsatz für Menschen mit Behinderungen: Die Elbe Werkstätten (Bild: Elbe Werkstätten / Internetseite).
Die Bushaltestellen Elbe-Werkstätten entlang der Straße Meiendorfer Mühlenweg an der Grenze Sasel-Berne können nun doch einfacher als gedacht barrierefrei werden. Bisher schien eine Realisierung nur mit sehr aufwendigen Um- und Neubauarbeiten umsetzbar zu sein. Die Wandsbek-Koalition hat die Bedenken der Anwohnerinnen sehr ernst genommen und freut sich, dass eine erneute Prüfung neue und einfachere Umsetzungsmöglichkeiten ergeben hat.
Diese neuen Umsetzungsmöglichkeiten müssen nun gesichtet werden, weswegen die Maßnahme, in Absprache mit den Elbewerkstätten, der Polizei und den Busbetrieben, erst einmal zurückgestellt werden soll. Die barrierefreie Erreichbarkeit der Elbewerkstätten ist und bleibt erklärtes Ziel der Maßnahme.
Die Grundinstandsetzung der Straße Am Friedhof in Rahlstedt hingegen ist schon stark fortgeschritten und hat dringenden Handlungsbedarf. So läuft zum Beispiel das Regenwasser bisher ungeregelt ab. Die Arbeiten sehen Einengungen zur Verkehrsberuhigung, Baumpflanzungen und Schritte zur Barrierefreiheit vor. Diese Maßnahme soll nun vorgezogen und in diesem Jahr umgesetzt werden.
Auch im Jahr 2025 wurde des Wohnungsbauziel im Wandsbek erfreulicherweise wieder übertroffen (Bild: Wandsbek-Koalition).
Wandsbek ist der einzige Bezirk, der seit 2011 fast ausnahmslos die im Vertrag für Hamburgs Wohnungsbau vereinbarte Zahl der Baugenehmigungen jährlich übertroffen hat. Auch 2025 wurden mit 1934 deutlich mehr Baugenehmigungen erteilt als die vereinbarte Anzahl von 1800. Für die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP bleibt Wohnungsbau ein zentrales Thema der politischen Arbeit, denn unvermindert wird in Hamburg und im bevölkerungsreichsten Bezirk Wandsbek günstiger Wohnraum dringend benötigt. Dabei ist es der Wandsbek-Koalition besonders wichtig, dass die soziale Infrastruktur mit dem Wohnungsbau Schritt hält. Bei größeren Bebauungsplänen werden daher von Anfang an Flächen für Kindertagesstätten berücksichtigt und die Freiflächen zwischen den Häusern so gestaltet, dass sie Aufenthaltsqualität bieten. Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Zu den größten Wohnprojekten zählen u.a. das Moosrosenquartier in Bramfeld an der Bramfelder Chaussee und die neuen Wohnungen in Farmsen auf der Fläche des ehemaligen Berufsförderungswerkes. Seit Sommer 2024 wurden sechs neue Bebauungspläne durch die Bezirksversammlung beschlossen und festgestellt, weitere befinden sich im Planungsausschuss in Vorbereitung. Seit 2011 haben wir in Wandsbek den Wohnungsbau vorangebracht und freuen uns sehr, dass wir auch im Jahr 2025 die vereinbarte Zahl von 1800 Baugenehmigungen mit insgesamt 1934 Genehmigungen übertroffen haben.“
Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Hamburg ist eine wachsende Stadt und Wandsbek ein wachsender Bezirk. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der Baugenehmigungen wieder. Besonders benötigt wird günstiger und sozial verträglicher Wohnraum. Sozial verträglich bedeutet, die Aufenthaltsqualität und Infrastruktur vor Ort im Blick zu behalten. Sozial verträglich bedeutet auch, möglichst viele Grünflächen zu erhalten. Das ist häufig ein Spagat und wir freuen uns, dass es uns gelingt, die vereinbarte Zahl der Wohngenehmigungen konstant zu übertreffen.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecherin Stadtentwicklung und Bauen: „Wir sind sehr froh, dass wir für so viele Bürgerinnen und Bürger Wohnraum schaffen konnten. Das geht auf intensive Zusammenarbeit von Verwaltung, Bauvorhabenträgern, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern zurück: Insbesondere größere Vorhaben werden gemeinsam diskutiert, und die Rückmeldungen der Bevölkerung aus der Nachbarschaft fließen in die weitere Planung mit ein. Wir danken hier besonders den Bauvorhabenträgern, die für Wünsche und Anregungen offen waren und gemeinsam im Team Wege gefunden haben, ihre eigenen Vorstellungen zu modifizieren. Nun schauen wir guten Mutes auf das neue Jahr 2026, weil wir wissen, dass einiges an spannenden Vorhaben in der Pipeline ist, und hoffen, auch im aktuellen Jahr wieder unsere eigene Ziellinie zu übersteigen.“
Von links nach rechts Birgit Wolff (FDP), Carsten Heeder (SPD) und Myriam Christ (Grüne) (Bild: Wandsbek-Koalition).
Die Gesundheitsversorgung in Steilshoop beschäftigt die Politik auf unterschiedlichen Ebenen schon seit längerem. Der Stadtteil mit seinen gut 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern braucht dringend eine bessere medizinische Versorgung. Viele Ideen wurden entwickelt, zahlreiche Gespräche mit den Akteuren geführt, um eine Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Steilshoop zu erreichen. Zuletzt gab es intensive Bemühungen der Wandsbek-Koalition, in Steilshoop ein lokales Gesundheitszentrum zu etablieren – bislang haben sie aber nicht zu einem Ergebnis geführt.
Carsten Heeder, Regionalsprecher für Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist unser Ziel, dass auch im größten Bezirk von Wandsbek ein Gesundheitszentrum eingerichtet wird, wie bis auf Nord in allen Hamburger Bezirken. Für ein solches Zentrum bietet sich Steilshoop als Standort an, um vor Ort eine niedrigschwellige medizinische Versorgung sicherzustellen. Das Thema auf mehreren Ebenen mit den Beteiligten diskutiert wird. Bislang konnte allerdings weder mit der kassenärztlichen Vereinigung noch mit der Sozialbehörde eine Einigung erzielt werden. Es kann also in keinster Weise die Rede davon sein, dass Steilshoop ignoriert oder die dortige Gesundheitsversorgung nicht ernst genommen wird. Wir bleiben weiterhin am Ball und führen intensive Gespräche, damit auch im größten Hamburger Bezirk ein solches Angebot geschaffen wird."
Myriam Christ, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen in Wandsbek: " Wir stehen klar hinter dem Ziel, die medizinische Versorgung in Steilshoop spürbar zu verbessern. Viele Menschen im Stadtteil erleben täglich, wie schwierig es ist, einen Arzttermin zu bekommen – das nehmen wir sehr ernst. Bevor wir weitere Schritte gehen, möchten wir deshalb Referent*innen aus der Sozialbehörde in den Ausschuss einladen, die darlegen, welche Möglichkeiten es konkret für Steilshoop gibt. Auf dieser Grundlage wollen wir zügig Lösungen entwickeln, die den Menschen vor Ort wirklich helfen."
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Sorgen und auch den Unwillen der Bevölkerung in Steilshoop hinsichtlich ihrer nicht ausreichenden ärztlichen Versorgung können wir sehr gut nachvollziehen. Von „Sicherstellung der ärztlichen Versorgung" haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger andere Vorstellungen als die dafür zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV). Das Handeln aller beteiligten Organisationen und Institutionen, darunter auch das der KV, ist durch eine Vielfalt an Rechtsvorschriften limitiert. Wir fordern die zuständigen Behörden und Institutionen auf Landesebene auf, im Rahmen besonderen Ermessens für die Versorgung unterversorgter strukturschwacher Gebiete eine Lösung für Steilshoop zu finden, und sei es eine ärztliche Einrichtung, die institutionell geleitet ist. Auch wenn wir seitens der Bezirkspolitik fachlich nicht zuständig sind, liegen uns doch der Stadtteil und seine Bürgerinnen und Bürger und ihr Wohlergehen am Herzen. Wir hoffen, dass wir, auch durch Darstellung des komplexen Sachverhaltes durch einen Fach-Referenten, zeitnah einen gangbaren Weg finden. Hintergrund: Kern eines lokalen Gesundheitszentrums sind eine Arztpraxis (Haus- und/oder Kinderarzt) und eine Sozialberatung. Zusätzlich soll eine verbindliche Kooperation mit Pflegediensten sowie gesundheitlichen und sozialen Angeboten, wie z.B. einer Suchtberatung, einer psychosozialen Beratung oder Migrantenhilfe, eingegangen werden. Bislang gibt es in fünf Hamburger Bezirken ein solches Angebot, weitere Informationen unter: Lokale Gesundheitszentren - hamburg.de
Auf dem Bild von links: Birgit Wolff (FDP), Julia Funk (SPD) und Myriam Christ (Grüne). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Mehr öffentliche Toiletten soll es in Zukunft im Bezirk Wandsbek geben: Ein entsprechendes Modellprojekt der Wandsbek-Koalition, das unterschiedliche WC-Anlagen als zusätzliche Angebote zu den bestehenden Systemen testen und evaluieren wird, ist Donnerstagabend mit klarem Votum der Wandsbeker Bezirksversammlung auf den Weg gebracht worden. Ziel des Projektes, das mit der Expertise der Stadtreinigung ablaufen wird, ist die quantitative Erweiterung der Anzahl öffentlicher Toiletten im Bezirk, für die auch alternative Finanzierungskonzepte geprüft werden. Der Bedarf nach solchen Angeboten ist erheblich und seit Jahren auf der Forderungsliste auch der Wandsbeker Bezirks-Fraktionen: Bisher scheiterte die Realisierung insbesondere an den Erstellungs-, Erhaltungs- und Pflegekosten. Nun wird das Modellprojekt, das Anfang 2026 starten wird, prüfen, ob niederschwellige Maßnahmen, wie sie in anderen Städten angewendet werden, auch für Hamburg Potential zur Etablierung bieten.
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Als der Senat im Jahr 2017 die Aufgabe der Installation und Pflege öffentlicher WC-Anlagen an die Stadtreinigung übergab, wurde der große Bedarf an weiteren Einrichtungen bereits festgestellt – und an diesem deutlichen Bedarf hat sich seither nur unwesentlich etwas geändert, trotz des großen Einsatzes der Hamburger Stadtreinigung. Das Modellprojekt soll mit unterschiedlichen Test-Systemen zuerst an verschiedenen Spielplätzen gestartet werden. Wir setzen uns dafür ein, dass in Zukunft beispielsweise niemand mehr „ins Gebüsch" muss, wenn er oder sie muss – das betrifft die Kinder, aber auch ihre Begleitpersonen wie Eltern oder auch Großeltern."
Julia Funk, umweltpolitische Sprecherin der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Seit längerer Zeit erreichen uns immer wieder Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mehr öffentliche Toiletten wünschen. Die hohen Kosten solcher Anlagen führten meist dazu, dass keine neuen Toiletten geschaffen werden konnten. Deswegen ist die Idee mit dem Modellprojekt entstanden, das günstige WC-Anlagen auf ihre Praxistauglichkeit testen soll. Zusätzlich werden Informationen über mögliche Modelle, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten gesammelt. Vor diesem Hintergrund können wir anschließend diskutieren, wie wir mehr öffentliche Toiletten für Wandsbek schaffen können."
Myriam Christ, Sprecherin für Schule und Gesundheit: „Es ist kein Geheimnis, dass es zu wenig Toiletten im öffentlichen Raum gibt. Wenn Menschen wild urinieren, ist dies nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern trägt auch zur Vermüllung öffentlicher Räume bei und kann Bäumen und Pflanzen schaden. Wir alle kennen jedoch vermutlich Situationen, in denen es eng werden kann. Zum Beispiel bei einem längeren Besuch auf dem Spielplatz. Wir wollen im Rahmen des Modellprojekts „Öffentliche Toiletten für Wandsbek" verschiedene Toiletten-Konzepte an geeigneten Spielplätzen testen. Wir verstehen Wandsbek als freundlichen Bezirk, in welchem man sich wohlfühlt und gerne (zu Gast) ist. Zu diesem Bild gehören auch öffentliche Toiletten."
Von links nach rechts: Finn Ole Ritter (FDP), Katja Rosenbohm (Grüne) und Patrick Martens (SPD) (Quelle: Wandsbek-Koalition).
Patrick Martens, sportpolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesen beiden Projekten stärken wir unseren Sportbezirk ganz konkret und nachhaltig. Der SC Condor erhält endlich moderne und ausreichende Umkleideräume, die seinem großen Engagement gerecht werden. Und beim SC Osterbek schließen wir die letzte große Lücke: Künftig verfügt auch dieser Verein über einen eigenen Kunstrasenplatz für den Fußball. Das sorgt für faire Bedingungen, stärkt die Nachwuchsarbeit und zeigt, dass wir den Sportbezirk Wandsbek entschlossen weiterentwickeln."
Katja Rosenbohm, sportpolitische Sprecherin der Wandsbeker Grünen-Fraktion: „Wandsbek wächst, und unsere Sportvereine wachsen mit das ist eine große Chance für den gesamten Bezirk. Viele Projekte sind bereits auf einem guten Weg, und wir sehen, wie sehr moderne Anlagen den Kinder- und Jugendsport stärken. Jetzt wollen wir diesen Schwung nutzen: vom zweiten Kunstrasenplatz für den Poppenbüttler SC und WTSV Concordia über die Rundlaufbahn im Petunienweg in Sasel bis hin zu einer Lösung für den TSV Hohenhorst und die Tribüne in Allhornstadion. Unsere Vereine zeigen täglich, wie viel Potenzial in ihnen steckt. Wenn wir die Infrastruktur weiter verbessern, schaffen wir noch mehr Raum für Teilhabe, Integration und ein aktives, lebendiges Wandsbek."
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Leistungsfähige Sportstätten sind ein zentraler Baustein für ein modernes, lebendiges und gesundes Wandsbek. Mit unserem gemeinsamen Antrag stärken wir zwei Vereine, die seit Jahrzehnten großartige Arbeit leisten und mit ihrem Engagement weit über den Sport hinaus wirken. Für uns Freie Demokraten ist klar: Wer wächst, wer Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien schafft und wer Verantwortung im Stadtteil übernimmt, verdient eine zeitgemäße Infrastruktur."
Die Wandsbek-Koalition hatte sich im Frühjahr erfolgreich dafür Open-Air-Kino in Wandsbek eingesetzt . Im Bild von links: Kian Shadi (FDP), Tessa Gesch (Grüne) und Hannah Schneehage (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Nachdem im April dieses Jahres die Bezirksversammlung (BV) im ersten Schritt dem Antrag der Wandsbek-Koalition für Open-Air-Kinos im Bezirk grünes Licht gegeben hatte, erfolgte nun bei der November-BV Schritt Nummer zwei: die Sicherung der Finanzierung.
Wo derzeit noch Weihnachts- und Wintermärkte mit Glühwein die Bürgerinnen und Bürger einladen, soll es auf geeigneten Plätzen im Sommer Liegestuhl und Kinofilme geben. Damit will die Wandsbek-Koalition einen weiteren Anlass für die Nutzung der öffentlichen Plätze als niedrigschwellige Treffpunkte für Nachbarschaft und Gäste schaffen und das Miteinander im Bezirk fördern. Zwischenzeitlich wurden sowohl in den Regionen vorgeschlagene potentielle Standorte geprüft als auch Gespräche mit möglichen professionellen Anbietern geführt. Die Rahmenbedingungen lassen, so das Ergebnis, grundsätzlich ein solches Angebot zu.
Auch der entsprechende Austausch mit Einrichtungen, die sich eine Beteiligung vorstellen können, war sehr motivierend. Daher brachte die Wandsbek-Koalition (SPD, Grüne, FDP) als Grundlage für die Umsetzung des Vorhabens nun den Antrag zur Einrichtung eines Fördertopfes in Höhe von insgesamt 30.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026 ein: Soziale Träger, Stadtteilkulturzentren, Vereine und Initiativen können damit eine projektbezogene finanzielle Unterstützung für die Planung und Durchführung von Open-Air-Kinoveranstaltungen erhalten. Entsprechende Anträge sind an die Bezirksversammlung Wandsbek zu adressieren – sie werden im zuständigen Fachausschuss für Haushalt und Kultur geprüft und gegebenenfalls mit positivem Votum unterstützt.
Hannah Schneehage, Sprecherin für Kultur, SPD-Fraktion Wandsbek: „Open-Air-Kinos wären ein toller Zugewinn für die Lebensqualität in Wandsbek. In unserer digitalen Welt fehlt oft der echte Kontakt von Mensch zu Mensch. Open-Air-Kinos schaffen genau das – einen offenen Raum für Begegnung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Wenn Menschen zusammen lachen, staunen und diskutieren, entsteht Zusammenhalt. Genau so wird Stadtteilkultur lebendig, deswegen freuen wir sehr, dass für das nächste Jahr ein Fördertopf aufgelegt wurde, aus dem Open Air Kinoveranstaltungen finanziert werden können." Tessa Gesch, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, mit dem Fördertopf die Finanzierung von Open-Air-Kinoveranstaltungen für das kommende Jahr sichergestellt zu haben. Mit den Open-Air-Veranstaltungen schaffen wir niedrigschwellige Kulturangebote im öffentlichen Raum. Menschen kommen zusammen, diskutieren und lachen miteinander anstatt allein zuhause zu sein. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und hat das Potential die Stadtteilkultur nachhaltig weiterzuentwickeln."
Hannah Schneehage, Sprecherin für Kultur, SPD-Fraktion Wandsbek: „Open-Air-Kinos wären ein toller Zugewinn für die Lebensqualität in Wandsbek. In unserer digitalen Welt fehlt oft der echte Kontakt von Mensch zu Mensch. Open-Air-Kinos schaffen genau das – einen offenen Raum für Begegnung und gemeinsame kulturelle Erlebnisse. Wenn Menschen zusammen lachen, staunen und diskutieren, entsteht Zusammenhalt. Genau so wird Stadtteilkultur lebendig, deswegen freuen wir sehr, dass für das nächste Jahr ein Fördertopf aufgelegt wurde, aus dem Open Air Kinoveranstaltungen finanziert werden können." Tessa Gesch, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, mit dem Fördertopf die Finanzierung von Open-Air-Kinoveranstaltungen für das kommende Jahr sichergestellt zu haben. Mit den Open-Air-Veranstaltungen schaffen wir niedrigschwellige Kulturangebote im öffentlichen Raum. Menschen kommen zusammen, diskutieren und lachen miteinander anstatt allein zuhause zu sein. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und hat das Potential die Stadtteilkultur nachhaltig weiterzuentwickeln."
In den Ämtern bestätigt: Finn Ole Ritter (rechts), wiedergewählter Vorsitzender und sein Team. Im Bild von links: Kian Shadi, Beisitzer; Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Annett Wicher, Beisitzerin (Bild: Lichtliebe).
Fast zeitgleich mit dem Termin der Unterschrift unter den Wandsbeker Koalitionsvertrag jährt sich auch zum ersten Mal die Amtsperiode des aktuellen Vorstandes der FDP-Fraktion Wandsbek. Im Rahmen der Fraktionssitzung am heutigen Sonntag wurde satzungsgemäß der Vorstand für das kommende Jahr neu gewählt. Die Funktionsträger stellten sich in ihren Ämtern erneut zur Wahl und wurden einstimmig in diesen bestätigt: Finn Ole Ritter als Vorsitzender, Birgit Wolff als Stellvertretende Vorsitzende, Annett Wicher und Kian Shadi als Beisitzer.
Finn Ole Ritter nach seiner Wahl: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen unserer Fraktion und die erneute Wahl zum Vorsitzendenden. Wir haben herausfordernde Aufgaben vor uns und sind dafür bestens aufgestellt." Im Rahmen der Versammlung erinnerte er an die nun einjährige Gründung der Wandsbek-Koalition von SPD, Grünen und FDP: „Wir schauen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Koalitionspartnern zurück und freuen uns, diesen Schritt vor einem Jahr gemeinsam mit allen Beteiligten gemacht zu haben. Der Weg, den wir verabredet haben und beschreiten, ist pragmatisch und lösungsorientiert. "Weil es um Wandsbek geht" war und bleibt unser gemeinsames Ziel – die Sorgen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sind vielfältig und klar in unserem Fokus
Zu den Herausforderungen gehören beispielsweise Parkplatzsorgen: Wir schaffen daher neuen Parkraum und erhalten bestehenden, wo immer dies geht. Wir machen den Radverkehr und die Schulwege sicherer und den ÖPNV zugänglicher." Unter den anspruchsvollen Bedingungen schaffe die FDP zusammen mit ihren Koalitionspartnern neuen Wohnraum, mit einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnen. Nicht zuletzt würden Grünflächen erhalten, aufgewertet und auch neu geschaffen. Ritter: „Wir setzen uns weiterhin ein für ein lebenswerteres Wandsbek, auch wenn manche Themen wie zum Beispiel die Baustellenkoordination einen langen Atem erfordern. Dass wir dies zu Dritt in einer starken Koalition angehen, macht den Einsatz für Wandsbek effizient. In unserem zweiten Jahr als Partner der Wandsbek-Koalition werden wir weiter an der Umsetzung der getroffenen gemeinsamen Beschlüsse und an weiteren neuen Maßnahmen arbeiten."
Die Wandsbek-Koalition will invasive Krebsarten prüfen lassen (Das Bild wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erzeugt).
Bei der gestrigen Bezirksversammlung hat Wolfgang Kühl für die CDU-Fraktion Wandsbek einen Antrag zur Eindämmung einer in Teilen Wandsbeks auftretenden invasiven Krebsart gestellt
- nunmehr zum zweiten Mal, da das Thema bereits kürzlich im zuständigen Fachausschuss Klima, Umwelt und Verbraucherschutz diskutiert und zu diesem Antrag auch ein Beschluss gefasst worden war.
Dieser lautet, die aktuell laufende Studie der zuständigen Fachbehörde zu diesem Krebs-Aufkommen noch abzuwarten und dann entsprechend zu reagieren, da das Thema bezirksübergreifend ist. Der gestern erneut eingebrachte CDU-Antrag, zu dem es bereits einen gültigen Beschluss der Bezirksversammlung gibt, wurde aus diesen Gründen - mit Verweis auf den bereits gefassten Beschluss - bei der gestrigen Versammlung klar mehrheitlich abgelehnt.
Von links nach rechts: Kian Shadi (FDP), Julia Funk (SPD) und Jan-Henrik Blumenthal (Grüne) (Bild: Wandsbek-Koalition).
Kostenfrei verfügbares Trinkwasser im öffentlichen Raum hat gleich mehrere positiven Ef-fekte: Es schützt die Gesundheit, insbesondere an heißen Sommertagen, fördert umweltfreundliches Verhalten durch die Nutzung von Mehrwegflaschen, verbessert die Aufenthaltsqualität und trägt zur sozialen Daseinsvorsorge bei. Obdachlose und bedürftige Menschen benötigen freien Zugang zu Wasser nicht nur in langen Hitzeperioden sondern das ganze Jahr über für die Wasserversorgung und Hygiene (Zahnpflege). Kürzlich wurden 54 öffentliche Trinkwasserbrunnen im Hamburger Stadtgebiet wieder in Be-trieb genommen. Diese Brunnen werden von Hamburg Wasser und der Stadtreinigung Ham-burg betrieben. Darüber hinaus sollen weitere Trinkwasserspender aufgebaut werden. Für den Bezirk Wandsbek sollen Konzepte entwickelt werden, um eine flächendeckende Trinkwasserversorgung in ganz Wandsbek zu erreichen. Eine preiswerte und pragmatische Möglichkeit für die Versorgung mit Trinkwasser ist z.B. die Errichtung von Wasser-Refill-Stationen ist die Nutzung von vorhandener Infrastruktur (Trinkwasserleitungen und ggf. Drainage) an Gebäuden.
Julia Funk, Sprecherin Klima und Umweltschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Aufgrund der immer heißeren Sommertage ist der Ausbau der verfügbaren Trinkwasserspender in Hamburg und in unserem Bezirk Wandsbek notwendig. Eine Herausforderung beim Ausbau sind die teilweise hohen Kosten einiger Trinkwasserspendermodelle. Daher sind kreative Ansätze gefragt, um den Ausbau zu vereinfachen. Ein Beispiel für diesen kreativen Ansatz zeigt die Refill-Station am CaFée mit Herz in St. Pauli. Die Wasserstation nutzte die bereits vorliegende Trinkwasserleitung des Gebäudes und zeigt beispielhaft, dass auch an anderen öffentlichen Gebäuden die vorhandenen Trinkwasserleitungen für diese Refill-Stationen genutzt werden können. Somit ist der Ausbau dieser KIWA/WRAS-zertifizierten Refill-Stationen kostengünstiger als bei anderen Trinkwasserspendermodellen. An diesem Beispiel wollen wir uns orientieren und möchten einen analogen Piloten in Wandsbek im Eichtalpark umsetzen. Wir wollen uns dafür einsetzen, den Ausbau von öffentlich zugänglichen Trinkwasserspendern zu erleich-tern."
Jan-Hendrik Blumenthal, planungspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion: „Die zunehmenden Hitzeperioden als Folge des Klimawandels machen uns allen zu schaffen. Kostenfrei verfügbares Trinkwasser leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz besonders betroffener Gruppen wie zum Beispiel ältere und obdachlose Menschen. Und auch für viele andere erhöht sich die Lebensqualität im Alltag, etwa beim Sport oder dem Spaziergang mit den Kin-dern. Deshalb setzen wir uns für mehr öffentliches und kostenfrei zugängliches Trinkwasser ein. Eine Übersicht über schon vorhandene öffentliche Trinkwasserspender bietet bereits die App der Stadtreinigung Hamburg. In einem Pilotprojekt im Eichtalpark wollen wir eine Was-ser-Refill Station zum Auffüllen von Trinkflaschen testen. Wir wollen Wandsbek an die Aus-wirkungen des Klimawandel anpassen: Gerecht für alle und mit öffentlich und kostenfrei verfügbarem Trinkwasser.“
Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Stück Lebensqualität und Freiheit im Alltag. Refill-Stationen bieten eine einfache und pragmatische Lösung, um Menschen an heißen Tagen zu schützen, nachhaltiges Verhalten zu fördern und den öffentlichen Raum sinn-voll aufzuwerten. Entscheidend ist, dass wir vorhandene Leitungen nutzen und damit eine schnelle und kostengünstige Umsetzung ermöglichen. Mit einem Pilotprojekt können wir zeigen, wie unkompliziert solche Angebote funktionieren und wie sehr sie den Alltag vieler Men-schen verbessern. Unser Ziel ist es, praktikable Lösungen zu schaffen, die wirklich wirken und Wandsbek lebenswerter machen.“
Auf dem Bild von links: Almut Borgwardt (Grüne), Oliver Schweim (SPD) und Annett Wicher (FDP). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Aus dem Wandsbeker Alltagsleben sind von Menschen mit Migrationsgeschichte gegründete gastronomische Angebote, Dienstleistungen, Handwerksbetriebe und vielfältiger Einzelhandel nicht mehr weg zu denken: Diese Existenzgründungen bereichern Wirtschaft und Kultur um Vielfalt - und sie verbinden die Menschen mit unterschiedlichster Herkunft. Nicht zuletzt sind sie ein bedeutender Treiber für wirtschaftliche Dynamik, Innovation und Beschäftigung in Deutschland. Der aktuelle Migrant Founders Monitor 2025 zeigt, dass 14 Prozent der Gründerinnen und Gründer im Ausland geboren wurden. Bei den besonders erfolgreichen Start-ups, den sogenannten Unicorns, liegt ihr Anteil sogar bei 23 Prozent. Migrantinnen und Migranten im Unternehmerbereich schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern bringen auch neue Ideen, Netzwerke und internationale Perspektiven ein, die den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Die Wandsbek-Koalition möchte diese Entwicklung auch für Hamburgs bevölkerungsreichsten Bezirk Wandsbek nutzen und hat deshalb bei der zurückliegenden Bezirksversammlung einen Antrag eingebracht, der die Startchancen für Unternehmensgründungen durch Menschen mit Migrationsgeschichte weiter verbessern soll. Insbesondere im Bereich Bürokratie ist mehr Unterstützung notwendig, um die deutschsprachigen Formulare verstehen und sachgerecht ausfüllen zu können. Auch juristische Aspekte gilt es so zu vermitteln, dass sie sich als helfend und nicht als hinderlich erweisen. Ein Fachvortrag zu den bisherigen Verfahren der Gründer-Unterstützung ist beantragt: Auf dieser Grundlage sollen weitere konkrete Maßnahmen folgen. Der genaue Termin im Wirtschaftsausschuss wird rechtzeitig im Sitzungskalender auf https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/bezirksversammlung-wandsbek bekanntgegeben.
Oliver Schweim, Fachsprecher Wirtschaft der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Unternehmen, die von Menschen mit Migrationshintergrund betrieben werden, tragen zur kulturellen Vielfalt bei und machen unseren Bezirk lebendig. Sie schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern bringen auch neue Ideen, Netzwerke und internationale Perspektiven ein, die den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Um die Hürden für die Gründung von Unternehmen möglichst gering zu halten, lassen wir jetzt prüfen, welche Hilfsangebote dafür es speziell für Menschen mit Migrationshintergrund gibt und wo wir das Verfahren möglicherweise noch vereinfachen können."
Almut Borgwardt, Mitglied der Bezirksversammlung der GRÜNEN Fraktion: „Behördengänge sind oft nicht einfach. Anträge und Formulare in einer anderen Sprache als der Muttersprache auszufüllen erst recht nicht. Deshalb setzen wir uns für eine zielgerichtete Unterstützung für Menschen ein, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind und Unternehmen gründen wollen. Hürden sollen abgebaut und Informationen und Unterstützung einfacher zugänglich gemacht werden. Denn: Jede nicht vollzogene Gründung ist verschenktes Potential. Verschenktes Potential für die betroffenen Personen, für Wandsbek und unsere Gesellschaft." Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „In unserer globalen Welt kommen potentielle Existenzgründer aus vielen Ländern zu uns – und Hamburg und unser Bezirk Wandsbek brauchen sie für eine gesunde Zukunft für Wirtschaft und Arbeit. Deshalb müssen wir Hürden abbauen, die diesen potentiellen Existenzgründern im Weg stehen. Dazu gehören Sprachbarrieren und Bürokratie. Ein Anfang ist gemacht, wenn Informationsmaterialien in mehreren Sprachen und Hilfen beim Ausfüllen der Formulare zur Verfügung stehen. Wandsbek checkt jetzt das bisherige Verfahren und startet mit einer Verbesserung der behördlichen Angebote, wo sie sinnvoll sind, den Aufschlag für eine neue Willkommenskultur für Existenzgründer mit Migrationsgeschichte in unserem Bezirk."
Die Wandsbek-Koalition begrüßt den Fortschritt beim "Bildungshaus Plus" (Foto: Wandsbek-Koalition).
Die CDU-Fraktion Wandsbek hat kürzlich kritisiert, dass das Projekt „Bildungshaus Plus" seitens der Senatsverwaltung verspätet umgesetzt werde. Bisher war allerdings kein fester Baustart kommuniziert worden, das Vorhaben steht zudem weiter auf der Maßnahmenliste seitens des Senats. Grundsätzlich findet das für Bramfeld geplante neuartige Wohnprojekt „Bildungshaus Plus" (Kombination aus Bildungsangeboten mit Wohnraum für Auszubildende) Unterstützung der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP - auch der Aspekt, dass die Bezirksversammlung bei der Planung beteiligt werden soll. Entsprechend ist eine Erstinformation der Bezirksabgeordneten Ende September 2025 im Sozialausschuss erfolgt. Dabei wurden allein bauliche Aspekte diskutiert - zur Terminierung des Bauvorhabens gab es, auch seitens der CDU, keine kritischen Nachfragen.
Das „Bildungshaus Plus" wird weiterhin von der Wandsbek-Koalition begrüßt, die sich konstruktiv in die Planungen einbringt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Wohnraum für Auszubildende und Studierende auf der gemeinsamen Agenda der Wandsbek-Koalition obenan steht. Entsprechend wurde am 18. Oktober 2025 auf Antrag der Wandsbek-Koalition beschlossen, sich vor weiteren Planungen Übersicht über entsprechende Projekte und Träger, über besondere Bedarfe und Herausforderungen zu verschaffen. Dies ermöglicht, noch genauer für die Zielgruppen zu bauen. Ein entsprechender Fachvortrag mit erfahrenen Referenten ist für Anfang 2026 für den Stadtplanungsausschuss anberaumt. Die Sitzungen der Bezirksversammlung sind öffentlich.
Der genaue Termin im Planungsausschuss wird rechtzeitig im Sitzungskalender auf https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/bezirksversammlung-wandsbekbekanntgegeben.
Von links nach rechts: Oliver Schweim (SPD), Finn Ole Ritter (FDP), Lisa Wagner (Grüne)
Ungeordnet abgestellte E-Scooter können leicht zu Barrieren oder Stolperfallen werden und sorgen häufig für Ärger und Unverständnis. An den U-Bahn-Haltestellen Oldenfelde und Wandsbek Gartenstadt sollen zur Verbesserung der Situation vor Ort bereits kurzfristig E-Scooter-Abstellflächen eingerichtet werden. Die Wandsbek-Koalition setzt sich verstärkt dafür ein, dass an den Schnellbahnhaltestellen im Bezirk und in wichtigen Ortszentren Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen eingerichtet werden. Zusätzlich soll die Einrichtung von Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen auch bei öffentlichen Planungen berücksichtigt werden.
Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, sich dafür einzusetzen, dass falsch abgestellte E-Scooter gemäß des geschlossenen Rahmenvertrags mit den Betreibern in der vereinbarten Frist abgeholt und gegebenenfalls die vorgesehen Bußgelder erhoben werden. Ebenfalls soll auf die bereits vorhandene Meldeplattform scooter-melder.de aufmerksam gemacht werden. Über die Ergebnisse soll im Ausschuss für Mobilität berichtet werden. Christoph Schütte, Fachsprecher Radverkehr der Wandsbeker SPD-Fraktion: „E-Scooter sind insbesondere für jüngere Menschen ein wichtiges Instrument ihrer Mobilität. Da die Scooter gern und viel benutzt werden, ist es umso wichtiger, dass klar geregelt ist, wo sie abgestellt werden dürfen. Nur so können wir verhindern, dass die E-Scooter zu gefährlichen Stolperfallen werden. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass mehr Abstellflächen für Scooter geschaffen werden."
Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN-Fraktion: „E-Scooter können – gerade auf der letzten Meile in weniger urbanen Teilen Wandsbeks - einen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten. Sie dürfen aber nicht zu gefährlichen Hindernissen werden. Die Möglichkeiten des Rahmenvertrags mit den Betreibern von E-Scootern sollen ausgeschöpft werden und designierte Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen an U- und S-Bahnstationen sowie wichtigen Ortszentren geschaffen werden. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass Gehwege für Jung und Alt sicher und barrierefrei nutzbar bleiben." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecher Mobilität: „Positiv an E-Scootern ist weiterhin die gute Nutzung zur Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs und die Überbrückung von kleinen Strecken. Der Nachteil war das unkontrollierte Abstellen. Als Wandsbek Koalition wollen wir durch die neue rechtliche Grundlage mehr Ordnung im öffentlichen Raum schaffen."
Hintergrund E-Scooter sind inzwischen ein fester Bestandteil der urbanen Mobilität. Sie ermöglichen Menschen eine unkomplizierte Fortbewegung an der frischen Luft, sind flexibel einsetzbar und verursachen lokal keine Emissionen. Besonders auf der sogenannten letzten Meile ergänzen sie den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll und leisten so einen Beitrag zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz. Um dem Problem verkehrsgefährdend- oder behindernd abgestellter E-Scooter entgegenzuwirken, hat die FHH die Bereitstellung von E-Scootern im öffentlichen Raum als Sondernutzung eingestuft. Im Februar 2025 wurde ein Rahmenvertrag mit den Anbietern von E-Scootern geschlossen. Dieser beinhaltet Maßnahmen, um die öffentliche Sicherheit zu stärken. Dazu gehört die Einrichtung von festen Abstellflächen in Verbindung mit Parkverbotszonen im direkten Umfeld der Abstellflächen. So heißt es etwa, dass feste Abstellflächen für E-Scooter in Verbindung mit Parkverbotszonen (Geofencing) die Gehwege entlasten können, das Stadtbild verbessern und die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende erhöhen. Die Anbieter verpflichten sich unter anderem dazu, falsch abgestellte E-Scooter ordnungsgemäß umzustellen oder einzusammeln und Verwarngelder and die Verursacher weiterzureichen. Falsch abgestellte E-Scooter können unkompliziert auf der zentralen Meldeplattform scooter-melder.de oder an hamburg.escooter@gmail.com gemeldet werden. Bereits 2020 hat sich die Bezirksversammlung mit der Drs. 21-1625.1 vorgenommen, zur Benennung von Straßen nach Akteuren mit kolonialer Geschichte eine öffentliche Anhörung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der in Wandsbek betroffenen Straßen durchzuführen. Dies ist durch die Corona-Pandemie zunächst nicht möglich gewesen, daher greifen wir diesen Beschluss nun wieder auf und führen die Anhörung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport im nächsten Jahr durch. Zentrale Rolle soll dabei das Gespräch mit den Personen von vor Ort auf Basis der jeweiligen Person sein, der Rahmen der Anhörung sollte sic
Bereits seit 2022 beteiligt sich der Bezirk an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Und auch im kommenden Jahr unterstützt die Bezirksversammlung die unter dem Motto 100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus stattfindenden Wochen wieder. Von links nach rechts: Sami Khokhar (GRÜNE), Finn Ole Ritter (FDP) und Carsten Heeder (SPD)
Die Beteiligung des Bezirks an den Internationalen Wochen gegen Rassismus hat in Wandsbek mittlerweile gute Tradition. Auch 2026 wird der Bezirk Wandsbek an den Aktionswochen gegen Rassismus teilnehmen. Unter anderem werden Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Theaterstücke aus dem Aktionsfonds der Lokalen Partnerschaften im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! mit insgesamt bis zu 20.000 Euro gefördert. Ferner wird das Bezirksamt gebeten, wirksame Öffentlichkeitsarbeit für die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu leisten und insbesondere auch Schulen, Kitas, Sportvereine und Jugendzentren auf die Teilnahmemöglichkeit hinzuweisen. Der neu in Leben gerufene Kinder- und Jugendbeirat soll in die Planung mit eingebunden werden. Während der Aktionswochen soll außerdem besonders auf die Anlaufstellen für Opfer von rassistischer Gewalt in Wandsbek aufmerksam gemacht werden. Im Anschluss soll über die Resonanz der Veranstaltungen im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur berichtet werden.
Carsten Heeder, Fachsprecher Integration der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass unser Bezirk sich mit vielfältigen Aktivitäten an den Aktionswochen gegen Rassismus beteiligen. Umso wichtiger ist diese Beteiligung, weil Rassismus von immer mehr Menschen erlebt wird und wir auch mit diesen Wochen ein aktives Zeichen für Vielfalt und Respekt setzen. Wir unterstützen sehr gern die Wochen gegen Rassismus mit einer wirksamen Öffentlichkeitsarbeit, damit möglichst viele Menschen von den Veranstaltungen in dieser Zeit erfahren."
Sami Khokhar, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Rassismus ist kein abstraktes Thema, sondern betrifft unser tägliches Zusammenleben – auch hier in Wandsbek. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein klares Zeichen für Respekt und Vielfalt setzen. Wir wollen Menschen ermutigen, hinzuschauen, Haltung zu zeigen und sich aktiv in unsere Gesellschaft einzubringen. Besonders freut mich, dass wir mit Schulen, Kitas und Vereinen zusammenarbeiten, um verstärkt auch junge Menschen zu erreichen. Nur gemeinsam können wir eine Gesellschaft gestalten, in der alle dieselben Chancen und die gleiche Würde erfahren." Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Mit der Beteiligung der Bezirksversammlung Wandsbek wollen wir deutlich machen: Rassismus beginnt oft im Kleinen – in Worten, in Vorurteilen, in Ungleichbehandlung – und kann nur überwunden werden, wenn wir alle aktiv dagegen eintreten. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten die Gelegenheit, gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Religionsgemeinschaften und Initiativen ein starkes Signal zu senden: Wandsbek steht für Offenheit, Toleranz und Menschlichkeit."
Hintergrund Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden im kommenden Jahr vom 16. bis 29. März unter dem Motto 100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus statt. Der Bezirk Wandsbek beteiligt sich bereits seit 2022 auf Beschluss der Bezirksversammlung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter Federführung des Bezirksamts koordinierte die Fachstelle Johann Daniel Lawaetz-Stiftung die Aktionswochen, an denen sich zahlreiche Wandsbeker*innen sowie Wandsbeker Initiativen und Vereine beteiligten. Bereits 2020 hat sich die Bezirksversammlung mit der Drs. 21-1625.1 vorgenommen, zur Benennung von Straßen nach Akteuren mit kolonialer Geschichte eine öffentliche Anhörung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der in Wandsbek betroffenen Straßen durchzuführen. Dies ist durch die Corona-Pandemie zunächst nicht möglich gewesen, daher greifen wir diesen Beschluss nun wieder auf und führen die Anhörung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport im nächsten Jahr durch. Zentrale Rolle soll dabei das Gespräch mit den Personen von vor Ort auf Basis der jeweiligen Person sein, der Rahmen der Anhörung sollte sich daher an dieser Zielgruppe orientieren. Weitere Stellen mit externer Expertise wie die Kulturbehörde oder das Staatsarchiv und Initiativen wie Hamburg Postkolonial sind als Gäste dazu zuladen. In der Anhörung sollen folgende Straßen als aktuell diskutierte Beispiele der Benennung nach Kolonialakteuren umfasst werden: i. Dominikweg ii. Neumann-Reichhardt-Straße iii. Schweinfurthweg iv. Schimmelmannstraße / Schimmelmannstieg / Schimmelmannallee v. Schatzmeisterstraße vi. Wißmannstraße vii. Wilsonstraße
Conny Poltersdorf (Grüne), André Schneider (SPD) und Kian Shadi (FDP) von der Wandsbek-Koalition begrüßen es sehr, dass jetzt mit einer Anhörung die Auseinandersetzung mit den Namensgebern mit kolonialem Hintergrund für einige Straßen fortgeführt wird.
In Wandsbek sind eine Reihe von Straßen eng mit Akteuren Hamburger Kolonialgeschichte verbunden, wie beispielsweise Graf Heinrich Carl von Schimmelmann, der in Wandsbek gleich für mehrere Straßen Namensgeber ist. Es ist ein wichtiger Bestandteil Wandsbeker Erinnerungskultur, an die Kolonialgeschichte und damit an Rassismus, Ausbeutung und Brutalität durch koloniale Akteure zu erinnern. Deswegen begrüßt die Wandsbek-Koalition es sehr, dass die noch vor der Corona-Pandemie beschlossene Anhörung der Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Anlieger der betroffenen Straßen nun umgesetzt wird. André Schneider, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung und Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist sehr wichtig, sich mit der Historie der namensgebenden Personen auseinanderzusetzen. Dafür gibt es inzwischen sehr gute fachliche Vorarbeiten. Für jede Straße muss der historische Kontext betrachtet werden, um zu entscheiden, ob eine Kommentierung, Einordnung oder auch eine Umbenennung angemessen ist. Wichtig ist uns der Dialog mit den direkten Anliegern, den Interessensgruppen und Experten, damit die Ergebnisse in die gesamtstädtische Erinnerungskultur eingebettet werden können. Die geplante Anhörung wird hierzu einen wichtigen Beitrag für die politische Einordnung und Entscheidungsfindung leisten.“
Conny Poltersdorf, Mitglied der Grünen-Fraktion Wandsbek: "Straßennamen sind nicht einfach nur Orientierung. Straßennamen erzählen Geschichte – aber oft nur aus der Perspektive derjenigen, die Macht hatten. Es geht also nicht darum, Geschichte zu löschen, sondern sie neu einzuordnen. Ich sehe darin eine Chance, unsere Geschichte aufzuarbeiten und Wandsbek als Bezirk zu zeigen, der Verantwortung übernimmt, Vielfalt ernst nimmt und offen ist für Veränderung."
Kian Shadi, Sprecher für Haushalt, Sport und Kultur der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der reflektierte Umgang mit unserer Geschichte ist wichtig für ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung und Zusammenhalt. Eine Anhörung zu den Straßennamen mit kolonialem Bezug bietet die Chance, im Dialog mit den Menschen vor Ort Wissen zu vermitteln, Perspektiven auszutauschen und zu einer sachlichen Einordnung zu kommen. Ziel sollte sein, Erinnerung lebendig zu halten und gleichzeitig Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen.“
Hintergrund: Bereits 2020 hat sich die Bezirksversammlung mit der Drs. 21-1625.1 vorgenommen, zur Benennung von Straßen nach Akteuren mit kolonialer Geschichte eine öffentliche Anhörung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der in Wandsbek betroffenen Straßen durchzuführen. Dies ist durch die Corona-Pandemie zunächst nicht möglich gewesen, daher greifen wir diesen Beschluss nun wieder auf und führen die Anhörung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport im nächsten Jahr durch. Zentrale Rolle soll dabei das Gespräch mit den Personen von vor Ort auf Basis der jeweiligen Person sein, der Rahmen der Anhörung sollte sich daher an dieser Zielgruppe orientieren. Weitere Stellen mit externer Expertise wie die Kulturbehörde oder das Staatsarchiv und Initiativen wie Hamburg Postkolonial sind als Gäste dazu zuladen. In der Anhörung sollen folgende Straßen als aktuell diskutierte Beispiele der Benennung nach Kolonialakteuren umfasst werden: i. Dominikweg ii. Neumann-Reichhardt-Straße iii. Schweinfurthweg iv. Schimmelmannstraße / Schimmelmannstieg / Schimmelmannallee v. Schatzmeisterstraße vi. Wißmannstraße vii. Wilsonstraße
Finn Nussbaum (SPD), Katja Rosenbohm (Grüne) und Kian Shadi (FDP) sind sich einig: Mit den politischen Mitteln ermöglichen wir vielfältiges, oft ehrenamtliches Engagement in unserem Bezirk. Um die Vergabe dieser Mittel möglichst nachvollziehbar zu gestalten, wollen wir die im Laufe der Zeit entstandenen Richtlinien in einem Katalog zusammenführen.
Von Konzertveranstaltungen über Kinder- und Stadtteilfeste bis hin zu notwendigen Sanierungsmaßnahmen oder Zukunftsinvestitionen der Wandsbeker Vereine – all das wird aus den „Politischen Mitteln" der Bezirksversammlung unterstützt. Diese umfassen Kulturmittel, Sondermittel und den Förderfonds. Mit ihnen kann der Bezirk soziale, gemeinnützige oder kulturelle Projekte unterstützen Im laufenden Jahr wurden bereits über eine Million Euro vergeben – darunter rund 450.000 Euro für Investitionen in Wandsbeker Vereine und etwa 110.000 Euro für kulturelle Veranstaltungen. Unter die geförderten Veranstaltungen fallen u. a. zehn Stadtteil- und Nachbarschaftsfeste in acht Stadtteilen, die mit über 100.000 € gefördert wurden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur der Bezirksversammlung Wandsbek. Neben den zuwendungsrechtlichen Vorgaben haben sich im Laufe der Zeit zusätzliche, in der Praxis gewachsene Richtlinien etabliert. Die Wandsbek-Koalition will diese nun in einem transparenten Regelwerk bündeln und an die aktuelle Kostenentwicklung anpassen. Der entsprechende Antrag der Koalition wird nun im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur beraten. Damit soll eine breite Grundlage geschaffen werden, die von allen Fraktionen getragen werden kann und die im gesamten Verfahren für Transparenz und Fairness sorgt.
Finn Nußbaum, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Mit den politischen Mitteln ermöglichen wir vielfältiges, oft ehrenamtliches Engagement in unserem Bezirk. Um die Vergabe dieser Mittel möglichst nachvollziehbar zu gestalten, wollen wir die im Laufe der Zeit entstandenen Richtlinien in einem Katalog zusammenführen. Besonders wichtig ist uns dabei die Erhöhung der Fördersummen für Stadtteilfeste auf bis zu 15.000 Euro bzw. 20.000 Euro, da diese in den Stadtteilen Begegnungsorte schaffen und Gemeinschaft fördern." Katja Rosenbohm, Grüne Fraktionsvorsitzende Wandsbek: „Mit den politischen Mitteln fördern wir Engagement, das unseren Bezirk grüner und lebenswerter macht. Ein schönes Beispiel sind die ökologischen Grünpatenschaften: Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung für kleine öffentliche Flächen, bepflanzen sie mit heimischen Arten und schaffen so neue Lebensräume für Insekten und Vögel. Dieses Engagement wollen wir weiterhin finanziell stärken – transparent, nachhaltig und gemeinsam mit der Nachbarschaft."
Kian Shadi, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek: „Kulturelles und gesellschaftliches Engagement lebt davon, dass gute Ideen auch die nötige Unterstützung erhalten. Mit klaren und fairen Regeln bei der Vergabe von Fördergeldern schaffen wir gleiche Chancen für alle. Entscheidend ist nicht, wer die meiste Antragserfahrung hat, sondern die Qualität und der Nutzen der Projekte. So fördern wir Planungssicherheit, stärken den Zusammenhalt und machen Wandsbek zu einem Bezirk, in dem Engagement sichtbar bleibt und Kultur das Miteinander bereichert."
Hintergrund: Für die Vergabe der Politischen Mittel im Bezirk Wandsbek werden die folgenden ergänzenden Rahmenübedingungen festgelegt: Fahrt- und Transportkosten sowie Verpflegungskosten werden generell nicht gefördert. Zuwendungen an behördliche Einrichtungen sind nach Zuwendungsrecht ausgeschlossen. Genauso werden Vorhaben im Zuständigkeitsbereich von Fachbehörden nur im Einzelfall mit bezirklichen Mitteln unterstützt. Die Förderung von religiösen Organisationen wird auf maximal 60 Prozent der beantragten Zuwendung beschränkt. Ausnahmen sind für Projekte möglich, an deren Durchführung ein besonderes bezirkliches Interesse besteht. Eine Abweichung der Eigenmittelquote von mindestens 5 % der Projektausgaben ist aufgrund des Zuwendungsrechts nur aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses möglich. Dieses muss durch einen Antrag der Fraktionen im Ausschuss begründet werden. Bei investiven Projekten von über 10.000 € wird in der Regel eine Eigenmittelquote von mindestens 10 % erwartet. Für Veranstaltungen wie Stadtteilfeste gelten Obergrenzen der Förderung aus Sondermitteln in Höhe von 15.000 € für eintägige Veranstaltungen und 20.000 € für Wochenendveranstaltungen. Ausnahmen hierfür sind für besondere Jubiläen oder notwendige Sicherheitsvorkehrungen möglich. Entschädigungen für ehrenamtlich tätige Personen sollen grundsätzlich 20 € pro Stunde nicht übersteigen. Für höhere Stundensätze ist zwingend eine besondere Qualifikation nachzuweisen. Davon ausgenommen sind Honorare für beruflich tätige Personen. Sie stellen keine abschließende Aufzählung dar. Abweichungen sind nur im Einzelfall vorgesehen. Hierfür wird Antragstellenden empfohlen, bereits mit der Antragstellung zu den Fraktionen Kontakt aufzunehmen. Darüber hinaus wird Antragstellenden, die erstmals einen Antrag stellen und eine Antragssumme von 5.000 € übersteigen, empfohlen, sich den Fraktionen vorzustellen.
Bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende schaffen. Die Wandsbek-Koalition möchte die wachsende Bedeutung des Bezirks als Studien- und Wohnstandort weiter stärken und den Bedürfnissen junger Menschen gerecht werden. V.l.n.r.: Hendrik Blumenthal (GRÜNE), Birgit Wolff (FDP) und Xavier Wasner (SPD) (Foto: Wandsbek Koalition).
Die Koalition in Wandsbek hat sich im Koalitionsvertrag 2024–2029 zum Ziel gesetzt, den bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende im Bezirk deutlich auszubauen. Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt und der hohen Nachfrage nach passenden Wohnangeboten für junge Menschen sollen gezielt neue Konzepte und Projekte entwickelt werden. Dabei stehen der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere durch den Bau der S4, sowie die Schaffung spezieller Wohnformen wie Wohnheime im Fokus. Durch eine enge Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren soll die Wohnsituation junger Menschen nachhaltig verbessert werden. Mit diesen Maßnahmen will die Koalition nicht nur den Wohnungsmarkt entlasten, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks fördern und jungen Menschen eine verlässliche Perspektive in Wandsbek bieten.
Um dem Mangel an geeigneten Wohnangeboten für Studierende und Auszubildende konkret zu begegnen, plant die Koalition, Vertreterinnen und Vertreter des Studierendenwerks sowie weiterer Anbieter von Studierenden- und Auszubildendenwohnen in den Planungsausschuss einzuladen. Dort sollen sie über die aktuelle Lage, bestehende Herausforderungen und Perspektiven für die Schaffung zusätzlichen Wohnraums berichten. Gleichzeitig wird in enger Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk die Rolle der Bezirkspolitik bei diesen Vorhaben evaluiert. Ziel ist es, den Bedürfnissen der jungen Menschen gerecht zu werden und die wachsende Bedeutung Wandsbeks als attraktiven Studien- und Wohnstandort weiter zu stärken.
Jan-Hendrik Blumenthal, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Gerade junge Menschen in Ausbildung oder im Studium haben es schwer auf dem Wohnungsmarkt. Sie leiden unter einem Mangel an geeigneten Wohnangeboten. Hier wollen wir Abhilfe schaffen und gemeinsam mit dem Studierendenwerk nach Lösungen für die Schaffung neuen Wohnraums schauen. Wir wollen den Studierenden und Auszubildenden in unserem Bezirk eine Perspektive geben und so auch den Studienstandort Wandsbek stärken."
Xavier Wasner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In Hamburg gibt es bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte, die zeigen, wie bedarfsgerechter Wohnraum für Studierende und Auszubildende gestaltet werden kann. Diese guten Beispiele wollen wir auch in Wandsbek fördern und weiterentwickeln. Deshalb setzen wir auf den engen Dialog mit dem Studierendenwerk Hamburg, der Stiftung Azubiwerk und weiteren Wohnungsanbietern, um gemeinsam praktikable und wirkungsvolle Lösungen zu finden und unseren Bezirk insbesondere als attraktiven Wohnort für Studierende und Auszubildende zu entwickeln."
Birgit Wolff, Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir hören häufiger von Ausbildungsbetrieben, dass sie Mühe haben, Nachwuchs für den Beruf zu finden und auszubilden, wenn sie nicht auch bezahlbaren Wohnraum anbieten können. Wenn wir hier mehr Angebote schaffen, sichern wir auch die ausbildenden Betriebe und erhalten damit Arbeitsplätze im Bezirk und in der Stadt. Wandsbek hat zahlreiche Unternehmen mit einer großen Vielfalt an Ausbildungsberufen – das ist ein wertvoller Schatz unseres einwohnerstärksten Bezirkes, den wir mit aller Kraft unterstützen wollen."
Neues Konzept, neuer Anlauf: Die Wellingsbüttler Familien sollen endlich einen Spielplatz im Stadtteil bekommen. Die Chancen stehen gut – dennoch müssen erst noch ein paar rechtliche Aspekte geklärt werden. Für den Spielplatz gemeinsam eingesetzt haben sich die Wandsbeker Fraktionen von CDU (im Bild Silke Bertram, von links), FDP (Birgit Wolff), den Grünen (Karin Knitter-Lehmann) und Christiane Rösch (SPD). (Foto: Wandsbek-Koalition)(Foto: Wandsbek-Koalition)
Seit vielen Jahren warten die Eltern in Wellingsbüttel auf einen Spielplatz im Stadtteil – bisher vergeblich. Die von Bürgern und Bezirkspolitik als möglich vorgeschlagenen Orte wurden seitens der Bezirksverwaltung geprüft und aus unterschiedlichen und nachvollziehbaren Gründen als nicht umsetzbar erachtet. Nun bekommt einer dieser Vorschläge neuen Rückenwind: In einem gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, FDP und CDU, der einstimmig Unterstützung in der Bezirksversammlung erhielt, wird für eine Fläche im Bereich des Heinz-Erhardt-Parks ein neues Konzept vorgeschlagen, das Potential aufweist: ein „Waldspielplatz". Er bietet durch hohe alte Bäume bei Hitze Schatten und durch das waldähnliche Umfeld gute Luft. Das Waldspielplatz-Konzept bietet eine starke Einbindung in die Natur durch „Naturschutz-Lerntafeln". Das Spielangebot ist als naturbezogen geplant. Die Bezirksversammlung hat die Verwaltung gebeten, die Umsetzung zu prüfen und im Falle der Realisierbarkeit zu beauftragen. Während die zuständige Abteilung im Bezirksamt grundsätzlich signalisiert hat, sich einen solchen Waldspielplatz plus passender Wege, die auch für Kinderwagen und Rollator geeignet sind, vorstellen zu können, müssen zuvorderst rechtliche Aspekte geklärt werden: Erst wenn das angedachte Gelände für ein solches Projekt genutzt werden kann, kann die Umsetzung angegangen werden.
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Alstertal-Sprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir als Wandsbek-Koalition haben den Antrag gemeinsam mit der CDU auf die Tagesordnung gestellt, weil wir – nicht nur im Regionalausschuss Alstertal – seit vielen Jahren auch gemeinsam für einen Spielplatz in Wellingsbüttel unterwegs sind. Das neue Konzept eint die vielfältigen Vorschläge und Anläufe, einen solchen Ort insbesondere für die Kinder und Eltern in diesem Stadtteil zu schaffen. Nun hoffen wir, dass die Gelände-Frage positiv geklärt werden und die Gestaltung in die Planung gehen kann."
Christiane Rösch, Regionalsprecherin Alstertal der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Eltern und Kinder in Wellingsbüttel warten seit Jahren auf einen Spielplatz. Wir haben viele Anläufe unternommen, um das endlich möglich zu machen. Mit dem Konzept eines Waldspielplatzes im Heinz-Erhardt-Park gibt es nun erstmals eine Perspektive, die Naturnähe, gute Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität verbindet. Für uns ist klar: Wir wollen eine Lösung, die sowohl den Kindern Freude bereitet als auch für Familien, Seniorinnen und Senioren einen Mehrwert im Stadtteil schafft. Deshalb unterstützen wir die Prüfung ausdrücklich und hoffen, dass wir diesen lang gehegten Wunsch bald gemeinsam realisieren können."
Karin Knitter-Lehmann, Fachsprecherin Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz: „Wellingsbüttel hat noch immer keinen Spielplatz. Für die vielen Kinder und Eltern könnte das Warten nun jedoch ein Ende haben. Für eine Fläche im Heinz-Erhardt-Park gibt es nun die Idee eines Waldspielplatzes. Naturnahe Spielplätze sind in einer Großstadt wie Hamburg ein rares Gut und gleichzeitig so wertvoll für die frühkindliche Entwicklung. Darum würden wir uns sehr freuen, wenn die Realisierung des Waldspielplatzes in Wellingsbüttel gelingt."
Silke Bertram, Bezirksabgeordnete für Wellingsbüttel/Sasel der CDU-Fraktion: „Als Wellingsbüttlerin freue ich mich sehr, dass man sich nun interfraktionell auf einen gemeinsamen Standortvorschlag für einen Spielplatz verständigen konnte. Ein Waldspielplatz im Heinz- Erhardt-Park wird den Park beleben und den Kindern die Möglichkeit bieten, sich hier zu verabreden und gemeinsam und naturnah zu spielen. Nachdem wir uns in Wellingsbüttel seit vielen Jahren für einen Spielplatz einsetzen, hoffen wir jetzt sehr auf eine Realisierung."
Solarbäume – spenden Schatten wo kein Baum gedeihen kann und liefern zudem Strom. Wandsbek-Koalition setzt sich für einen Versuch im Bezirk ein." Auf dem Foto Kian Shadi (FDP-Fraktion), Julia Funk (SPD-Fraktion) und Justin Orbán (Fraktion Bündnis90/Die Grünen) (Foto: Wandsbek Koalition)
Der unaufhaltsame Klimawandel macht sich auch in diesem Jahr wieder bemerkbar, die Sommer werden trockener und heißer in Hamburg. Daher sind Hitzeschutzmaßnahmen jeder erdenklichen Art notwendig, um der Hitze zu trotzen. Ein Solarbaum bietet Schatten und liefert durch die eingebauten Solarmodule in der „Baumkrone" Strom, z.B. für eine Ladestation für Smartphones oder für E-Autos. Die Wandsbek-Koalition setzt sich dafür ein, dass in Wandsbek ein Solarbaum als Pilotprojekt für die ganz Hamburg aufgestellt wird.
Julia Funk, Sprecherin Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Ein Solarbaum hat das Potenzial, Hamburg auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. In Wandsbek gibt es bereits mehrere versiegelte Orte, die beispielsweise für Wochenmärkte oder als Eventfläche genutzt werden und an heißen Tagen zu höheren Temperaturen führen. Da an solchen Orten häufig kaum Bäume vorhanden sind, fehlt der notwendige Schatten. Für diese Orte wäre ein Solarbaum geeignet: Er kann so platziert werden, dass er genau dort Schatten spendet, wo dieser fehlt und wünschenswert ist. Darüber hinaus kann der erzeugte elektrische Strom dank der PV-Anlagen in der „Baumkrone" genutzt werden. In Zusammenarbeit mit einem Betreiber kann das Potenzial des Solarbaums dann vollständig ausgeschöpft werden. Daher wollen wir das Konzept des Solarbaums unterstützen."
Justin Orbán, vorsitzendes Mitglied des Ausschusses für Klima, Umwelt- und Verbraucherschutz: „Solarbäume ersetzen natürlich keine echten Bäume – denn lebendige Bäume sind für Stadtklima, Artenvielfalt und Lebensqualität unersetzlich. Aber dort, wo keine Pflanzungen möglich sind, können Solarbäume eine innovative Ergänzung sein: Sie spenden dringend benötigten Schatten und erzeugen gleichzeitig klimafreundlichen Strom. So verbinden wir Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und technische Innovation."
Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der FDP-Fraktion Wandsbek: „Ein Solarbaum verbindet praktischen Hitzeschutz mit innovativer Energiegewinnung. Er ist kein Ersatz für Straßenbäume, die brauchen wir weiterhin überall dort, wo es möglich ist. Aber an Orten, wo eine Baumpflanzung nicht realisierbar ist, kann ein Solarbaum eine sinnvolle Ergänzung sein. Er spendet Schatten, erzeugt gleichzeitig Strom und steigert so die Aufenthaltsqualität im Bezirk. Mit einem Pilotprojekt können wir Erfahrungen sammeln, wie technische Innovation den Alltag in heißen Sommern spürbar erleichtern kann.
Gemeinsam auf den Weg gebracht: Als die Wandsbek-Koalition im letzten November ihren Koalitionsvertrag unterschrieb, war die Etablierung eines Kinder- und Jugendbeirates ein großer Punkt im Koalitionsvertrag. Unterstützung fand das Vorhaben bei Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, der sich mit seinem Team um die Realisierung kümmerte. Jetzt ist das Projekt am Start: Wandsbeker Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse sind zum Gestalten des Beirates eingeladen. Im Bild die damaligen Vorsitzenden der drei Wandsbeker Parteien und Fraktionen, darunter Finn Ole Ritter/FDP-Fraktion (ganz links), Marc Buttler/SPD-Fraktion (Mitte hinten) und Justin Orbán/Grünen-Fraktion (Dritter von rechts). (Foto: Wandsbek-Koalition)
Noch vor der offiziellen Unterschrift unter den Koalitionsvertrag im November 2024 haben die Wandsbeker Fraktionen von SPD, den Grünen und der FDP am 25. September 2024 in einem gemeinsamen Antrag im bezirklichen Jugendhilfeausschuss die Einrichtung eines inklusiven Kinder- und Jugendbeirates beschlossen. Am 10. Oktober 2024 folgt der endgültige Beschluss der Wandsbeker Bezirksversammlung. Ziel des Antrages: Kinder und Jugendliche sollen besser beteiligt werden an dem, was in ihrem Umfeld passiert. Sie sollen verstehen lernen, wie politische Entscheidungsprozesse ablaufen – vor allem aber ihre Wünsche und Anliegen in die Bezirkspolitik einbringen.
Nach einer fünfjährigen Projektphase im Jugendhilfeausschuss und einer rund einjährigen Vorbereitungszeit seitens des Bezirksamtes, das das Vorhaben immer unterstützt hat, geht es nun in die Umsetzung und ein Dienstleister wurde mit der Einrichtung des ersten Wandsbeker Kinder- und Jugendbeirats beauftragt. Am 30. September startet dieser seine Arbeit mit einem Kick-Off-Workshop für Jugendliche: Wie soll der Beirat aufgebaut sein? Wie soll er arbeiten? Welche Themen sollen in den Vordergrund gestellt werden? Und was passiert mit Beschlüssen?
Die Wandsbek-Koalition freut sich sehr auf den Starttermin und eine rege Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ab der 5. Klasse. Termin und Ort: 30. September, 17 – 20 Uhr, im Bezirksamt Wandsbek, „Workshop-Raum" 2. Etage Rückfragen und Anmeldung: sozialraummanagement@wandsbek.hamburg.de
Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Kinder und Jugendliche sind in der Kommunalpolitik bisher unterrepräsentiert, dabei können sie wichtige Impulse für die Verbesserung ihres direkten Lebensumfeldes geben. Es fehlt an geeigneten Anlaufstellen und Formaten der Beteiligung. Seit vielen Jahren haben wir uns deshalb dafür eingesetzt, dass Kinder und Jugendliche durch einen Beirat strukturell beteiligt werden. Eine solche Beteiligung ermöglicht nicht nur einen direkten Draht zur Bezirkspolitik, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Mit dem Auftaktworkshop zahlt sich die Vorarbeit nun aus und wir freuen uns auf die Entwicklung des ersten Wandsbeker Kinder- und Jugendbeirates. Dabei ist uns wichtig, den Beirat auch über die zunächst 2-jährige Pilotphase zu verankern."
Justin Orbán, Co-Vorsitzender der Wandsbeker Fraktion der Grünen: „Als Grüne setzen uns seit vielen Jahren dafür ein, dass Kinder und Jugendliche stärker in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden. Wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und in der eigenen Umgebung etwas bewirken kann, der entwickelt ein dauerhaftes Interesse an Demokratie und gestaltet unsere Gesellschaft aktiv mit. Der neue Kinder- und Jugendbeirat ist dafür ein Instrument. Besonders wichtig ist uns, dass er inklusiv angelegt ist und alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund die Möglichkeit haben sollen, ihre Ideen einzubringen. Wir freuen uns auf den Start und sind überzeugt, dass der Beirat der Bezirkspolitik neue und wichtige Impulse geben wird."
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir beobachten mit Sorge, dass viele Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihres Alltags stark über Social Media beeinflusst werden: Ihre politische Haltung entwickelt sich meist ohne fehlende Einordnung und Debatte. Chancen und Herausforderungen möglicher Mitbeteiligung an der Gestaltung des direkten Umfeldes in ihrem Stadtteil oder Bezirk sind nicht bekannt. Wir als FDP engagieren uns schon immer sehr stark für Bildung, das gehört zu unserer liberalen DNA, und auch für Offene Kinder- und Jugendarbeit, die Selbstbestimmtheit und Selbstverantwortung vermittelt. Wir waren schon vor Unterschrift unter den Koalitionsvertrag dankbar und glücklich, mit SPD und den Grünen ebenfalls stark engagierte Partner an der Seite zu haben, mit denen wir jetzt die Umsetzung eines wichtigen Punktes unserer politischen Ziele, Beteiligung auch der jungen Generation, mit großer Freude starten können."
Klimafreundliche Mobilität darf nicht zu Unverständnis und Ärger führen. Die Wandsbek-Koalition setzt sich für die Einrichtung von E-Scooter-Abstellflächen an der U-Bahnstation Oldenfelde ein (Bild). Bei Erfolg sollen weitere Abstellflächen an anderen Bahnhöfen folgen. Von links nach rechts: Oliver Schweim (SPD), Finn Ole Ritter (FDP) und Lisa Wagner (GRÜNE)
Die Wandsbek-Koalition möchte dem Problem der häufig verkehrsgefährdend- oder behindernd abgestellten E-Scooter im öffentlichen Raum begegnen. Diese wild abgestellten Roller sorgen häufig für Ärger und Unverständnis. Dafür sollen anfangs mehrere gut erkennbare E-Scooter-Abstellflächen an der U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde eingerichtet werden.
Zusätzlich soll das Abstellverbot ausgeweitet werden und die Wirksamkeit in Zusammenarbeit mit den Anbietern überprüft und verbessert werden. Über die Umsetzung der Maßnahmen soll in den Regionalausschüssen Rahlstedt und Bramfeld, Farmsen-Berne, Steilshoop informiert werden. Bei erfolgreicher Umsetzung sollen weitere E-Scooter-Abstellflächen auch an anderen Bahnhöfen folgen.
Oliver Schweim, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Für kurze Strecken sind E-Scooter ein beliebtes Verkehrsmittel. Sie sind aber auch oft ein Hindernis auf Wegen und gerade im Dunkeln eine gefährliche Stolperfalle, besonders für Menschen mit Behinderungen. Deswegen sind wir sehr dafür, dass wie jetzt am U-Bahnhof Oldenfelde geplant, feste Abstellzonen eingerichtet werden. Das hilft sowohl den Nutzerinnen und Nutzern der E-Scooter als auch denjenigen, die auf den Gehwegen dann nicht mehr um die E-Scooter Slalom laufen müssen."
Lisa Wagner, Regionalsprecherin Rahlstedt der GRÜNEN-Fraktion: „E-Scooter können – gerade auf der letzten Meile in weniger urbanen Teilen Wandsbeks - einen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten. Sie dürfen aber nicht zu gefährlichen Hindernissen werden. Mit festen Abstellflächen an Bahnhöfen sorgen wir dafür, dass Gehwege für Jung und Alt sicher und barrierefrei nutzbar bleiben."
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecher Mobilität: „Die Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs ist ein entscheidender Faktor zur Attraktivitätssteigerung von Bus und Bahn. Die E-Scooter sind oft die Mobilitätsbrücke zwischen Wohn-/Arbeitsort und Bus- oder Bahnstation. Das Gute nutzen und die Herausforderungen lösen: Mit den von der Wandsbek-Koalition vorgeschlagenen Regelungen zu gekennzeichneten Abstellflächen werden die E-Scooter weiter an positiver Akzeptanz gewinnen."
Bald eine barrierefrei und öffentlich zugängliche Toilette im Saseler Marktmeisterhäuschen? v.l.n.r.: André Schneider (SPD), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Henrik Blumenthal (Bündnis 90/Die Grünen) (Foto: Wandsbek Koalition).
Die Bezirksversammlung Wandsbek berät auf Initiative der Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, erneut die Einrichtung einer öffentlichen Toilette am Saseler Markt zu prüfen. Bereits im April 2022 hatte die Bezirksversammlung diesen Wunsch formuliert. Damals sah die zuständige Fachbehörde jedoch keine Möglichkeit, den Bedarf zeitnah zu realisieren.
Das Thema wird seither immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern sowie von der Lokalpolitik aufgegriffen. Der Saseler Markt ist ein zentraler Treffpunkt im Stadtteil und wird insbesondere durch den Wochenmarkt stark frequentiert. Der Mangel an öffentlichen Toiletten wird daher regelmäßig kritisiert.
Im Mittelpunkt des aktuellen Antrages steht das Marktmeisterhaus, das bereits über eine technische Infrastruktur verfügt und nach Auffassung lokaler Akteure mit überschaubarem Aufwand für eine öffentliche Nutzung umgebaut werden könnte. Der Antrag hat zum Ziel, das Bezirksamt zu beauftragen, eine baufachliche Prüfung zur Grundlagenermittlung durchzuführen. Dabei soll geklärt werden, ob die bestehenden WC-Anlagen des Gebäudes so umgestaltet werden können, dass künftig vier Anlagen zur Verfügung stehen – darunter ein barrierefreies WC und, wenn möglich, sogar ein sogenannter „Changing Place" für Menschen mit hohem Pflegebedarf.
Für diese Prüfung sollen bis zu 5.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln von der Bezirksversammlung bereitgestellt werden. Gleichzeitig soll das Bezirksamt weitere Finanzierungsmöglichkeiten für die Umsetzung der Maßnahme prüfen. Außerdem soll untersucht werden, welche Vereine, Institutionen oder andere Akteure im Stadtteil für eine spätere Bewirtschaftung in Frage kommen könnten und welche vertraglichen Regelungen dafür notwendig wären. Entsprechende Signale aus dem Stadtteil hatte man hierzu bereits wahrgenommen.
Dazu André Schneider, SPD-Bezirksabgeordneter für den Wahlkreis Sasel-Wellingsbüttel und stellv. Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek: „Als Wandsbek-Koalition möchten wir dazu beitragen, eine pragmatische und kostengünstige Lösung zu finden, um die Einrichtung von barrierefreien und öffentlich zugänglichen Toiletten im Saseler Ortskern zu ermöglichen. Das bestehende Marktmeisterhaus bietet sich hierfür einfach an. Die Belange der Wochenmarktbeschicker sollen und müssen dabei aber auch berücksichtigt werden".
Jan-Hendrik Blumenthal, Planungspolitischer Sprecher der Grünen Bezirksfraktion: "Frei zugängliche Toiletten im öffentlichen Raum sind entscheidend, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern. Das Marktmeisterhaus bietet sich an, um am Saseler Markt der Nachfrage nach öffentlichen Toiletten nachzukommen. So möchten wir zum Beispiel Eltern mit Kleinkindern, älteren Menschen oder auch durch Krankheiten eingeschränkte Personen mehr Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen." Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir setzen uns als Wandsbek-Koalition auf vielfältigen Ebenen für eine deutlich bessere Ausstattung unseres Bezirkes mit öffentlichen WC-Angeboten ein – das ist in Anbetracht der Kosten ein schwieriges Unterfangen. Ein Konzept wie das für Sasel und das Marktmeisterhäuschen könnte eine Chance eröffnen, den erheblichen Bedarf mit einem neuen Konzept zu beantworten. Wir hoffen, es gelingt." Hintergrund: Öffentliche Toiletten sind ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur in den Stadtteilen. Insbesondere an stark frequentierten Orten wie dem Saseler Markt sind sie notwendig, um die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher zu erhöhen und die Nutzung für alle Bevölkerungsgruppen – auch Menschen mit Behinderungen – zu erleichtern. Da die Bezirke in Hamburg für den Bau und Betrieb solcher Anlagen jedoch keine eigene Zuständigkeit haben, sind kreative Lösungen gefragt. Mit dem anstehenden Beschluss soll ein pragmatischer Weg gefunden werden, wie der Bedarf in Sasel du
Premiere: Anlässlich des Strandfestes zum ihrem 100. Jubiläum stellte die DLRG Wandsbek auch ihren neuen Gerätewagen für den Rettungseinsatz vor – dass er schon am gleichen Abend für gleich drei Noteinsätze gebraucht wurde, war bei der Präsentation nicht zu ahnen. Freude, dass es das Fahrzeug jetzt gibt - aufgrund der Noteinsätze aber auch Betrübnis - bei den Vertretern der Wandsbek-Koalition (von links: Lisa Wagner/Grüne, André Schneider und Finn Nussbaum/SPD und Birgit Wolff/FDP): Mit ihrer Unterstützung und finanzieller Zuwendung hat die Bezirksversammlung Ende März Anschaffung und Ausbau des neuen Rettungsfahrzeuges ermöglicht. (Foto: Wandsbek-Koalition)
Am Sonntag, 31. August, feierte die DLRG Wandsbek ihren 100. Geburtstag zusammen mit der Hamburger Bevölkerung bei einem groß aufgezogenen „Strandfest“ im Naturbad im Stadtpark. Mit dabei: der neue Gerätewagen zur Wasserrettung/Katastrophenschutz, der die Wasserrettung landseits unterstützt und ergänzt. Er feierte „Premiere“: Kleine und große Festbesucher konnten sich ans Steuer setzen und anschauen, wie so ein Rettungswagen von innen aussieht. Marcus Beu, DLRG Wandsbek: „Das Fahrzeug bietet Platz für fünf Wasserretter und führt umfangreiche Ausstattung mit, darunter persönliche Schutzausrüstung und Spezialgeräte zur Personensuche. Mit Allrad, Automatikgetriebe und modernen Sicherheitsstandards ist es ein großer Fortschritt gegenüber dem über 20 Jahre alten Vorgängerfahrzeug, das den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprach.“
Anschaffung und Ausbau des neuen DLRG-Rettungsfahrzeugs wurde durch die Bezirksversammlung Wandsbek ermöglicht: Mit klarem Votum seitens der Wandsbek-Koalition erteilten alle Bezirksfraktionen Ende März dieses Jahres der Finanzierung grünes Licht. Der nunmehr einsatzfähige neue Rettungswagen blieb beim „Strandfest“ leider kein Besichtigung-Objekt. Er kam am Sonntag erstmals zum akuten Einsatz: Neun Wasserretter wurden zunächst zu einem Badesee im Raum Bergedorf alarmiert, ehe es tragischerweise zu einem Folgeeinsatz an der Alster kam. Die Mitglieder der Wandsbek-Koalition sind voller Mitgefühl für die betroffenen Familien. Dass sich die Notwendigkeit des neuen DLRG-Fahrzeugs so schnell als wichtig erwies und der Einsatz dadurch unterstützt werden konnte, war neben dem Schrecken ein Moment der Dankbarkeit, diesen Einsatz ermöglicht zu haben. Marcus Beu: „Wir freuen uns sehr über die Anschaffung dieses modernen Einsatzfahrzeugs aus Mitteln der Bezirksversammlung Wandsbek. Damit sind unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht nur besser geschützt, sondern auch schneller und effektiver für die Sicherheit der Menschen einsatzfähig.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Notwendigkeit einer kraftvoll einsatzfähigen DLRG in einer Wasserstadt wie Hamburg ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Es ist geradezu tragisch, dass die DLRG ihren Geburtstag feiert und neue erweiterte Rettungstechnik vorstellt - und diese bereits noch während des Festausklangs für einen Noteinsatz gebraucht wurden. Dramatischer kann kaum bestätigt werden, wie wichtig eine starke und gut ausgerüstete Wasserrettung für unsere Stadt ist. Dass wir als Koalition und Bezirksversammlung Wandsbek für ein neues Rettungsfahrzeug sorgen konnten, hat sich leider schon an seinem Premierentag als dringend notwendig erwiesen. Die Einsatzteams, denen unsere ganze Hochachtung und Wertschätzung und unser Respekt gilt, hatten dadurch wichtige Verstärkung. Wir werden auch in Zukunft an der Seite der DLRG stehen und uns für die Leistungsfähigkeit der Technik, aber auch der Rahmenbedingungen wie Schwimmkurse einsetzen.“
Finn Nußbaum, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die DLRG leistet sowohl in der Wasserrettung als auch in der Schwimmausbildung wichtige Arbeit, die sich durch hohen ehrenamtlichen Einsatz auch in herausfordernden Situationen auszeichnet - im Bezirk Wandsbek nun schon seit 100 Jahren. Dass wir diese Arbeit fördern, wie zuletzt bei der Beschaffung eines neuen, speziell ausgestatteten Gerätewagens zur Wasserrettung, ist uns als Koalition und Bezirksversammlung daher ein wichtiges Anliegen. Auch in Zukunft wollen wir weiter gute Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen der DLRG im Bezirk schaffen: Passend zum 100. Geburtstag konnte zusammen mit dem LIG ein neuer langfristiger Standort für den Bezirksverband gefunden werden. Bei den dafür jetzt notwendigen Planungen unterstützen wir gerne.“
Statement Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende Grüne Fraktion Wandsbek: „Mir ist es ein großes Anliegen, die DLRG zu unterstützen. Immer mehr Menschen können nicht schwimmen, und leider hören wir immer wieder von tragischen Unfällen. Das neue Einsatzfahrzeug der DLRG Wandsbek stärkt die Wasserrettung, schützt die Helfer und ermöglicht schnelle Hilfe im Ernstfall – auch über Wandsbek hinaus. Ich hoffe sehr, dass wir damit dazu beitragen, Leben zu retten und mehr Menschen sicher aus dem Wasser zurückzubringen.“
Auf der kommenden Sitzung des Planungsausschusses am 22. Juli geht die Wandsbek-Koalition weitere wichtige Schritte für den Wohnungsbau im Bezirk. So wird noch vor der Sommerpause die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Vorhaben in die nächste Phase der Umsetzung gehen können. Auf dem Foto von links die Fachsprecher der Wandsbek-Koalition Xavier Wasner (FDP), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne). (Foto: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbek-Koalition setzt ein deutliches Signal: Im Planungsausschuss am 22. Juli 2025 (ab 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek) stehen wichtige Beschlüsse an, um dringend benötigten Wohnraum in Wandsbek zu schaffen. Neben der Vorstellung des Siegerentwurfs für die Neubebauung an der Stein-Hardenberg-Straße wird ein Planungsvorschlag für ein Wohnungsbaupotential an der Ziethenstraße/Holstenhofweg auf einer städtischen Fläche vorgestellt und debattiert.
Wichtige Verfahrensschritte werden darüber hinaus in den Bebauungsplanverfahren Bramfelder Dorfplatz, Wiesenredder (Rahlstedt), Quarree/Karstadt (Wandsbek) sowie am Borchertring und Fritz-Flinte-Ring (Steilshoop) gegangen. Mit diesen Entscheidungen wird die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Projekte noch vor der Sommerpause in die nächste Phase starten können. So sollen am Wiesenredder etwa 180 Wohneinheiten, davon gut 60 öffentlich gefördert, und im nördlichen Plangebiet eine Spielfläche entstehen. Zusätzlich sieht der Planentwurf vor, das Projekt an das Fernwärmenetz anzuschließen. Am Borchertring sollen etwa 195 Wohneinheiten auf städtischem Grund und am Fritz-Flinte-Ring etwa 290 Wohneinheiten entstehen. Gemäß des Hamburger Klimaschutzgesetzes berücksichtigen alle Bauvorhaben die Errichtung von Solargründächern sowie einer Ladeinfrastruktur zur Förderung klimafreundlicher Mobilität.
Xavier Wasner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die nach wie vor dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt und beim Wohnungsbau erzwingt eine klare Vorfahrt für den Wohnungsbau in Wandsbek, deswegen freuen wir uns sehr, dass weitere Bebauungspläne auf den Weg gebracht werden. Trotz der herausfordernden Lage auf dem Wohnungsmarkt ist es unser Ziel, in Verhandlungen mit Investoren Wohnungsbauprojekte möglichst erfolgreich und kostengünstig umzusetzen.“
Jan-Hendrik Blumenthal, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir stellen uns unserer Verantwortung, dringend benötigten Wohnungsbau in Wandsbek durch eine pragmatische und lösungsorientierte Politik zu beschleunigen. Mit den anstehenden Entscheidungen im Planungsausschuss gehen wir wichtige Schritte, um laufende Projekte zeitnah zum Abschluss zu bringen und neuen Wohnraum zu schaffen.
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nicht nur dass gebaut wird – auch darauf, was gebaut wird, haben wir seitens der Wandsbek-Koalition einen intensiven Blick, denn Wohnraum muss bezahlbar sein. Dabei haben wir als FDP-Team neben der Bevölkerungsgruppe mit vollem Förderbedarf auch den weniger gut verdienenden Mittelstand im Blick: Wo Freivermietung als kaum bezahlbar erlebt wird und die Bauträger ausschließlich geförderten Wohnungsbau realisieren wollen, drängen wir gemeinsam mit unseren Koalitionskollegen auf ein ausreichendes Angebot im 3. Förderweg. Wo es möglich ist, setzen wir zudem auf die Schaffung von Eigentum, das nach wie vor als wichtiger Baustein einer privaten Altersversorgung gilt.“
Hintergrund: Die geplante Präsentation des Siegerentwurfs für die Stein-Hardenberg-Straße setzt ein sichtbares Zeichen für modernes und qualitativ hochwertiges Bauen an einer zukünftigen S4-Haltestelle. Der Vorschlag für Ziethenstraße / Holstenhofweg eröffnet weiteres Potenzial für bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Zudem ist die Fortführung von Bebauungsplanverfahren in unterschiedlichen Planungsstadien in Bramfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Steilshoop ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung vielfältiger Wohnangebote. Mit den Vorlagen im Planungsausschuss will die Wandsbek-Koalition sicherstellen, dass der Wohnungsbau wieder Fahrt aufnimmt und noch vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Koalition lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Teilnahme und Fragestunde im Ausschuss ein.
Auf der kommende Sitzung des Planungsausschusses am 22. Juli geht die Wandsbek-Koalition weitere wichtige Schritte für den Wohnungsbau im Bezirk. So wird noch vor der Sommerpause die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Vorhaben in die nächste Phase der Umsetzung gehen können. Auf dem Foto von links die Fachsprecher der Wandsbek-Koalition Xavier Wasner (FDP), Birgit Wolff (FDP) und Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne). (Foto: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbek-Koalition setzt ein deutliches Signal: Im Planungsausschuss am 22. Juli 2025 (ab 18 Uhr im Bürgersaal Wandsbek) stehen wichtige Beschlüsse an, um dringend benötigten Wohnraum in Wandsbek zu schaffen.
Neben der Vorstellung des Siegerentwurfs für die Neubebauung an der Stein-Hardenberg-Straße wird ein Planungsvorschlag für ein Wohnungsbaupotential an der Ziethenstraße/Holstenhofweg auf einer städtischen Fläche vorgestellt und debattiert. Wichtige Verfahrensschritte werden darüber hinaus in den Bebauungsplanverfahren Bramfelder Dorfplatz, Wiesenredder (Rahlstedt), Quarree/Karstadt (Wandsbek) sowie am Borchertring und Fritz-Flinte-Ring (Steilshoop) gegangen. Mit diesen Entscheidungen wird die Grundlage dafür geschaffen, dass mehrere Projekte noch vor der Sommerpause in die nächste Phase starten können.
So sollen am Wiesenredder etwa 180 Wohneinheiten, davon gut 60 öffentlich gefördert, und im nördlichen Plangebiet eine Spielfläche entstehen. Zusätzlich sieht der Planentwurf vor, das Projekt an das Fernwärmenetz anzuschließen. Am Borchertring sollen etwa 195 Wohneinheiten auf städtischem Grund und am Fritz-Flinte-Ring etwa 290 Wohneinheiten entstehen. Gemäß des Hamburger Klimaschutzgesetzes berücksichtigen alle Bauvorhaben die Errichtung von Solargründächern sowie einer Ladeinfrastruktur zur Förderung klimafreundlicher Mobilität.
Xavier Wasner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die nach wie vor dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt und beim Wohnungsbau erzwingt eine klare Vorfahrt für den Wohnungsbau in Wandsbek, deswegen freuen wir uns sehr, dass weitere Bebauungspläne auf den Weg gebracht werden. Trotz der herausfordernden Lage auf dem Wohnungsmarkt ist es unser Ziel, in Verhandlungen mit Investoren Wohnungsbauprojekte möglichst erfolgreich und kostengünstig umzusetzen."
Jan-Hendrik Blumenthal, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion: „Wir stellen uns unserer Verantwortung, dringend benötigten Wohnungsbau in Wandsbek durch eine pragmatische und lösungsorientierte Politik zu beschleunigen. Mit den anstehenden Entscheidungen im Planungsausschuss gehen wir wichtige Schritte, um laufende Projekte zeitnah zum Abschluss zu bringen und neuen Wohnraum zu schaffen.
Birgit Wolff, Fachsprecherin für Stadtplanung und Bauen der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nicht nur dass gebaut wird – auch darauf, was gebaut wird, haben wir seitens der Wandsbek-Koalition einen intensiven Blick, denn Wohnraum muss bezahlbar sein. Dabei haben wir als FDP-Team neben der Bevölkerungsgruppe mit vollem Förderbedarf auch den weniger gut verdienenden Mittelstand im Blick: Wo Freivermietung als kaum bezahlbar erlebt wird und die Bauträger ausschließlich geförderten Wohnungsbau realisieren wollen, drängen wir gemeinsam mit unseren Koalitionskollegen auf ein ausreichendes Angebot im 3. Förderweg. Wo es möglich ist, setzen wir zudem auf die Schaffung von Eigentum, das nach wie vor als wichtiger Baustein einer privaten Altersversorgung gilt." Hintergrund: Die geplante Präsentation des Siegerentwurfs für die Stein-Hardenberg-Straße setzt ein sichtbares Zeichen für modernes und qualitativ hochwertiges Bauen an einer zukünftigen S4-Haltestelle. Der Vorschlag für Ziethenstraße / Holstenhofweg eröffnet weiteres Potenzial für bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Zudem ist die Fortführung von Bebauungsplanverfahren in unterschiedlichen Planungsstadien in Bramfeld, Rahlstedt, Wandsbek und Steilshoop ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung vielfältiger Wohnangebote. Mit den Vorlagen im Planungsausschuss will die Wandsbek-Koalition sicherstellen, dass der Wohnungsbau wieder Fahrt aufnimmt und noch vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Koalition lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Teilnahme und Fragestunde im Ausschuss ein.
In Wandsbek soll es ein zentrales Angebot für queere Menschen geben – einen Safe Space als sicheren Rückzugsort: Der entsprechende Antrag der Wandsbek-Koalition wurde bei der zurücklie-genden Bezirksversammlung einstimmig beschlossen. Auf dem Foto (von links): Conny Poltersdorf (Grüne), Carsten Heeger (SPD) und Annett Wicher (FDP). (Foto: Wandsbek-Koalition)
Für viele Menschen rücken Probleme, Unsicherheiten und Ängste queerer Menschen in den Zeiten der „Pride Week“ in den Blickpunkt. Im Rahmen der Wandsbeker Bezirksversammlung hat sich die Wandsbek-Koalition aus SPD, den Grünen und der FDP für einen „Safe Space“ im Bezirk einge-setzt: Es soll ein zentrales Angebot geben, das allen queeren (LGBTQIA+) Menschen im Bezirk als Treffpunkt und Rückzugsort dient, einen Raum, wo diese zusammenkommen und frei und sicher zu sich und ihrer Persönlichkeit stehen können. Der Bedarf ist – über alle Altersklassen hinweg – groß: Studien zeigen, dass die Akzeptanz für queere Menschen ebenso steigt wie die Abwehr, wie Hetzkampagnen oder gar körperliche Angriffe. Im Jahr 2023 wurden in Hamburg 98 queerfeindli-che Straftaten erfasst - ein Anstieg um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2022. Damit der Safe Space passgenau umgesetzt werden kann, sollen nun im ersten Schritt Sozialraum- und andere Experten, darunter auch aus öffentlichen Wohnangeboten und Altenheimen sowie Sprecher quee-rer Menschen in allen Altersgruppen angehört werden, um die optimalen Rahmenbedingungen zu ermitteln.
Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „So lange die Demonstrationen zur Pride noch notwendig sind, um ein Zeichen für die Toleranz gegenüber quee-ren Menschen zu setzen, ist es unsere Aufgabe als Politiker, die Gesellschaft zu einem Umdenken anzuregen und queeren Menschen die Möglichkeit zu geben, zu sich selbst zu stehen. Es ist Aus-druck des liberalen Gedankens, dass jeder sein Leben nach seinen Wünschen gestalten kann. Da-her freue ich mich, dass wir auch im Bezirk Wandsbek die Einrichtung eines sogenannten "Safe Space" für queere Menschen anstoßen und gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteuren die richtigen Rahmbedingungen und erforderlichen Voraussetzungen erarbeiten werden. Denn der größte Bezirk Hamburgs ist eben auch bunt."
Carsten Heeder, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: "Die Realität queerer Menschen ist ein ernstzunehmendes soziales Problem. Wohnungsnot, psychische Erkrankungen und Gewalt treffen sie zusätzlich und anders. Deshalb ist es wichtig, dass in den zuständigen Ausschüssen darüber beraten wird, welche konkreten Bedarfe im Bezirk bestehen und welche Handlungsoptionen es gibt, diese zu decken."
Conny Poltersdorf, Fachsprecherin der Fraktion der Grünen: „Was wir fordern, kann Leben ret-ten. Ein Safe Space fördert psychische Stabilität. Er schafft Schutz, Sichtbarkeit und Selbstbe-stimmung. Und er sendet eine klare Botschaft: Du bist nicht falsch. Du bist nicht allein. Du bist willkommen. Das ist keine Sonderbehandlung, sondern längst überfällig hier in Wandsbek! Wenn Gleichberechtigung fehlt, ist gezielte Förderung kein Privileg – sondern Ausgleich.“
Die Wandsbek Koalition macht sich auf den Weg, den Bezirk Wandsbek an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Ganz praktisch und lebensnah sollen Hitzeschutzmaßnahmen vorangetrieben werden. So setzt sich die Koalition beispielsweise aktuell für die Errichtung von Trinkwasserspendern im öffentlichen Raum ein. Auf dem Foto von links: Justin Orbán (Grüne), Julia Funk (SPD) und Kian Shadi (FDP). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Am 02. Juli maß der Deutsche Wetterdienst 36 Grad Celsius Lufttemperatur in Hamburg. Noch nie zuvor wurden so früh im Jahr solch hohe Temperaturen gemessen. Die Zahl der Hitzetage nimmt stetig zu und die Folgen des andauernden Klimawandels mit Hitze- und Dürreperioden und Starkwetterereignissen sind spürbar. Spürbar auch für die vielen Wandsbeker Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere für vulnerable Gruppen.
Die Wandsbek Koalition macht sich auf den Weg den Bezirk Wandsbek an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Immer wieder auftretende Starkregen- und Hochwasserereignisse unterstreichen die Notwendigkeit, Wandsbeks Weg hin zur Schwammstadt zu beschleunigen. Dafür sollen öffentliche Flächen so wenig wie möglich neu versiegelt und, wenn möglich, entsiegelt werden. Sogenannten Hitzeinseln soll so entgegengewirkt werden.
Aber auch ganz praktisch und lebensnah sollen im Bezirk Hitzeschutzmaßnahmen vorangetrieben werden. So setzt sich die Koalition weiterhin ganz aktuell für die Errichtung von Trinkwasserspendern im öffentlichen Raum ein.
Julia Funk, Fachsprecherin Umwelt und Klima der Wandsbeker SPD-Fraktion: "Die Sommer in Hamburg werden zunehmend heißer. So wurden zuletzt am 2. Juli 2025 Temperaturen von über 36 °C und im Jahr 2022 sogar von 40 °C gemessen. Hitze stellt insbesondere für vulnurablen Personengruppen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr dar. Deshalb ist es entscheidend, dass wir den Hitzeschutz auf allen Ebenen stärken – auch in unserem Bezirk Wandsbek. Maßnahmen wie Trinkwasserbrunnen, Entsiegelung von Flächen, Dach- und Fassadenbegrünung, schattige Plätze auf Spielplätzen oder helle Gebäudefassaden sind wichtig. All das sind Beispiele für Maßnahmen, die bereits wirken und weiter ausgebaut werden müssen. Langfristig sollten auch neue Ansätze wie Nebelduschen im öffentlichen Raum oder gekühlte Rückzugsräume an heißen Tagen geprüft werden. Die Nebelduschen wurden erst kürzlich am 07. Juli am Jungfernstieg eingeführt. Klar ist: Wir sind auf einem guten Weg, aber es bleibt viel zu tun. Nur durch entschlossenes Handeln können wir den Hitzeschutz in unserer Stadt und in Wandsbek weiter verbessern."
Justin Orbán, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion Wandsbek: „Der Klimawandel ist in Wandsbek längst spürbar, wir erleben mehr Hitzetage, heißere Sommer und extreme Wetterlagen. Klimaanpassung ist deshalb kein abstrakter Begriff, sondern konkrete kommunale Aufgabe. Wir brauchen mehr Entsiegelung, mehr Stadtgrün, besser angepasste Infrastrukturen und vor allem eine schnelle Umsetzung.“
Kian Shadi, Mitglied im Fraktionsvorstand der FDP-Fraktion Wandsbek: „Klimapolitik braucht Akzeptanz. Sie muss nachvollziehbar und mitgestaltbar sein. Deshalb setzen wir auf verständliche, praktische und wirksame Maßnahmen. Wenn wir in Wandsbek Moore und Wassergräben schützen, große Bäume erhalten und gezielt neue pflanzen, dann zeigen wir: Klimaschutz kann konkret, wirksam und bürgernah sein.“
Die Wandsbek-Koalition freut sich darüber, dass das Hexenwäldchen in Tonndorf bald wieder für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Auf dem Foto von links: Sami Khokar (Grüne), Ingo Freund (SPD) und Birgit Wolff (FDP). Foto: Wandsbek-Koalition
Die Bezirksversammlung Wandsbek beschäftigt sich aktuell erneut mit der Zukunft des beliebten Hexenwäldchens im Stadtteil Tonndorf. Die Wandsbek-Koalition hat einen Debattenantrag eingebracht, der sich für den dauerhaften und sicheren Zugang zu dieser wichtigen Grünfläche stark macht.
Ingo Freund, Regionalsprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion für das Kerngebiet: „Gerade vor dem Hintergrund immer heißer und trockener Sommer gewinnen wohnortnahe grüne Erholungsflächen für die Bürgerinnen und Bürger an Bedeutung. Das Hexenwäldchen in Tonndorf ist ein wichtiger Rückzugs- und Erholungsort, weshalb wir es sehr begrüßen, dass es wieder zugänglich wird. Derzeit führt die Umweltbehörde Prüfungen durch. Diese bilden die Grundlage dafür, dass die Fläche anschließend wieder verkehrssicher gemacht und freigegeben wird."
Sami Khokhar, Regionalsprecher Kerngebiet der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, dass Bewegung in die Sache kommt. Das Hexenwäldchen soll endlich wieder zugänglich werden. Als naturnaher, grüner Rückzugsort bietet es Kindern Platz zu spielen und Familien Raum für Erholung.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben an manchen Orten in unserem schönen Bezirk ungehobene grüne Schätze – das Hexenwäldchen gehört dazu. Es bietet nicht zuletzt für die vulnerablen Gruppen in unserer Bevölkerung einen Raum für Erholung, Schutz vor Hitze und einen Platz mit guter Luft. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dafür sorgen können, dass das Hexenwäldchen bald wieder für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht und die Natur trotzdem ihren Raum behält, sich vielfältig zu entwickeln.“
Das Hexenwäldchen ist ein Wald nach § 1 Landeswaldgesetz. Eine öffentliche Nutzung erfordert die Zustimmung der BUKEA. Daher werden aktuell im Hexenwäldchen artenschutzrechtliche und waldrechtliche Prüfungen vorgenommen, die voraussichtlich bis Dezember 2025 andauern. Bevor der Bauzaun entfernt und das Hexenwäldchen öffentlich genutzt werden kann, müssen zusätzlich verkehrssichernde Maßnahmen durchgeführt werden. Die verkehrssichernden Maßnahmen umfassen umfangreiche Fällungen von Bäumen, die als nicht erhaltensfähig eingestuft wurden (ca. 1/3 des derzeitigen Baumbestands gemäß Baumgutachten). Das Baumgutachten ist hier https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/baumbestandsaufnahme-flurstueck-2995-gemarkung-tonndorf einsehbar. Die Baumfällungen werden voraussichtlich im Januar 2026 durchgeführt und durch eine artenschutzrechtliche Fachbauleitung begleitet. Im Anschluss an die Fällmaßnahmen wird ein Waldweg hergestellt, welcher sich an dem noch vorhandenen Baumbestand orientiert. Der konkrete Zeitraum der Wegeherstellung richtet sich nach der vorherrschenden Witterung. Sobald die Fläche verkehrssicher ist und der Waldweg hergestellt wurde, erfolgt voraussichtlich im März 2026 die Entfernung des Bauzauns und die Fläche wird für die Öffentlichkeit geöffnet.
Die Wandsbek-Koalition freut sich darüber, dass das Hexenwäldchen in Tonndorf bald wieder für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Auf dem Foto von links: Sami Khokar (Grüne), Ingo Freund (SPD) und Birgit Wolff (FDP). Foto: Wandsbek-Koalition
Die Bezirksversammlung Wandsbek beschäftigt sich aktuell erneut mit der Zukunft des beliebten Hexenwäldchens im Stadtteil Tonndorf. Die Wandsbek-Koalition hat einen Debattenantrag eingebracht, der sich für den dauerhaften und sicheren Zugang zu dieser wichtigen Grünfläche stark macht.
Ingo Freund, Regionalsprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion für das Kerngebiet: „Gerade vor dem Hintergrund immer heißer und trockener Sommer gewinnen wohnortnahe grüne Erholungsflächen für die Bürgerinnen und Bürger an Bedeutung. Das Hexenwäldchen in Tonndorf ist ein wichtiger Rückzugs- und Erholungsort, weshalb wir es sehr begrüßen, dass es wieder zugänglich wird. Derzeit führt die Umweltbehörde Prüfungen durch. Diese bilden die Grundlage dafür, dass die Fläche anschließend wieder verkehrssicher gemacht und freigegeben wird."
Sami Khokhar, Regionalsprecher Kerngebiet der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, dass Bewegung in die Sache kommt. Das Hexenwäldchen soll endlich wieder zugänglich werden. Als naturnaher, grüner Rückzugsort bietet es Kindern Platz zu spielen und Familien Raum für Erholung.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben an manchen Orten in unserem schönen Bezirk ungehobene grüne Schätze – das Hexenwäldchen gehört dazu. Es bietet nicht zuletzt für die vulnerablen Gruppen in unserer Bevölkerung einen Raum für Erholung, Schutz vor Hitze und einen Platz mit guter Luft. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dafür sorgen können, dass das Hexenwäldchen bald wieder für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht und die Natur trotzdem ihren Raum behält, sich vielfältig zu entwickeln.“
Das Hexenwäldchen ist ein Wald nach § 1 Landeswaldgesetz. Eine öffentliche Nutzung erfordert die Zustimmung der BUKEA. Daher werden aktuell im Hexenwäldchen artenschutzrechtliche und waldrechtliche Prüfungen vorgenommen, die voraussichtlich bis Dezember 2025 andauern. Bevor der Bauzaun entfernt und das Hexenwäldchen öffentlich genutzt werden kann, müssen zusätzlich verkehrssichernde Maßnahmen durchgeführt werden. Die verkehrssichernden Maßnahmen umfassen umfangreiche Fällungen von Bäumen, die als nicht erhaltensfähig eingestuft wurden (ca. 1/3 des derzeitigen Baumbestands gemäß Baumgutachten). Das Baumgutachten ist hier https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/baumbestandsaufnahme-flurstueck-2995-gemarkung-tonndorf einsehbar. Die Baumfällungen werden voraussichtlich im Januar 2026 durchgeführt und durch eine artenschutzrechtliche Fachbauleitung begleitet. Im Anschluss an die Fällmaßnahmen wird ein Waldweg hergestellt, welcher sich an dem noch vorhandenen Baumbestand orientiert. Der konkrete Zeitraum der Wegeherstellung richtet sich nach der vorherrschenden Witterung. Sobald die Fläche verkehrssicher ist und der Waldweg hergestellt wurde, erfolgt voraussichtlich im März 2026 die Entfernung des Bauzauns und die Fläche wird für die Öffentlichkeit geöffnet.
In Köln bewährt – jetzt auch in Wandsbek geplant: E-Ladebordsteine sollen als Alternative zu den be-kannten E-Ladesäulen getestet werden. Die Wandsbek-Koalition hat gemeinsam mit der CDU die Ver-waltung aufgefordert, die Einrichtung einer ersten Testanlage zu starten. Im Bild von links Marc Buttler (SPD), Birgit Wolff (FDP) und Justin Orbán (Grüne). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Innovative Ladebordsteine sollen bald schon im Bezirk Wandsbek getestet werden: Das forderte die Wandsbek-Koalition aus SPD, den Grünen und der FDP im Mobilitätsausschuss der Bezirksversammlung am 26. Juni 2025. Der entsprechende Antrag, dem die CDU als Mitantragstellerin beigetreten ist, er-sucht die Bezirksverwaltung, die Technik der Ladebordsteine an geeigneter Stelle im Bezirk zu erpro-ben. Ladebordsteine, die in Köln bereits erfolgreich getestet wurden, können auch in Hamburg ein wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung des motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitiger Erhaltung von Parkständen sein.
Die in NRW kürzlich abgeschlossene Erprobung hat dieser Technik die Serienreife bescheinigt. In Hamburg sind bisher noch keine Erfahrungen mit den Ladebordsteinen vorhanden. Ziel des Antrages der Wandsbek-Koalition ist es, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter auszubauen und diese gleichzeitig möglichst platzsparend und unauffälliger im Stadtbild zu gestalten.
Bereits im April 2024 hatte die Bezirksversammlung die Fachbehörde auf Antrag der Koalition u.a. aufgefordert, das Konzept hinsichtlich einer möglichen künftigen Nutzung in Hamburg zu bewerten und mögliche Standorte zu identifizieren (Drs. 21-8784).
Marc Buttler, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Wir sind derzeit mit der Verwaltung im Gespräch, um geeignete Standorte in Wandsbek zu identifi-zieren, um eigene Erfahrungen mit der Technik zu sammeln. Insbesondere dort, wo einzelne Parkplät-ze durch die Installation klassischer E-Ladesäulen wegfallen müssten, kommen Ladebordsteine in Frage.“
Justin Orbán, Co-Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Wenn wir es mit der Dekarbonisierung ernst meinen, müssen wir nicht nur deutlich mehr Ladeinfrastruktur schaffen, sondern diese auch intelli-gent in den öffentlichen Raum integrieren. Ladebordsteine können dafür eine spannende Lösung sein. Wir wollen, dass Wandsbek für das Ziel eines Umwelt- und klimafreundlichen Bezirks hier voran geht.“
Birgit Wolff, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP: „Die bisherigen E-Ladesäulen führen an manchen Standorten immer wieder zu Kritik seitens der Bürgerinnen und Bürger – unter anderem, weil sie vergleichsweise viel Platz auf Stellplatzflächen benötigen und damit zu einer Reduzierung von Parkflächen führen. Wir wollen daher das eine tun und das andere nicht lassen: Wir wollen von den Erfahrungen in NRW lernen und die E-Mobilität weiter unterstützen – aber auch dafür Sorge tragen, dass der ohnehin mancherorts als zu gering empfundene öffentliche Parkraum nicht durch den Platz-bedarf klassischer E-Ladesäulen unnötig weiter reduziert wird.“
V.l.n.r.: Annett Wicher (FDP-Fraktion), Tessa Gesch (GRÜNE Fraktion) und Hannah Schneehage (SPD-Fraktion). Bild: Wandsbek-Koalition
Die Wandsbek Koalition möchte prüfen lassen, welche Straße zu Ehren der Holocaustüberlebenden Margot Friedländer benannt werden kann. Ihre Verdienste als engagierte Zeitzeugin machten Margot Friedländer zu einem der prominentesten Gesichter deutscher Nachkriegsgeschichte. Zeitlebens ging sie in den Dialog besonders mit jungen Menschen und sprach sich für Menschlichkeit und Toleranz aus.
Die Notwendigkeit eines zugewandten Dialogs wird in Tagen vermehrt menschenverachtender Meinungen wieder erschreckend deutlich. Auch deshalb sollen die jüdische Gemeinde und der Antisemitismusbeauftragte in die Auswahl möglicher Straßen einbezogen werden. Mit einer großen Sichtbarkeit im öffentlichen Raum soll nicht nur an Friedländer selbst erinnert werden, sondern auch ihre Lebensaufgabe einer lebendigen Erinnerungskultur fortgeführt werden. Deshalb möchte die Wandsbek Koalition eine Straße im Bezirk Wandsbek nach Margot Friedländer benennen. Tessa Gesch, Mitglied der Bezirksversammlung der Grünen Fraktion Wandsbek: „Margot Friedländer hat nie aus Hass gesprochen – sondern aus Verantwortung. Sie erinnerte nicht, um Schuld zuzuweisen, sondern um Verantwortung einzufordern. Eine Straße, die ihren Namen trägt, ist ein klares Zeichen gegen jede Form von Geschichtsverharmlosung und für eine lebendige Erinnerungskultur, die unsere Demokratie schützt."
Hannah Schneehage, Fachsprecherin Kultur der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Seid Menschen – das ist die klare Aufgabe, die Margot Friedländer uns hinterlässt. Denn Menschlichkeit, so bringt sie uns bei, passiert nicht von alleine. Sie ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag aufs Neue treffen müssen. Wir wollen die Erinnerung an Margot Friedländer in die Lebenswelt der Menschen holen und sie zu einem festen Teil Wandsbeks machen. Damit knüpfen wir an die lebendige Erinnerungskultur des Bezirks, wie zum Beispiel den Wandsbeker Weg der Erinnerung, an."
Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Nichts war für die Aufarbeitung unserer Geschichte wichtiger als die Berichte von Zeitzeugen. Margot Friedländer hat einen großartigen Beitrag hierzu geleistet. Es ist heute wichtiger denn je daran zu erinnern, dass jeder Mensch mit Respekt behandelt wird, egal welche Religion er hat, woher er kommt, welche geschlechtliche Identität er hat oder welche sexuelle Orientierung. Eine Straße, die nach Margot Friedländer benannt ist, würdigt nicht nur sie selbst, sondern lässt uns auf unserem Weg auch einmal kurz innehalten und daran erinnern, dass wir uns auf das besinnen sollten, was uns alle verbindet und nicht auf das, was uns trennt."
Von links nach rechts: Kian Shadi (FDP), Miriam Albers (SPD) und Lisa Wagner (Grüne). Wandsbek-Koalition möchte mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Das gilt auch für die Spielplätze im Bezirk.
Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen sind Teil unserer Gesellschaft, das gilt für alle Bereiche. In der Behindertenrechtskonvention der UN ist das Recht auf Teilhabe auch für Erholung, Freizeit und Sport festgeschrieben. Deswegen müssen auch Spielplätze so gestaltet sein, dass sie Angebote für Menschen mit Behinderung machen. Hier setzt ein Antrag der Wandsbek-Koalition an, zukünftig soll die inklusive Gestaltung von Spielplätzen bei Sanierung und Neubau mitgedacht werden. Das Ziel ist es, dass jeder Spielplatz in Wandsbek zumindest eines der vier inklusiven Merkmale erfüllt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schaffung der Möglichkeit, im Internet oder über einen Flyer herauszufinden, wie die einzelnen Spielplätze unseres Bezirkes ausgestattet sind.
Miriam Albers, Fachsprecherin für Bildung und Gesundheit der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Bisher ist es zwar möglich, einen Flyer der „beliebtesten Spielplätze" der Stadt und mit Pfeil markierte Orte auf einer digitalen Karte mit Spielplätzen in Wandsbek einzusehen. Möchte man allerdings herausfinden, welcher von ihnen barrierefrei zugänglich ist, wo Geräte barrierefrei erreicht werden können und welche inklusiven Merkmale vorhanden sind, dann erhält man keine Informationen. Das grenzt aus und deswegen setzen wir hier mit unserem Antrag an, um mehr Teilhabe möglich zu machen."
Lisa Wagner, Mitglied der Bezirksversammlung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: "Spielplätze sind ein großer Bestandteil unseres sozialen Lebens. Wir denken dabei an wildes Toben und fröhliches Spielen. Jedoch sehen wir dort nicht die, die fehlen. Um Kindern mit Behinderungen den Zugang zu Spielplätzen zu ermöglichen, wollen wir, dass bei der Neu- oder Umgestaltung von Spielplätzen zukünftig an alle gedacht wird. Inklusive Spielplätze sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Teilhabe für alle Kinder."
Kian Shadi, Fachsprecher für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Spielplätze sind Orte der Begegnung, Bewegung und des sozialen Miteinanders. Und das sollte für alle Kinder gelten. Uns ist wichtig, dass bei jeder neuen Planung auch inklusive Elemente mitgedacht werden. Transparenz über die Ausstattung der Plätze hilft Familien dabei, passende Angebote zu finden. Inklusion beginnt im Alltag, auch auf dem Spielplatz."
Hintergrund: „Inklusive Merkmale" sind Aspekte aus den folgenden Bereichen: Barrierefreier Zugang an den Ort des Spielplatzes: Hier geht es um die Anbindung an den ÖPNV und die Erreichbarkeit von Parkplätzen etwa durch Zuwege oder Zugänge. Hierzu existieren neun DIN-Normen. Barrierefreier Zugang zu den Spielgeräten: An dieser Stelle geht es um eine leicht nachvollziehbare Aufteilung der Anlage, befahrbare Wege um die Geräte herum oder auch barrierefreie Fallschutzböden. Hierfür eignet sich ein aufpralldämpfender, fugenloser und wasserdurchlässiger Bodenbelag aus Kunststoff oder Kork besser als Sand. Zudem geht es um taktile Hilfen und kontrastreiche Farben. Außerdem speziell auf Menschen mit Handicap ausgerichtete Spielgeräte, wie z.B. ein Schaukelsitz mit Fünf-Punkt-Sicherheitsgurt oder Sicherheitsbügel. Die Vielfalt der Geräte: Die zahlreichen Möglichkeiten an dieser Stelle lassen sich so zusammenfassen, dass mindestens 3 der 6 verschiedenen Sinne angesprochen werden sollten (Riechen, Tasten, Sehen, Hören, Gleichgewicht, Tiefensensibilität), vorhandene Geräte, die zu zweit genutzt werden können, barrierefreie Freiflächen und entsprechende Sandspielbereiche. Sonstige Aspekte: Weitere Aspekte sind Übersichtstafeln inklusive Braille-Schrift, Leitsysteme, die Erreichbarkeit öffentlicher Toiletten oder auch das Vorhandensein einer Steckdose, um die Versorgung mit notwendigen medizinischen Geräten sicherzustellen und Einfriedungen.
Die ehemalige Karstadt-Immobilie ist ein Stück Stadtgeschichte, für das ein neues Kapitel geschrieben werden soll. Wir schaffen mit dem neuen Standort für einen Teil des Bezirksamtes mehr Bürgernähe und das mitten im Herzen des Stadtteils Wandsbek, gut angebunden, gut erreichbar, gut durchdacht. / von links nach rechts: Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne), Finn-Ole Ritter (FDP) und Xavier Wasner (SPD)
Am 23. Mai 2025 wurde der Mietvertrag für die Nutzung der Flächen der ehemaligen Karstadt-Immobilie im Quartier Wandsbek Markt durch das Bezirksamt Wandsbek unterzeichnet. Die vereinbarte Vertragslaufzeit beträgt 20 Jahre, der Umzug soll bis zum Jahr 2029 erfolgen. Auf den Flächen der ehemaligen teilweise denkmalgeschützten Karstadt-Immobilie sollen Büroarbeitsplätze für rund 370 Mitarbeitende des Bezirksamtes entstehen. Am neuen Standort werden die Bereiche der Grundsicherung, das Jugendamt, der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) des Kernbereiches und das Sozialraummanagement einziehen.
Für die Bürgerinnen und Bürger wird ein offener Bereich für ihre Anliegen geschaffen. Auf rund 10.500 Quadratmetern entstehen moderne Arbeitswelten mit besseren Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden, die gesamte Mietfläche beläuft sich auf rund 11.400 Quadratmeter. Die Unterzeichnung des Mietvertrags erfolgte vorbehaltlich der Zustimmung der Bürgerschaft, die auf Grundlage des Mietvertrags beteiligt wird.
Xavier Wasner, stellvertretender Vorsitzender und Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet heute vor allem eins: Den klugen Umgang mit dem Bestand. Mit Blick auf die erneute Olympia-Bewerbung Hamburgs sagen wir heute nicht `Neubau um jeden Preis!`, sondern `Wir bauen auf das, was da ist und entwickeln es weiter – im besten Sinne.` Die ehemalige Karstadt-Immobilie ist ein Stück Stadtgeschichte, für das ein neues Kapitel geschrieben werden soll. Wir schaffen mehr Bürgernähe und das mitten im Herzen des Stadtteils Wandsbek, gut angebunden, gut erreichbar, gut durchdacht. Die Verbindung von Verwaltung, Einzelhandel, Kultur und Gastronomie stärkt das Zentrum unseres Bezirkes. Ein lebendiger, durchmischter Stadtteil ist auch ein sozialer Stadtteil – das ist in unserem Sinne."
Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung GRÜNE Fraktion Wandsbek: "Mit der frühzeitigen Einleitung des Bebauungsplanverfahrens 2022 und der jetzigen engagierten Fortführung sorgen wir für eine zügige Entwicklung am Standort. Die Zusage für das Bezirksamt als wichtigen Ankermieter stärkt die Strategie der Nutzungsmischung im neuen "Quartier Wandsbek Markt" und wird zu einem Gelingen des Projekts beitragen, welches Denkmalschutz und moderne Quartiersentwicklung vorbildlich kombiniert."
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: "Wir als FDP-Faktion Wandsbek sehen in der großflächigen Anmietung des Bezirksamtes eine große Chance für die weitere zügige Entwicklung des Karstadt-Nachfolge-Quartiers hin zum Mittelpunkt im Herzen Wandsbeks: ein attraktives Zentrum mit kulturellen, kulinarischen und gewerblichen Angeboten. Zurückliegend wurde viel geplant, verworfen und neu diskutiert - jetzt haben wir ein Zeitfenster vereinbart für den Umzug des Bezirksamt-Teams, das Ende 2028 startet. Wir hoffen und wir gehen davon aus, dass dieses Ziel im Interesse aller Beteiligten gehalten wird und wir dann gemeinsam Eröffnung feiern können."
Hintergrund: Das Quartier Wandsbek Markt ist ein Projekt von Union Investment, mit dem die Hamburger Immobilienfondsgesellschaft und Eigentümerin der ehemaligen Karstadt-Immobilie sowie des benachbarten Quarree Wandsbek am Standort einen lebendigen Mix aus Wohnungen, Büros, Dienstleistungen und einer Event- und Gastronomie-Halle schaffen möchte. Die Projektfertigstellung ist für Ende 2028 geplant. Nach dem erfolgten Abriss des Parkhauses werden im Sommer 2025 die Renovierung der historischen Fassade zum Wandsbeker Markt sowie der Rückbau der rückwärtigen Fassaden aus den 60er Jahren beginnen.
Wie sieht es aktuell aus mit Gewerbeflächen im Bezirk Wandsbek – und welche Anforderungen müssen unter einen Hut gebracht werden? Die Wandsbek-Koalition beantrag in der bevorstehenden Bezirksversammlung am 12. Juni ein Update der Daten. Vor Ort im Gewerbegebiet Wandsbek (von links): Jan Blumenthal (Grüne), Birgit Wolff (FDP) und Oliver Schweim (SPD). (Bildquelle: Wandsbek-Koalition)
Das derzeit aktuelle Gewerbeflächenkonzept für den Bezirk Wandsbek stammt aus dem Jahr 2018. Dieses müsse ein Update erhalten, fordert die Wandsbek-Koalition bei der bevorstehenden Bezirksversammlung am 12. Juni 2025 im Wandsbeker Bürgersaal. Die Koalition aus SPD, den Grünen und der FDP begründet dies mit den einschneidenden Entwicklungen in den zurückliegenden Jahren. Seit 2018 sei auch Wandsbek nicht verschont geblieben von den Auswirkungen der Pandemie, den Folgen des Ukraine-Krieges, der Flüchtlingsbewegung, der Energiekrise und auch der Kostenentwicklung. All diese und weitere Faktoren wirken sich auf Wirtschaft und Gewerbe aus, auf Arbeitsplätze und Mobilität. Viele dieser Aspekte stehen mit ihren Bedarfen in Flächenkonkurrenz zu Bereichen im Bezirk, die ganz bewusst für Gewerbe eingerichtet und geschützt sind. Solche Gewerbegebiete gilt es aber nicht nur zu erhalten, sondern auf die modernen Bedarfe weiterzuentwickeln. Unternehmen schaffen Ausbildungs- und Arbeitsplätze und sichern vielfältig Alltag und Lebensqualität der Bevölkerung. Sie sind, so die Wandsbek-Koalition, wichtig für eine gesunde Stadt und einen gesunden Bezirk. In ihrem Antrag fordert die Koalition daher das Bezirksamt auf, bei der zuständigen Landesbehörde für Wirtschaft und Innovation die Erneuerung des bezirklichen Gewerbeflächenkonzeptes raschestmöglich zu initiieren, zusammen mit dem Wandsbeker Bezirksamt eine Aktualisierung zu entwickeln und sie dem Fachausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung zur Entwicklung passgenauer Maßnahmen vorzulegen.
Oliver Schweim, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wirtschaft ist die Grundlage für unseren Wohlstand. Unternehmen brauchen geeignete Gewerbeflächen. Gleichzeitig sind Flächen in Hamburg begrenzt und gerade der wichtige Wohnraum ist knapp. Die verschiedenen Bedarfe konkurrieren also miteinander. Wir wollen die Flächen für Wohnen, Gewerbe, Stadtgrün, Freizeit und Verkehr sinnvoll zueinander abwägen. Grundlagen für unsere Abwägung müssen belastbare aktuelle Daten und Fakten zur Situation der Gewerbeflächen und des dazugehörigen Bedarfes sein. Insbesondere Home-Office dürfte einen nicht unerheblichen Einfluss in einigen Wirtschaftsbereichen haben."
Jan-Hendrik Blumenthal, stadtplanungspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: „Die Hamburger Wirtschaft brummt und die Unternehmen suchen dringend Flächen für Neuansiedelungen oder Erweiterungen, wie z.B. im neuen Gewerbegebiet „Victoriapark". Gleichzeitig wollen wir möglichst viele Flächen aktivieren um den dringend benötigen Bau von Wohnungen weiter voranzutreiben. Diese Flächenkonkurrenz in Verbindung mit den allgegenwärtigen Veränderungen der Rahmenbedingungen und der Arbeitswelt erfordern eine schnellere Aktualisierung des Gewerbeflächenkonzeptes als bisher vorgesehen um sowohl den Unternehmen als auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bestmögliche Perspektiven in Wandsbek zu bieten."
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Aufgrund der deutlich gewachsenen Bevölkerungszahl und des damit einhergehenden Planungsbedarfs an Wohnen und Infrastruktur in Wandsbek ist es unbedingt notwendig, aktuelle Daten zu Bestand und Potential an Gewerbebereichen zu kennen und zu berücksichtigen. Auch andersherum wächst ein Problemthema heran: Unternehmen sind in ihrer Entwicklung behindert oder bedroht durch die vergebliche Suche nach Auszubildenden und Mitarbeitenden, häufig genannter Grund: Die potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden im Gewerbeumfeld keinen bezahlbaren Wohnraum. Hier sind wir als Politik ebenso gefordert wie die Verwaltung, mit aktuellen Daten die Zukunft von Leben, Wohnen und Arbeiten im Bezirk zu gestalten."
Kein Übergang über die Susebek mehr möglich: Derzeit ist die Brücke in Hummelsbüttel gesperrt. Auf Initiative der Wandsbek-Koalition im Regionalausschuss Alstertal (im Bild von links: Birgit Wolff/FDP, Tessa Gesch/Grüne und Xavier Wasner/SPD) soll raschestmöglich eine Übergangslösung gebaut werden, bis die endgültige Brückensanierung beginnen kann. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Von der überraschenden Sperrung der kleinen, von den Bürgerinnen und Bürgern aber viel genutzten Brücke über die Susebek nahe Ring 3 wurden nicht nur die Anwohnenden überrascht, sondern auch die Mitglieder des Regionalausschusses Alstertal. Die Klärung des Sachverhaltes stellte sich aufgrund der Zuständigkeiten als herausfordernd dar. Die Brücke gehört in das Aufgabengebiet des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) – der aber seinerseits nicht einfach die nicht mehr tragfähige Brücke ersetzen kann, weil im Bereich der Brückenträger ein wichtiges Kabel verläuft, das für die Stromversorgung in Langenhorn zwingend notwendig ist. Geplant war eine Erneuerung dieses Kabels in 2030 und damit verbunden auch eine Erneuerung der Brücke – nun aber erweist sich die Brücke als Sicherheitsrisiko und muss vorzeitig ersetzt werden. Der zuständige LSBG ist mit Planung und Umsetzung einer sehr zeitnahen Ersatzbrücke durch Antrag der Wandsbek-Koalition und Beschluss des Regionalausschusses Alstertal beauftragt. Zudem hat die Koalition angeregt, mit dem Technischen Hilfswerk zusammenzuarbeiten, das im Rahmen seiner Ausbildung Maßnahmen wie Brückenbau trainiert und über viel Erfahrung verfügt.
Birgit Wolff, Sprecherin der FDP-Fraktion im Regionalausschuss Alstertal: „Wir haben selbst anfangs bei der Lage-Besichtigung mit Bürgerinnen und Bürgern gedacht, das müsse mit dem Brückenersatz doch ein leichtes Ding sein. Wie so oft in der Kommunalpolitik und Verwaltung zeigt ein zweiter Blick, dass auch so eine kleine Brücke Teil eines komplexen großen Systems ist. Wir sind in Daueraustausch mit der Verwaltung und setzen uns sehr dafür ein, dass alsbald der Weg über die Susebek wieder möglich ist."
Xavier Wasner, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Alstertal: „Aus der Not eine Tugend machen - das könnte auch im Zusammenhang mit der einsturzgefährdeten Brücke an der Susebek funktionieren. Ein Provisorium, erbaut vom THW im Rahmen einer Übung, könnte eine tolle Zwischenlösung sein, die auch auf die wichtigsten Fähigkeiten des THW und anderer Hilfsorganisationen aufmerksam und die Brücke wieder nutzbar macht . Das wäre eine Win-Win Situation."
Tessa Gesch, Sprecherin der Fraktion der Grünen im Regionalausschuss Alstertal: „Die gesperrte Brücke unterbricht eine wichtige Alltagsverbindung – für viele Menschen bedeutet das täglich mehr Zeit und Umwege. Umso wichtiger war es für uns, schnell eine pragmatische Lösung auf den Weg zu bringen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Verbindung für Fuß- und Radverkehr so bald wie möglich wiederhergestellt wird – sicher, zuverlässig und zukunftsfähig"
„Was wird rund um die S-Bahn und das AEZ gebaut? Und was bedeutet das für diesen Bereich in Poppenbüttel? Auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern am 11. Juni freuen sich (von links) Tessa Gesch (Fraktion der Grünen), Xavier Wasner (SPD-Fraktion) und Birgit Wolff (FDP-Fraktion). Bild: Wandsbek-Koalition
Nachdem Mitglieder des Regionalausschusses Alstertal zuletzt unterschiedliche Gerüchte rund um die laufenden und geplanten (oder auch nicht geplanten) Bauvorhaben im Bereich AEZ (Alstertaler EinkaufsZentrum) und S-Bahnhof Poppenbüttel erreichten, wurde auf Initiative der Wandsbek-Koalition eine Veranstaltung beschlossen: Am 11. Juni im Forum Alstertal (Kritenbarg 18) um 18 Uhr können Interessierte im Rahmen eines Öffentlichen Anhörungsverfahrens ihre Fragen zu den Bauvorhaben und zur Infrastruktur stellen, sich auf einen aktuellen Sachstand bringen und ihre Gedanken dazu einbringen, was dort gebaut wird, geplant wird – oder auch nicht. Der gemeinsame Austausch dient dem Ziel, Transparenz hinsichtlich der anstehenden Entwicklungen zu schaffen, beispielsweise die geplanten bezahlbaren Wohnungen, und allen Interessierten einen Blick zu verschaffen auf das, was sich rund um dieses große Zentrum im Alstertal entwickeln wird.
Xavier Wasner, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Alstertal: „Die städtebauliche Entwicklung rund um den S-Bahnhof Poppenbüttel und das Alstertal-Einkaufszentrum betrifft viele Menschen im Stadtteil – deshalb ist es mir besonders wichtig, dass wir die Bürgerinnen und Bürger aktiv in diesen Prozess einbinden. Nur wenn wir gemeinsam diskutieren, können wir Lösungen finden, die den Bedürfnissen aller gerecht werden. Gleichzeitig ist klar: Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum – gerade an so zentralen Orten wie hier in Poppenbüttel, wo die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr hervorragend ist. Unsere Aufgabe als Politik ist es, dafür zu sorgen, dass Wohnungsbau nicht nur stattfindet, sondern auch sozial gerecht gestaltet wird. Ich lade alle Interessierten herzlich ein, sich am öffentlichen Anhörverfahren zu beteiligen und ihre Perspektiven einzubringen. Ihre Stimme zählt – für ein lebenswertes und bezahlbares Poppenbüttel."
Tessa Gesch, Sprecherin der Fraktion der Grünen im Regionalausschuss Alstertal: "Bezahlbares Wohnen in Hamburg wird eines der entscheidenden Herausforderungen der nächsten Jahre bleiben. Daher gilt es als Politik, Wohnungsbau einerseits zu ermöglichen und andererseits dabei auch die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu berücksichtigen. Das Quartier um den S-Bahnhof Poppenbüttel bietet für eine mögliche Nachverdichtung ohne zusätzliche Flächenversiegelung großes Potenzial: eine gute Anbindung an den ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten sowie medizinische Versorgung. Die Chancen wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern bei der öffentlichen Anhörung diskutieren."
Birgit Wolff, Sprecherin der FDP-Fraktion im Regionalausschuss Alstertal: „Wir begrüßen es sehr, dass hier Wohnbauvorhaben realisiert werden können an einem Ort, wo die Bewohnerinnen und Bewohner ein hochattraktives Umfeld vorfinden – neben Mobilität, Einkaufen und Gastronomie sind auch Grünanlagen und der Alsterwanderweg vor der Haustür. Was wir bedauern, ist, dass der ursprünglich für ein Gebäude am Wentzelplatz geplante Wohnungsmix aus geförderten Wohnungen, freivermieteten sowie Eigentums-Wohnungen vom Erst-Eigentümer nicht hat realisiert werden können: Ein gesunder sozialer Mix liegt uns allen am Herzen. Wir haben uns daher sehr dafür eingesetzt, dass es nun dennoch ein vielfältiges Spektrum an Wohnungsgrößen und Mietkonditionen in diesem Bereich geben wird, das dem Umfeld und dem Bedarf der Bevölkerung im Stadtteil gerecht wird – und freuen uns sehr auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern!"
Der Regionalausschuss Alstertal hat am 4. Juni im Rahmen seiner Sitzung in der Schule Hinsbleek die vier örtlichen Jugendfeuerwehren mit dem Bürgerpreis für das Jahr 2024 ausgezeichnet. In seiner Laudatio sagte Jan-Hendrik Blumenthal (Fraktion Die Grünen/Wandsbek), Vorsitzender des Regionalausschusses, die Mitglieder seien vorbildlich für alle Jugendlichen: „Sie übernehmen ganz selbstverständlich Verantwortung – für andere, für ihre Stadt und oft auch füreinander." Die Jugendfeuerwehren aus Sasel, Poppenbüttel, Hummelsbüttel und Wellingsbüttel zeigten, wie man „Engagement mit Herzblut, Technik, Teamgeist, Spaß und Eigenverantwortung verbindet." Die Ehrung gelte zwar vorrangig den Kindern und Jugendlichen, die Teil der Jugendfeuerwehren seien, ausdrücklich aber auch den verantwortlichen Betreuerinnen und Betreuern sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern. Die Jugendfeuerwehren sind in den Stadtteilen aktiv, unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren, sie besuchen Lehrgänge, machen gemeinsam Exkursionen und sportliche Aktivitäten. Die Jugendfeuerwehren seien lebendige Orte der Persönlichkeitsentwicklung, des Miteinanders, des Einsatzes für das Gemeinwesen und der Freundschaft, oder, wie es bei der Feuerwehr heißt. Der Kameradschaft. Jedes Stadtteilteam war mit Vertretern bei der Preisverleihung vor Ort und bedankte sich sehr für die Wertschätzung.
Veranstaltungshinweis: Wer beispielsweise die Jugendfeuerwehr Hummelsbüttel persönlich erleben möchte, hat dazu schon bald Gelegenheit: Die Freiwillige Feuerwehr Hummelsbüttel veranstaltet einen Tag der offenen Tür am Samstag, 21. Juni 2025, zwischen 10 und 16 Uhr am Feuerwehrhaus, Stiegstück 2.
BU-Vorschlag: Der Alstertaler Bürgerpreis für das Jahr 2024 ging an die vier örtlichen Jugendfeuerwehren. In seiner Laudatio betonte Jan-Hendrik Blumenthal (im Bild rechts, Fraktion Die Grünen) als Vorsitzender des Regionalausschusses Alstertal die Vorbildrolle der Mitglieder der Jugendfeuerwehren und das Engagement im Bereich Ausbildung und Betreuung. (Bildquelle: privat)
Marc Buttler, Justin Orbán und Katja Rosenbohm, Finn Ole Ritter (Fraktionsvorsitzende der Wandsbek-Koalition)
Die Skandalisierung des Stadtteils Steilshoop seitens der CDU-Fraktion Wandsbek in Form ihres Antrages „Runder Tisch gegen religiösen Druck und Intoleranz im Stadtteil Steilshoop" beim Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne weisen wir als Wandsbek-Koalition entschieden zurück. Fälle religiös motivierter Ausgrenzung, Einschüchterung und zunehmender Intoleranz liegen unseren Fraktionen auch aus anderen Stadtteilen und aus ganz Hamburg vor. Der von der CDU geforderte Runde Tisch wird nicht nur von thematisch zuständigen Stellen auf Landesebene als nicht zielführend bezeichnet – auch ein CDU-Bürgerschaftsabgeordneter äußerte laut einem Medienbericht Kritik an diesem Antragsziel. Laut Wandsbek-Koalition enthält der Antrag zudem keinerlei Hinweise auf Sinn und Ziel sowie konkrete Maßnahmen des gewünschten Runden Tisches. Weder begründet noch akzeptabel ist zudem die thematische Fokussierung auf den Stadtteil Steilshoop.
Die Wandsbek-Koalition sieht ihrerseits ein zügiges Eingreifen gegen solche Entwicklungen als dringend geboten an und sieht sich hier auf einer Linie mit der zuständigen Landesbehörde und weiteren Organisationen, die bereits intensiv an Lösungsmöglichkeiten für Konfliktvermeidung und Konfliktkontrolle arbeiten. Die Koalition hat Vertrauen in Sachverstand, Problembewusstsein und Lösungskompetenz der Schulen und Behörden. Daher wird die Wandsbek-Koalition, Regierungskoalition in Hamburgs bevölkerungsreichstem Bezirk, den CDU-Antrag mit der Forderung eines Runden Tisches heute Abend ablehnen und ihrerseits Aufklärung der Bezirksversammlung einfordern durch ein Fachreferat „über den aktuellen Stand der Fälle religiös motivierter Abwertung, Gruppenzwang und geschlechtsspezifischer Ungleichbehandlung in Hamburg und Wandsbek sowie die Gegenmaßnahmen". Nachfolgend wird der Wandsbeker Fachausschuss für Soziales ersucht, in Abstimmung mit der Verwaltung zu prüfen, in welchen Stadtteilen des Bezirks darüber hinaus eine Einbeziehung und Befassung lokaler Gremien, beispielsweise von Stadtteilkonferenzen, sowie bei Bedarf erfahrener Experten aus dem Bereich Schule, Schulaufsicht und der zuständigen Fachbehörde auf den Weg gebracht werden sollte.
Die Wandsbek-Koalition setzt sich dafür ein, dass die Anwohnerinnen und Anwohner kommender Großbaustellen im Bezirk durch niedrigschwellige Informationsangebote frühzeitig über relevante Einschränkungen informiert werden. Auf dem Bild v.l.n.r.: Birgit Wolff (FDP-Fraktion), Justin Orbán (GRÜNE Fraktion) und Patrick Martens (SPD-Fraktion). Bild: Wandsbek-Koalition
Auf Beschluss der Wandsbek Koalition sollen zukünftig digitale Informationskanäle für Großbaustellen eingerichtet werden. Im Bezirk ist im Laufe der nächsten Jahre mit zahlreichen Einschränkungen aufgrund von Großbaustellen zu rechen. So werden unter anderem die neue U-Bahnlinie U5 und die neue S-Bahnlinie S4 gebaut. Bürgernahe Informationskanäle ermöglichen es den Anliegerinnen, sich vorab auf eventuelle Einschränkungen einzustellen.
Dies kann beispielsweise ein eigener WhatsApp-Kanal sein. Die Hamburger Energienetze praktizieren dies bereits in der Harksheider Straße. So werden die Anliegerinnen der Baumaßnahme auf dem neusten Stand gehalten. Auf diese Erfahrungen soll nun zurückgegriffen werden. Zusätzlich soll an den Baustellen selbst auf diese Kanäle mittels Plakaten hingewiesen werden.
Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir als SPD-Fraktion unterstützen diesen Antrag ausdrücklich, weil wir überzeugt sind: Wer informiert, schafft Vertrauen. Wer transparent ist, beugt Frust, Gerüchten und Missverständnissen vor. Und wer bürgernah kommuniziert, zeigt Respekt gegenüber denen, die von den Maßnahmen betroffen sind.“
Justin Orbán, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion Wandsbek: „Mit dem Bau der U5 und der S4 entstehen zwei wichtige Infrastrukturprojekte für unseren Bezirk – das bringt viele Chancen, aber auch Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner mit sich. Damit die Akzeptanz vor Ort hoch bleibt, braucht es transparente und leicht zugängliche Informationen. Mit unserem Antrag wollen wir genau das ermöglichen: schnelle, direkte und leicht zugängliche Kommunikation auf Augenhöhe.“
Birgit Wolff, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wer sich mitgenommen fühlt, dem fällt das Verständnis für entstehenden Stau und oft in den persönlichen Tagesablauf eingreifende Baustellenfolgen leichter. Damit verbunden ist auch eine Wertschätzung der Verwaltung den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber – und das Signal, dass sich die Verwaltung an der Seite der Betroffenen fühlt. Kommunikation statt Amts-Anordnung ist ein guter Schritt zu mehr Verständnis und Miteinander von Politik, Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk.“
Jedes Jahr werden im Bezirk Wandsbek viele Schulen von Schulbau Hamburg neu-, aus- oder umgebaut. In der Regel wurden bisher die bezirklichen Regionalausschüsse über die Vorhaben nicht informiert. Die Bezirksversammlung hat am 15. Mai 2025 den Antrag der Wandsbek-Koalition beschlossen, die Anwohnerinnen und Anwohner und die regionalen Gremien und zuständigen Fachausschüsse frühzeitig über Schulbauvorhaben in Kenntnis zu setzen. Vorgestellt wurde der Antrag von Dr. Miriam Albers (SPD, Mitte), Myriam Christ (Die Grünen, rechts) und Birgit Wolff (FDP, links). (Bildquelle: Wandsbek-Koalition)
In Hamburg sind bis 2028 rund 1000 Sanierungs- und 620 Neubaumaßnahmen an staatlichen Schulen geplant. Damit investiert Hamburg ca. 8 Milliarden Euro in Schulgebäude. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die rechtzeitige und umfassende Information von Anwohnerinnen und Anwohnern über die geplanten Baumaßnahmen und mögliche Einschränkungen.
Die Wandsbek-Koalition setzt sich dafür ein, dass die Informationen besser zugänglich sind. Dazu soll Schulbau Hamburg in den zuständigen Fachausschüssen der Bezirksversammlung über geplante Vorhaben rechtzeitig informieren. Dabei ist sicherzustellen, dass auch die Regionalausschüsse diese Informationen erhalten. Außerdem soll Schulbau Hamburg die Öffentlichkeit über die Projekte informieren, z.B. durch Plakate, Informationsmaterial oder Informationsveranstaltungen.
Miriam Albers, Sprecherin Bildung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Es ist wichtig, dass Hamburg in die Modernisierung seiner Schulgebäude investiert, damit unsere Schülerinnen und Schüler ein gutes Lernumfeld vorfinden. Genauso wichtig ist es aber auch, dass rechtzeitig und umfassend über geplante Bauvorhaben an Schulen informiert wird, damit die Anwohnerinnen und Anwohner sich auf mögliche Einschränkungen einstellen können. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass Schulbau Hamburg sowohl die Bezirkspolitik als auch die Bürgerinnen und Bürger über Baumaßnahmen an Schulen informiert."
Myriam Christ, Fachsprecherin für Schule und Gesundheit der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Ob Lärm, Umleitungen oder gesperrte Wege – Schulbaustellen haben direkte Auswirkungen auf alle im Viertel. Deshalb fordern wir eine frühzeitige, verständliche und niedrigschwellige Informationsweitergabe – für alle, die im Stadtteil leben."
Birgit Wolff, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und baupolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Es ist eigentlich verwunderlich, dass bisher beispielsweise die Regionalausschüsse des Bezirks nicht mindestens informiert wurden, dass es ein größeres oder große Bauvorhaben rund um eine örtliche Schule geben wird. Ortskenntnis, aber auch Kontakte zu Schulen und Eltern sind hilfreich, um in einer frühen Phase mögliche spätere infrastrukturelle Probleme zu vermeiden. Dazu gehören Erfahrungen rund um die Schulwege, die möglicherweise eine planerische Begleitung durch das Bezirksamt erfordern. Schulwege müssen sicher sein – Schule und Schulweg gehören im Alltag nun einmal zusammen und müssen gemeinsam gedacht werden."
Fast 190 Kilometer lang sind die Entwässerungsgräben im Bezirk Wandsbek – sie spielen eine erhebliche Rolle bei der Starkregen-Resilienz der Stadtteile, wie hier beispielsweise in Farmsen. Die Umweltsprecherinnen der Wandsbek-Koalition (von links: Karin Knitter-Lehmann/Grüne, Julia Funk/SPD und Birgit Wolff/FDP) trafen sich zu einem Austausch zur richtigen Gräben-Pflege. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Die Wassergräben in Wandsbek sollen mehr in den Blickpunkt der Bevölkerung geraten: Sie machen den Bezirk starkregen-resilient, bieten ein eigenes Biotop mit Lebewesen und Pflanzen und sorgen dafür, wenn sie gut funktionieren, dass die Keller der Anwohner nicht mit Regenwasser volllaufen. Wenn man die Länge aller Entwässerungsgräben in Wandsbek addiert, kommt man auf 186 Kilometer: Es ist also eine enorme Fläche, um die es dabei geht. Andererseits sind viele Anwohner und Anrainer nicht informiert, was sie selbst dazu beitragen können oder rechtlich sogar müssen, damit die Gräben vorm Haus auch funktionstüchtig bleiben. Die Bezirksversammlung hat bei ihrer Sitzung am 3. April 2025 deshalb einstimmig den Antrag der Wandsbek-Koalition beschlossen, dass bereits bestehende, aber nur schwer online zu findende Informationen des Bezirksamtes ergänzt und aktualisiert und leichter auffindbar werden. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte zudem für die Einführung einer speziellen „Aktionswoche Entwässerungsgräben", voraussichtlich jeweils im Herbst: Ziel ist, den Blickpunkt der Öffentlichkeit gezielt auf die Relevanz der Straßengräben zu richten. Spätestens zu diesem Anlass sollen die erneuerten und ergänzten Anlieger-Informationen auch in gedruckter Form in den Geschäftsstellen des Bezirksamtes bereitliegen. Zudem, so die Wandsbek-Koalition, eignet sich eine solche Themen-Woche auch für Projekttage und Exkursionen für Schülerinnen und Schüler.
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende und Umweltsprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Manches Kind ist mit seinem Dreirad schon in so einen Graben gerutscht, mancher Erwachsene schimpft auf die Gräben, weil sie Parkmöglichkeiten verhindern oder weil Wasser überläuft, da die Ableitung verstopft ist: Dabei ist vielen Menschen gar nicht bewusst, welchen besonderen Schatz diese kilometerlangen Gräben für unseren wasserreichen Bezirk darstellen. Den Wert der Entwässerungsgräben und auch, welche Rechte und Pflichten die Anrainer haben, wollen wir mehr in den Blickpunkt stellen und dazu anregen, die Gräben mit neuen Augen zu sehen und gut informiert auf ihre wichtige Rolle zu achten."
Julia Funk, Sprecherin Umwelt und Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Entwässerungsgräben erfüllen eine wichtige Funktion für die Entwässerung unserer Stadt. Deswegen hat sich die Wandsbek-Koalition jetzt aufgemacht, die Informationen des vorhandenen Flyers über die Funktion und Pflege dieser Gräben zu aktualisieren. Das ist ein guter Schritt, um die Pflege und Unterhaltung der Gräben für die Anrainer zu vereinfachen. Darüber hinaus soll eine Aktionswoche Entwässerungsgräben auf deren Wichtigkeit hinweisen. Hinsichtlich der vermehrten auftretenden Starkregenereignisse in Hamburg sind diese Maßnahmen ein wichtiger Schritt für Wandsbek."
Karin Knitter-Lehmann, stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Wandsbek und Umweltsprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Ein funktionierendes Grabensystem verhindert, dass Keller volllaufen und Wege unpassierbar werden. Aus Solidarität ist es daher wichtig, dass wir alle ein Auge auf den Zustand haben."
Insbesondere in den Ferienzeiten, in denen schulische Kontakte und entsprechend strukturierte Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche ausfallen, sind die OKJA-Angebote ein starker Anker: Damit Ferien-Aktivitäten und auch das gemeinsame Essen ermöglicht werden können, hat die Wandsbek-Koalition jetzt entsprechend Mittel bereitgestellt. Im Foto von links: Birgit Wolff (FDP), Tom Hinzmann (SPD) und Jessica Denhardt (Grüne). (Bildquelle: Wandsbek-Koalition)
Für die offene Kinder- und Jugendarbeit in Wandsbek sollen 50.000 Euro bereitgestellt werden, mit denen Ferienangebote für benachteiligte Kinder finanziert werden sollen und zudem Angebote für eine Versorgung mit Essen weiter fortgeführt werden können. Der Wandsbek-Koalition ist es ein großes Anliegen, die offene Kinder- und Jugendarbeit auch während der Ferienzeit angemessen zu finanzieren, um Chancengleichheit und eine nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.
Tom Hinzmann, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Seit der Corona-Pandemie ist der Bedarf an Essensangeboten für Kinder und Jugendliche massiv angestiegen, teilweise geht es um die Grundversorgung. Um sowohl diese zusätzlichen Ausgaben als auch die Ferienangebote, die nicht nur die soziale Integration, sondern auch die persönliche Entwicklung der jungen Menschen durch kreative, sportliche und bildungsorientierte Aktivitäten fördern, finanzieren zu können, haben wir 50.000 Euro aus dem konsumtiven Förderfonds umgeschichtet. So stellen wir sicher, dass sowohl Ferien- als auch Essenangebote gemacht werden können."
Jessica Denhardt, Mitglied der Bezirksversammlung für die GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir als Bezirksversammlung Wandsbek wollen, dass sich alle Kinder und Jugendlichen auf die vor ihnen liegende Ferienzeit freuen können. Die Ferienmittelunterstützung im Bezirk ist dabei von elementarer Bedeutung. Bei den Ferienangeboten wird nicht nur soziale Integration gelebt, sondern auch die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert. Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel stellen wir sicher, dass die Essens- und Ferienangebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei uns im Bezirk weiterhin gewährleistet bleiben."
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Einsatz der offenen Kinder- und Jugendarbeit für die jungen Menschen in unserem Bezirk kann gar nicht hoch genug gewertet werden. Die Einrichtungen bieten nicht zuletzt solchen Kindern, die kein stabiles soziales Umfeld in der eigenen Familie haben, eine seelische Leiter, sich selbst durch erlebtes und gestaltendes Miteinander mit anderen Kindern und Jugendlichen sowie dem erfahrenen Mitarbeiterteam weiterzuentwickeln. Insbesondere die Ferienzeiten, in denen schulische Kontakte und entsprechend strukturierte Rahmenbedingungen ausfallen, sind die OKJA-Angebote ein starker Anker. Im Hinblick auf die Aufgabe der Gesellschaft, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken, ist dieses Vorhaben als Baustein im Gesamtangebot genau richtig platziert."
Bus- und Bahnfahren für alle: Die Wandsbek-Koalition setzt sich für die Förderung von Mobilitätstrainings im Bezirk ein. Auf dem Bild zu sehen v.l.n.r.: Birgit Wolff (FDP-Fraktion), Marlies Riebe (SPD-Fraktion) und Myriam Christ (Grüne Fraktion). Bild: Wandsbek-Koalition
Auch für mobilitätseingeschränkte Menschen muss eine sichere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs gewährleistet sein. Für Rollstuhlfahrer*innen bedeutet dies zum Beispiel das sichere Ein- und Aussteigen. Seit Januar 2024 können Fahrkarten nur noch bargeldlos gelöst werden. Hier ist der sichere Umgang mit der entsprechenden App ein weiterer wichtiger Aspekt. Auf Beschluss der Wandsbek Koalition hin, sollen im Bezirk sogenannte Mobilitätstrainings stattfinden, um diese beiden Aspekte gezielt zu fördern. Künftig soll mindestens zweimal im Jahr ein kostenloses Mobilitätstraining in Wandsbek stattfinden. Ebenfalls sollen die hvv App-Schulungen für Seniorinnen und Senioren im Bezirk durchgeführt werden. Bei der Umsetzung der Termine sollen der Bezirksseniorenbeirat und der Inklusionsbeirat mit einbezogen werden.
Marlies Riebe, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Gerade für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist es eine große Hilfe, wenn sie den ÖPNV sicher nutzen können. Deswegen begrüßen wir es sehr, wenn für diesen Personenkreis Trainings angeboten werden, in denen sie erklärt bekommen, was für sie bei der Nutzung des ÖPNV wichtig ist und auch wie es mit dem bargeldlosen Bezahlen der Fahrkarten funktioniert.“
Myriam Christ, Mitglied der Bezirksversammlung der Grünen Fraktion Wandsbek: „Die Mobilitätswende muss auch die Teilhabe mobilitätseingeschränkter Menschen im öffentlichen Nahverkehr berücksichtigen. Die von uns angestrebten Trainings und Schulungen ermöglichen es Menschen, den Umgang mit neuen Herausforderungen zu erlernen und so selbstbewusst den Gang zur nächsten Haltestelle zu gehen. Dies ist ein enorm wichtiger Schritt, um zu gewährleisten, dass Bus- und Bahnfahren tatsächlich für alle attraktiv ist.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Selbstbestimmt handeln zu können gehört zu den Grundlagen der FDP-Politik - ein solches Angebot trägt erheblich dazu bei, Menschen zu ermöglichen, barrierefrei Ihren Alltag zu gestalten. Wir stehen für dieses Vorhaben unserer Wandsbek-Koaliton daher aus vollem Herzen! Es sind oft die ganz kleinen Dinge, die zu großen Auswirkungen auf die Lebensqualität führen: Sich allein mit Bus und Bahn durch die Stadt bewegen zu können, ist ein großer Gewinn – auch für mehr Lebensfreude und weniger Einsamkeit.“
Hintergrund: Die Mobilitätstrainings richten sich speziell an Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind. Sie werden vom Hamburger Verkehrsverbund und dem Team der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. organisiert. Anhand praktischer Übungen wird das sichere Ein- und Aussteigen gezeigt und auf individuelle Bedürfnisse eingegangen. Zusätzlich bietet der hvv Schulungen zum Umgang mit der hvv App gezielt für Seniorinnen und Senioren an. Hier werden die Funktionen der Anwendung einfach erklärt. Besonders seit Umstellung auf bargeldloses Bezahlen in allen Bussen ist der gekonnte Umgang mit der App wichtig, um Fahrkarten lösen und barrierefreie Fahrten anzeigen lassen zu können.
Die Wandsbeker Bezirksversammlung hat dem Antrag der Wandsbek-Koalition zu einer besseren Hebammenversorgung einstimmig zugestimmt - darüber freuen sich die Bezirksabgeordneten (von links) Birgit Wolff (FDP), Lisa Wagner (Grüne) und Jessica Hennig (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition).
Die Wandsbek-Koalition setzt sich dafür ein, dass die Hebammenversorgung in Wandsbek verbessert wird. Dazu soll die aktuelle Versorgung in den Wandsbeker Stadtteilen erhoben werden und in weiteren Schritten die Vernetzung mit medizinischen und sozialen Einrichtungen verbessert und die Möglichkeit eines Hebammenzentrums nach Harburger Vorbild geprüft werden. Außerdem sollen mit Informationskampagnen auf die verfügbaren Hebammenleistungen und Unterstützungsangebote hingewiesen werden.
Die Hebammenversorgung im Hamburger Bezirk Wandsbek zeigt deutliche regionale Unterschiede. 2018 lag die nachgeburtliche Betreuungsquote im Norden Wandsbeks zwischen 52-100%, lag sie im Westen, Süden und Osten Wandsbeks zwischen 29-38%. Ein erfolgreiches Modell zur Verbesserung der Hebammenversorgung wurde im Bezirk Harburg initiiert. Dort entstand das "Hebammenzentrum Harburg", das umfassende Leistungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Elternzeit anbietet. Getragen wird es vom Verein "Gesunder Start e.V.", der sich für den Erhalt des Hebammenhandwerks und der außerklinischen Geburtshilfe einsetzt.
Jessica Hennig, Fachsprecherin Soziales der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Hebammen spielen eine essenzielle Rolle in der Betreuung von Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen und Neugeborenen. Sie bieten mit ihrem fundierten Wissen zu den Themen wie Schwangerschaftsbeschwerden, Ernährung, Geburtsvorbereitung und Stillen, nicht nur medizinische Unterstützung, sondern geben auch emotionale und psychologische Begleitung in einer der prägendsten Phasen des Lebens. Die Einrichtung eines Hebammenzentrums nach dem Vorbild des Hebammenzentrums Harburg könnte die Hebammenversorgung in den unterversorgten Stadtteilen von Wandsbek deutlich verbessern."
Lisa Wagner, Mitglied der Bezirksversammlung für die GRÜNE Fraktion Wandsbek: „Die Geburt eines Kindes markiert den größten Übergang in eine neue Lebensphase. Und das sowohl für das Kind als auch für die Eltern. Die regionalen Unterschiede in der Betreuungssituation von Schwangeren durch Hebammen in Wandsbek sind bezeichnend. So sind es gerade die Menschen in den unterversorgten Stadtteilen, die besonders von der wertvollen medizinischen und psychologischen Unterstützung einer Hebamme profitieren würden. Wir wollen die Situation der Betroffenen und der Hebammen verbessern. Hierzu wäre die Einrichtung eines Hebammenzentrums ein wünschenswerter Gewinn für Wandsbek."
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Bekanntermaßen ist die ärztliche und Gesundheits-Versorgung mit Blick auf den Bedarf seitens der Bevölkerung überlastet - Schwangere können aber nicht Wochen oder Monate auf einen Termin in einer Facharztpraxis warten. Die Hebammen sind erfahrene Begleiterinnen für die Phase rund um die Geburt und können sowohl die Schwangeren und jungen Mütter als auch die Facharztpraxen von Termindruck entlasten, wenn es um Beratung und Trainings geht. Werdende Mütter sind in einer sehr sensiblen Phase ihres Lebens und brauchen - auch für einen guten und gesunden Start ihrer Kinder - Sicherheit und Geborgenheit vermittelnde Begleitung. Wir begrüßen das Vorhaben daher sehr und hoffen auf baldige Realisierung."
Persönlicher Einsatz für den Sport soll mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren: Die Wandsbek-Koalition hat deshalb die Wandsbeker Sportler-Ehrung geschaffen für Sportler/innen, Trainer/innen und Schiedsrichter/innen. Auf dem Foto von links: Annett Wicher (FDP), Patrick Martens (SPD) und Katja Rosenbohm (Grüne). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbeker Koalition setzt ein starkes Zeichen für den Sport: Mit der Einführung der Wandsbeker Sportlerehrung sollen herausragende Leistungen von Athletinnen und Athleten aus dem Bezirk künftig in einem würdigen Rahmen ausgezeichnet werden. Ein entsprechender Antrag wurde am 20. Februar 2025 in der Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen.
Katja Rosenbohm, Co-Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Unser Bezirk verfügt über eine Vielzahl an Vereinen, in denen noch mehr Menschen aktiv sind. Häufig denken wir beim Sport an Leistungssport. Höher, schneller, weiter – so das allseits bekannte Credo. Ein viel wichtigerer Faktor jedoch ist Sport als Bindeglied unserer Gesellschaft. So findet in den Vereinen Integration statt und es wird Inklusion und Teilhabe gelebt. Besonders dieses gesellschaftliche Engagement möchten wir mit der Wandsbeker Sportlerehrung fördern und feiern."
Annett Wicher, Sportsprecherin der FDP-Fraktion Wandsbek: „Sport sollte in unserer Gesellschaft einen viel höheren Stellenwert erhalten: Sport fördert nicht nur die Gesundheit, sondern tut auch der Seele gut und trägt durch Bildung einer Gemeinschaft zur Integration bei. Insbesondere in der immer schnelllebigeren Gesellschaft ist es wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, Sport zu machen und dabei die Sportart findet, die ihm Spaß macht. Die Vielfalt an Sport, die unser Bezirk zu bieten hat, wäre ohne die ehrenamtlichen Trainer nicht möglich. Um so wichtiger ist es, diese Arbeit auch außerhalb des Sportvereins anzuerkennen. Aber auch die Sportler, die im Bezirk oder für die Vereine unseres Bezirks Höchstleistungen erbringen, sollten eine öffentliche Anerkennung bekommen. Denn sportliche Idole, die uns für eine Sportart begeistern, gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern eben auch in der Nachbarschaft. Mit der Wandsbeker Sportlerehrung möchten wir denjenigen danken, die andere mit ihrer Begeisterung für den Sport anstecken und Ihnen die Ausübung des Sports ermöglichen."
Mit der neuen Sportlerehrung sollen jährlich Preise in den Kategorien „Sportlerin des Jahres", „Sportler des Jahres", „Trainerin und Trainer des Jahres", „Schiedsrichterin und Schiedsrichter des Jahres" und „Mannschaft des Jahres" vergeben werden. Zusätzlich kann ein Ehrenpreis für das Lebenswerk verliehen werden. Die Nominierungen sollen auf Vorschlag der Bevölkerung und der Sportvereine erfolgen, während die Auswahl durch den Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur getroffen wird.
Die Ehrung soll spätestens ab 2026 jährlich stattfinden und in einem festlichen Rahmen bei wechselnden Sportvereinen im Bezirk durchgeführt werden. Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, die organisatorischen Voraussetzungen für die Umsetzung zu schaffen und die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Zogen eine vielfältig gelungene Bilanz der ersten 100 Tage der Wandsbek-Koalition und der gemeinsamen Arbeit für den Bezirk (von links): Finn Ole Ritter (FDP), Katja Rosenbohm (Grüne) und Marc Buttler (SPD). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Am 17. November 2024 schlossen sich in Wandsbek die Fraktionen von SPD, den Grünen und der FDP zur „Wandsbek-Koalition“ zusammen - und vereinbarten ein „100-Tage-Programm“, was in dieser Startphase der neuen Legislatur und dem gemeinsamen politischen Wirken erreicht werden sollte. Nach nunmehr 95 Tagen Wandsbek-Koalition war dieses 100-Tage-Programm sowie darüber hinausgehende erreichte Maßnahmen in der Bezirkspolitik Anlass für eine „Aktuelle Stunde“ in der Bezirksversammlung. Eine der Bezirksversammlung vorgelagerte interne Arbeitssitzung aus Sprechern der drei Parteien sowie der drei Fraktionen hat eindrucksvoll deutlich gemacht, was eine gemeinsame vertrauensvolle Suche nach Lösungen unter Vermeidung öffentlicher Abgrenzungen ermöglichen kann. Dies wurde bei der Bezirksversammlung mit der Aktuellen Stunde und Beiträgen aller drei Koalitionspartner untermauert.
Marc Buttler, Vorsitzender der SDP-Fraktion Wandsbek: „Wandsbek ist der erste Bezirk in Hamburg, in dem sich nach den Wahlen eine Koalition bildete. Die gute Zusammenarbeit zwischen den demokratischen Fraktionen der Bezirksversammlung in den vergangenen Jahren und die gründlichen Sondierungen nach der Wahl gerade in den Fragen der Verkehrspolitik, in denen es die größten Unterschiede gab, haben ein stabiles Fundament für die Zusammenarbeit in der Wandsbek-Koalition geschaffen. Wir arbeiten an tragfähigen Lösungen für alle Einwohnerinnen und Einwohner, für einen lebenswerten Bezirk. Neben der Notwendigkeit, auch weiterhin bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten, muss die soziale Infrastruktur in den Stadtteilen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, Familien und Senioren schritthalten und mitwachsen.“
Katja Rosenbohm, Co-Vorsitzende der Grünen Fraktion Wandsbek: „Unsere Prioritäten liegen auf dem Bau von bezahlbaren Wohnungen, der Sicherheit von Schulwegen sowie dem Klima- und Umweltschutz. Diese Ziele bekommen wir pragmatisch in der Wandsbek Koalition umgesetzt: In neuen Bauprojekten wird es mindestens ein Drittel Sozialwohnungen geben. Die Wiedereinführung der sogenannten Servicelösung (Radfahren auf dem Fußweg) in den Walddörfern prüfen wir gemeinsam mit der Polizei vor Ort. Auch Klimaschutzmaßnahmen - wie das Pflanzen von 900 neuen Straßenbäumen oder den Kostenzuschuss an Vereine beim Kauf von Solarpaneelen - haben wir gemeinsam als Koalition auf den Weg gebracht.“
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Im 100-Tage-Programm haben wir vor allem Aspekte aus dem Bereich Mobilität festgehalten, da diese in einem kurzen Zeitfenster leichter umsetzbar erschienen als beispielsweise langwierige Bauvorhaben. Wir haben eine ziemlich lange Liste an erreichten Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger, von mehr Parkraum an einzelnen Standorten bis zu einem freigegebenen Stellplatz-Potential in P+R-Häusern – hier ist der Test zum besten Verfahren pünktlich zur 100-Tage-Bilanz gestartet. Wir haben den Zustimmungsvorbehalt des Mobilitätsausschusses eingeführt, ehe unkontrolliert Eichenspaltpfähle zu Lasten von Parkraum gesetzt werden - und wir haben Flächen geprüft, wo die Wiederbereitstellung von Parkraum ermöglicht werden kann. Auch wir sind für einen gesunden Mobilitätsmix - wer sein Auto stehenlassen kann, kann auch leichter auf Bus oder Rad umsteigen.“
Demokratie ist der Grundpfeiler unseres gesellschaftlichen Miteinanders - und man muss um sie kämpfen, um sie nicht zu verlieren. Die Wandsbek-Koalition hat jetzt einen Preis auf den Weg gebracht, der insbesondere junge Menschen zum Befassen mit Demokratie anregen will. Auf dem Bild aus dem Bürgersaal Wandsbek, nach der Antragsabstimmung, von rechts: Justin Orban (Gründe), Tom Hinzmann (SPD) und Kian Shadi (FDP), der die Position der Wandsbeker FDP-Fraktion bei der Bezirksversammlung vorstellte. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Der Bürgerpreis der Wandsbeker Bezirksversammlung erhält eine neue Kategorie: Der Demokratiepreis für den Hamburger Bezirk Wandsbek soll jährlich an Personen, Gruppen oder Initiativen verliehen werden, die sich in besonderer Weise für demokratische Werte und den sozialen Zusammenhalt einsetzen. Junge Menschen sollen bei der Preisvergabe besonders berücksichtigt werden.
Tom Hinzmann, Sprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Demokratiepreis ist ein Zeichen der Anerkennung und motiviert weitere Bürgerinnen und Bürger, sich für die Werte der Demokratie zu engagieren. Damit setzen wir ein starkes Zeichen für eine offene und starke Zivilgesellschaft. Ziel ist es, das Engagement für eine demokratische Gesellschaft und Toleranz zu würdigen und zu fördern
Justin Orbán, Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion Wandsbek: "Demokratie lebt davon Sie aktiv zu gestalten – und gerade junge Menschen spielen eine entscheidende Rolle dabei, unsere Gesellschaft offen, gerecht und widerstandsfähig zu halten. Mit dem Demokratiepreis wollen wir ihr Engagement sichtbar machen, wertschätzen und fördern. Gerade in Zeiten, in denen extremistische Strömungen zunehmen, ist es unsere Aufgabe, junge Demokrat*innen zu ermutigen und zu unterstützen."
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Im Bezirk würdigen wir bereits traditionell bürgerschaftliches Engagement auf vielfältigen Ebenen - dieses für den Zusammenhalt elementare Thema, das hier hochaktuell im Fokus steht, fehlte bisher: Umfragen zeigen, dass Wissen und Relevanz von Demokratie nicht zuletzt bei vielen in der jüngeren Generation an Bedeutung verloren haben. Mit der Ausschreibung dieses Preises wollen wir dafür sensibilisieren, sich über Demokratie Gedanken zu machen und auch etwas zu gestalten, das ihren Wert für unser Miteinander fühlbar macht: Wer etwas tut, bewegt etwas. Bei sich selbst - und bei anderen.“
Hintergrund: Der Preis soll vor allem diejenigen ehren, die durch ihr Handeln oder ihre Projekte zur Resilienz und Stärkung der Zivilgesellschaft beitragen. Dazu gehören etwa Initiativen gegen Diskriminierung, die Förderung von Integration oder der Einsatz für Chancengleichheit. Insbesondere in Zeiten, in denen die politischen Ränder stärker werden, braucht es ein breites zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie. Ein Demokratiepreis kann in die Vergabe des alljährlich zu verleihenden Bürgerpreises als eigenständige Kategorie integriert werden. Die Verleihung erfolgt somit in einer feierlichen Zeremonie, bei der auch die gesellschaftliche Bedeutung des Preises betont wird. Die Entscheidung über die Preisträger wird überparteilich durch die Bezirkspolitik getroffen. Dabei sollen verschiedene Kriterien berücksichtigt werden, darunter die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Projekte.
An verschiedenen Stellen im Bezirk wird ab Februar geprüft, ob die Schaffung zusätzlichen Parkraums für Pkws als auch Fahrräder mit den Anforderungen einer nachhaltigen und lebenswerten Stadtgestaltung vereinbar ist. Einen entsprechenden Antrag, der positiv angestimmt wurde, stellten Patrick Martens (SPD, links), almut Borgwardt (Grüne) und Finn Ole Ritter (FDP) der Wandsbeker Bezirksversammlung vor. (Bild: Wandsbek Koalition)
Der öffentliche Raum muss in einer Stadt wie Hamburg den Interessen einer Vielzahl an Menschen gerecht werden. Gleichzeitig ist der öffentliche Raum begrenzt. Angesichts dieser Herausforderung will die Wandsbek Koalition nun mit pragmatischen und innovativen Lösungen dem Bedarf nach zusätzlichem Parkraum für motorisierten und nicht-motorisierten Individualverkehr Rechnung tragen. An verschiedenen Stellen im Bezirk soll nun geprüft werden, ob die Schaffung zusätzlichen Parkraums für Pkws als auch Fahrräder mit den Anforderungen einer nachhaltigen und lebenswerten Stadtgestaltung vereinbar ist. Ein wichtiger Aspekt ist zum Beispiel den neu genutzten Parkraum geringstmöglich zu versiegeln, um Wandsbeks Weg zur Schwammstadt zu beschleunigen. So soll gewährleistet werden, dass der öffentliche Raum effizienter genutzt werden kann und gerecht aufgeteilt wird.
Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In einem Stadtstaat wie Hamburg sind zur Verfügung stehende Flächen endlich, deswegen will die Wandsbek-Koalition neue Wege gehen, um Parkraum für Autos und Zweiräder zu schaffen. An acht Stellen in unserem Bezirk wollen wir mit möglichst geringer Flächenversiegelung neuen Stellplätze schaffen, um dem Parkdruck etwas entgegen zu setzen.“
Almut Borgwardt, Mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir gehen weiterhin den Weg der Mobilitätswende. Langfristig wird so durch den Umstieg auf zum Beispiel öffentliche oder geteilte Mobilitätsangebote der Bedarf an Parkraum reduziert und damit der öffentliche Raum entlastet. In der Zwischenzeit sorgen wir mit kleinen Maßnahmen pragmatisch für Entlastung im öffentlichen Raum. Dabei wollen wir weiterhin so wenig wie möglich Fläche neu versiegeln, um Wandsbeks Weg zur Schwammstadt zu beschleunigen.“
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Durch die beschlossenen Prüfungen an konkreten Stellen in Wandsbek wollen wir schnellstmöglich zusätzlichen neuen Parkraum schaffen. Damit wollen wir dem berechtigten Interesse von Bürgerinnen und Bürger nachkommen, die ihr Auto nutzen müssen und bisher keine zumutbare Alternative zur Verfügung steht.“
Wandsbek ist der Moor-reichste Bezirk in Hamburg - die Idee für einen Moorschutztag kam daher nicht von ungefähr aus der Wandsbeker Bezirksversammlung. Für Birgit Wolff, FDP-Fraktion Wandsbek, die mit dem „Moortag-Antrag“ die Grundlagen für den neuen Hamburger Moorschutztag entwickelt hatte, ist das Raakmoor ein absoluter Lieblingsort - zumal im Winter. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)
Vor zwei Jahren, am 2.2.2023 und damit am Welttag der Feuchtgebiete, zu denen die Moore zählen, hatte die FDP-Fraktion Wandsbek diesen weltweiten Jahrestag zum Inhalt ihrer „Aktuellen Stunde“ in der Bezirksversammlung gemacht: Sollten wir als moor-reichster Hamburger Bezirk nicht, so Birgit Wolff, zu jener Zeit Vorsitzende der Wandsbeker FDP-Fraktion, aus Anlass dieses Welttages einen Wandsbeker Moortag ausrichten? Die Bevölkerung aller Altersklassen auf den Wert der Moore aufmerksam machen und für deren Bedarfe sensibilisieren - gemeinsam mit den Akteuren, die sich aktiv vor Ort für die vielen Moore einbringen? Nun, zwei Jahre später, findet er statt - aber nicht als Wandsbeker Moortag, sondern als Hamburger Moorschutztag *) und in Gestaltung und Leitung durch den NABU. „Wir freuen uns riesig, dass das Ziel unseres Vorschlages überall auf offene Ohren gestoßen ist“, so Birgit Wolff, „der NABU, von der Umwelt-Landesbehörde für die Durchführung unseres zuvor bezirklichen Vorhabens ausgewählt, ist dafür eine wunderbare Projektleitung, die wir als Partner bei dem damals noch auf Wandsbek vorgesehenen Vorhaben ohnehin im engsten Fokus hatten. Wir werden dabei sein und uns auch weiterhin kraftvoll für Erhalt, Gesundheit und bedarfsgerechter Renaturierung einsetzen!“
Der Weg von Bezirks-Idee bis Landes-Projekt: Politik erfordert Geduld
Nach generell positiver Rückmeldung auf den FDP-Vorschlag in der Aktuellen Stunde in der Wandsbeker Bezirksversammlung im Februar 2023 wurde ein entsprechender Antrag auf Umsetzung des „Wandsbeker Moortages“ im Herbst 2023 in den Fachausschuss eingereicht, auf verschiedenen Ebenen diskutiert – und das Bezirksamt um Stellungnahme gebeten. Für ein solches Projekt fehlten dem Amt notwendige personelle Kapazitäten, hieß es. Man empfehle eine Prüfung auf Landesebene. Der Prüfauftrag wurde an die BUKEA weitergegeben und ergab eine positive Rückmeldung: In Form eines Hamburger Moorschutztages sei das eine schöne Idee und man prüfe die Umsetzung. „Dass es jetzt tatsächlich einen Hamburger Moorschutztag gibt, haben wir allerdings per Zufall über entsprechende Pressemeldungen erfahren“, so Birgit Wolff. Selbst dem NABU, der den ersten Hamburger Moorschutztag rund um den Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar 2025 ausrichtet, sei nicht bekannt gewesen, dass es sich ursprünglich um eine Bezirks-Aktion gehandelt habe. Malte Siegert, Hamburger NABU-Vorsitzender meinte dazu, darauf angesprochen, gute Sachen ließen sich immer zwischen Menschen bewegen - politische Farben spielten dabei in der Regel keine Rolle. „Nun freuen wir uns“, so Birgit Wolff, „dass aus der kleinen Idee ein solch lebendiges Vorhaben geworden ist – und zusammen mit dem NABU auf einen erfolgreichen Start!“
„Weil es um Wandsbek geht“ lautet das Motto der FDP-Fraktion Wandsbek - auch hinsichtlich Gästeliste und Programm bei ihrem Neujahrsempfang am 25. Januar 2025 in der Koralle/Volksdorf. Finn Ole Ritter (2. von rechts) als Vorsitzender und Annett Wicher (rechts), Kian Shadi und Birgit Wolff (beide links) konnten rund 60 Gäste begrüßen, darunter vor allem Organisationen und Verbände als Vertreter bürgerlichen Engagements im bevölkerungsreichsten Bezirk Wandsbek. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)
Beim Neujahrsempfang der FDP-Fraktion Wandsbek am 25. Januar 2025 in der „Koralle“ in Volksdorf konnte das Team um den Vorsitzenden Finn Ole Ritter rund 60 geladene Gäste begrüßen - darunter weit überwiegend neben Vertretern der Landes-, Bezirks- und Kreispolitik vor allem Repräsentanten bürgerlicher Vereine, Verbände und Initiativen. Schon eine kleine Tradition bei diesen Netzwerktreffen der Wandsbeker FDP-Fraktion ist der Blick auf bürgerschaftliches Engagement: Eine oder mehrere bürgerschaftliche Organisationen können sich mit Zielen und Aufgaben vorstellen und damit Interesse für das jeweilige Engagement wecken. Beim diesjährigen Neujahrsempfang war es das Leitungsteam des PopUp-Stores „Designmarkt“ (https://quarree.de/aktuelles/ab-1-2-neu-im-quarree-pop-up-store-fuer-hamburger-design-kunsthandwerk/) im Quarree Wandsbek, dessen Zukunft auch seitens der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung unterstützt werden soll. Mitgebracht hatten die Leiterinnen beispielhaft Produkte von Künstlerinnen und Künstlern; manche der ausstellenden Kunstschaffenden konnten sich inzwischen mit ihrem Können selbstständig machen.
Politisch im Zentrum stand für Finn Ole Ritter in seinem Grußwort die spürbare Spaltung in der Gesellschaft und entsprechend der immer wichtiger werdende Bedarf, eine Mitte zu finden und den Bürgern Geschlossenheit und Zielorientierung anzubieten: „Es ist bei aller Unterschiedlichkeit in der Grund-DNA der demokratischen Fraktionen in der Wandsbeker Bezirksversammlung heute wichtiger denn je, den Menschen zu zeigen, dass es auch heute möglich ist, politische Mehrheiten ohne die rechten und linken Ränder zu organisieren!“ Wenn das Persönliche stimme, also respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander, und wenn die Sache und die persönliche Haltung bei den möglichen Partnern nicht ausschließlich als Mangel gesehen werde, sondern auch als Chance, gemeinsam etwas zu gestalten, gebe man Mehrheiten der Mitte weiter eine Chance. Ritter: „Wir als FDP-Fraktion haben uns auf Grund der gemeinsamen Zielrichtung, Wandsbek noch lebenswerter zu machen, für die Wandsbek-Koalition entschieden. Uns war bei den Verhandlungen über die politischen Ziele vor allem eine sichtbare Wende in der Verkehrspolitik wichtig, die mit den Partnern im Koalitionsvertrag verschriftlich wurde und bereits in den ersten 100 Tagen aktiv in die Umsetzung ging.“
Auch in weiteren Themenfeldern repräsentiere die FDP die Ziele und Aufträge ihrer Wählerinnen und Wähler im Kreis der Partner in der Wandsbek-Koalition - darunter Stadtplanung und Bauvorhaben, Umweltaspekte, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen. Ritter: „FDP mit Herz hat uns einer unserer Gäste beim Neujahrsempfang genannt, wir haben uns sehr darüber gefreut, weil die Zugewandtheit zu den Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund unsere liberale DNA ist: Chancen für Selbstbestimmtheit und Weiterentwicklung für alle ohne Blick auf die Herkunft. Das spiegelt sich auch in unseren Maßnahmen wider und in unserer Rolle für die Wandsbeker Bezirkspolitik. Wir sind aber nicht nur im Austausch mit den politischen und verbandlichen Vertretern der Wandsbeker Bevölkerung, sondern auch dauerhaft persönlich und direkt im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Deren Gedanken nehmen wir mit in unsere Arbeit - dass das positiv wahrgenommen wird, bekommen wir bei jedem Infostand gesagt und nehmen das als wertvolle und starke Motivation mit.“
Terminhinweis: „Bürger im Mittelpunkt“ ist das Motto des Fraktionsteams, das derzeit im Bezirk zu Gast ist an den Infoständen der FDP-Kreisverbände und damit ansprechbar auf die Bezirkspolitik:
Finn Ole Ritter, Fraktionsvorsitzender: am 01.02. zu Gast beim Infostand in Duvenstedt/Wochenmarkt und am 08.02. am AEZ
Kian Shadi, Beisitzer Fraktionsvorstand: am 01.02 zu Gast am Infostand Wandsbeker Chaussee Ecke Menckesallee/S-Bahn Aufgang und am 08.02 am Quarree Wandsbeker Wochenmarkt, Ecke Schünemannstieg
Die Wandsbek-Koalition hat den Weg für Modellprojekte für die öffentliche Nutzung von P+R-Häusern freigemacht. In intensiven und konstruktiven Gesprächen ist es gemeinsam mit der Verkehrsbehörde gelungen, diese Modellprojekte schon in den kommenden Wochen an den Start zu bringen. Auf dem Foto von links nach rechts: Birgit Wolff (FDP), Partrick Martens (SPD) und Almut Borgwardt (GRÜNE). (Bildquelle: Wandsbek-Koalition)
Nach intensiver Abstimmung zwischen Wandsbek-Koalition und Senatsebenen gibt es nun grünes Licht aus der Verkehrsbehörde BVM: Schon im Januar kann das Modellprojekt „Öffnung der P+R-Stellplatzangebote für öffentliche Nutzung“ starten. Damit werden bestehende Anlagen genutzt, um dem Parkdruck in Wandsbeker Stadtteilen zu reduzieren und - beispielsweise in Form einer Quartiergarage“ auch Anwohnerstellplätze anzubieten. Möglich wurde das Vorhaben, das sich SPD, Grüne und FDP in ihren Koalitionsvertrag für den Bezirk Wandsbek geschrieben haben, durch konstruktive Unterstützung der BVM. Die Behörde hat mit den Eignern der Stellplatzanlagen einen rechtssicheren Weg gesucht und gefunden, die Stellplatznutzung flexibler zu gestalten und mehr Nutzzeiten pro Stellplatz zu ermöglichen. Dass es bei der Auslastung der P+R-Anlagen „Luft nach oben“ gibt, war Grundlage der Lösungsentwicklung.
Wie die BVM in einer aktuellen Stellungnahme betont, eint die Behörde und die P+R Betriebsgesellschaft mbH das Ziel, eine möglichst effiziente und gemeinwohlorientierte Nutzung der Parkflächen im Rahmen vernetzter Mobilität zu erreichen. Schon jetzt ist es Nutzern des Deutschlandtickets oder von hvv-Fahrkarten gestattet, die Stellplätze bis zu einer Höchstparkdauer von 24 Stunden sowie bei einer Mehr-Tages-Karte bis zu 15 Tage zu nutzen. Das Ziel der Wandsbek-Koalition ist mit Blick auf den allgemeinen Parkdruck eine bessere Auslastung bestehender Anlagen und mehr Chancen für Parkplatz-Suchende. Das Modellprojekt soll zunächst in aktuell besonders unternutzten Anlagen (Meiendorfer Weg und Volksdorf) für ein Jahr starten, indem bestimmte Parkdecks auch für Nicht-Inhaberinnen und -Inhaber eines hvv-Tickets geöffnet werden. Dafür werden von der P+R Betriebsgesellschaft anwohnerspezifische Sonderbestimmungen mit notwendigen Ausnahmegenehmigungen entwickelt. Die Parkmöglichkeiten für Kurzparker sollen ebenfalls erweitert werden: Ein weiteres Modellprojekt ermöglicht nach Ende der „Morgenspitze“ - in der Regel nach 10 Uhr - Kurzparken auch ohne Umstieg in den ÖPNV. Im Blick haben die BVM und die Wandsbek-Koalition dafür die Anlagen in Volksdorf, Meiendorfer Weg, Berne und Rahlstedt.
Patrick Martens, Sprecher Mobilität der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir haben uns als Koalition vorgenommen, den Parkdruck in unseren Quartieren zu reduzieren. Durch intensive und konstruktive Gespräche ist es uns gemeinsam mit der Verkehrsbehörde gelungen, Modellprojekte für die Nutzung von P+R-Häusern an den Start zu bringen. Dadurch gewinnen wir zusätzliche Parkmöglichkeiten ohne neue Flächen zu versiegeln und verringern den Parksuchverkehr.“
Almut Borgwardt, mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion: „Die Öffnung von P+R-Parkhäusern für Anwohner ist ein nachhaltiger und ressourcenschonender Ansatz. Statt neue Parkflächen zu schaffen, nutzen wir bestehende, teilweise leer stehende Kapazitäten. So vermeiden wir die zusätzliche Versiegelung von Boden und entlasten zugleich die angespannten Parksituationen in Wohngebieten. Dabei bleibt die wichtige Funktion des Umsteigens vom Pkw auf den ÖPNV voll erhalten. Pendler werden auch weiterhin Platz in den P+R Anlagen finden.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion: „Das Ergebnis ist ein Beleg für die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit nicht allein in der Wandsbek-Koalition, sondern auch mit der jeweils zuständigen Senatsverwaltung. Die beiden Modellprojekte zeigen, dass über den Tellerrand hinausgehendes Denken erstens Parkdruck reduzieren kann und das, zweitens, in bestehenden Anlagen, also ohne Neubaumaßnahmen oder Eingriffe in die Straßenführung. Das ist bürger-orientierte Politik, die sich am Bedarf orientiert. Den engagiert beteiligten Senatsverwaltungen gilt unser Dank für die entwickelten Lösungswege.“
Zwischen Landes- und Bezirksebene für das Thema eingesetzt hat sich auch der Wandsbeker SPD-Kreisvorsitzende und Finanzsenator Andreas Dressel: „Wir müssen vorhandene Parkplätze effektiver nutzen, um den Parkdruck in bestimmten Stadtteilen abzumildern. Gerade für den Ortskern von Volksdorf können mehr Nutzungsmöglichkeiten für das P+R-Haus am Bahnhof einen wesentlichen Beitrag leisten. Insgesamt entstehen damit im Hamburger Nordosten mehrere hundert zusätzlicher legaler Parkmöglichkeiten für Autofahrer, die nur einkaufen wollen, oder Anwohner und Mitarbeiter, die verlässliche Abstellmöglichkeiten benötigen. So geht pragmatische Verkehrspolitik für alle vor Ort. Danke an die Wandsbek-Koalition für den Impuls und an die Verkehrsbehörde für die schnelle Umsetzung!“
E-Ladezonen ja - aber nicht dort, wo sie keinen Sinn machen: Die Wandsbek-Koalition hat sich beispielsweise klar gegen eine geplante E-Ladezone für emissionsfreie Lieferfahrzeuge im Nahversorgerbereich Frahmredder/Poppenbüttel ausgesprochen. Vor Ort im Austausch mit den Anliegern (von links): Finn Ole Ritter (FDP), Xavier Wasner (SPD) und Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat im zuständigen Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die geplante E-Ladezone für emissionsfreie Lieferfahrzeuge im Frahmredder in der Nähe des S-Bahnhofs Poppenbüttel abzulehnen. Grund für diese Entscheidung ist nicht das Konzept der E-Ladezonen selbst, das grundsätzlich begrüßt wird, sondern die ungeeignete Standortwahl im Frahmredder. Vor diesem Hintergrund hat die Koalition die zuständige Fachbehörde gebeten, alternative Standorte im Bezirk Wandsbek zu prüfen und darüber hinaus, ob zwischen den Hausnummern 9 und 11 neue Parkplätze geschaffen werden können. Sollte die Prüfung positiv ausfallen, sollen die Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden. Mit diesen Entscheidungen setzt sich die Koalition für eine praktikable und bedarfsgerechte Nutzung im Sinne der anliegenden Gewerbetreibenden ein.
Xavier Wasner, Wahlkreisabgeordneter aus Poppenbüttel der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir machen Politik für die Menschen vor Ort und orientieren uns an den tatsächlichen Bedürfnissen der Anlieger. Eine E-Ladezone für emissionsfreie Lieferfahrzeuge wird von den örtlichen Gewerbetreibenden nicht gebraucht - sie wird daher auch nicht kommen. Wir sind hier nicht in der Innenstadt und wollen die wenigen vorhandenen Parkplätze in der Nutzung für Lieferanten nicht unnötig einschränken.“
Jan-Hendrik Blumenthal, Vorsitzender des Regionalausschusses Alstertal: „Wir begrüßen das Konzept der E-Ladeflächen als wichtigen Bestandteil der Antriebswende grundsätzlich, halten den angedachten Standort aber nicht für sinnvoll. Mit unseren gefassten Beschlüssen verdeutlichen wir, dass wir die Interessen der Gewerbetreibenden vor Ort ernst nehmen.“
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek und Verkehrspolitischer Sprecher: „Wir reagieren lösungsorientiert, pragmatisch und sichtbar auf Anliegen der Menschen vor Ort. Hier im Frahmredder mit seinem vielfältigen Nahversorger-Angebot gibt es für eine emissionsfreie Ladezone keinen überzeugenden Grund, deshalb haben wir uns klar gegen entsprechende Pläne ausgesprochen. Wichtiger ist: Der vor Ort dringend notwendige Parkraum wird wieder ermöglicht.“
Heimgarten statt Poppenbütteler Bogen: Für die neue Buslinie X27 und ihren Wendebereich im Poppenbütteler Bogen hat die Wandsbek-Koalition eine Lösung entwickelt, die dem Parkraumbedarf der Gewerbetreibenden ebenso entgegenkommt wie dem Wendebedarf der HVV-Busse. Dafür soll der bereits bestehende Wendeplatz an der Haltestelle Heimgarten erweitert werden, Parkplätze am Poppenbütteler Bogen können erhalten werden. Ein Lagebild von der Situation vor Ort machten sich (von links) Xavier Wasner (SPD), Jan-Hendrik Blumenthal (Grüne) und Finn Ole Ritter (FDP). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Die Wandsbek-Koalition begrüßt ausdrücklich die neue Linie X27 von Poppenbüttel über Sasel, Rahlstedt und Jenfeld bis nach Bergedorf als wichtigen Baustein der Angebotsausweitung des ÖPNV in Wandsbek. Eine neue Buslinie führt oft auch zu baulichen Maßnahmen wie beispielsweise neue Haltestellen sowie Buskehren/Wende- und Ruheplätze. Hinsichtlich derartiger Planungen für den Bereich Poppenbütteler Bogen gab es Sorgen und Kritik: Die geplanten drei „Überliegerplätze“ sowie zwei Bushaltestellen kollidierten mit dem Stellplatz-Bedarf von Anliegern und ansässigen Unternehmen im Gewerbegebiet. Diese Kritik hält die Wandsbek-Koalition für berechtigt und will daher gemeinsam mit dem Bezirksamt und den zuständigen Fachbehörden eine andere Lösung umsetzen, die ohne Parkplatzverlust im Gewerbegebiet auskommt und gleichzeitig den Anforderungen der neuen Buslinie X27 gerecht wird. Im Kreuzungsbereich Harksheider Str. / Kupferteichweg hinter der Haltestelle und Buskehre „Heimgarten“ könnten die zusätzlich erforderlichen Flächen stattdessen auf den angrenzenden städtischen Flächen im Zufahrtsbereich der mittlerweile aufgegebenen „Baumschule Kesseburg“ genutzt werden. Diese Möglichkeit soll nun zügig als neue dauerhafte Lösung für den Busverkehr durch die zuständigen Behörden geprüft, geplant und umgesetzt werden. Ein entsprechender Antrag der Wandsbek-Koalition wurde im Mobilitätsausschuss am 9. Januar 2024 beschlossen und die Verwaltung beauftragt, Ressourcen zur Planung und Umsetzung dieser Maßnahme über das Arbeitsprogramm Straßenplanung 2025 mit Priorität abzusichern.
Xavier Wasner, Wahlkreisabgeordneter aus Poppenbüttel und Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir streiten für ein besseres Angebot im ÖPNV. Die neue Buslinie X27 von Poppenbüttel-Nord über Sasel bis nach Bergedorf ist hierbei ein weiterer Meilenstein. Bei der Schaffung neuer Verkehrsangebote kommt es in unseren gewachsenen Stadtteilen häufig zu Flächenkonkurrenzen, die sich nicht vermeiden lassen. Ich hoffe, dass es uns mit diesem Vorschlag zur Umnutzung vorhandener städtischer Flächen an anderer Stelle gelingt, den Entfall von vielen benötigten Stellplätzen im Gewerbegebiet Poppenbütteler Bogen zu verhindern und damit andere vorhandene Flächen besser zu nutzen.“
Jan-Hendrik Blumenthal, Vorsitzender des Regionalausschusses Alstertal: „Die neue Buslinie X27 verbessert die Anbindung von Poppenbüttel und anderen Wandsbeker Stadtteilen deutlich. Umso erfreulicher ist es, dass wir die Einrichtung der dafür notwendigen Haltestellen und Ruheplätze nun mit einer pragmatischen Lösung ohne Parkplatzverlust realisieren können und somit auch dem Anliegen der Gewerbetreibenden im PoppenbüttelerBogen entsprechen.“
Finn Ole Ritter, Vorsitzender und Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Wandsbek: „Jede Veränderung im Bereich der ohnehin dichten Mobilitätsstrukturen im Bezirk führt automatisch zu Folgewirkungen. Es ist daher verantwortliche Politik, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern pragmatische Lösungen für alle Beteiligten zu entwickeln. Das ist uns hinsichtlich der angestrebten Verlagerung von Standflächen für den X27 in den Bereich „Heimgarten“ beispielhaft gelungen: Die Expertise der auch regional aktiven Mitglieder der Koalitions-Fraktionen hat zu einer Lösung geführt, die Potential hat, den Anforderungen des HVV ebenso zu genügen wie den Bedürfnissen der Anlieger und Gewerbetreibenden im Poppenbütteler Bogen.“
Auch wenn es sich hier am Meiendorfer Bürgerhaus nicht um ein „Balkonkraftwerk“ handelt: Viele gemeinnützige Vereine und Institutionen müssen mit jedem Cent rechnen und erhalten jetzt Fördergeld für Photovoltaik-Anlagen aus einem speziellen Fördertopf, den die Wandsbek-Koalition auf den Weg gebracht hat (auf dem Bild von links: Tessa Gesch/Grüne, Birgit Wolff/FDP und Julia Funk/SPD). Das, so das Koalitionsteam, macht die Energiekosten kalkulierbarer und hilft, bei den Stromkosten zu sparen. (Foto: Wandsbek-Koalition)
Gemeinnützigen Institutionen und Vereinen ist es nun möglich, Fördergelder für die Anschaffung von Kleinstsolaranlagen beim Bezirk zu beantragen. Die sogenannten Balkonkraftwerke ermöglichen es, einen unkomplizierten Beitrag zur Deckung des eigenen Stromverbrauchs zu leisten. Der individuelle Förderhöchstwert beträgt 400 Euro. Auf Beschluss der Bezirksversammlung wird aus bezirklichen Sondermitteln ein „Förderfonds-Balkonkraftwerke“ in Höhe von 20.000 Euro eingerichtet. Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, über die nun geschaffenen Fördermöglichkeiten zur Anschaffung von Balkonkraftwerken entsprechend zu informieren.
Julia Funk, Fachsprecherin Klima und Umwelt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Förderung von Balkonkraftwerken für gemeinnützige Vereine und Verbände schont nicht nur den Geldbeutel bei der Anschaffung, sondern erlaubt auch beim Strompreis ein wenig zu sparen. Dank der CO2-Einsparung von ca. 100 kg jährlich durch einen Balkonkraftwerk allein, ist diese Maßnahme ein wichtiger Schritt, damit Hamburg seine Klimaziele erreichen kann.“
Tessa Gesch, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir wollen gemeinnützige Institutionen und Vereine bei der Anschaffung von Kleinstsolaranalgen unterstützen. Dies ist uns mit dem Förderfonds für Balkonkraftwerke gelungen. Auch hiermit leisten wir einen kleinen Beitrag auf dem Weg Hamburgs hin zur Klimaneutralität.“
Birgit Wolff, Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Eine eigene kleine „Stromquelle“ entlastet die meist ohnehin finanzschwachen kleinen gemeinnützigen Organisationen nachhaltig von schwer zu kalkulierenden Energiebelastungen und unerfreulichen Kosten-Überraschungen. Solarenergie spielt enorm wachsende Rolle bei der Deckung des Stromverbrauches in Deutschland: Im ersten Halbjahr 2024 lieferten Solaranlagen bereits 15 % der öffentlichen Nettostromerzeugung, 2022 10,9 %, 2023 12 %. Innovative Entwicklungen machen mittlerweile auch Kleinanlagen zu einem wichtigen Treiber der Energiewende und sinnvollen Baustein im Feld der erneuerbaren Energien.“
Hintergrund:
Mit der Einrichtung des „Förderfonds-Balkonkraftwerke“ zur Förderung von Kleinstsolaranlagen sollen gemeinnützige Institutionen und Vereine unterstützt werden. Bei den sogenannten Balkonkraftwerken handelt es sich um kompakte Solaranlagen, die sich einfach installieren lassen und bereits auf kleinen Flächen, wie Balkonen oder Fassaden, Strom erzeugen können. Der so erzeugte Strom trägt zur Deckung des eigenen Strombedarfs und zur Senkung der Energiekosten bei.
Eine gezielte Förderung für Balkonkraftwerke kann gemeinnützigen Vereinen den Zugang zu diesen Technologien erleichtern, insbesondere für kleinere Organisationen mit begrenztem Budget. So könnten auch Vereine von den Vorteilen der erneuerbaren Energien profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leisten.
Auf dem Foto von links nach rechts Annett Wicher (FDP), Patrick Martens (SPD) und Katja Rosenbohm (Grüne). (Foto: Grüne Wandsbek)
Die Wandsbek-Koalition sorgt dafür, dass die Modernisierung von Flutlichtanlagen in sportlichen Einrichtungen weiter fortgeführt wird. Dazu wird der „Energie-Investitionsfonds Sportstätten" mit bezirklichen Mitteln in Höhe von 50.000 € aufgefüllt. Aus diesem Fonds sollen gemeinnützige Sportvereine und die Sportflächen des Bezirksamtes auf Antrag bei der Umrüstung der Flutlichtbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel unterstützt werden. Es können bis zu 10.000,00 € für die Umrüstung pro Verein beantragt werden.
Patrick Martens, Sprecher für Sport der SPD-Fraktion Wandsbek: „Bewegung und Sport sind wichtige Bestandteile des sozialen Lebens in unserem Bezirk und tragen maßgeblich zur sozialen Integration und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Ein elementarer Bestandteil für die Nutzung öffentlicher Sportanlagen, besonders in den Abendstunden, ist die Beleuchtung. Der in der letzten Legislaturperiode beschlossene "Energie-Investitionsfonds Sportstätten“ war ein voller Erfolg. Viele Wandsbeker Vereine konnten von der finanziellen Unterstützung durch die Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek auf die Umstellung zu LED-Flutlicht profitieren. Diesen erfolgreichen Weg zum Sportbezirk wollen wir gemeinsam weitergehen und den Fonds erneut auflegen.“
Katja Rosenbohm, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Es freut mich außerordentlich, dass der sehr erfolgreiche „Energie-Investitionsfonds Sportstätten“ fortgeführt wird. Der Bedarf an kostensenkenden Energiemaßnahmen ist enorm und es stehen bereits jetzt Vereine Schlange. Durch eine Umrüstung der Flutlichtanlagen auf LED-Technik können nicht nur Kosten gespart, sondern gleichzeitig die Lichtverschmutzung für Anwohnende und Natur reduziert werden. Der Investitionsfonds ist ein gelungenes Beispiel für die Ergänzungsfähigkeit von Klima- und Sozialpolitik.“
Annett Wicher, Fachsprecherin Sport der FDP-Fraktion Wandsbek: "Sport ist für die physische und psychische Gesundheit der Menschen wichtig. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist Bewegung und Gemeinschaft - zumal an der frischen Luft - wichtiger denn je. Daher freue ich mich sehr, dass wir in der zurückliegenden Bezirksversammlung beschlossen haben, den Energie-Investment-Fonds-Sportstätten auch in dieser Legislatur fortzuführen. So können wir die Wandsbeker Sportvereine unterstützen, ihre Lichtanlagen auf umweltfreundliche LED-Lichter umzustellen. Dies dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern sichert auch, dass weiterhin draußen Sport gemacht werden kann!“
Hintergrund:
In Anbetracht der gestiegenen Energiekosten könnte die Motivation für nachhaltige Investitionen in die Modernisierung von Flutlichtanlagen noch weiter steigen. Dies bietet die Chance, den gemeinwohlorientierten Sport in Wandsbek aktiv beim Übergang zu einer klimafreundlicheren Zukunft zu unterstützen.
Die Förderung dieser Maßnahmen kann durch verschiedene Programme unterstützt werden. Besonders hervorzuheben ist die Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, die gemeinnützige Sportvereine bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen unterstützt. Um von einer Förderung zu profitieren, müssen geplante Einsparungen von mindestens 50 % der Treibhausgasemissionen nachgewiesen werden. Gemäß dieser Richtlinie können bis zu 25 % der Investitionskosten für die Umrüstung auf LED-Technik gefördert werden.
Zusätzlich können auch der Hamburger Sportbund (HSB) und der Hamburger Fußballverband (HFV) weitere Fördermöglichkeiten bieten, die von den Vereinen in Anspruch genommen werden können.
Neu im Team der FDP-Fraktion Wandsbek: Kian Shadi aus Wandsbek-Kerngebiet. Shadi rückt nach für den aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Niklas Hörnicke und setzt einen Blickpunkt seiner Fraktionsarbeit auf generationenübergreifende Politik. (Bild: FDP-Fraktion Wandsbek)
Die Aufgaben der FDP-Fraktion Wandsbek kennt Kian Shadi schon – seit 9. Dezember ist er amtlich bestätigter Nachrücker im Team um den Vorsitzenden Finn Ole Ritter. Bisher war Shadi bereits als „Zubenannter Bürger“ im Unterausschuss Bauprüfung im Regionalausschuss Wandsbek-Kerngebiet als Sprecher der Fraktion aktiv und bleibt dies auch weiterhin. Shadi folgt auf Niklas Hörnicke, der sein Mandat zum 1. Dezember aus beruflichen Gründen zurückgegeben hatte: Sein künftiger Arbeitsbereich erfordert vielfältigen Einsatz auch an unterschiedlichen Orten, was mit den erheblichen Ansprüchen an Zeit und Präsenz für die Fraktionsarbeit nicht vereinbar war. Niklas Hörnicke bleibt seinem FDP-Kreisverband Wandsbek-Zentrum eng verbunden und unterstützt die Arbeit der Fraktion auf dieser Ebene.
„Wir bedanken uns bei Niklas Hörnicke nicht zuletzt für seinen Input, mit dem er die Fraktion nach den Bezirkswahlen unterstützt hat“, sagt Finn Ole Ritter, Vorsitzender der Wandsbeker FDP-Fraktion, „und wir freuen uns, dass er nun auf anderer Ebene unsere Arbeit weiter begleiten wird! Für seine beruflichen Herausforderungen wünschen wir ihm viel Erfolg! Gleichzeitig heißen wir Kian Shadi herzlich willkommen in unserem Team: Er hat uns bei der Bezirkswahl bereits mit außerordentlichem Einsatz unterstützt, wir haben schon bisher viel zusammen gemeistert. Jetzt gehen wir auch auf dieser neuen Ebene Seite an Seite die bezirkspolitischen Herausforderungen an und setzen uns ein für die Bürgerinnen und Bürger in Wandsbek.“
Shadi wird als Bezirksabgeordneter die Fraktion in weiteren Fachausschüssen und Kommissionen vertreten und auch bei Veranstaltungen repräsentieren. „Generationenübergreifende Politik liegt mir besonders am Herzen“, sagt Kian Shadi, „schon als Vorsitzender der Wandsbeker Jungen Liberalen war sie ein zentraler Schwerpunkt meiner Arbeit. Jetzt freue ich mich darauf, gemeinsam mit der Fraktion noch stärker aktiv zu gestalten und zu zeigen, dass Kommunalpolitik tatsächlich etwas bewegen kann, die Bedürfnisse von Jung und Alt gleichermaßen berücksichtigt und spürbare Verbesserungen für alle Menschen in unserem Bezirk erreicht.“
Ungenutzte Buskehre als Parkraum nutzen: In Rahlstedt wird das jetzt auf Initiative der Wandsbek-Koalition mit Zustimmung von HVV und Bezirksamt ermöglicht. Annett Wicher (FDP-Fraktion, links), Myriam Christ (Fraktion der Grünen, mitte) und Oliver Schweim (SPD-Fraktion, rechts) haben vor Ort die Situation geprüft. (Bild: Wandsbek-Koalition)
Eine derzeit ungenutzte Buskehre in Rahlstedt steht oben auf der Agenda der Wandsbek-Koalition, die sich für pragmatische Lösungen gegen Parkplatznot im bevölkerungsreichsten Hamburger Bezirk Wandsbek einsetzt: Die Koalitionäre aus SPD, den Grünen und der FDP antworten mit ihrem Programm auf die derzeit noch hohen Zahlen privat genutzter PKW, die nicht zuletzt durch Parksuchverkehr Bewohnergebiete ebenso wie die Umwelt belasten. Zeitgleich sollen alternative Angebote von ÖPNV bis Radverkehr optimiert werden, um den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität zu erleichtern.
Die nun in den Blick geratene Buskehre an der Kielkoppelstraße in Rahlstedt, die seit Anfang Mai dieses Jahres nicht mehr genutzt wird, bietet sich für eine solcherart pragmatische Lösung an: Wenn hier neue Parkplätze zur Verfügung stehen, lindert dies den hohen Stellplatz-druck im benachbarten Quartier. Nach der Bestätigung des HVV, zumindest derzeit die genannte Buskehre nicht für den eigenen Betrieb zu nutzen, steht nach Einverständnis der Verwaltung und Umsetzung durch die Straßenverkehrsbehörde der Realisierung des Vorhabens der Wandsbek-Koalition nichts mehr im Weg. Entsprechend hat sie diese Unterstützung anlässlich des Regionalausschusses Rahlstedt Anfang Dezember beantragt und das Ergebnis der heutigen Bezirksversammlung zur Schlußabstimmung vorgelegt.
Oliver Schweim, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit einer prag-matischen Lösung sorgen wir als Wandsbek-Koalition für mehr Parkraum rund um die Kielkoppelstraße: Die zur Zeit ungenutzte Buskehre soll den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers kostenfrei als Parkplatz zur Verfügung stehen, solange sie von der Hochbahn nicht benötigt wird. In dem Quartier herrscht großer Parkdruck, deswegen haben wir die Idee des Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter sehr gern umgesetzt.“
Myriam Christ, Mitglied im Regionalausschuss Rahlstedt der Grünen Fraktion Wandsbek: „Die momentan nicht genutzte Buskehre an der Kielkoppelstraße darf als kostenfreier, öffentlicher Parkplatz genutzt werden. Es ist uns ein großes Anliegen, keine neuen Flächen für möglichen Parkraum zu versiegeln, sondern bereits vorhandene Flächen sinnvoll zu nutzen. Für den Zeitraum der Nicht-Nutzung durch die Hochbahn ist uns das hier gelungen.“
Annett Wicher, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecherin für Rahlstedt: „Wir freuen uns über das gemeinsam verabredete Vorhaben in der Koalition, Potential zur Erweiterung der Parkmöglichkeiten im Bezirk, wie jetzt die Rahlstedter Buskehre, zu suchen und zu nutzen. Für Parkraumerweiterung haben wir bereits vielfältige Chancen entdeckt und sind dabei, deren Umsetzung zu prüfen und vorzubereiten. Zugleich setzen wir uns als FDP-Mitglied der Koalition ein für attraktive und zuverlässige Mobilitäts-Alternativen, die zum Verzicht auf das eigene Auto motivieren. Insbesondere in den Randgebieten gibt es diesbezüglich noch deutlichen Verbesserungsbedarf.“
Auf die Punkte kommt es an: Für Sehbehinderte und Blinde bieten taktile Leitelemente wie hier im Wandsbeker Rathaus eine wichtige Orientierungshilfe. Menschen mit anderen Beeinträchtigungen brauchen auf ihrem Bedarf angepasste Hilfen für selbstbestimmte Teilhabe. Die Wandsbek-Koalition hat jetzt den Inklusionsfonds auch für 2025 gesichert und ermöglicht damit weitere Schritte zu mehr Inklusion im Bezirk. Auf dem Bild von links: Myriam Christ (Fraktion der Grünen), Finn Nussbaum (SPD-Fraktion) und Birgit Wolff (FDP-Fraktion). (Bild: Wandsbek-Koalition)
Auch in der 22. Wahlperiode soll der bezirkliche Inklusionsfonds wieder für Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit zur Verfügung stehen. In den Haushaltsjahren 2025-2029 werden aus dem Förderfonds Bezirke konsumtiv jeweils 50.000 EUR reserviert. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der bezirkliche Ausschuss für Soziales in enger Abstimmung mit dem Inklusionsbeirat.
Finn Nußbaum, Sprecher für Haushalt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Seit 2014 sorgt die Wandsbeker Bezirksversammlung dafür, dass die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen im öffentlichen Raum Schritt für Schritt verbessert wird. Um diesen erfolgreichen Weg auch in Zukunft fortzusetzen und weitere Projekte finanzieren zu können, haben wir uns dafür eingesetzt, dass auch in den Jahren 2025 bis 2029 wieder ein bezirklicher Inklusionsfonds eingerichtet wird. Es ist uns ein großes Anliegen, weitere Schritte auf dem Weg zu mehr Teilhabe für alle Menschen zu gehen.“
Myriam Christ, Mitglied der Bezirksversammlung der Grünen Fraktion Wandsbek: „Es freut mich sehr, dass auch in dieser Wahlzeit finanzielle Mittel reserviert werden, um wichtige Projekte im Bereich der Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen voranzubringen. Über mögliche Projekte soll zusammen mit dem bezirklichen Inklusionsbeirat entschieden werden. Dies ermöglicht es uns, Barrieren im öffentlichen Raum abzubauen und Teilhabe zu gestalten.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wie notwendig in unserem Bezirk weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Alltags der Bürgerinnen und Bürger mit sehr unterschiedlichen Einschränkungen sind, erlebt man beispielsweise konzentriert und hautnah in den Sitzungen des bezirklichen Inklusionsbeirates. Hier wird fundiert und mit praktischem Wissen seitens Betroffener für eine bessere Teilhabe gekämpft. Wer erlebt, dass solcher Austausch im Bürgersaal nur mit erheblichen technischen Hilfsmitteln beispielsweise für Hör- und Sprachbehinderte möglich ist, fühlt, welche Anstrengungen noch vor uns liegen. Wir sind sehr glücklich, dass wir seitens der Bezirkspolitik weiter aktiv in die Umsetzung gehen können.“
Hintergrund:
Die Bezirksversammlung Wandsbek hat sich seit 2014 interfraktionell auf den Weg gemacht, die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen im öffentlichen Raum Schritt für Schritt zu verbessern. Zwei wesentliche Bausteine auf diesem Weg sind der bezirkliche Inklusionsfonds und der bezirkliche Inklusionsbeirat. Das Ziel ist dabei, dass sowohl der Besuch der politischen Gremien als auch alltägliche Behördengänge für ALLE möglich ist.
Mit dem bezirklichen Inklusionsfonds wurden seit 2014 Projekte für mehr Barrierefreiheit von in Summe über 500.000 Euro finanziert. Einige Beispiele aus den letzten fünf Jahren sind etwa ein Orientierungs- und Leitsystem im Wandsbeker Rathaus, die Erhöhung der Barrierefreiheit im Kundenzentrum Rahlstedt und das bezirkliche Budget für Barrierefreiheit zur Teilnahme an Sitzungen.
Wandsbek-Koalition sorgt für mehr Sicherheit an Volksdorfer Verkehrsknoten: Bisher kamen sich an der vielbefahrenen Farmsener Landstraße Autos, Lieferverkehr und Radfahrer gegenseitig in die Quere - riskant vor allem für radfahrende Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg. Nun soll dort eine eigene Radspur entstehen: Die Radfahrenden sind geschützt, der Auto- und Lieferverkehr wird nicht mehr behindert, und für die wegfallenden Stellplätze sind bereits im benachbarten P+R-Haus alternative Angebote geplant. Auf dem Foto von links: Finn Ole Ritter (FDP-Fraktion), Hannah Schneehage (SPD-Fraktion), Uwe Halpap (Fraktion der Grünen). Bild: Wandsbek-Koalition)
Auf der Nordseite der Farmsener Landstraße wird zwischen Flethmannskamp und dem Kreisel Halenreie ein provisorischer Radweg eingerichtet, der in beiden Richtungen benutzt werden kann. Damit wird ein Beschluss der Bezirksversammlung aus dem letzten Jahr umgesetzt.
Hannah Schneehage, Regionalsprecherin Walddörfer der SPD-Fraktion-Wandsbek: „Wir freuen uns sehr, dass Radfahren auf der Farmsener Landstraße mit der Einrichtung des Radstreifens nun sicherer wird. Insbesondere, weil diese Teilstrecke ein viel genutzter Schulweg ist, begrüßen wir es sehr, dass unsere Bemühungen den Stimmen der Volksdorfer Bürger Gehör zu verschaffen, sich auszahlen und der Beschluss nun zeitnah umgesetzt wird: Rad- und Autofahrer werden zukünftig sicherer und auf getrennten Fahrspuren fahren. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer möchte diese Baumaßnahme möglichst rasch umsetzen, aktuell wird ein Zeitfenster für die Bauarbeiten gesucht.“
Uwe Halpap, Regionalsprecher Walddörfer der GRÜNEN-Fraktion-Wandsbek: „Für Radfahrende wird es an dieser vielbefahrenden Strecke nach der Baumaßnahme sicher. Wir freuen uns sehr darüber. Die Strecke ist nicht nur ein vielgenutzter Schulweg, auch ältere Menschen haben insbesondere im Berufsverkehr Angst, hier die Straße zu nutzen. Aber auch Fußgänger können sich ohne Radfahrende auf dem Gehweg sicherer bewegen. Unser Beschluss im Regionalausschuss und das weitere Nachhaken haben sich gelohnt und zu einer guten Lösung für Volksdorf geführt und wir freuen uns besonders, dass die Umsetzung im nächsten Jahr erfolgen kann.“
Finn Ole Ritter, Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, insbesondere die Schulwegsicherung von Rad fahrenden Schülerinnen und Schülern haben wir dabei immer im Blick. Wir sind froh, dass wir an dieser Stelle in Volksdorf das Radfahren nun ein Stück sicherer machen.“
Hintergrund:
Die Bezirksversammlung Wandsbek hat im November 2023 beschlossen, dass auf der Strecke zwischen Flethmannskamp und dem Kreisel Halenreie, auf der Seite der Katholischen Kirche ein Radfahrstreifen eingerichtet wird.
Die BVM folgt der Empfehlung der Bezirksversammlung und teilt nach wie vor die Auffassung, dass es sinnvoll erscheint, in dem genannten Abschnitt eine Radverkehrsanlage einzurichten. Zwischenzeitlich haben verschiedene Abstimmungen stattgefunden. In Abstimmung zwischen dem zuständigen Polizeikommissariat 35, dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und der BVM wurde entschieden, einen provisorischen Zweirichtungsradweg auf der Nordseite einzurichten.
Der LSBG ist bestrebt, diese Maßnahme baldmöglichst umzusetzen. Hierfür wird mit der bezirklichen Baustellenkoordination aktuell ein Baufenster abgestimmt. Die Planung soll dem Bezirksamt und der Bezirksversammlung zugesagt werden, sobald diese fertiggestellt ist.
Satzungsgemäß wurden die Vorstandsämter gewechselt: Zum 1. Dezember 2024 übernimmt Finn Ole Ritter das Amt des Vorsitzenden der FDP-Fraktion Wandsbek, die bisherige Fraktionsvorsitzende Birgit Wolff im Gegenzug die Aufgaben der bisherigen Stellvertretung. Kontinuität und Verlässlichkeit sind damit, so Ritter und Wolff, stabil gesichert. (Bild: Lichtliebe)
Bereits in der zurückliegenden Legislaturperiode hatten Birgit Wolff und Finn Ole Ritter letztlich den Vorsitz der Wandsbeker FDP-Fraktion auf gemeinsamen Schultern getragen – und bei der Bezirkswahl 2024 sowie bei den anschließenden Gesprächen zur Vorbereitung einer Bezirks-Koalition waren sie als Doppelspitze unterwegs: Nun haben sie ihre Aufgaben im Fraktionsvorstand satzungsgemäß gewechselt. Mit Wirkung vom 1. Dezember 2024 an ist Finn Ole Ritter Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek, Birgit Wolff, die bisherige Vorsitzende, übernimmt den Stellvertretenden Vorsitz.
„Dieser Punkt war uns bei der Konstituierung unserer Fraktion wichtig“, sagt Wolff: „Unser neues Team bestand neben uns beiden Vorsitzenden aus zwei neuen Mitgliedern – und mit dem sehr guten Wahlergebnis war uns klar, dass es zu Koalitionsgesprächen kommen könnte. Zu der Zeit deuteten sich bereits gesundheitliche Einschränkungen meinerseits an – wir haben entsprechend bei der Konstituierung festgelegt, den Start der neuen Fraktion in gewohnter und gewählter Konstellation zu meistern und dann die Aufgabenbelastung zu wechseln. Ich danke Finn Ole Ritter und unserem Team sehr, dass alle diesem Weg in die neue Legislatur gefolgt sind und wir den Start bestens aufeinander abgestimmt ermöglichen konnten. Nun geht es an den Arbeitsalltag. Als Stellvertretende Vorsitzende und Fachsprecherin der Fraktion beispielsweise für Stadtplanung und Umwelt bin ich nach wie vor aktiv eingebunden, aber einen Schritt aus der ersten Reihe zurückgegangen. Mit sehr gutem Gefühl: Finn Ole Ritter war und ist eine starke, erfahrene und hoch engagierte FDP-Stimme in der Bezirkspolitik für die Wandsbekerinnen und Wandsbeker – das ist nicht zuletzt auch spürbar am Koalitionsvertrag von SPD, den Grünen und der FDP, den er stark mitgestaltet hat. Ich bin ausgesprochen gern Stellvertreterin an seiner Seite!“
„Ich freue mich sehr über die Verantwortung an der Spitze der FDP Fraktion Wandsbek“, sagt Finn Ole Ritter, „und möchte mich zuallererst für das Vertrauen des Fraktionsteams bedanken. Kontinuität und Verlässlichkeit ist unserer Fraktion ein großes Anliegen, die weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit in neuen Rollen mit Birgit Wolff, nunmehr als meine Stellvertreterin, ist ein Garant dafür. Der gemeinsam verabredete Wechsel zeigt, wieviel Wertschätzung wir füreinander haben. Gerade in der jetzigen Zeit und dem unruhigen Umfeld haben wir uns bewusst dafür eingesetzt, politische Partner in Wandsbek zu finden, mit denen wir aus verschiedenen Blickwinkeln Politik für die Menschen in Wandsbek sichtbar und spürbar gestalten können. Ich vertrete einen pragmatischen und lösungsorientierten Politikstil, der sich immer daran orientiert, den Bürgerinnen und Bürgern in Wandsbek ihren Alltag ein Stück lebenswerter zu machen. Mir ist es außerdem ein großes Anliegen, mit den von Veränderungen Betroffenen in ihrem Umfeld auf Augenhöhe zu kommunizieren und ihre Ansichten in notwendige Planungen mit einzubringen. Unsere Fraktion wird mit mir als Vorsitzenden weiter nach den Maximen „sichtbar, ansprechbar, lösungsorientiert“ handeln.“
"Der Bezirk Wandsbek beteiligt sich bereits seit 2022 auf Beschluss der Bezirksversammlung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Sprecher von SPD (Marlies Riebe), den Grünen (Sami Khohkhar, links) und der FDP (Finn Ole Ritter, rechts) haben die Veranstaltungsreihe auch für das Jahr 2025 sichergestellt: Einem entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen wurde weit mehrheitlich zugestimmt. (Bildquelle: GRÜNE Fraktion Wandsbek)
Die Beteiligung des Bezirks an den Internationalen Wochen gegen Rassismus hat in Wandsbek mittlerweile gute Tradition. Auch 2025 wird der Bezirk Wandsbek an den Aktionswochen gegen Rassismus teilnehmen. Unter anderem werden Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Theaterstücke aus dem Aktionsfonds der Lokalen Partnerschaften im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! mit insgesamt bis zu 20.000 Euro gefördert.
Ferner wird das Bezirksamt gebeten, wirksame Öffentlichkeitsarbeit für die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu leisten und insbesondere auch Schulen, Kitas und Sportvereine auf die Teilnahmemöglichkeit hinzuweisen. Während der Aktionswochen soll außerdem besonders auf die Anlaufstellen für Opfer von rassistischer Gewalt in Wandsbek hingewiesen werden.
Marlies Riebe, Stellvertretende Vorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Seit 2016 gibt es die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die wir auch dieses Jahr sehr gern unterstützen. Damit setzen wir für unseren Bezirk ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus und freuen uns über viele spannende Veranstaltungen unter dem Motto „Menschenrechte für alle“.“
Sami Khokhar, Mitglied der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr die Internationalen Wochen gegen Rassismus in unserem Bezirk zu fördern. Von Wandsbek aus senden wir das Signal, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz hat. Wir wollen, dass der Bezirk Wandsbek und die Stadt Hamburg weltoffen und tolerant bleiben. Dies gelingt nur über einen intensiven Austausch, wie ihn zum Beispiel die Aktionswochen ermöglichen.“
Finn Ole Ritter, Stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion Wandsbek: „Der Respekt vor der Würde des Menschen - das ist die Linie, ab der aus dem Prinzip der Nichteinmischung gemeinsame Verantwortung wird. Tolerierung und Akzeptanz von Rassismus und Diskriminierung sind eine Form der Nichteinmischung. Rassismus ist eine tief verwurzelte Ungerechtigkeit, die unsere Gesellschaft spaltet. Es ist unsere Aufgabe, Brücken zu bauen und Vorurteile zu überwinden - und die Vielfalt zu feiern, die jede und jeder von uns mitbringt. Und deshalb sind solche Wochen gegen Rassismus zur Sichtbarkeit und Auseinandersetzung mit diesem Thema so wichtig. Wie sagte es Mahatma Gandhi so trefflich: „Unsere Fähigkeit, Einheit in der Vielfalt zu erreichen, wird die Schönheit und der Test unserer Zivilisation sein.““
Hintergrund:
Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 17. bis 30. März unter dem Motto Menschenwürde schützen statt. Der Bezirk Wandsbek beteiligt sich bereits seit 2022 auf Beschluss der Bezirksversammlung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter Federführung des Bezirksamts koordinierte die Fachstelle Johann Daniel Lawaetz-Stiftung die Aktionswochen, an denen sich zahlreiche Wandsbeker*innen sowie Wandsbeker Initiativen und Vereine beteiligten.
Pressekontakt: Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek
Email: wolff@fdp-fraktion-wandsbek.de
Mobil: 0171-265 24 38
Fraktionsanschrift: FDP Fraktion Wandsbek, Wandsbeker Marktstraße 59-61, 22041 Hamburg